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    Alt 14.07.2008, 20:06   #21
    Noah
     
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    Tan Dun; Tea: A Mirror of Soul, Prelude scene
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    Alt 15.07.2008, 09:49   #22
    almebo
     
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    Sehr zu empfehlen und hörenswert sind die


    immer häufigeren Duette der beiden Tenöre


    Salvatore Licitra & Marcelo Alvarez gesungen


    auf Freilichtbühnen.


    You Tube !


    gruss


    almebo/Max Anhang 229174
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    Alt 15.07.2008, 10:33   #23
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    Auf meinen vorausgegangenen Beitrag


    hinweisend, möchte ich 4 Duette der


    beiden Tenöre empfehlen:


    Die stimmliche Harmonie der beiden Tenöre


    ist wunderschön und läßt mich einen kalten


    Schauer verspüren.


    Duetto-Maria Salvatore+Marcelo


    Duetto-oltre la Tempesta Salvatore+Marcelo


    Salvatore Licitra & Marcelo Alvarez II Volo


    Odissea-Duetto Marcelo % Salvatore


    Das Erst und das Drittgenannte Duett


    gefallen mir besonders.


    Über eine Reaktion der Interessierten würde


    ich mich freuen !!


    Gruss


    almebo/Max
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    Alt 15.07.2008, 14:32   #24
    Insulaire
     
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    Ein Genuss.

    Auch für mich sind diese beiden genannten Duette die schönsten,

    das erste http://de.youtube.com/watch?v=RWzuXeU8m-I

    und das dritte http://de.youtube.com/watch?v=ysaPGzug-l0

    Vielleicht liegt es daran, dass diese Melodien bekannter sind; - man hat sie im Ohr.
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    Insu
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    Alt 16.07.2008, 19:22   #25
    almebo
     
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    Gut, wenigstens eine Reaktion von Insulaire.

    Schade, dass man in der heutigen Zeit kein

    Faible für klass. Musik und deren Interpreten hat.


    Danke Insu


    al/Max
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    Alt 20.07.2008, 11:12   #26
    almebo
     
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    almebo ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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    Und noch ein Leckerbissen gekonnter


    Gesangskunst. Zwar noch nicht so bekannt,


    aber ich sage ihr eine große Zukunft voraus.


    .


    MARTINA SERAFIN


    Eine Wienerin von Kammersängerin Hilde Zadek ausgebildet, ist auf dem Wege eine


    Primadonna zu werden. Sie braucht übrigens auch nicht den Vergleich mit einer Naria Callas zu scheuen.


    Kostprobe aus einer Lehar Operette bei You Tube: Meine Lippen sie küssen so heiss.


    Übrigens singt sie die TOSCA zusammen mit


    Marcelo Alvarez in Rom.


    Es ist nicht nur ihre fantastische Stimme,


    sondern ihre ganze Ausstrahlung mit der sie die Rolle bewältigt.


    Etwas Besseres habe ich i. M. noch nicht gehört!!


    MAX Anhang 229646
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    Alt 20.07.2008, 16:54   #27
    Insulaire
     
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    MARTINA SERAFIN

    Im TV bei irgendeinem Festival vor kurzem gehört/gesehen!

    Wundervoll!
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    Insu
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    Alt 01.09.2008, 17:56   #28
    guy.friland
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    Ja, die "Sinfonietta" ist sehr empfehlenswert, auch in einer älteren Aufnahme mit Karel Ancerl oder Rafael Kubelik.

    Als Opernkomponist zudem ist Janacek mit Mozart zusammen, so unterschiedlich, wie sie beide sind, mir der liebste. (Man höre und sehe z. B. "Katja Kabanova".)

    Und wie viele sehr gute Aufnahmen der beiden Streichquartette Janaceks gibt es doch inzwischen! Jede Aufnahme klingt etwas anders! Man beginne mit dem ersten Streichquartett und höre sich ein.
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    Alt 01.09.2008, 23:15   #29
    kralle194
     
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    Ich kann Dir nur zustimmen!!! Bin selbst großer Fan von "Jenufa" und "Katia Kabanova" und dem "Schlauen Füchslein". Und auch die Glagolitische Messe reißt mich richtig vom Hocker!


    Die Kammermusik ist das Revier von meinem Mann. Er schwärmt gerade auch von den Streichquartetten.


    Nur wenige Menschen haben so eine starke persönliche Musiksprache gefunden wie Janacek. (Wir sind letzten Sommer auf seinen Spuren durch Mähren gereist; Hukvaldi, Brno..., das war sehr erhellend. Kann ich Liebhabern dieser Musik nur empfehelen.)
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    Alt 02.09.2008, 07:47   #30
    guy.friland
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    Danke für Deine Antwort! Der Zufall will es, dass meine Frau und ich auch vor etwa 7 Wochen auf einer Mährenreise u. a. in Hukvaldy gewesen sind und einige Jahre vorher auch in Brünn (Brno). Sehr empfehlenswert ist übrigens auch noch die Klaviermusik von Janácek, am besten gleich gespielt von Rudolf Firkusny oder in neuerer Zeit eindrucksvoll auch von Andras Schiff. Einen leichteren Zugang überhaupt bieten die Lachischen Tänze.
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    Alt 02.09.2008, 07:52   #31
    guy.friland
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    Ja, natürlich auch die Glagolithische Messe, liebe Kralle! Die Aufnahme mit Karel Ancerl mit dem hinreißenden Orgelsolo mittendrin hat mich vor allem gepackt!

    Es ist toll, in Dir und Deinen Mann ähnlich wie wir von Janaceks in all ihrer Knappheit so treffender Musik begeisterte Menschen gefunden zu haben.
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    Alt 02.09.2008, 14:54   #32
    Insulaire
     
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    Brünn (Brno), - welche Freude und schöne Erinnerungen.

    Da dort Verwandte von mir leben, hatte ich schon einige Male das Glück,
    im Nationaltheater Ballett und Konzerte genießen zu dürfen.
    __________________
    Insu
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    Alt 02.09.2008, 15:07   #33
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    Heute zum Frühstück gab's bei mir Vivaldi,
    Die vier Jahreszeiten, Berliner Philharmonie, - Nigel Kennedy - .

    Von N.Kennedy hörte ich schon einiges, Jazz und Klassik; mag ihn recht gerne, nahm ihn jedoch
    die Klassik betreffend nie so richtig ernst. Nun, heute bin ich sehr angenehm überrascht. Mitreißend!

    Was haltet Ihr von ihm?
    __________________
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    Alt 02.09.2008, 16:25   #34
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    Das Nationaltheater in Brno habe ich wegen zu kurzen Aufenthaltes leider nur von außen gesehen. Aber in der "Villa Tugendhat" z. B. sind wir auch gewesen. -


    Nebenbei: Kennst Du, liebe Insu, vielleicht den Roman "Das Haus an der Moldau" von Paul Wiegler? Anfangs spielt er in Brünn, dann zum größten Teil in Prag.
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    Alt 02.09.2008, 16:31   #35
    guy.friland
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    Die Vivaldi-Aufnahme von Kennedy kenne ich auch. Nur die mit der Mullova hab ich noch lieber.

    Andererseits hat mich Kennedy seinerzeit für das Violinkonzert von Jean Sibelius gewonnen, das ich vorher nie besonders gemocht hatte. Aber in seiner Aufnahme mit Simon Rattle war das plötzlich ganz anders.

    Erst vor kurzem hat, wie mir scheint, die neue, mit dem Schönberg-Violinkonzert gekoppelte Einspielung mit Hilary Hahn dieser älteren Kennedy-Aufnahme den Rang abgelaufen.
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    Alt 02.09.2008, 17:02   #36
    guy.friland
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    Gerade habe ich die zuletzt von mir (relativ günstig) gekaufte CD aufgelegt. Mit einer meiner Lieblingssymphonien: mit Schuberts großer C-Dur-Symphonie, seiner nach neuer Zählung "Neunten". Es spielen die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle. Da ich recht viele gute und sehr Aufnahmen dieser Symphonie kenne, haben es alle neuen Aufnahmen schwer. Aber ich vermag mich auf Neues, wenn es wirklich gut ist, sehr wohl einzustellen, auch wenn ich Unterschiede zum mir bereits Bekannten höre und mich darüber freue, dass auch die musikalische Erinnerung noch funktioniert.

    (Von älteren Aufnahmen seien die mit Eugen Jochum, Wilhelm Furtwängler, Karl Böhm, Charles Mackeras und last but not least George Szell besonders erwähnt.) Auf den von mir besonders geliebten 2. Satz (in der, wie ich höre und soeben im 1. Satz schon merke, sehr spannungsgeladenen und detailsicheren Rattle-Aufnahme), das "Andante con moto", bin ich schon besonders neualtgierig.
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    Alt 19.09.2008, 11:07   #37
    guy.friland
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    Heute auf den Tag genau vor 100 Jahren wurde in Prag Gustav Mahlers 7. Symphonie uraufgeführt. Gustav Mahler hat diese Erstaufführung damals selber dirigiert. Als ich vor etwa 45 Jahren auf Gustav Mahler stieß, war seine Symphonik für mich noch gewöhnungsbedürftig. Sogar seine 1. Symphonie, die ich damals auf WDR 3 zum ersten Mal hörte, kam bei mir (und bei meinen Eltern erst recht) zunächst noch nicht an. (Ohnehin war Mahlers Musik damals noch in weitesten Kreisen als bloße Kapellmeistermusik verschrien. Man lese dazu bloß eine damalige Ausgabe von KNAURs KONZERTFÜHRER.) Sehr bald danach aber (bewirkt durch die Begegnung mit sehr guten Schallplattenaufnahmen unter den Dirigaten von Bruno Walter, Otto Klemperer, Erich Leinsdorf, Kyrill Kondraschin) fing's bei mir an zu dämmern. Für die 4., 5., 2., 1., 3. und 9. Symphonie Mahlers ( auch für "Das Lied von der Erde" und die Lieder) war ich nun rasch gewonnen. Die 6. kam auch noch nach. Aber die Aufnahmen der 7. und 8. vermochten mich nicht zu überzeugen. Bis ich unversehens auf eine Gesamtaufnahme aller Sinfonien Mahlers mit dem Utah Symphony Orchestra unter Maurice Abravanel stieß. Und da war die 7. plötzlich eine Offenbarung. Alle neueren, späteren, oft sehr guten Aufnahmen (wie die von Ricardo Chailly oder Michael Tilson Thomas) messe ich noch immer daran und kehre immer noch gerne ab und zu zu dieser älteren Aufnahme zurück. Das war eben für mich der entscheidende Einstieg in die Nacht- und Traumwelt dieser Symphonie.
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    Alt 20.09.2008, 03:00   #38
    kralle194
     
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    Ging mir ähnlich; konnte mir die Mahler-Sinfonien nur ganz allmählich in kleinen Schritten erobern; bin jetzt ganz begeistert von ihnen.Die siebte hat mich besonders in einer Aufführung der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim vom Hocker gerissen. Ich muß direkt mal gucken, ob mein Mann die CD davon irgendwo hat!


    Ein großes Schlüsselerlebnis war die Erste Sinfonie. Wenige Tage nach dem Mauerfall übernahm in Berlin Claudio Abbado die Leitung der Berliner Philharmoniker. Die Generalprobe zu seinem Antrittskonzert war für uns Ostberliner damals frei zugänglich. Die Stimmung, das Werk, Dieses besondere Orchester, dieser sensible, geniale Dirigent... Es war "nur" die Generalprobe. Umwerfend. Danach begann meine Mahler-Infektion!


    Inzwischen hatte ich Gelegenheit, bei Aufführungen der Zweiten, Dritten und Achten selber mitzuwirken. Das packt einen dann besonders und genauer kann man es fast nicht kennenlernen.


    Und noch was zum Thema: Gustav Mahler wurde in Kaliste geboren und wuchs in Iglau heute Jihlava auf. Um sich vom Werden und Entstehen einer so starken, exaltierten Persönlichkeit ein Bild zu machen, lohnt sich auch hier wieder eine Reise in die Tschechische Republik, ein Blick in das Wohn-und Gasthaus seiner Familie, in den Ort, wo er mit seinen zahlreichen Geschwistern aufwuchs, seinen ersten Orgelunterricht erhielt...!
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    Alt 20.09.2008, 11:28   #39
    guy.friland
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    Bei der ersten Symphonie hatte ich anfangs (vor vielen, vielen Jahren) meine Hauptschwierigkeiten mit dem allerletzten Satz. Dann mag auch noch eine Rolle gespielt haben, dass ich ganz generell ein Werk, das ich mit anderen gemeinsam höre, dann wesentlich lieber höre, wenn es den anderen auch gefällt. Heute kann ich diese anfängliche Zugangsschwierigkeit schon lange nicht mehr verstehen.

    Gar so viele Mahler-Symphonien habe ich übrigens bis jetzt noch nicht live im Konzertsaal erlebt, eigentlich nur vier, und zwar jeweils nur ein einziges Mal: die 2., die 3, die 6., die 9. Und immer in Essen. Was wäre ich also ohne die Rundfunk- und Fernsehübertragungen der Mahler-Werke, ohne meine Schallplatten und CD's? Nicht genug zu danken ist daher meinem Kölner Kommilitonen und damaligem Freund Peter Lehmann, der mir schon in jungen Jahren Schallplatten von Mahler lieh, die ihn selber begeistert hatten. Die 2. und 9. mit Bruno Walter, die 4. mit Otto Klemperer und die 5. mit dem Boston Symphony Orchestra unter Erich Leindorf. Besonders kostbar waren auch die "Lieder eines fahrenden Gesellen" mit Fischer-Dieskau und Furtwängler und vor allem "Das Lied von der Erde" mit den Wiener Philharmonikern unter Bruno Walter und den unvergesslichen Kathleen Ferrier und Julius Patzak (von dem ich inzwischen als CD auch eine sehr schöne Aufnahme von Schuberts Liederzyklus "Die schöne Müllerin" besitze).

    Dass Mahler (und Schubert von den Eltern her!) böhmisch-mährische Wurzeln haben, freut mich übrigens auch sehr.

    Dass Du, liebe Kralle, offenbar selber schon in Mahler-Symphonien mitmusiziert hast, imponiert mir. Dafür, woran man selber mitgewirkt hat, entwickelt man sicher immer mehr Sinn.
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    Alt 21.09.2008, 01:11   #40
    kralle194
     
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    Ja, da hast Du Recht. Ich glaube, was viele Menschen an der "klassischen " Musik so abschreckt, ist ihr teilweise unendlicher, unergründlicher Reichtum an Details, die zu einem scheinbar schwer entwirrbaren Ganzen verwoben sind. Wenn man sich intensiv mit solchen Werken auseinandersetzt (auseinandersetzten muß!), entschlüsseln sich diese vielen Kleinigkeiten und geben so dem Ganzen wieder Sinn. Das menschliche Ohr möchte sich doch immer an Bekanntem festhalten.

    Kurz zusammengefaßt: für Mahler braucht man einen langen Atem, Geduld und etwas Sturheit. Dann wird man fürstlich belohnt.

    Ich liebe übrigens die zweite, die "Auferstehungssinfonie" ganz besonders, finde sie ganz besonders tröstlich!
    kralle194 ist offline   Mit Zitat antworten
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