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    Alt 04.01.2018, 10:14   #1
    Fombat
     
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    Fombat befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard Wird man überall geschröpft?

    Ich bin momentan ziemlich angenervt von dem was die Banken abziehen. Die Gebühren steigen und gleichzeitig werden immer mehr Filialen geschlossen. Dem ganzen setzen sie dann noch die Krone auf, mit einem Schreiben, in dem sie behaupten, das wäre alles zu meinen Gunsten. Na klar und ich bin der Weihnachtsmann!

    Ich überlege nun meine Bank zu wechseln. Aber zu welcher? Welche Bank lässt die Finger von meinem Vermögen?
    Fombat ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 04.01.2018, 13:36   #2
    Hulster
     
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    Hulster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Ja, ich kann das gut verstehen. Ich habe selbst vor einiger Zeit mein Konto gewechselt, weil mir die Gebühren einfach zu hoch waren.

    Tatsächlich gibt es nach wie vor bei einigen Banken die Möglichkeit ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühr zu nutzen. Hier findest du mehr Informationen dazu und die Möglichkeit verschiedene Girokonten zu vergleichen.

    Wichtig finde ich jedoch, nicht nur auf die Kontoführungsgebühren zu achten, sondern auch auf andere Punkte. Zum Beispiel bei welchem Konto man wo kostenlos Bargeld abheben kann und wie hoch der Dispozins ausfällt (gerade bei der Höhe des Dispozins gibt es oft große Unterschiede, die einiges ausmachen).

    Und schau dir die Angebote ganz genau an, bei manchen Banken bezahlst du nur keine Kontoführungsgebühren, wenn du monatlich einen gewissen Geldeingang hast. Ich denke wenn du dir alles genau durchliest, wirst du das richtige finden.

    Und du solltest für dich klären, was dir alles wichtig ist. Falls du beispielsweise eine Kreditkarte brauchst, solltest du dir auch das ansehen, da es bei manchen Konten eine kostenlose Kreditkarte mit dazu gibt.
    Hulster ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 10.01.2018, 12:27   #3
    barbarella322
     
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    barbarella322 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Zitat:
    Zitat von Hulster Beitrag anzeigen
    Ja, ich kann das gut verstehen. Ich habe selbst vor einiger Zeit mein Konto gewechselt, weil mir die Gebühren einfach zu hoch waren.

    Tatsächlich gibt es nach wie vor bei einigen Banken die Möglichkeit ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühr zu nutzen. Hier findest du mehr Informationen dazu und die Möglichkeit verschiedene Girokonten zu vergleichen.

    Wichtig finde ich jedoch, nicht nur auf die Kontoführungsgebühren zu achten, sondern auch auf andere Punkte. Zum Beispiel bei welchem Konto man wo kostenlos Bargeld abheben kann und wie hoch der Dispozins ausfällt (gerade bei der Höhe des Dispozins gibt es oft große Unterschiede, die einiges ausmachen).

    Und schau dir die Angebote ganz genau an, bei manchen Banken bezahlst du nur keine Kontoführungsgebühren, wenn du monatlich einen gewissen Geldeingang hast. Ich denke wenn du dir alles genau durchliest, wirst du das richtige finden.

    Und du solltest für dich klären, was dir alles wichtig ist. Falls du beispielsweise eine Kreditkarte brauchst, solltest du dir auch das ansehen, da es bei manchen Konten eine kostenlose Kreditkarte mit dazu gibt.


    Als Empfehlung einem Dritten gegenüber finde ich alles wie von dir geschrieben absolut richtig!

    Bei mir ist es so, dass ich meine Wertpapiergeschäfte zum Teil über eine Direktbank abwickle, da diese mir für meinen Bedarf die geeigneten Rahmenbedingungen liefert. Einen anderen Teil meiner Geldanlagen bewirtschaftet ein Family Office, was keine preiswerte Lösung ist.

    Bei anderen Abwicklungen wie z.B. übliche Zahlungsabwicklungen, Einnahmen, bzw. Ausgaben aus Immobilieneigentum, usw. greife ich auf eine ganz "normale" Bank zurück. Da ist für mich wichtig, dass Konten für Mietkautionen auf meinen Namen laufen und der Mieter lediglich dem Namen nach und mit dem Vermerk "Kautionskonto" benannt ist. Solche Konten bieten die wenigsten Banken an, sondern Kautionsonten nur so, dass der Mieter der Kontoinhaber ist. Somit habe ich hier eine spezifische Anforderung an eine Bank, welche meine Auswahlmöglichkeiten eingrenzt.

    Dabei akzeptiere ich erhöhte Gebühren in einem gewissen Rahmen gerne. Banken stehen unter enormem Kosten- und Ertragsdruck. Das Geschäftsmodell der Banken erodiert mehr und mehr. Auf der einen Seite nagt die Konkurrenz durch zunehmende Markttransparenz über Gebührenvergleiche, dann die erhöhte Wechselbereitschaft der Kundschaft, dazu kommt die Null-Zins-Politik, welche auch den Kreditsektor defizitär werden lässt.

    Wer füllt die Bankautomaten mit Geldscheinen womit vermutlich hohe Kosten verbunden sind? Das nur als ein simples Praxisbeispiel gedacht. Moralisieren im Sinne von ich werde geschröpft halte ich für einen vollkommen falschen Ansatz. Noch nie waren die Möglichkeiten für einfache Privatkunden eine Bank zu wechseln besser als heute. Junge Bankangestellte tun mir leid, da sie in einer Krisenbranche von morgen ihre berufliche Zukunft suchen.
    barbarella322 ist offline   Mit Zitat antworten
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