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    Alt 27.04.2017, 12:22   #1
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    Standard Bundeswehrsoldat wegen Verdachts auf Anschlagspläne festgenommen

    Bundeswehrsoldat wegen Verdachts auf Anschlagspläne festgenommen

    Wegen des Verdachts, einen Anschlag geplant zu haben, ist ein 28-jähriger Bundeswehrsoldat festgenommen worden. Im Zuge der Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat wurden am Mittwoch insgesamt 16 Objekte in Deutschland, Österreich und Frankreich durchsucht, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Donnerstag mitteilte. Der aus Offenbach stammende Verdächtige wurde im unterfränkischen Hammelburg festgenommen.




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    Alt 27.04.2017, 18:44   #2
    red-kite58
     
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    Zitat:
    Zitat von Redaktion Beitrag anzeigen
    Bundeswehrsoldat wegen Verdachts auf Anschlagspläne festgenommen

    Wegen des Verdachts, einen Anschlag geplant zu haben, ist ein 28-jähriger Bundeswehrsoldat festgenommen worden. Im Zuge der Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat wurden am Mittwoch insgesamt 16 Objekte in Deutschland, Österreich und Frankreich durchsucht, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Donnerstag mitteilte. Der aus Offenbach stammende Verdächtige wurde im unterfränkischen Hammelburg festgenommen.
    Auch hier kommt bei >Weiterlesen<
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    Ein altes Problem von freenet in einem neuen Gewand?
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    Alt 29.04.2017, 13:39   #3
    vortiessen
     
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    Standard Offiziere haben einen Werdegang hinter sich

    Warum redet man hier in Überschriften ständig bagatellisierend von einem Soldaten? Wohl in der Hoffnung, die meisten Leute würden nie vielmehr lesen als die Schlagzeilen?

    "Nach B.Z.-Informationen gab er sich als syrischer Christ mit französischen Wurzeln aus. Er wurde nach Gießen, dann nach Zirndorf in Bayern geschickt, wo er im Januar 2016 Asylantrag stellte. Dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stieß offenbar nicht auf, dass A. angab, kein Arabisch zu sprechen, sondern nur Französisch. Sein Antrag wurde angenommen. Bis Anfang 2017 war er in einer hessischen Flüchtlingsunterkunft gemeldet, ..."

    http://www.bz-berlin.de/deutschland/...htling-getarnt

    Hatte die Bundeswehr über Jahre keine Ahnung vom Doppelleben eines Offiziers, der sich dabei anderen Behörden sogar erkennungsdienstlich scheinbar unbekümmert ausgeliefert hat?
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    Alt 29.04.2017, 16:20   #4
    red-kite58
     
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    Zitat:
    Zitat von vortiessen Beitrag anzeigen
    Warum redet man hier in Überschriften ständig bagatellisierend von einem Soldaten? Wohl in der Hoffnung, die meisten Leute würden nie vielmehr lesen als die Schlagzeilen?

    "Nach B.Z.-Informationen gab er sich als syrischer Christ mit französischen Wurzeln aus. Er wurde nach Gießen, dann nach Zirndorf in Bayern geschickt, wo er im Januar 2016 Asylantrag stellte. Dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stieß offenbar nicht auf, dass A. angab, kein Arabisch zu sprechen, sondern nur Französisch. Sein Antrag wurde angenommen. Bis Anfang 2017 war er in einer hessischen Flüchtlingsunterkunft gemeldet, ..."

    http://www.bz-berlin.de/deutschland/...htling-getarnt

    Hatte die Bundeswehr über Jahre keine Ahnung vom Doppelleben eines Offiziers, der sich dabei anderen Behörden sogar erkennungsdienstlich scheinbar unbekümmert ausgeliefert hat?
    In diesem Fall sollte einmal auch die militärische Laufbahn des Oberleutnants unter die Lupe genommen werden! Musste er im Rahmen der Wehrpflicht zur Bundeswehr oder kann er freiwillig! Auf jeden Fall hatte er sich mindestens als Zeitsoldat oder gar Berufssoldat verpflichtet!
    red-kite58

    Geändert von red-kite58 (29.04.2017 um 16:27 Uhr)
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    Alt 29.04.2017, 16:50   #5
    red-kite58
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @red-kite58,
    warum? Er wurde beim Jägerbataillon 291 der deutsch-französischen Brigade in Illkirch (b. Straßburg) 'beschäftigt'. D.h. seine Ausbildung kann so schlecht nicht gewesen sein.
    Es stellt sich die Frage nach den entsprechenden Sicherheitsüberprüfungen durch den MAD! Außerdem musste er sicher bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um zu dieser Einheit versetzt zu werden! Ich vermute, dass ausreichende Kenntnisse von Französisch in Wort und Schrift verlangt wurden!
    Zitat:
    Wenn man sich die Wahlbeteiligung der letzten Vorwahl anschaut, kann man sehen, dass das Elsaß ziemlich Le Pen-affin ist. Wäre eine Erklärung, auch wenn es an den Haaren herbeigezogen wirkt. Aber der Kerl ist erst 28 Jahre, da hat man noch Flausen im Kopf.

    Er wird weiterhin schweigen, und die Anklage wird es mit Sicherheit schwer haben, eine plausible Straftat nachzuweisen.
    Was hat denn das Ergebnis der letzten Vorwahl mit den Laufbahn und der ihm vorgeworfenen Tat zu tun?
    red-kite58

    Geändert von red-kite58 (29.04.2017 um 16:53 Uhr)
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    Alt 29.04.2017, 22:14   #6
    cyrano35
     
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    Kein Arabisch sprechen, aber sich über Jahre erfolgreich als "Flüchtling" ausgeben können. Sattsam bekannter Nazi in der Bundeswehr, aber nach oben drang nichts.

    Das bundesdeutsche Innenministerium unter einem senil wirkenden Schwätzer und das Verteidigungsministerium unter einer vor allem um ihre Frisur bedachte Uschi blamieren sich nach allen Regeln der Kunst der Unfähigkeit.
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    <<Chleudert den Purschen zu Poden!>>
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    Alt 29.04.2017, 22:33   #7
    crystaline931
     
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    crystaline931 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Jeder Vorgesetzter hat bei der Bundeswehr wiederum einen Vorgesetzten und so ein Oberleutnant ist in der Hierarchie zwar ein Vorgesetzter aufgrund des Dienstgrades aber ansosten ein "kleiner Befehlsempfänger" seiner Vorgesetzten. Die Vorgesetzten haben für ihre Ünterstellten zu sorgen. Da ist es zwangsläufig, daß sein Vorgesetzter ihn mindestens einmal am Tag sieht, ihm Befehle erteilt und ihn beaufsichtigt. Ein Oberleutnant ist daher kein Selbstläufer.

    Demzufolge glaube ich, daß diese Geschichte eine Erfindung dieses zwielichtigen Staates ist gegen vermeintlich Rechts, weil nun mehrere Wahlen anstehen und die Bevölkerung mal wieder abgeschreckt werden soll, sogenannte populistische Parteien zu wählen.
    Mit der wahrscheinlichen Erfindung der NSU und den ihm später zugeordneten ausländischen Toten begann die ganze Geschichte so ähnlich. Arbeiteten doch Böhnhard und Mundlos für unseren Geheimdienst. Neben ihrem monatlichen Salär bekamen sie eine Prämie von 40.000.-DM. Davon kauften sie sich ein Wohnmobil und machten u.a. Highlife mit der Zschäpe auf Fehmarn. Frau Zschäpe wurde ziemlich spät über ein Telefon des sächsischen Innenministeruiums gewarnt, daß ihr Leben in Gefahr sei und sie sich sofort bei der nächsten Polizeidienststelle melden soll.
    Aber wer erinnert sich heute noch daran? Diese kleine Geschichte war seinerzeit nachzulesen in den STERN-Serien.

    Daß ein Bundeswehroffizier in diesem Fall soviel Auslauf bekommen hatte, konnte nur unter der Kontrolle dieses Staates funktionieren.
    crystaline931 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 29.04.2017, 22:34   #8
    red-pike
     
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    Zitat:
    Zitat von cyrano35 Beitrag anzeigen
    Kein Arabisch sprechen, aber sich über Jahre erfolgreich als "Flüchtling" ausgeben können. Sattsam bekannter Nazi in der Bundeswehr, aber nach oben drang nichts.
    In allen Berichten wird aber nur von Monaten gesprochen!
    Zitat:
    Das bundesdeutsche Innenministerium unter einem senil wirkenden Schwätzer und das Verteidigungsministerium unter einer vor allem um ihre Frisur bedachte Uschi blamieren sich nach allen Regeln der Kunst der Unfähigkeit.
    Das kann deine Meinung sein, aber dann solltest auch du wenigstens Meldungen genau lesen!
    red-pike
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    Alt 30.04.2017, 01:33   #9
    red-kite58
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @red-kite58,
    ich denke eher nicht. Da mein Filius auch in einer internationalen Brigade war, sehe ich dies ein wenig anders. Aber dies möchte ich nicht weiter vertiefen. Französisch kann man in den Grundlagen auch auf einem Gymnasium erlernen und als Offizier dürfte seine schulische Bildung aus dieser Quelle sprudeln. Außerdem wurde er in der von mir erwähnten Einheit nach der französischen Generalstabsausbildung unterrichtet.habe ich doch geschrieben. Er war im Elsass stationiert und die beiden Elsass haben Marine Le Pen gewählt. D.h. es gibt im Osten Frankreichs, eine starke Befürwortung rechter Gesinnung (wie in vielen, bäuerlich geprägten Landschaften). So Soldaten sitzen nicht nur in einer Kaserne rum, sondern sind auch am Volk ... muss ich dir denn alles erklären?
    Warum denn deine Verärgerung, wenn ich etwas genauer nachfrage! In den internationalen Brigaden muss nicht der einfachen Soldat die notwendigen Sprachkenntnisse haben, aber für einen Offizier, der auch noch an einer französischen Militäruniversität studiert, sind doch gute bis ausgezeichnete Kenntnisse in der Französischen Sprache erforderlich!
    red-kite58
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    Alt 30.04.2017, 13:22   #10
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Jedenfalls ist dieser Fall wieder einmal ein Paradebeispiel für die Tatsache, das Rechte vor nichts zurückschrecken um Menschen, die aufgrund ihrer Religion und Herkunft nicht ihrem eigenen Ideal entsprechen, durch solche untergeschobenen Taten weiter zu stigmatisieren und diffamieren.

    Es belegt außerdem die Perversion der schon fast sektenhaften Ideologie, dafür über Leichen zu gehen. Dies fängt bei aggressiven Äußerungen wie "Invasoren" oder Ähnlichem schon an, oder der Ablehnung von "Political Correctness", geht über in Hasschmierereien, bis hin zu Angriffen auf Geflüchtete oder die man dafür hält, bis zu Brandstiftungen auf Asylbewerberbehausungen und mündet eben in den Taten wie die der NSU oder eines Breiviks, bis hin zu solchen Planungen.
    Darum ist eben klar, wie verbrecherisch schon die Ansätze rechter Denkweisen ist.
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    Alt 30.04.2017, 22:22   #11
    fagussylvatica
     
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Jedenfalls ist dieser Fall wieder einmal ein Paradebeispiel für die Tatsache, das Rechte vor nichts zurückschrecken um Menschen, die aufgrund ihrer Religion und Herkunft nicht ihrem eigenen Ideal entsprechen, durch solche untergeschobenen Taten weiter zu stigmatisieren und diffamieren.
    Es belegt, daß kein politisches Extrem davor zurückschreckt zu Manipulieren, zu Stigmatisieren, zu Betrügen, zu Lügen und letztlich auch zu töten.

    Bemerkenswert in diesem Fall ist nicht, daß es "mal wieder" ein Nazi in die Bundeswehr geschafft hat -wie im übrigen auch schon Salafisten. Seit dem die Bundeswehr eine Berufsarme ist, muß man damit leben, daß sie kein Abbild der Gesellschaft mehr ist, sondern mehr und mehr Sammelbecken ein für all jene wird die sich für Uniformen, Waffen und Befehle begeistern. Wer das verhindern will, muß die allgemeine Wehrpflicht wieder einführen.

    Bemerkenswert ist, daß ein Bundesbürger und Soldat von dem es eigentlich hinrechend Unterlagen und Identifikationsmerkmale geben sollte, es schafft als Asylbewerber anerkannt zu werden. Das ist ein Debakel sondergleichen. Das zeigt deutlich wie fehl hier die Prozesse laufen und selbst wenn es nur ein Einzelfall sein sollte, ist es absolut inakzeptabel.
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    Alt 30.04.2017, 22:37   #12
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von fagussylvatica Beitrag anzeigen
    Bemerkenswert in diesem Fall ist nicht, daß es "mal wieder" ein Nazi in die Bundeswehr geschafft hat -wie im übrigen auch schon Salafisten. Seit dem die Bundeswehr eine Berufsarme ist, muß man damit leben, daß sie kein Abbild der Gesellschaft mehr ist, sondern mehr und mehr Sammelbecken ein für all jene wird die sich für Uniformen, Waffen und Befehle begeistern. Wer das verhindern will, muß die allgemeine Wehrpflicht wieder einführen.
    die allgemeine wehrpflicht wirklich im wörtlichen sinne führt uns auch nicht zum ziel. klar, die bundeswehr würde wieder etwas bunter und gemischter.

    aber hast du dich irgendwann in deinem leben gefragt, ob es schon früher, als wir wehr- und zivildienstpflichtige hatten, das aussonderungsverfahren an sich schon mal falsch war? wieso muss man begründen, warum man keine waffe tragen und sich nicht zu einem potentiellen killer ausbilden lassen will? meines erachtens hätte man eher begründen müssen, warum man den dienst an der waffe leisten will, statt alten menschen den arsch auszuwischen...

    jeder, der eine waffe tragen will, sollte sich rechtfertigen und nicht diejenigen, die das eben nicht wollen...
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    Alt 01.05.2017, 00:40   #13
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von fagussylvatica Beitrag anzeigen
    Es belegt, daß kein politisches Extrem davor zurückschreckt zu Manipulieren, zu Stigmatisieren, zu Betrügen, zu Lügen und letztlich auch zu töten.
    Ich kenne keinen "Linken" der zur Bw ging um sich im Töten ausbilden zu lassen um im Nachgang einen Terroranschlag zu verüben. Allerdings ist es Gang und Gäbe bei Rechten sich bei der Bw für ihren "Finaltag der Machtübernahme" ausbilden zu lassen. Dies hat durchaus "Tradition" bei Rechten, selbst Hoffmann der Gründer der nach ihm benannten terroristischen Vereinigung, empfahl das zu seiner Zeit schon seinen Mitgliedern.
    Zitat:
    Bemerkenswert in diesem Fall ist nicht, daß es "mal wieder" ein Nazi in die Bundeswehr geschafft hat -wie im übrigen auch schon Salafisten.
    Nur ist bei der Bw, wie bei vielen anderen staatlichen Gruppierungen das rechte Auge ziemlich blind, da sehr viel Führungspersonal solchen Ideologien sehr nahe stehen und dies zieht sich bis heute fort, was auch daran liegt, das die Bw immer auch ein Lieblingsobjekt Konservativer war, explizit der CDU/CSU und auch FDP, die ja teilweise auch sehr gerne am rechten Rand fischen und teilweise sehr gute Beziehungen dorthin haben. (Roland Koch war eines der besten Beispiele). Zwar hat sich ein sehr extremer Teil der CDU mittlerweile von ihr abgewandt und die AfD gekapert, aber die Verflechtungen auch mit der Bundeswehr dergestalt sind wohl kaum weniger geworden.
    Zitat:
    Seit dem die Bundeswehr eine Berufsarme ist, muß man damit leben, daß sie kein Abbild der Gesellschaft mehr ist, sondern mehr und mehr Sammelbecken ein für all jene wird die sich für Uniformen, Waffen und Befehle begeistern. Wer das verhindern will, muß die allgemeine Wehrpflicht wieder einführen.
    Eine Armee ist auch immer ein Sammelsurium und damit ein Abbild der Gesellschaft, nur sind linksorientierte eben (außer ein paar extreme Krawallmacher) eher pazifistisch orientiert und haben meist kein Interesse an den Cowboy- und Indianerspielchen einer Armee wie der Bundeswehr und somit hier wohl eher unterrepräsentiert.

    Zitat:
    Bemerkenswert ist, daß ein Bundesbürger und Soldat von dem es eigentlich hinrechend Unterlagen und Identifikationsmerkmale geben sollte, es schafft als Asylbewerber anerkannt zu werden. Das ist ein Debakel sondergleichen. Das zeigt deutlich wie fehl hier die Prozesse laufen und selbst wenn es nur ein Einzelfall sein sollte, ist es absolut inakzeptabel.
    Dem stimme ich uneingeschränkt zu...
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    Alt 01.05.2017, 13:31   #14
    vortiessen
     
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    Standard Frische Denke

    Zitat woipe1:
    "... meines erachtens hätte man eher begründen müssen, warum man den dienst an der waffe leisten will, statt alten menschen den arsch auszuwischen...

    jeder, der eine waffe tragen will, sollte sich rechtfertigen und nicht diejenigen, die das eben nicht wollen......"


    Man - und da beziehe ich mich ein - ist wohl überwiegend noch der Denkweise aus Zeiten der Wehrpflicht verhaftet, wo jedermann im Prinzip zum Militär mußte und vor der Frage stand, "bist du bereit, dein Vaterland mit deinem Leben zu verteidigen?".

    Aber die Situation hat sich gewandelt. Deine völlig unkonventionelle, frische Frageweise angesichts eines Freiwilligenheeres ist da völlig angebracht. Bin verblüfft, daß sie mir selbst so noch nie kam, wenn ich auch verschiedene Motivationen erlebe, die mit dem vordergründigen Ziel "Schutz des Vaterlandes" nicht so viel zu tun haben, sondern in heutigen Zeiten mehr mit sicherem Arbeitsplatz und guten Einkommensmöglichkeiten, Interesse an Ausbildung und Technik, Helfergedanken ...
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    Alt 01.05.2017, 13:38   #15
    vortiessen
     
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    Standard Spürbare Rechtslastigkeit

    Zitat abrakadabra:
    "... Nur ist bei der Bw, wie bei vielen anderen staatlichen Gruppierungen das rechte Auge ziemlich blind, da sehr viel Führungspersonal solchen Ideologien sehr nahe stehen und dies zieht sich bis heute fort ..."

    Wohl wahr! Das unterstreicht - nur ein Beispiel von vielen - auch der ARD-Beitrag zum Tod der Polizistin Kiesewetter, den SF6 hier neulich verlinkte. Vielleicht sollten sich mehr Linke bei Polizei und BW bewerben, um dort allmählich die Führungsebenen zu übernehmen und für ein anderes Klima zu sorgen.
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    Alt 01.05.2017, 14:17   #16
    woipe1
     
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    Standard

    Zitat:
    Zitat von vortiessen Beitrag anzeigen
    Zitat abrakadabra:
    "... Nur ist bei der Bw, wie bei vielen anderen staatlichen Gruppierungen das rechte Auge ziemlich blind, da sehr viel Führungspersonal solchen Ideologien sehr nahe stehen und dies zieht sich bis heute fort ..."

    Wohl wahr! Das unterstreicht - nur ein Beispiel von vielen - auch der ARD-Beitrag zum Tod der Polizistin Kiesewetter, den SF6 hier neulich verlinkte. Vielleicht sollten sich mehr Linke bei Polizei und BW bewerben, um dort allmählich die Führungsebenen zu übernehmen und für ein anderes Klima zu sorgen.
    gut, dein augenzwinkern zu sehen... denn die linken/alternativen sind es doch eher, die nicht den dienst an der waffe suchen...

    dazu eine anekdote aus meinem bekanntenkreis. ein einstmals aus meiner sicht guter freund ging damals zur bundeswehr, weil ja auch jemand mit einer anderen einstellung da hin müsse. nach 12 jahren ist er wieder im zvilen leben - aber nun eher ein gehirngewaschener (selbstzensur). ob dann dein vorschlag zum ziel führen würde???
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    Alt 01.05.2017, 17:01   #17
    woipe1
     
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    Standard

    @ broo-klyn

    oh nein - mit nichten suche ich einen prügelknaben. im grunde hast du mit deinem statement sicher nicht unrecht. das problem ist aus meiner sicht einfach, dass die menschen, die sich gegen gewalt aussprechen, eher selten zur bundeswehr hin bewerben werden. und die tendenz zu rechtsgerichteten werten innerhalb der bundeswehr ist sicher vorhanden. wenn wir das schon wissen, warum können wir dann nicht im bewerbungsverfahren vor der einstellung nicht entsprechende eignungstests zu machen. ich meine hier nicht nur die, die üblicher weise in der musterung laufen, sondern eher charkterliche eignungstests inklusive eines tests der die eignung zum führen einer waffe überprüft. ich weiß - auch das wäre nicht absolut sicher, aber warum auf derartige mechanisment verzichten, nur weil es keine 100%-ig sicherheit gibt?
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    Alt 01.05.2017, 18:52   #18
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Es ist seit dem Bestehen des Homo Sapiens eine unliebsame Erscheinung, dass dieser (im Gegensatz zu einer abgespaltenen Spezies namens Bonobo) nicht per Sex über Fragen des Lebens auseinandersetzt, sondern es eher grobschlächtig mit einem Ast erledigt.

    Dies ist bis auf den heutigen Tag, der Stand der Dinge, und es ist zwar 'edel und gut' zu fordern, dies solle geändert werden, aber in der Realität eher ein Akt der Selbauslöschung (wenn man denn noch ein wenig an seinen Werten und Leben hängen möchte).

    Jede Armee der Welt neigt zu rechtsgerichteten Werten; da macht die BW keine Ausnahme. Viel gravierender ist, dass dieser Bürgerarmee (jetzt Parlamentsarmee) die Mittel verweigert werden, dass diese Armee ihre Funktion wahrnehmen kann. Unfähige Menschen brachten diese Armee zu bekennen, dass sie nur bedingt verteidigungsbereit ist (was sich in den Ausfällen ihrer Bewaffnung und Logistik bemerkbar machte).
    Die Frage die sich mir in diesem Zusammenhang stellt ist, vor wem oder was soll diese Armee verteidigen, denn wer sollte ein Interesse daran haben die BRD anzugreifen und was verspricht er sich davon?

    Zitat:
    Sicher kann man glauben, in Zeiten des Friedens wäre eine Armee überflüssig; aber wir haben keinen Frieden in der Welt. Dank ultimativer Waffen ist ein Zustand des Nichtkrieges erreicht worden, aber Frieden?
    Die Bw besitzt aber diese "ultimativen Waffen" nicht, ja wäre im Ernstfall nicht einmal ausreichend geschützt vor diesen Waffen. Eine Armee die angeblich zu Verteidigungszwecken gegründet wurde, aber gar nicht verteidigen kann ist überflüssig. Die Aussage die Bw hätte seit Jahrzehnten den "Schutz" der BRD gewährleistet ist angesichts dessen Augenwischerei, denn es ist nicht beleg- oder beweisbar.

    Zitat:
    Seit sich die ersten Horden unter dem flatternden Fell eines Beutetieres versammelten, sind Armeen einem Kodex aufgesessen. Auch, um einem Tod nicht als Feigling entgegen treten zu müssen. Dieser Corpsgeist präferiert Werte, welche wir als konservativ bis rechts bezeichnen. Die Gruppendynamik verlangt und erwartet dies, so wie sich Fußballfans mit Sprüchen und Farbgebungen von ihren Gegner absetzen.
    Was ein Widerspruch zum eigenen Anspruch der Armee des "Staatsbürgers in Uniform" ist.
    Zitat:
    Tadelt nie die Taten der Soldaten.
    Leuten die da sterben sollen,
    sollt ihr geben was sie wollen.
    Lasst sie trinken, lasst sie küssen,
    denn wer weiß, wie bald sie sterben müssen.

    meinte Friedrich der Große.

    Klar, diese Sprüche sind aus der Jetztzeit gefallen. Man könnte sich eine Armee wie eine von Monthy Python gedachte vorstellen, aber könnten diese uns vor irren Kopfabschneidern in Bataillonsstärken bewahren?
    Wo sind denn jetzt diese "Kopfabschneider" in Bataillonsstärke vor denen die Bw uns "schützt"? Viel besser wäre es doch entsprechende Länder eben nicht mit den Errungenschaften unserer Militärtechnik zu "beglücken" und Kriege und Destabilisierungen damit zu fördern um windige Geschäfte unter dem Mäntelchen der Humanität und Demokratiemissionierung zu machen.

    Zitat:
    Die BW ist kein Sammelbecken für rechte 'Revanchisten', sondern eine Bürgerarmee, an welcher seit ihrem Bestehen herumgezerrt wurde.
    Falsch, weil gerade in der Bundeswehr rechte Tendenzen nicht nur an der Tagesordnung, sondern auch gewollt sind. "Patriotismus" gilt dort genauso als "Wert", wie "nationales Gedankengut".
    Zitat:
    ... so Gezerrt, weil man sich der Notwendigkeit dieser Armee bewusst war, aber auch geschämt, weil man eingestehen musste, dass die Welt eben keine Muppet-Show ist.
    Die "Notwendigkeit" ist eine Floskel, die weder faktisch noch logisch erklärbar ist.
    Zitat:
    In jeder Gemeinschaft gibt es 'so ne und so ne'. Es ist die Kontrolle durch das Parlament gefragt, üblen Erscheinungen, einen Riegel vorzuschieben.
    Das Parlament kann nur Richtlinien festlegen, die Kameradschaft in der Armee bestimmen eher selber über ihre "üblen Erscheinungen", dabei kann man auch hier wohl eher nur darauf achten, das nur das geringste Übel dadurch zum Vorschein kommt.

    Zitat:
    Nicht eine Armee muss für den demokratischen Auftrag sorgen, sondern das gewählte Parlament mit seinen Organen. Und was soll ich sagen: der Fisch stinkt vom Kopfe!
    Die Armee ist aber auch für die Umsetzung verantwortlich und wie ich oben bereits schrieb ist eine Kontrolle der "Kameradschaft" kaum wirklich möglich, auch weil eben gewisse "rechte Denkweisen" notwendig sind, um ihren "Auftrag" zu erfüllen, was meine Aussage oben des "geringsten Übels" nur noch weiter bestätigt.

    Zitat:
    Nehmen wir mal als Beispiel den Bundesrechnungshof: der stellt Verschwendungen aller Art fest und mahnt. Was passiert: Nichts!
    Hier muß sicher nachgearbeitet werden, also ein Instrumentarium gefunden werden, das solche Verschwendungen sanktioniert und abstellt.

    Zitat:
    Dann die Bundeswehr: der Beauftragte stellt Mängel aller Art fest und mahnt. Was passiert: Nichts!
    Was auch nur belegt, das dieses Staatsstatussymbol, (denn mehr ist die Bw nicht), allein schon für die offensichtliche Einsatzunfähigkeit aufgrund des Bedarfs an mehr finanzieller Mittel zur Aufrüstung, absolut unfähig und somit überflüssig ist.

    Zitat:
    Vielleicht sollten wir an die richtige Adresse gehen, und nicht einen Prügelknaben suchen, weil wir lieber bei Mutti kuscheln möchten?
    Warum nicht mal den Weg gehen, den andere Länder gegangen sind: https://de.wikipedia.org/wiki/Costa_Rica
    __________________
    Da die Community hier schließt:

    Danke für die Zeit, die ich hier verbringen durfte und alles Gute an all diejenigen, die ehrenamtlich sich für die User engagierten.

    Wer weiter sachlich in freundlicher Atmosphäre diskutieren möchte, darf mich gerne auch unter:

    vexator1966@gmail.com

    kontaktieren.

    An alle Anderen: Nochmals eine gute Zeit und bei allen Kontroversen, wünsche ich Euch ebenfalls nochmalig hier all das, was Ihr mir auch wünscht.
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 01.05.2017, 20:01   #19
    fagussylvatica
     
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    Zitat:
    Zitat von woipe1 Beitrag anzeigen
    aber hast du dich irgendwann in deinem leben gefragt, ob es schon früher, als wir wehr- und zivildienstpflichtige hatten, das aussonderungsverfahren an sich schon mal falsch war? wieso muss man begründen, warum man keine waffe tragen und sich nicht zu einem potentiellen killer ausbilden lassen will? meines erachtens hätte man eher begründen müssen, warum man den dienst an der waffe leisten will, statt alten menschen den arsch auszuwischen...

    jeder, der eine waffe tragen will, sollte sich rechtfertigen und nicht diejenigen, die das eben nicht wollen...
    Natürlich.

    Ich habe mich 1991 unfassbar geärgert, daß ich quasi einen zehnseitigen Seelenstiptease geben mußte um einen Wehrersatzdienst leisten zu dürfen, während die waffengeilen und teils grenzdebilien Heloten die ich bei der Musterung und bei der später folgenden "Eignungsfeststellung" erlebte ohne Prüfung jedweger ethischer Befähigung für die schwersten Waffen und Geräte eingeteilt wurden. Dank meiner "Berufsausbildung" hätte ich das zweifelhafte Glück gehabt zu den "Baupionieren" gehen zu dürfen. Auch wenn ich mich heute kaum mehr an die Details an diesem Tag erinnere, bis heute ist mir das sehr ungute Gefühl, daß ich beim Anblick meiner potentiellen "Kameraden" hatte, recht präsent.

    Um ehrlich zu sein bin ich davon ausgegangen, daß es heute bei der Berufsarmee einen gleichwertigen "moralischen" Eigenungstest wie wir diesen seinerzeit als Kriegsdienstverweigerer leisten mußten gibt.
    __________________
    Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. -Willy Brandt-
    fagussylvatica ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 01.05.2017, 20:21   #20
    woipe1
     
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    Standard

    Zitat:
    Zitat von fagussylvatica Beitrag anzeigen
    Natürlich.

    Ich habe mich 1991 unfassbar geärgert, daß ich quasi einen zehnseitigen Seelenstiptease geben mußte um einen Wehrersatzdienst leisten zu dürfen, während die waffengeilen und teils grenzdebilien Heloten die ich bei der Musterung und bei der später folgenden "Eignungsfeststellung" erlebte ohne Prüfung jedweger ethischer Befähigung für die schwersten Waffen und Geräte eingeteilt wurden. Dank meiner "Berufsausbildung" hätte ich das zweifelhafte Glück gehabt zu den "Baupionieren" gehen zu dürfen. Auch wenn ich mich heute kaum mehr an die Details an diesem Tag erinnere, bis heute ist mir das sehr ungute Gefühl, daß ich beim Anblick meiner potentiellen "Kameraden" hatte, recht präsent.

    Um ehrlich zu sein bin ich davon ausgegangen, daß es heute bei der Berufsarmee einen gleichwertigen "moralischen" Eigenungstest wie wir diesen seinerzeit als Kriegsdienstverweigerer leisten mußten gibt.
    den seelenstriptease, wie du ihn nennst, habe ich seinerzeit durchgezogen. geärgert habe ich damals auch und schon damals ist bei mir der gedanke aufgekommen, dass dieses handling eigentlich falsch ist. von einem moralischen eignungstest ist mir nichts bekannt... und ganz ehrlich, wenn es den wirklich nicht gibt, wird es zeit, dass sich hier etwas ändert.
    __________________
    1. was lange gärt, wird endlich wut (woipe)
    2. krieg ist der terror der reichen und terror ist der krieg der armen (sinngemäß nach: sir peter ustinov)
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