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    Alt 08.11.2017, 11:09   #1
    Ashery
     
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    Ashery befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard alle für einen, einer für alle?

    Alles aufgeben für die Familie.... Das scheint eine Norm zu sein, die heutzutage von einem erwartet wird.
    Die Familie (oder ein Mitglied bekommt eine Chance, in einem anderen Bundesland einen beruflichen Neustart hinzulegen und ich? Ich meine... der andere Part muss dann mitziehen.
    Zum Wohl der Kinder.

    Ich frage mich, ob es nicht eigentlich an der Zeit wäre, das verstockte Bild von "ich-muss-jedes-Opfer-für-die-Familie-bringen" zu restaurieren.
    Die Möglichkeit einer Fernbeziehung wenigstens akzeptiert wird und nicht verlangt wird, alles aufzugeben.

    Was war das größte Opfer, das ihr für die Familie bringen musstet? War es ein notwendiges Übel oder habt ihr es gern getan?
    Ashery ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 09.11.2017, 10:09   #2
    Ritaaa
     
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    Ritaaa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Hey Ashery,

    also ich sehe das vielleicht nicht ganz so kritisch. Wenn man sich selber verwirklichen möchte, gehört das heute eben unter Umständen dazu, dass man mitunter schon in der Ausbildung den Wohnort verlassen muss.

    Wenn man Familie hat, ist das sicherlich ein wenig komplizierter, aber dafür ist man ja eine Familie, um so etwas zusammen zu bewältigen. Verlangen würde ich das von meinem Partner nicht direkt, aber man sollte offen darüber diskutieren, sollte so etwas anstehen. Und dann muss man eben eine Lösung finden.

    Ich musste damals bspw. auch für meine Lehrertätigkeit nach Brandenburg umziehen, obwohl ich in einem anderen Bundesland studiert und gewohnt habe. Aber dort habe ich eben eine Stelle gefunden und wurde verbeamtet (siehe zum Thema auch dort: http://www.fachkraefteportal-branden...erstellen.html )

    Solche Opfer gehören heutzutage leider dazu!
    Ritaaa ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 09.11.2017, 14:04   #3
    LittleThought
     
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    LittleThought ist einfach richtig nettLittleThought ist einfach richtig nettLittleThought ist einfach richtig nettLittleThought ist einfach richtig nett
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    Zitat:
    Zitat von Ashery Beitrag anzeigen
    Alles aufgeben für die Familie....
    Ich meine... der andere Part muss dann mitziehen.
    Zum Wohl der Kinder.
    ...
    Zum Wohle der Kinder ?
    Ein solcher Umzug bedeutet für die Kinder den vollständige Verlust ihrer, außerhalb der Familie, existierenden sozialen Umgebung. Diese Art von Opfer ist sicher in der gleichen Größenordnung wie der Verzicht eines Elternteils auf einen anderen Arbeitsplatz. Ich glaube da müssen dann etwas mehr als die egoistischen Motive berücksichtigt werden.

    Übrigens bei "Ritaaa" hätte der Umzug nach Bayern möglicherweise die Aufgabe ihres Berufes zur Folge gehabt, denn Bayern erkennt die Lehrerexamen der anderen Bundesländer meist nicht an.
    Ein junger Kollege ist, seiner Freundin zu Liebe, nach Bayern umgezogen.
    Da Bayern Bedarf an jungen Physiklehrern hatte, wurde sein Staatsexamen anerkannt. Kaum hatte er hier ein Jahr verbracht, hat seine Freundin sich von ihm getrennt. Er war dann psychisch völlig fertig und hat gravierende berufliche Fehler gemacht. Das hätte ihn fast seinen Beamtenstatus gekostet.
    Abgesehen davon würde ich mich aber der Argumentation von "Ritaaa" anschließen.

    Nichts ist so einfach wie es aussieht. (Breitenstein)

    Gruß von LittleThought.
    __________________
    '
    Wir sollten mit dem, was wir für wahr halten, vorsichtig umgehen!
    Mit der Wahrheit haben wir nämlich ein Problem, wir kennen sie nicht.
    LittleThought ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 10.11.2017, 12:55   #4
    Böhler
     
    Registriert seit: 17.07.2016
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    Beiträge: 51
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    Böhler befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Ich sehs auch nicht so kritisch, Veränderung ist meiner Ansicht nach immer gut! Weiterentwicklung und neue Freunde finden. Nichts ist unersetzlich im Leben und Familie immer noch das wichtigste.
    Böhler ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.11.2017, 16:01   #5
    Alpha_Tom
     
    Registriert seit: 09.09.2005
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    Beiträge: 12.063
    Renommee-Modifikator: 0
    Alpha_Tom ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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    Zitat:
    Zitat von Ashery Beitrag anzeigen
    Alles aufgeben für die Familie.... Das scheint eine Norm zu sein, die heutzutage von einem erwartet wird.
    Die Familie (oder ein Mitglied bekommt eine Chance, in einem anderen Bundesland einen beruflichen Neustart hinzulegen und ich? Ich meine... der andere Part muss dann mitziehen.
    Zum Wohl der Kinder.

    Ich frage mich, ob es nicht eigentlich an der Zeit wäre, das verstockte Bild von "ich-muss-jedes-Opfer-für-die-Familie-bringen" zu restaurieren.
    Die Möglichkeit einer Fernbeziehung wenigstens akzeptiert wird und nicht verlangt wird, alles aufzugeben.

    Was war das größte Opfer, das ihr für die Familie bringen musstet? War es ein notwendiges Übel oder habt ihr es gern getan?

    sowas müssen doch beiden wollen.

    Aber ich bringe hier gern mal die Theorie vom Beuger und Strecker ein. Der Strecker streckt den Beuger so lange bis er endlich zerreißt.

    Du bist übrigens ein Beuger
    Alpha_Tom ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 16.11.2017, 19:31   #6
    anonymausi
     
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    Zitat:
    Zitat von Böhler Beitrag anzeigen
    Ich sehs auch nicht so kritisch, Veränderung ist meiner Ansicht nach immer gut! Weiterentwicklung und neue Freunde finden. Nichts ist unersetzlich im Leben und Familie immer noch das wichtigste.
    Wenn nichts unersetzlich ist, ist es auch die Familie nicht....
    anonymausi ist offline   Mit Zitat antworten
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