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    Alt 12.11.2017, 11:39   #1781
    schimpanse2
     
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    Verlierer aus Ost und West scheinen sich hier im Geiste gefunden zu haben. Sie unterlassen offene, gegenseitige Kritik an selbst den schändlichsten Meinungsäußerungen aus ihrem Kreis, überbieten sich in unglaubwürdigen Zustimmungsorgien für ihre kruden Standpunkte. Wendeverlierer verbünden sich mit Versagern aus dem Westen...

    Ich kann in Bezug auf meinen persönlichen Umgang im Osten sagen, dass ich da andere Kaliber kenne. "Für mich kam die Wende wie auf Bestellung" sagte mir vor 7 Jahren der Bauunternehmer aus dem Osten, bei welchem ich nachher zu Rindsrouladen und Kartoffelklössen eingeladen bin. An meinem Stammtisch im Osten der Hauptstadt bin ich der einzige Wessi und ich kann sagen, dass jedes Stammtischmitglied eine Erfolgsbiographie auszeichnet.

    Jammerlappen, das ist nicht typisch für den/die Ossi, aber für Ultralinke aus Ost und West, vor allem im Forum.
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    Alt 12.11.2017, 11:40   #1782
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von cyrano35 Beitrag anzeigen
    Na, wenn schon "Angliederung", dann "an", nicht "in" die BRD, mein liebes frustriertes Überbleibsel aus den guten alten Mauer-Zeiten, das mit dem Rest der Welt wohl auch sprachlich nie Frieden schließen kann und sich die Vergangenheit zurückwünscht.
    Lerne Ostdeutsch:

    https://www.youtube.com/watch?v=KnvuLK-rKjs
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 12.11.2017, 11:56   #1783
    Balanceist
     
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    Frage

    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen

    Ich kann in Bezug auf meinen persönlichen Umgang im Osten sagen, dass ich da andere Kaliber kenne. "Für mich kam die Wende wie auf Bestellung" sagte mir vor 7 Jahren der Bauunternehmer aus dem Osten, bei welchem ich nachher zu Rindsrouladen und Kartoffelklössen eingeladen bin. An meinem Stammtisch im Osten der Hauptstadt bin ich der einzige Wessi und ich kann sagen, dass jedes Stammtischmitglied eine Erfolgsbiographie auszeichnet.

    Jammerlappen, das ist nicht typisch für den/die Ossi, aber für Ultralinke aus Ost und West, vor allem im Forum.
    Sollen jetzt alle Bauunternehmer werden?
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    Alt 12.11.2017, 15:10   #1784
    vortiessen
     
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    Standard Deutsch ist verhandelbar

    Zitat cyrano35: «Na, wenn schon "Angliederung", dann "an", nicht "in" die BRD, mein liebes frustriertes Überbleibsel aus den guten alten Mauer-Zeiten, das mit dem Rest der Welt wohl auch sprachlich nie Frieden schließen kann und sich die Vergangenheit zurückwünscht."»

    Was die Grammatik angeht, hast Du natürlich vollkommen Recht.

    Der herausgelesene Wunsch nach Wiederherstellung der Vergangenheit allerdings entspringt einer totalen Fehlinterpretation, denn im konkreten Fall ging es lediglich um das sachliche Korrigieren bzw. Präzisieren des Zeitbegriffes, den schimpanse2 so überaus lax mit seinem "zuvor" auf unsere Heimat anwendete. Das erinnert an Zeiten des großkotzigen westlichen Alleinvertretungsanspruches, der in manchen Köpfen auch lange nach Ende der Hallstein-Doktrin weiterzuleben scheint.

    Daß das Vorhalten eines historischen Spiegels gerade in Bezug auf soziale Fragen die relativierenden Verteidiger heutiger Mißstände im Halse kratzt, ist verständlich, aber das ist gewollt, soll so sein und erfüllt mich mit Freude.

    Geändert von vortiessen (12.11.2017 um 15:13 Uhr) Grund: Massive Tippfehler
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    Alt 12.11.2017, 15:24   #1785
    vortiessen
     
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    Standard Hartz IV ist unsozial

    Zitat schimpanse2: "Verlierer aus Ost und West scheinen sich hier im Geiste gefunden zu haben. Sie unterlassen offene, gegenseitige Kritik an selbst den schändlichsten Meinungsäußerungen aus ihrem Kreis, überbieten sich in unglaubwürdigen Zustimmungsorgien für ihre kruden Standpunkte. Wendeverlierer verbünden sich mit Versagern aus dem Westen...

    Ich kann in Bezug auf meinen persönlichen Umgang im Osten sagen, dass ich da andere Kaliber kenne. "Für mich kam die Wende wie auf Bestellung" sagte mir vor 7 Jahren der Bauunternehmer aus dem Osten, bei welchem ich nachher zu Rindsrouladen und Kartoffelklössen eingeladen bin. An meinem Stammtisch im Osten der Hauptstadt bin ich der einzige Wessi und ich kann sagen, dass jedes Stammtischmitglied eine Erfolgsbiographie auszeichnet.

    Jammerlappen, das ist nicht typisch für den/die Ossi, aber für Ultralinke aus Ost und West, vor allem im Forum."


    Ausgiebige Beschreibungen des persönlichen Bekanntenkreises, der Essgewohnheiten und des Erfolgsgefühls des Stammtischmitgliedes schimpanse2 haben mit dem Thema "Hartz IV ist unsozial" ganz und gar nichts zu tun, es sei denn, man überträgt das Attribut "unsozial" auf jene, die von Billiglöhnern profitieren und sich nach Rindsrouladen und Kartoffelklößen in diesem Sinne zuprosten.

    Geändert von vortiessen (12.11.2017 um 15:29 Uhr) Grund: Massive Tippfehler
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    Alt 12.11.2017, 18:13   #1786
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von Balanceist Beitrag anzeigen
    Sollen jetzt alle Bauunternehmer werden?

    Du, ich kenne viele Gründungsunternehmer aus dem Osten stammend, welche in unterschiedlichsten Branchen unternehmerischen Erfolg haben. Der Bauunternehmer, welchen ich zitierte, ist nur ein Erfolgreicher von mehreren.
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    Alt 12.11.2017, 21:02   #1787
    Balanceist
     
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    Und was wolltest Du jetzt damit genau sagen?
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    Alt 12.11.2017, 21:33   #1788
    schimpanse2
     
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    Folgendes war der Ausgangspunkt:

    Zitat:
    Verlierer aus Ost und West scheinen sich hier im Geiste gefunden zu haben. Sie unterlassen offene, gegenseitige Kritik an selbst den schändlichsten Meinungsäußerungen aus ihrem Kreis, überbieten sich in unglaubwürdigen Zustimmungsorgien für ihre kruden Standpunkte. Wendeverlierer verbünden sich mit Versagern aus dem Westen...
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    Alt 12.11.2017, 21:52   #1789
    Balanceist
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Folgendes war der Ausgangspunkt:

    Und was ist an den Wendeverlierer und den Versagern aus dem Westen so schlimm?
    Balanceist ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 12.11.2017, 22:15   #1790
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von Balanceist Beitrag anzeigen
    Und was ist an den Wendeverlierer und den Versagern aus dem Westen so schlimm?

    Das sie hier ihren Versagerfrust abzulassen versuchen. Primitive Aggressionen eingeschlossen. Doch wem schreibe ich das.

    Ende der Durchsage!
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 12.11.2017, 22:24   #1791
    Balanceist
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Das sie hier ihren Versagerfrust abzulassen versuchen. Primitive Aggressionen eingeschlossen. Doch wem schreibe ich das.

    Ende der Durchsage!
    Den Versagenfrust dürfen sie nicht auslassen? Ist das verboten?
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    Alt 12.11.2017, 23:42   #1792
    Meridian
     
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    Zitat:
    Zitat von Balanceist Beitrag anzeigen
    Den Versagenfrust dürfen sie nicht auslassen? Ist das verboten?
    Das nicht. Aber es legt nur offen, wie es um @schimpanses Selbstbewusstsein steht. Offensichtlich braucht er für dieses die "Versager" und "Jammerer". Ein wahres Selbstbewusstsein braucht hingegen keine "Versager". Überhaupt beruht ein wahres Selbstbewusstsein nicht auf Kosten anderer, weder materiell noch gedanklich.
    __________________
    Die äußere Welt ist der Spiegel deines Inneren.
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    Alt 13.11.2017, 01:07   #1793
    abrakadabra
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Verlierer aus Ost und West scheinen sich hier im Geiste gefunden zu haben. Sie unterlassen offene, gegenseitige Kritik an selbst den schändlichsten Meinungsäußerungen aus ihrem Kreis, überbieten sich in unglaubwürdigen Zustimmungsorgien für ihre kruden Standpunkte. Wendeverlierer verbünden sich mit Versagern aus dem Westen...
    Dann unterlasse es doch einfach, nur mit Neid auf Jene zu schauen und sie zu stigmatisieren, aufgrund diese Menschen sich teilweise jene Perspektiven zu schaffen, die Du offensichtlich verpaßt hast, ist ziemlich schäbig, gell?

    Zitat:
    Ich kann in Bezug auf meinen persönlichen Umgang im Osten sagen, dass ich da andere Kaliber kenne. "Für mich kam die Wende wie auf Bestellung" sagte mir vor 7 Jahren der Bauunternehmer aus dem Osten, bei welchem ich nachher zu Rindsrouladen und Kartoffelklössen eingeladen bin. An meinem Stammtisch im Osten der Hauptstadt bin ich der einzige Wessi und ich kann sagen, dass jedes Stammtischmitglied eine Erfolgsbiographie auszeichnet.
    "Rindsrouladen und Kartoffelklösse" sind für Dich also schon ein Ausdruck von Erfolg? Das ist ziemlich minimalistisch, denn erstens sind diese weder ein Statussymbol, noch etwas was wirklich als "gute Ernährung" durchgeht. Diesbezüglich könnte ich Dir, auch was gute Weine angeht sicher noch ein wenig Nachhilfe geben, aber ich bezweifel das Du Dir einen guten Barolo oder Brunello leisten könntest...
    Zitat:
    Jammerlappen, das ist nicht typisch für den/die Ossi, aber für Ultralinke aus Ost und West, vor allem im Forum.
    Ja stimmt, vor allem diejenigen die in ihrem rassistischen Wahn andere Menschen perse als "Ungeeignete und aus Problemgesellschaften" bezeichnen...
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.11.2017, 19:58   #1794
    cyrano35
     
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Ja stimmt, vor allem diejenigen die in ihrem rassistischen Wahn andere Menschen perse als "Ungeeignete und aus Problemgesellschaften" bezeichnen...
    Rassistisch wäre es, Menschen pauschal wegen ihrer Hautfarbe oder Gene in eine Schublade zu stecken. Skepsis aufgrund ihrer kulturellen Prägung indes kann qua Definition nicht rassistisch sein.

    Also bitte in Zukunft vorsichtiger mit solchen Vorwürfen sein!
    __________________
    <<Chleudert den Purschen zu Poden!>>
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    Alt 14.11.2017, 00:08   #1795
    abrakadabra
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    Zitat:
    Zitat von cyrano35 Beitrag anzeigen
    Rassistisch wäre es, Menschen pauschal wegen ihrer Hautfarbe oder Gene in eine Schublade zu stecken. Skepsis aufgrund ihrer kulturellen Prägung indes kann qua Definition nicht rassistisch sein.

    Also bitte in Zukunft vorsichtiger mit solchen Vorwürfen sein!
    "Skepsis" äußert sich dahingehend, das es Zweifel aufgrund ihrer Herkunft gäbe. Zweifel wiederum beinhaltet auch die Möglichkeit des eigenen Irrtums. Dies ist aber bei solchen Aussagen nicht gegeben, sondern wenn man pauschal davon ausgeht, das Menschen aufgrund ihrer Religion oder Herkunft "ungeeigneter" sind als andere, man so Menschen pauschal daher in eine "Wertigkeit" einkategoriert, was in diesen Aussagen permanent geschieht, ist das nichts anderes als der Judenhass vergangener Zeiten, in denen solche Sichtweisen auch dahin führte das man Menschen aufgrund genau solcher Merkmale sogar mit Ratten verglich. http://www.zeit.de/1980/43/als-sie-z...wurden/seite-3
    Diese Einordnung in verschiedenen Wertigkeiten meint der Rassismus, wobei die Aussagen beliebig austauschbar sind, ob man Menschen aufgrund von einer angeblichen "Verdammung" von Gott primär böse sind, Wucherer, Preistreiber oder Bankrotteure, wie in dem Artikel beschrieben oder sie pauschal als "Terroristen" oder "kulturell ungeeignet", "Sozialschmarotzer" oder gar "Invasoren" angesehen werden ist dabei halt in den Begrifflichkeiten austauschbar und somit genau die Form der Stigmatisierung die auf die selbe Denke zurückgreift.

    Wir sind alle Menschen, alle genau das selbe wert und niemand ist aufgrund seiner Herkunft und Religion mehr oder weniger geeignet für irgendwas als der Andere. Lediglich die Bildung und der Zugang dazu, genauso wie die individuellen Interessen und Talente des Einzelnen machen den Unterschied im Idealfall.
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 14.11.2017, 00:16   #1796
    abrakadabra
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Es gibt keinen Rassismus zwischen Hominiden vom Typ Sapiens; qua Definition sozusagen.

    Fremdenfeindlichkeit ist kein Rassismus, sondern eben die Feindlichkeit dem 'Anderen' gegenüber. Die sogen. Rassengesetze der Nazi waren Vernichtungsgesetze gegen Menschen.
    Einspruch: Es gibt keine unterschiedlichen Menschenrassen, das ist richtig aber es gibt auch den sogenannten "Rassismus ohne Rassen", der genau das definiert. Auch im Zusammenhang sehr interessant: http://www.fb10.uni-bremen.de/inputs...tuart_Hall.pdf
    Genauso wie dies: https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 14.11.2017, 01:17   #1797
    abrakadabra
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @abrakadabra,
    dies sehe ich nicht so. Die Ausweichphilosophie eines 'Quasi-Rassismus' beschreibt lediglich, dass es unter all den vielen Ethnien auf diesem Planeten, kulturelle Unterschiede gibt.

    Dies ist trivial. Wenn irgendwelche Menschen (Stuart Hall oder A.H.) ihren Fremdenhass als Rassismus verstanden, muss dies nicht richtiger sein.

    Ich befürworte, dass die Sprache durchaus in der Lage ist, Fremdenhass als solchen zu bezeichnen, ohne auf biologisch unsinnige Begriffe, diesen Hass zu camouflieren um ihn so in eine dialektische Auseinandersetzung zu verschieben.

    Das Erkennen von Ethnien an Merkmalen (Kraushaar, Hautfarbe oder Augenausbildung) hat mit Rassismus nichts zu tun, sondern sind Anpassungen von Urformen an veränderte Umweltbedingungen.

    Ich will dir sagen, warum man so gerne das Wort Rassismus her nimmt, weil sich kein Mensch von einer Fremdenphobie absolut frei machen kann und daher einen biologischen Begriff für seine latente Angst wählt welche so - - ihn scheinbar - entschuldet.
    Irgendwie diskutieren wir aneinander vorbei. In der Aw. an @Cyrano habe ich meine Sichtweise vielleicht deutlicher beschrieben:
    Zitat:
    ... sondern wenn man pauschal davon ausgeht, das Menschen aufgrund ihrer Religion oder Herkunft "ungeeigneter" sind als andere, man so Menschen pauschal daher in eine "Wertigkeit" einkategoriert, was in diesen Aussagen permanent geschieht, ist das nichts anderes als der Judenhass vergangener Zeiten, in denen solche Sichtweisen auch dahin führte das man Menschen aufgrund genau solcher Merkmale sogar mit Ratten verglich. http://www.zeit.de/1980/43/als-sie-z...wurden/seite-3
    Diese Einordnung in verschiedenen Wertigkeiten meint der Rassismus, wobei die Aussagen beliebig austauschbar sind, ob man Menschen aufgrund von einer angeblichen "Verdammung" von Gott primär böse sind, Wucherer, Preistreiber oder Bankrotteure, wie in dem Artikel beschrieben oder sie pauschal als "Terroristen" oder "kulturell ungeeignet", "Sozialschmarotzer" oder gar "Invasoren" angesehen werden ist dabei halt in den Begrifflichkeiten austauschbar und somit genau die Form der Stigmatisierung die auf die selbe Denke zurückgreift.
    Es geht also um die Stigmatisierung", die auch durchaus auf Äußerlichkeiten, wie die von Dir benannten zurückgreift um sie zu begründen. Eine Stigmatisierung, die Menschen in Schubladen von unterschiedlichen Wertigkeiten steckt, hat mit purer "Fremdenfeindlichkeit" und der meist dahintersteckenden Ängste nichts mehr zu tun, sie ist dann längst schon in einem selbsterhöhendem Rassismus gemündet.
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 14.11.2017, 02:27   #1798
    abrakadabra
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @abrakadabra,
    warum zum Teufel, beharrst du auf dem Label Rassismus?
    Fremdenfeindlichkeit oder Fremdenhass beschreibt doch genau den Geist 'in der Flasche'.
    Fremdenfeindlichkeit verniedlicht ein wenig die geistige Grundhaltung. Rassismus ist die pervertierte Form der Fremdenfeindlichkeit.

    Zitat:
    Schaffen wir diesen Begriff (Rassismus) für das Fremde nicht ab, so handeln wir genau noch so, wie die Deutschen 1810 im heutigen Namibia, als sie dort die 'Neger' vermaßen und ihre Köpfe in Berlin 'sammelten'.
    Nein, weil sie genau das benennt und die "Vermesser" genau zu dem macht, wie die Stigmatisierer die Geflüchtete zu "Wirtschaftsflüchtlinge", "Invasoren" oder pauschalen "Terroristen" bezeichnen.

    Zitat:
    Und reicht 'pure' Fremdenfeindlichkeit nicht schon aus, damit man Menschen an einer Rampe klassifiziert in Lebende und Tote?
    Nein, weil die Nazis nicht perse "fremdenfeindlich" waren. Fremde in nordeuropäischen Ländern oder anderen, die sie als angeblich "arisch" klassifizierten, waren ja willkommen und ähnliches Denken betreiben die heutigen demagogisch Verblendeten ja auch. Nur weil sie die Stigmatisierten permanent austauschen (von den Ittakern, Türken, Juden, Schwulen, Jugos bis hin zu den jetzigen "Invasoren" ist nur ein kleiner Schritt), macht dies irgendwas moralisch und logisch kompatibler.

    Zitat:
    All dies verhindert natürlich nicht - damit kein falscher Zungenschlag entstehen kann - dass die BRD vernünftige und faire Einwanderungsgesetze und ein logisches Asylgesetz schafft, welches den Märchenerzählern die Lust am Fabulieren nimmt. Dies ist notwendig, da es kein globales Staatsverständnis geben kann (UN-Resolutionen hin oder her).
    Ein Einwanderungsgesetz ist aber auch keine Patentlösung für Fluchtursachen. Nur wenn diese bekämpft werden, bekämpft man auch die Flucht...
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 15.11.2017, 13:07   #1799
    schimpanse2
     
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    @broo-klyn

    ...

    Zitat:
    Der Westen wird seine Politik der Ausbeutung erst dann beendet haben, wenn die er Länder mit den Rohstoffen 'entbeint' hat
    .



    Die der ganzen Welt nutzbar zu machenden Rohstoffe sind durch geologische Zufälle teilweise auch in Ländern, deren Menschen nicht aus durch den "Westen" zu vertretenden Bildungsdefiziten und Mentalitätseigenarten nicht befähigt sind, diese Bodenschätze zu fördern, bzw. zu vermarkten.

    Da einstweilen China besonders in Afrika für den Aufbau Chinas Abbaulizenzen erworben hat, stimmt die Verdammungslegende "der Westen" würde Raubbau betreiben, längst nicht mehr. Schade für dich, aber du verbreitest somit eine Verschwörungstheorie.


    ...


    Zitat:
    Wie kann man die Menschen, deren Länder durch den Übermut des Westens zerstört wurden

    Nein, die Überbevölkerung Afrikas und der islamischen Welt liegt ausschließlich in der ursächlichen Verantwortung dort.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 15.11.2017, 16:32   #1800
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    @woipe1




    Wenn man, wie z.B. ich, davon ausgeht, dass eine EU mit relativ durchlässigen Grenzen, zukünftig Flüchtlinge, welche nicht die Voraussetzungen für eine gewünschte Migration erfüllen, in Millionenanzahl Jahr für Jahr aufnehmen müsste, dann würde das die EU sowohl gesellschaftlich, als auch finanziell überfordern. Wenn die EU diese Massenmigration aber nicht bewätligen kann und die Bevölkerung solches auch nicht wünscht, dann muss diese Migration dringend gestoppt werden. Nicht wer solches einsieht und teilt, wie ich dieses beschreibe, ist rechtsradikal, sondern wer diese Realitäten aus Gründen irgendeiner Weltanschauung nicht offen ausspricht, ist der Steigbügelhalter eines dann, wenn die Massenmigration eine kritische Anzahl überschreitet, der Steigbügelhalter für einen sich in der Folge ausbreitenden Rechtsextremismus, welcher die diskutierten Fragen irgendwann anders beantworten wird, als wünschenswert.
    ich denke, wir sind uns schon einig, dass eine zu hohe migration von sozial schwachen durchaus eine belastung darstellt, die definitiv nicht dazu führen darf, dass unser soziales netz kollabiert.
    du möchtest gern migranten ausschließen, die unser system belasten und solche zulassen, die entsprechend ausgebildet sind und gute chancen haben, unseren staat weiter zu bringen. wärst du denn dann auch bereit, an die herkunftsstaaten ausgleichszahlungen für die dorten durchgeführte ausbildung zu leisten?

    Zitat:
    Es mag hart klingen, doch wenn die EU mit Elektrozäunen, Einsatzen auf See, Tränengaseinsätzen, Aufgreifen auch im EU-Binnenland von Illegalen kompromislos verfährt, dann wird auch kaum noch eine größere Anzahl von unerwünschten Armutsflüchtlingen in das Gebiet der EU kommen wollen.
    hast du eine ungefähre ahnung davon, wie unsere exekutive (polizei, grenzschutz, militär, verwaltung, zusätzliche hardware) dadurch wachsen müsste und welche kosten dorten dann letztlich entstehen? wenn du zahlen und prognosen dazu hast, lass sie mir doch bitte zukommen.
    angesichts der prognosen, die ich zum anwachsen der migrationsströme gelesen habe, sehe ich da eine fast unlösbare aufgabe auf uns zukommen, wenn wir allein dieses lösungsstrategie anstreben wollen.

    Zitat:
    Grundsätzlich sollten sehr unattraktive Lebenskonditionen für solche unaufgefordert ins Land Gekommene gelten. Das gilt für ihren Bewegungsfreiheit auf EU-Gebiet, aber auch im Hinblick auf Familiennachzug und keinerlei Arbeitsperspektive.
    hinsichtlich des asylrechts müsste das dem gleichheitsgrundsatz entsprechend aber für qualifizierte wie unqualifizierte migranten gelten. andernfalls würde man den ausgeschlossenen teil diskriminieren. wie man das bei gezielter zuwanderung gesetzlich regeln will, müsste man separat diskutieren. zunächst müsste wirklich eine lösung für die asylproblematik gefunden werden, sich die migranten egal welcher bildung erst mal auf das asylrecht berufen würden.

    Zitat:
    Wenn die EU keine Abschreckungskoniditionen für diese Flüchtlinge wählt, dann werden sich in Zukunft mehr und mehr auf den Weg hierher machen, was wir aber nicht bewältigen können. Gut gemeint und gut ist hier zweierlei.
    das argument mit gutgemeint und gut sei zweierlei kenne ich zur genüge. meines erachtens ist deine einschätzung jedoch nicht wirklich zutreffend. für ein szenario mit einem verbarrikadieren der reichen staaten sind die prognosen hinsichtlich der zuwanderung von migranten nicht wirklich von einem business as usual-szenario abweichend. bei diesem verbarrikadierungsszenario werden aber ganz automatisch kriege miteinkalkuliert.






    Zitat:
    Wenn dem so wäre, wie du dieses annimmst, dann hätten China, Südkorea, usw. sich niemals aus bitterer Armut empor arbeiten können. Weshalb möchten die Unternehmen dieser Welt in Asien investieren, obwohl dort extra teilweise Abschreckungskonditionen angeboten werden, während kaum Unternehmen das Risiko eingehen möchten, in z.B. Afrika zu investieren, wo doch die Löhne viel niedriger sind, als in den alten Industrieländern?

    Beantworte dir diesen Zusammenhang unvoreingenommen bitte selbst, dann wirst du erkennen, dass die ursächliche Armutsbekämpfung nicht ihren Ansatzpunkt dort hat, wo du ihn unterstellst.
    ich gebe gerne zu, dass die menschen unterschiedliche mentalitäten haben. und ja ich frage mich schon auch, warum man lieber in asien investiert. aber wer investiert denn gern in asien und mit welchen zielen? es geht unternehmen doch um gewinnmaximierung und das funktioniert auch über kostensenkung. warum sind denn asiaten so viel günstiger??? ich habe dazu schon auch meine idee, würde aber a priori die deine ganz unbelastet von meiner lesen.

    Zitat:
    Unabhängig davon kann ich dich beruhigen:
    wie schon mal gesagt: beruhigen brauchst du mich nicht. aber dein versuch lässt mich wachsamer werden. im übrigen, würdest du unter den folgen einer falschen politik länger leiden müssen, als ich - ausgehend vom im profil angegebenen alter...


    Zitat:
    Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 wird schon relativ bald dafür sorgen, dass Arbeit aus den Ländern der Dritten und Vierten Welt in die Länder rückverlagert werden, welche man als alte Industrieländer bezeichnen kann. Dann werden diese Menschen in der Dritten Welt nicht mehr so, wie du dieses fälschlicherweise annimmst, ausgebeutet, was ganz in deinem Sinne sein dürfte.

    Dann werden sie keinerlei Arbeit haben. Ein trauriges Schicksal steht ihnen bevor. Ach, übrigens: auch wir in der EU können dann die uns blühende Massenarbeitslosigkeit kaum noch abwenden. In diesem Szenario besteht dann noch weniger ein Bedarf an zugewanderten Menschen ohne berufliche Qualifikation, da wir mehr als genug Probleme damit haben werden, EU-Bürger aufzufangen.
    deine technikgläubigkeit und visionsfähigkeit spricht bände.
    du solltest einfach bedenken, dass mit jeder effizienzsteigerung zwar der verbrauch ressourcen pro stück sinkt, der absolutverbrauch der ressourcen jedoch zunimmt. das heißt, auch wenn wir noch effizienter werden, der umweltverbrauch wird weiter zunehmen und den planeten bis über das limit hinaus belasten. im übrigen sprach ich nicht ausschließlich von einer ausbeutung der menschen in der dritten welt, sondern eben auch von der ausbeutung und zerstörung der umwelt.
    letztlich werden wir uns überlegen müssen, wie die verbleibenden ressourcen verteilt werden. meinst du nicht auch, dass man das system erde nicht so sehr überspannen sollte? dann wird es über kurz oder lang darauf hinauslaufen, dass die menschen andere werte haben werden. nicht mehr: mein haus, mein auto, mein boot. bei anderern wertigkeiten werden auch dort andere diestleistungen und damit auch jobs entstehen. auch die arten der qualifikationen werden sich ändern... in den dimensionen des hier und jetzt blind weiterzudenken und nicht über den tellerrand hinauszublicken ist aus meiner sicht der dinge zu kurz gedacht...
    __________________
    1. was lange gärt, wird endlich wut (woipe)
    2. krieg ist der terror der reichen und terror ist der krieg der armen (sinngemäß nach: sir peter ustinov)
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