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    Alt 25.03.2016, 20:54   #1
    Thomas8700
     
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    Standard Agni Yoga-Lebendige Ethik

    Hello leute,

    es ist interessant:

    Zitat:

    Lebendige Ethik / AGNI YOGA



    Die Lehre der „Lebendigen Ethik“ greift alle Themen der heutigen alltäglichen menschlichen, mitmenschlichen und kosmischen Lebensprobleme auf, die wichtig sind für eine persönliche und allgemeine, selbstverständliche Handlungsethik im Alltag.Sie ist Ausdruck eines „Ethischen, kulturellen Humanismus“, sie ist interkulturell und überkonfessionell.

    Agni Yoga-Gruppen und Roerich-Gesellschaften gibt es heute insbesondere in den Nachfolgestaaten der UdSSR, aber auch u.a. in den USA, der Schweiz, Deutschland, England, Spanien, den Niederlanden, Italien und Griechenland. In Deutschland wurde Agni Yoga in den 1960er und 1970er Jahren durch den Österreicher Leopold Brandstätter ( Pseudonym Leobrand, gestorben 1968 ) und seine Ethische Gesellschaft Weltspirale verbreitet.

    Agni Yoga versteht sich als Fortsetzung der Lehren der Theosophie. Das Ziel des Agni Yoga ist, eine neue, höhere Stufe der Menschheitsentwicklung vorzubereiten. Agni Yoga (für den westlichen Kulturkreis als Lebendige Ethik bezeichnet) ist eine Schrift tibetischer Mahatmas (Bruderschaft der Meister der Weisheit). Sie wurde in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts angeblich der Russin Helena Roerich übergeben, die sie zusammen mit ihrem Mann, dem Maler Nicholas Roerich, der Öffentlichkeit bekannt machte.

    Im Universum gibt es weder einen absoluten Anfang noch ein absolutes Ende. Alles ist unendlich, unbegrenzt und befindet sich im ständigen Fluss der Bewegung. Das gesamte Leben im Universum, somit auch und der Erde und der Menschen, befindet sich in einer kontinuierlichen Entwicklung und Evolution. Die wichtigste Aufgabe der menschlichen Evolution besteht darin, das Bewusstsein ständig zu erweitern. Darauf beruht die Grundlage jedes Fortschritts, der sich aber nicht nur auf Zivilisation, sondern mehr noch auf die Kultur und damit auch auf die Weltanschauung erstreckt. Ohne gleichzeitige Erweiterung und Vertiefung des Weltbildes gibt es kein allgemeines, sowie persönliches Vorwärtskommen.

    Die gesamte Evolution, und damit auch der einzelne Mensch befinden sich in dieser Abfolge. Das Studium der „Lebendigen Ethik“ bringt das notwendige Wissen für die Lebensmeisterung, sowie das Wissen um den geistigen Aufstieg. Beispiele sind: Der Sinn des Lebens, die Macht und Bedeutung der Gedanken, Selbsthilfe durch richtiges Denken. Ethik und Ernährung, Ethik im Alltag, Kunst und Schönheit, Ethik als Lehre des Lebens, der Mensch im Weltall (Kosmos), Bedeutung der Freude. Erweiterung des Bewusstseins, Karma und Dharma, Tod und Wiedergeburt, Lebendige Ethik und Erziehung.

    Evolution: Die gesamte Natur strebt zu immer größerer Höhe. Auf der Erde ist eine natürliche Entwicklung von Stein, Pflanze und Tier bis zum Menschen erkennbar. Damit ist die Evolution aber noch nicht abgeschlossen. Der Mensch ist - nur eine Zwischenstufe hin zu noch höheren Lebensformen, die anderswo im Universum bereits existieren; der Mensch ist nicht das höchste Geschöpf im Kosmos. Agni Yoga lehrt, dass sich die höheren Stufen, „Gottessöhne“ wie Jesus oder Buddha und weit darüber hinaus Lenker von Sonnensystemen und Universen, natürlich aus niedrigeren entwickelt haben.

    Das gilt letztlich auch für Gott: Es gibt keinen Gott, der nicht einmal Mensch war, ist eine zentrale Aussage. Die tatsächliche Existenz höherer Wesen ist die wissenschaftliche Grundlage jeder Religion.

    Hierarchie: Es gibt eine Hierarchie der Seelen, die entsprechend der evolutionären Entwicklung vom Stein bis zum Gott reicht. Die höhere Kreatur bringt den innewohnenden göttlichen Funken (Geist) in größerem Maß zum Ausdruck als die niedrigere. Jede Stufe (auch die des Menschen) hat höhere Spezies über und niedrigere unter sich. Zwischen den Stufen besteht eine natürliche Verbindung. Wie auf der Erde leben Geschöpfe verschiedener Höhe nebeneinander. Wie das Tier seinen Herren, den Menschen, sucht, so sucht auch der Mensch weiter oben nach Verbindung mit noch höheren Wesen.

    Unsterblichkeit: Das Prinzip der Unbegrenztheit gilt für das gesamte Universum, auch für den Menschen. Die unsterbliche Seele, deren Existenz viele Religionen lehren, ist das wahre Wesen des Menschen, nicht der vergängliche Körper. Der Mensch erlangt Unsterblichkeit, indem er sich, statt wie bisher mit dem Körper, mit seiner Seele identifiziert. Eine zentrale Aussage lautet: Der Mensch hat keine Seele, er ist eine Seele. Der Mensch muss lernen, eine unbegrenzte, nicht auf die Erde beschränkte Existenz zu führen.

    Neuer Mensch: Ziel des Agni Yoga ist die Heranbildung eines neuen Menschen, der nächsthöheren Evolutionsstufe. Dieser wird charakterisiert vor allem durch das Bewusstsein der eigenen Unsterblichkeit, durch ein Selbstverständnis als geistiges - Seele -, nicht physisches Wesen. Unvergänglichkeit führt zu Unverletzlichkeit und vollkommener Handlungsfreiheit, zu Überwindung des Leides und schließlich Freude in allen Verhältnissen: Widerstände, Angriffe und Schwierigkeiten sind Gelegenheiten, sie dienen dem geistigen Aufstieg; wenn sie überwunden werden, geht der Geist gestärkt hervor.

    Neue Welt: Ziel des Agni Yoga ist die Schaffung einer neuen, besseren Welt, einer höheren Kultur. Menschen, die sich als Seelen, als unvergängliche, geistige Wesen verstehen, können vollkommen selbstlos handeln. Sie arbeiten nicht für den persönlichen Vorteil, sondern für die Durchsetzung von Idealen wie Wahrheit, Gerechtigkeit, Schönheit und Liebe. Das kann die Welt verändern.

    Bedeutung des Bewusstseins: Das Bewusstsein ist die eigentliche Realität. Das, was existiert, ist für den Menschen nur insoweit real, als es ihm bewusst ist. Es existiert viel mehr (höhere, geistige Welten, höhere Wesen mit Einfluss auf die materielle Ebene), als dem heutigen Menschen bewusst ist. Jede Veränderung beginnt im Kopf, im Denken der Menschen. Ein höheres, weiteres Bewusstsein, insbesondere die Erkenntnis der Unsterblichkeit und der Gesetze des Kosmos, sind Voraussetzung für ein besseres Leben auf Erden..

    Quelle:
    Thomas8700 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 08.11.2017, 11:04   #2
    Mrniceguy
     
    Registriert seit: 15.07.2016
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    Beiträge: 48
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    Mrniceguy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Klingt erstmal nach einem interessanten Konzept. Aber wie will man das umsetzen? Auch als Art Religionsgemeinschaft oder wie?
    Mrniceguy ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 09.11.2017, 20:13   #3
    LittleThought
     
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    LittleThought ist einfach richtig nettLittleThought ist einfach richtig nettLittleThought ist einfach richtig nettLittleThought ist einfach richtig nett
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    ja klar!
    Das "heilige Buch" wurde hiermit vorgestellt.

    Der Inhalt besteht aus Lehrsätzen axiomatischer Art.
    Auf eine Definition, was Ethos eigentlich ist, wird verzichtet.
    Eine Begründung der Lehrsätze gibt es nicht.
    An vielen Stellen werden unreflektiert regulative Ideen (z.B. Gerechtigkeit, Schönheit) verwendet.
    Es werden naturwissenschaftliche Aussagen gemacht ohne die Beobachtungstatsachen zu berücksichtigen
    (wahrscheinlich waren sie dem Schreiber des Buches unbekannt).
    Was das mit Ethik zu tun haben sollte wird nicht dargestellt und auch sonst werden keine Maßstäbe für eine Ethik dargestellt.

    Schon, der als Vatikankritiker bekannte, Hans Küng musste auf einer Konferenz in Paris einsehen, dass Ethik ein von Menschen gemachtes Hilfskonstrukt ist. Die Ziele seiner Stiftung Weltethos sind deshalb viel bescheidener und bestehen vor allem darin Verständnis für den Standpunkt des jeweils anderen zu schaffen. Vor allem wird darauf verzichtet nur ein Ethos für richtig zu erachten. Sein eigentliches Ziel, ein über die Religionsgemeinschaften hinweg geltendes Weltethos zu schaffen, musste er aufgeben.

    In der "Lebendige Ethik / AGNI YOGA" wird, wie in allen von oben nach unten gesteuerten Organisationen, auf spezielle Hierarchiestufen speziell hingewiesen (damit nur keiner sich anmaßt etwa Kritik zu üben).

    Möglicherweise erfreut sich momentan der Buddhismus so großer Beliebtheit weil in ihm keine von außen bestimmte Hierarchie gibt, alternative Gedanken positiv gesehen werden und sich so jeder sein spezielles Weltbild zusammenbauen kann. Das ist ja auch völlig in Ordnung. Es weiß, dann zwar keiner so recht was in seinem Weltbild eigentlich drin oder dran ist, aber irgendwie schmeckt offensichtlich diese Coca-Cola-Buddhismus-Mischung.

    LittleThought
    __________________
    '
    Wir sollten mit dem, was wir für wahr halten, vorsichtig umgehen!
    Mit der Wahrheit haben wir nämlich ein Problem, wir kennen sie nicht.
    LittleThought ist offline   Mit Zitat antworten
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