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    Alt 15.12.2016, 18:56   #1
    Ninal304
     
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    Standard Was zahlt Ihr für die Pflege?

    Hallo Leute,

    vielleicht ist das nicht ganz die richtige Abteilung, aber ich bin aktuell mitten im Thema und möchte gerne ein wenig Austausch betreiben
    Wie immer, geht es in der Medizin bzw Gesundheit um das leidige Thema Geld.
    Ich frag mal ganz salapp und ohne um den heißen Brei zu reden:
    Was zahlt Ihr oder habt Ihr für die Pflege Eurer Eltern / Bekannten gezahlt?
    Hintergrund meiner Frage sind die zahlreichen Betrugsfälle, die aktuell und vor kurzem aufgedeckt wurden. Das kann doch nicht sein, dass ein Haufen Geld bezahlt wird und dann die Leute ihre Arbeit nicht korrekt ausführen? Macht mich schon ziemlich sauer.
    Bei meiner Bekannten, die in der Schweiz wohnt, zahlt man für einen rund um Service gut und gerne 5000 CHF.
    Ist natürlich eine Menge...
    Wie sieht das preislich bei Euch aus?

    Geändert von ..-Nemi-.. (16.12.2016 um 01:42 Uhr) Grund: Link entfernt
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    Alt 15.12.2016, 23:19   #2
    LittleThought
     
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    Standard

    Hallo Ninal304 !

    Die Unterbringung meiner Mutter im "Seniorenheim" mit Pflegestufe 3 hat beim der letzten Abrechnung für den Januar 2016 einschließlich der Unterbringung im Einzelzimmer und des Essens 3860.- € pro Monat gekostet. Davon hat die Pflegeversicherung 1612.- € übernommen. Meine Mutter und ihre Familie mussten also 2248.- € pro Monat zahlen.

    Bei der Abrechnung für Mai 2015 in Pflegestufe 2 und Doppelzimmer blieb nach Abzug der Erstattung durch die Pflegeversicherung noch ein zu zahlender Betrag von 2015.- € und bei der Abrechnung für Februar 2008 in Pflegestufe 1 blieb nach Abzug der Erstattung durch die Pflegeversicherung noch ein zu zahlender Betrag von 1406.- € übrig.

    Kurze Erläuterung:
    Nach einer Operation stellte sich heraus, dass meine Mutter an Alzheimer litt. Wahrscheinlich hatte die Narkose die Krankheit so weit verschlimmert, dass sie nun offensichtlich wurde. Sie war nicht mehr in der Lage sich selbst zu versorgen durfte nicht mehr allein gelassen werden und brauchte ständige (24 h am Tag) Betreuung. Wir waren gezwungen innerhalb von nur 2 Wochen einen für sie geeigneten Pflegeplatz zu finden. Deshalb mussten wir zunächst auch der Unterbringung im Doppelzimmer zustimmen. Von einem dann später möglichem Wechsel in ein Einzelzimmer wurde uns in Anbetracht ihrer psychischen Verfassung abgeraten, da dies sie noch mehr verwirren würde. Erst als sie sich alleine praktisch nicht mehr bewegen konnte, wurde sie dann in einem Einzelzimmer untergebracht.
    Die Pflegekräfte sind mit meiner Mutter sehr liebevoll umgegangen (Aussage meiner Mutter: Sie sind alle so nett zu mir.).

    Gruß von LittleThought.
    __________________
    '
    Wir sollten mit dem, was wir für wahr halten, vorsichtig umgehen!
    Mit der Wahrheit haben wir nämlich ein Problem, wir kennen sie nicht.
    LittleThought ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 03.01.2017, 16:27   #3
    ramtamtam
     
    Registriert seit: 03.01.2017
    Alter: 58
    Beiträge: 17
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    ramtamtam befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Dadurch, dass sich in Deutschland jetzt die Gesetzeslage geändert hat und von Pflegestufen auf Pflegegraden umgestellt wurde, dürften viele Menschen höhere Zuschüsse bekommen.Da wäre es dann interessant mal auf eine Abrechnung vom Dezember 2016 und Januar 2017 zuschauen.

    Aber das ist natürlich nur wenn man auch in der gesetzlichen Pflegeversicherung versichert ist. Weiß nicht, ob deine Bekannte jetzt zum Beispiel ihre angehörigen einfach in einem grenznahen Pflegeheim unterbringen könnte. Da gibts dann warscheinlich zumindest nichts von der Versicherung.
    ramtamtam ist offline   Mit Zitat antworten
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