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    Alt 10.03.2017, 00:19   #1
    broo-klyn
     
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    Standard Scheitert der Euro?

    Zitat:
    Die österreichische Ökonomin Theresia Theurl hielt aufgrund ihrer Forschungsarbeit zwischenstaatliche Währungsunionen für prinzipiell instabil, da die Souveränität der Einzelstaaten die Einhaltung der Regeln infrage stellt. „Alle Monetären Unionen, die keine vollständigen Politischen Unionen waren, blieben temporäre Arrangements. Sie lösten sich auf.“ Der deutsche Historiker Dominik Geppert schließt es aufgrund der Geschichte der lateinischen Währungsunion aus, dass machtpolitische Rivalitäten durch eine Währungsunion beendet werden könnten. Eine solche Ordnung brauche außerdem unbedingt eine Regelung zum Austritt. Die zwischenstaatlichen Vereinbarungen seien außerdem fragil und nicht unbedingt glaubwürdig.[3] Ein plausibler Grund für die Auflösung der Lateinischen Münzunion war der erhebliche Unterschied in der wirtschaftlichen Entwicklung der Mitgliedsländer.[6]
    als Aufhänger, das Scheitern der vormaligen Lateinischen Münzunion (Text aus wikipedia).http://blogs.faz.net/fazit/2015/02/1...bankrott-5373/

    Kann die Konsequenz sein, dass - wenn wir Europa wollen - wir den Euro abschaffen müssen, um die Idee Europa zu 'retten'? Wenn wir eine Finanzunion haben, aber keine einheitliche politische (und wirtschaftliche) Union, ist dann ein Scheitern des Euro nicht Programm?

    Da die Lateinische Münzunion scheiterte und dies schon fast ein Jahrhundert her ist, kann es durchaus als geschichtliche Frage verstanden werden, ob uns der Euro eint, oder trennt.
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    Alt 10.03.2017, 22:12   #2
    cyrano35
     
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    Standard Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung

    Das Thema wurde hier schon so oft durchgekaut, dass ich den Sinn einer Neueröffnung zwecks Wiederholung nicht zu erkennen vermag, zumal ja noch mindestens ein Trööt aktiv ist.

    Etwas andere wäre es natürlich, wenn die zitierte Ökonomin aus Österreich etwas wirklich Neues erzählen würde. Tut sie aber nicht; sie erzählt ökonomisch Interessierten nur sattsam Bekanntes. Und selbst hier im ökonomisch eher ignoranten Forum für nationale Sozialisten und sozialistische Nationalisten, kurzum Nationalsozialisten, dürfte der Wow-Effekt eher gering ausfallen.
    __________________
    <<Chleudert den Purschen zu Poden!>>
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    Alt 10.03.2017, 23:55   #3
    broo-klyn
     
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    Standard

    Zitat:
    Das Thema wurde hier schon so oft durchgekaut, dass ich den Sinn einer Neueröffnung zwecks Wiederholung nicht zu erkennen vermag, zumal ja noch mindestens ein Trööt aktiv ist.
    vielleicht entdecken ja andere - als unser viel geliebter Überflieger - etwas Neues bei diesem Thema.
    Zitat:
    ...ignoranten Forum für nationale Sozialisten und sozialistische Nationalisten, kurzum Nationalsozialisten, dürfte der Wow-Effekt eher gering ausfallen.
    Die Vermischung von Worten, macht noch keinen Beitrag, sondern ist schlicht...schlicht!

    Auf einen qualitativ anspruchsvollen Beitrag der langen Nase (bei irgend einem Thema) wartend..verbleibend.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 11.03.2017, 09:48   #4
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    vielleicht entdecken ja andere - als unser viel geliebter Überflieger - etwas Neues bei diesem Thema.
    Die Vermischung von Worten, macht noch keinen Beitrag, sondern ist schlicht...schlicht!

    Auf einen qualitativ anspruchsvollen Beitrag der langen Nase (bei irgend einem Thema) wartend..verbleibend.
    Warum gehst Du nicht einfach mit gutem Beispiel voran? Ansätze von Anspruch und Qualität sind ja durchaus auch bei Dir zu finden, allerdings sollte man Ansprüche zuallererst selbstreflektierend anwenden, bevor man sie von anderen verlangt, denn auch hier sind sie in der Realität oftmals sehr konträr...
    __________________
    Grundsätzlich erkennt man Rechtsextremismus nach Benz schon an vier Indizien:

    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
    2.an festen Feindbildern
    3.am Glaube an das "Recht des Stärkeren"
    4.und am Anspruch, dass es Menschen unterschiedlicher
    Wertigkeit gibt


    "Die Partei artikuliert Hass und ermöglicht so klaren Rechtsextremismus."
    (Extremismusforscher Wolgang Benz über die AfD)
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 11.03.2017, 12:33   #5
    broo-klyn
     
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    @abrakadabra,
    Zitat:
    Ansätze von Anspruch und Qualität sind ja durchaus auch bei Dir zu finden
    es muss wohl am Schlagschatten des Kölner Domes liegen, dass von dort nur Müll gepostet wird.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 11.03.2017, 21:23   #6
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @abrakadabra,
    es muss wohl am Schlagschatten des Kölner Domes liegen, dass von dort nur Müll gepostet wird.
    Da lobt man Dich ab und an mal und es ist Dir auch nicht recht...

    __________________
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    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
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    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 12.03.2017, 14:09   #7
    broo-klyn
     
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    @abrakadabra,
    Zitat:
    Da lobt man Dich ab und an mal und es ist Dir auch nicht recht...
    Ehre ist Zwang genug, und Lob will 'etwas'.

    Der Bestand der EU - und damit auch des Euro - ist hier Thema, und wie schon richtig von @cyrano bemerkt, ist dies Thema durchgängig seit Bestehen der Verwerfungen innerhalb dieser Gemeinschaft.

    Seit sich 'Erweiterungskommissare' der Sache angenommen haben, den Balkan und osteuropäische Staaten hinzu kamen, ist die ursprüngliche Konstruktion obsolet. Konstruktionen, an denen nachträglich herumgewerkelt wird, sind schlechte Konstruktionen und werden auf Dauer den Belastungen nicht standhalten (und dies nicht nur in der Mechanik).

    Die Parallelen mit der gescheiterten Lateinischen Münzunion sind unübersehbar; selbst die Erbsünde (Griechenland) ist identisch mit dem (wahrscheinlichen) Scheitern.

    Merkel fordert nun ein Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Ein Europa a lá Carte, wo ein Jeder kassieren möchte, aber für nichts (vor allen Dingen nicht für sogen. Werte) einstehen möchte. Dies Europa ist nicht den Namen wert.

    Die USA fordern von den Europäer die Hinzunahme der Türkei in diese 'Konstruktion'. Dies ist erklärlich durch die Vorpostensituation der Türkei, installiert durch die USA (ähnliches hatte der Hegemon auch mit der Krim vor; aber das ist eine andere Geschichte).

    Die EU ist nicht die NATO und ich denke, man muss nicht Mitglied in beiden Organisationen sein, um ein demokratischer Staat zu sein.

    Wenn die Inflation 2% in Deutschland erreicht haben wird [z.Z. 1,87%], ist eine Null-Zins Politik der EZB nicht mehr durchführbar. Dann wird der Süden so 'teuer' (von Griechenland mit einer Verschuldung von über 175% abgesehen [Deutschland 65%]), dass die Rest-EU ohne (den ehem. Netto-Zahler) GB nicht mehr zahlungsfähig und -willig ist.

    Niemand kann selbstverständlich sagen, wann die EU in der gegenwärtigen Form scheitert, aber sie wird es. Wenn wir aber auch nur den Hauch einer "Hanse" hinbekommen, wäre es schon ein Gewinn gegenüber eines europäischen Verwaltungsmoloch EU. Wenn schon ein Mitgliedsland reicht, die EU in den Senkel zu stellen, ist HAndlungsbedarf gegeben.

    Jeder Kegel- oder Schützenverein sieht in seinen Statuten die Kündigung von Mitgliedern bei Fehlverhalten vor; und die EU? Manchmal hilft ja auch eine Auszeit, dass sich Staaten 'besinnen'?
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 12.03.2017, 16:52   #8
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @abrakadabra,
    Ehre ist Zwang genug, und Lob will 'etwas'.
    "Ehre" ist nur eine sinnlose Phrase und "Lob" will motivieren zu etwas Positiveren, das kann man aber nur erkennen, wenn man über genügend Menschenkenntnis verfügt...

    Zitat:
    Der Bestand der EU - und damit auch des Euro - ist hier Thema, und wie schon richtig von @cyrano bemerkt, ist dies Thema durchgängig seit Bestehen der Verwerfungen innerhalb dieser Gemeinschaft.
    Jedes politisch geschaffene Konstrukt und jede Gesellschaft und Gemeinschaft sollte sich kritisch überprüfen und reformieren lassen, denn sie sind keine starren Konstrukte, auch wenn Konservative oder noch schlimmer Bräunlinge dies nicht erkennen können und wollen. Die Frage dabei ist immer ob der Weg den man dabei beschreiten will mehr zu sozialen Verwerfungen oder gar zu nationalen Egoismen und somit zu Unrecht führt.

    Zitat:
    Seit sich 'Erweiterungskommissare' der Sache angenommen haben, den Balkan und osteuropäische Staaten hinzu kamen, ist die ursprüngliche Konstruktion obsolet. Konstruktionen, an denen nachträglich herumgewerkelt wird, sind schlechte Konstruktionen und werden auf Dauer den Belastungen nicht standhalten (und dies nicht nur in der Mechanik).
    Diese Aussage ist nicht nur in der Mechanik Unsinn, denn wenn jene Erweiterungen die Konstruktion stabilisieren oder bauartbedingte Konstruktionsfehler ausmerzen kann das durchaus vorteilhaft sein, genauso wie eine Gemeinschaft davon profitiert, wenn sie mehr Mitglieder bekommt, diese gestärkt werden und somit einerseits einen langfristigen Friedensprozesse einleiten und andererseits gegen sogenannte Großmächte ein Gegenpol erschaffen wird. Sicher sind in der EU viele Baustellen offen, vor allem durch Spinner wie Orban, Kaczyński einer Le Pen oder Typen wie Wilders droht Gefahr für diese Gemeinschaft in der wie bei jeder soziale Komponenten durch nationale Egoismen ausgetauscht werden und somit eine erhebliche Sprengkraft entwickeln. Durch konservatives Verdrängen, Regulierungswahn und halbherzige soziale Reförmchen wird diesen sogar in die Hände gespielt.

    Zitat:
    Die Parallelen mit der gescheiterten Lateinischen Münzunion sind unübersehbar; selbst die Erbsünde (Griechenland) ist identisch mit dem (wahrscheinlichen) Scheitern.
    Griechenland ist genau durch Typen solcher Couleur in diese Situation geraten. Der Sumpf durch Korruption u fällt genau darauf zurück. Hier lohnt es sich sicher langfristig, auch um den Wohlstand in diesem Land zu fördern Strukturhilfe zu leisten, aber eben nicht in der prtektionistischen Manier, wie bisher geschehen.

    Zitat:
    Merkel fordert nun ein Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Ein Europa a lá Carte, wo ein Jeder kassieren möchte, aber für nichts (vor allen Dingen nicht für sogen. Werte) einstehen möchte. Dies Europa ist nicht den Namen wert.
    Die Merkelsche Politik "glänzte" lediglich durch eine miserable Sozialpolitik eine einseitige und innovativlose Wirtschaftspolitik, sowie der Unfähigkeit gesellschaftliche Probleme nicht anzugehen, geschweige denn Lösungen herbeiführen zu wollen und können. Das sich Teile der Union jetzt den Mindestlohn auf ihre eigene Fahne schreiben wollen, sowie den Atomausstieg ist lediglich eine typische Form konservativer Scheinheiligkeit, die einerseits dem Koalitionsvertrag und andererseits einem drohenden Machtverlust durch ein Festhalten geschuldet war. Genauso ist die Forderung der "unterschiedlichen Geschwindigkeiten" zu sehen, die ein weiterer Beleg für dessen Konzeptlosigkeit darstellt.

    Zitat:
    Die USA fordern von den Europäer die Hinzunahme der Türkei in diese 'Konstruktion'. Dies ist erklärlich durch die Vorpostensituation der Türkei, installiert durch die USA (ähnliches hatte der Hegemon auch mit der Krim vor; aber das ist eine andere Geschichte).
    Fordern können die USA viel, allerdings sollte dies auch einhergehen mit den Forderungen der EU, die Demokratie und Menschenrechte einfordert, über die die Türkei zurzeit nicht verfügen.

    Zitat:
    Die EU ist nicht die NATO und ich denke, man muss nicht Mitglied in beiden Organisationen sein, um ein demokratischer Staat zu sein.
    Beide Organisationen sind aber eng miteinander verflochten und somit teilen sie sich auch gewisse Werte. Sicher muß man nicht in beiden Mitglied sein, aber wenn es Vorteile bringt, kurz- oder langfristig gesehen, warum nicht?

    Zitat:
    Wenn die Inflation 2% in Deutschland erreicht haben wird [z.Z. 1,87%], ist eine Null-Zins Politik der EZB nicht mehr durchführbar. Dann wird der Süden so 'teuer' (von Griechenland mit einer Verschuldung von über 175% abgesehen [Deutschland 65%]), dass die Rest-EU ohne (den ehem. Netto-Zahler) GB nicht mehr zahlungsfähig und -willig ist.
    Meine Prognose ist eher, das es ein "Groß"britannien so in der Form nicht mehr geben wird, denn Irland und auch Schottland werden ausscheren und sich der EU zuwenden und Restengland dann wieder der EU zuwenden müssen um nicht komplett den Anschluß zu verlieren. Ich sehe da eher eine Chance für die EU dann aus der Position der Stärke heraus zu agieren und den Briten dann die Bedingungen aufzuerlegen, die sie jetzt nicht akzeptieren wollen. May hat ja sogar jetzt in den eigenen Reihen erhebliche Niederlagen einstecken müssen. Der Brexit ist daher eher ein Nachteil für die Briten selbst, denn sie verlieren damit sämtliche Privilegien.
    Zitat:
    Niemand kann selbstverständlich sagen, wann die EU in der gegenwärtigen Form scheitert, aber sie wird es. Wenn wir aber auch nur den Hauch einer "Hanse" hinbekommen, wäre es schon ein Gewinn gegenüber eines europäischen Verwaltungsmoloch EU. Wenn schon ein Mitgliedsland reicht, die EU in den Senkel zu stellen, ist HAndlungsbedarf gegeben.
    Die EU scheitert nur, wenn sie sich nicht den notwendigen Reformen stellt und auch auf die Aussitzpolitik einer hiesigen konservativen Regierung setzt oder die nationalen Egoismen einzelner Staaten sich durchsetzen...

    Zitat:
    Jeder Kegel- oder Schützenverein sieht in seinen Statuten die Kündigung von Mitgliedern bei Fehlverhalten vor; und die EU? Manchmal hilft ja auch eine Auszeit, dass sich Staaten 'besinnen'?
    Die EU ist aber kein Kegel- oder Schützenverein, sondern ein Staatenverbund, der natürlich auch, wenn Demokratie herrscht, mal von der einen oder anderen Regierung verschiedenster Couleur geführt wird. Somit also ein Geflecht aus verschiedenster Interessen, die keiner „einfachen Lösungen“ und Sichtweisen bedarf, sondern bei der unterschiedlichste Aspekte berücksichtigt werden müssen. Somit müßte man einerseits "Fehlverhalten" erst einmal vertraglich definieren, das zu einem Ausschluß führt und andererseits müßte dieser Ausschluß auch einstimmig erfolgen. Dies ist aber durch die Verflechtungen von Ländern untereinander und deren eigenem Protektionismus eher unwahrscheinlich, denn selbst wenn sich wirtschaftliche Nachteile ergeben, könnten ja durchaus strategische Standortvorteile ergeben, wie im Falle Griechenlands, was die Zuwendung dieser zu Rußland beispielsweise fatal machen könnte und somit hätten solche populistischen Forderungen von vornherein keine Chance.
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    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.03.2017, 00:10   #9
    broo-klyn
     
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    @abrakadabra,
    Zitat:
    "Ehre" ist nur eine sinnlose Phrase und "Lob" will motivieren zu etwas Positiveren, das kann man aber nur erkennen, wenn man über genügend Menschenkenntnis verfügt...
    schnell ist die Jugend mit dem Wort.
    Zitat:
    "Ehr is dwang nog – Ehre ist Zwang genug. Der Freie, und das ist nach der damaligen Auffassung der Edle, erträgt keinen Zwang, aber er zwingt sich selbst.“ – Ricarda Huch 1927
    Zitat:
    Diese Aussage ist nicht nur in der Mechanik Unsinn, denn wenn jene Erweiterungen die Konstruktion stabilisieren oder bauartbedingte Konstruktionsfehler ausmerzen kann das durchaus vorteilhaft sein, genauso wie eine Gemeinschaft davon profitiert, wenn sie mehr Mitglieder bekommt, diese gestärkt werden und somit einerseits einen langfristigen Friedensprozesse einleiten und andererseits gegen sogenannte Großmächte ein Gegenpol erschaffen wird.
    Da du mit ziemlicher Sicherheit kein 'Mechaniker' bist, werte ich dieses als bloßen Redeschwall. Die Größe einer Gemeinschaft ist nicht per se eine Qualitätsverbesserung.
    Zitat:
    Sicher sind in der EU viele Baustellen offen, vor allem durch Spinner wie Orban, Kaczyński einer Le Pen oder Typen wie Wilders droht Gefahr für diese Gemeinschaft in der wie bei jeder soziale Komponenten durch nationale Egoismen ausgetauscht werden und somit eine erhebliche Sprengkraft entwickeln. Durch konservatives Verdrängen, Regulierungswahn und halbherzige soziale Reförmchen wird diesen sogar in die Hände gespielt.
    wäre es so, müsste die Bundeskanzlerin nicht eine EU der unterschiedlichen Geschwindigkeit fordern; und was heißt dies denn überhaupt im Klartext?

    Doch wohl nur, dass die Erweiterung eine überstürzte Angelegenheit war, welche nun mit verschwurbelten Bezeichnungen, gerechtfertigt werden soll.
    Zitat:
    Griechenland ist genau durch Typen solcher Couleur in diese Situation geraten. Der Sumpf durch Korruption u fällt genau darauf zurück. Hier lohnt es sich sicher langfristig, auch um den Wohlstand in diesem Land zu fördern Strukturhilfe zu leisten, aber eben nicht in der prtektionistischen Manier, wie bisher geschehen.
    , dass Griechenland mittels einer betrügerischen Bilanz in die EU schlüpfte, ist dem von mir beschwiebenen Erweiterungswahn zu zuschreiben. Die Griechen nehmen jetzt was sie kriegen können; sind aber gleichzeitig auch Opfer.
    Zitat:
    Die Merkelsche Politik "glänzte" lediglich durch eine miserable Sozialpolitik eine einseitige und innovativlose Wirtschaftspolitik, sowie der Unfähigkeit gesellschaftliche Probleme nicht anzugehen, geschweige denn Lösungen herbeiführen zu wollen und können. Das sich Teile der Union jetzt den Mindestlohn auf ihre eigene Fahne schreiben wollen, sowie den Atomausstieg ist lediglich eine typische Form konservativer Scheinheiligkeit, die einerseits dem Koalitionsvertrag und andererseits einem drohenden Machtverlust durch ein Festhalten geschuldet war.
    diesen Einschub werte ich nicht unter EU
    Zitat:
    Genauso ist die Forderung der "unterschiedlichen Geschwindigkeiten" zu sehen, die ein weiterer Beleg für dessen Konzeptlosigkeit darstellt.
    siehe oben.
    Zitat:
    Fordern können die USA viel, allerdings sollte dies auch einhergehen mit den Forderungen der EU, die Demokratie und Menschenrechte einfordert, über die die Türkei zurzeit nicht verfügen.
    die USA sind intensiv damit beschäftigt, dass die EU sich erweitert und...jetzt kommts ... zusammen mit der NATO die Russen wirtschaftlich/militärisch auf 'stand by' hält. Und ich bin mir fast sicher (weil man ja nicht dabei war) dass die Wirtschaftsblockade gegen die Russen, auf Wunsch des Großen Bruders erfolgte; damals als die Pudel von der Insel, noch auf der amerikanischen Payroll standen.
    Zitat:
    Beide Organisationen sind aber eng miteinander verflochten und somit teilen sie sich auch gewisse Werte. Sicher muß man nicht in beiden Mitglied sein, aber wenn es Vorteile bringt, kurz- oder langfristig gesehen, warum nicht?
    leider haben die Europäer dies zugelassen, obwohl die NATO eindeutig keine Gemeinschaftsaufgaben abarbeiten will, sondern - da immer mittels amerikanischer Kommandeure - die Interessen dieses Staates wahren will und wird.
    Zitat:
    Meine Prognose ist eher, das es ein "Groß"britannien so in der Form nicht mehr geben wird, denn Irland und auch Schottland werden ausscheren und sich der EU zuwenden und Restengland dann wieder der EU zuwenden müssen um nicht komplett den Anschluß zu verlieren. Ich sehe da eher eine Chance für die EU dann aus der Position der Stärke heraus zu agieren und den Briten dann die Bedingungen aufzuerlegen, die sie jetzt nicht akzeptieren wollen.
    die Stärke der EU erleben wir derzeit, dass ein MItgleidsland reicht, die Funktionsfähigkeit dieser Gemeinschaft auszuhebeln. Polen wird keine Ruhe geben, dies ist meine Prognose.
    Zitat:
    May hat ja sogar jetzt in den eigenen Reihen erhebliche Niederlagen einstecken müssen. Der Brexit ist daher eher ein Nachteil für die Briten selbst, denn sie verlieren damit sämtliche Privilegien.
    Die EU scheitert nur, wenn sie sich nicht den notwendigen Reformen stellt und auch auf die Aussitzpolitik einer hiesigen konservativen Regierung setzt oder die nationalen Egoismen einzelner Staaten sich durchsetzen...
    dann sind wir uns mal einig.
    Zitat:
    Die EU ist aber kein Kegel- oder Schützenverein, sondern ein Staatenverbund, der natürlich auch, wenn Demokratie herrscht, mal von der einen oder anderen Regierung verschiedenster Couleur geführt wird. Somit also ein Geflecht aus verschiedenster Interessen, die keiner „einfachen Lösungen“ und Sichtweisen bedarf, sondern bei der unterschiedlichste Aspekte berücksichtigt werden müssen. Somit müßte man einerseits "Fehlverhalten" erst einmal vertraglich definieren, das zu einem Ausschluß führt und andererseits müßte dieser Ausschluß auch einstimmig erfolgen.
    mein Vereinsvergleich sollte aufzeigen, dass es einfache Verträge gibt. Und die EU-Verträge sind alles andere als einfach, weil schon in Maastricht via Lissabon, die staatlichen Egoismen berücksichtigt wurden. Das Fehlverhalten ist definiert, wurde aber schon nach kurzer Zeit durch Frankreich und Deutschland auf den Müll geworfen, als die 'blauen Briefe' aus Brüssel, für diese beiden Länder als irrelevant behandelt wurden. Der Geburtsfehler der EU ist z.B. dass die Iren befragt wurden, die Deutschen aber nicht, ob sie der Gemeinschaft beitreten wollen. Der Basisentwurf zur EU wurde von Franzosen und Niederländern per Volksentscheid abgelehnt; die Deutschen wurden nicht befragt.

    Die Ost/Süd-Erweiterung der EU wurde ohne Abstimmung mit den Gründerstaaten durchgepeitscht. Wie kann man glauben dass ein Monstergebilde von 27 Staaten irgend wie 'durchdacht' wurde?
    Zitat:
    Dies ist aber durch die Verflechtungen von Ländern untereinander und deren eigenem Protektionismus eher unwahrscheinlich, denn selbst wenn sich wirtschaftliche Nachteile ergeben, könnten ja durchaus strategische Standortvorteile ergeben, wie im Falle Griechenlands, was die Zuwendung dieser zu Russland beispielsweise fatal machen könnte und somit hätten solche populistischen Forderungen von vornherein keine Chance.
    es ist ein schlimmer Trugschluss, dass sich EU und NATO so eng verflochten haben. So macht die EU eine US- aber keine europäische Außenpolitik.

    Ein unheiliger Mix kann auch nachträglich nicht schöngerechnet werden. Ich denke, dass die Interessen Russlands eher der Türkei, denn Griechenland gelten. Egal, durch die Kontinentalsperre gegen Russland, nehmen diese jeden 'Partner', Hauptsache sie nutzen den Russen, und schaden den Pudel der USA.

    Was du als 'strategischen Standortvorteil' bezeichnet, müsstest du evtl. noch einmal erklären, denn ich kann mir einen neuen kalten Krieg nur schwerlich vorstellen - und möchte es auch nicht.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 14.03.2017, 21:21   #10
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @abrakadabra,
    schnell ist die Jugend mit dem Wort.
    Dies machte 1927 vielleicht Sinn, aber nicht heute…
    Zitat:
    Da du mit ziemlicher Sicherheit kein 'Mechaniker' bist, werte ich dieses als bloßen Redeschwall. .
    Wieder eher ein Beleg dafür, das Deine Menschenkenntnis eine Marke ohne Wert ist, denn weder bist Du in der Lage mich, noch meine Biografie einzuschätzen. Wer sagt Dir denn, das ich nicht auch technische Kenntnisse besitze oder eventuell sogar mal einen Beruf dieser Art erlernt habe? Daher sind Deine „Wertungen“ nichts wert.
    Zitat:
    Die Größe einer Gemeinschaft ist nicht per se eine Qualitätsverbesserung.wäre es so, müsste die Bundeskanzlerin nicht eine EU der unterschiedlichen Geschwindigkeit fordern; und was heißt dies denn überhaupt im Klartext?
    Auch hier wieder nichts von argumentativem Gewicht, denn von einer „qualitativen Verbesserung“ war nicht die Rede, auch wenn selbst dieses Argument zu kurz gesprungen ist, wenn man wie Du von nur einer Perspektive, der wirtschaftlichen für die Gemeinschaft nämlich ausgeht (und an der kann man ja arbeiten). Wenn eine Gemeinschaft von Ländern sich aber solidarisiert und vielleicht gemeinsamen demokratischen Werten verschreibt, so besitzt diese durchaus auch eine größere Qualität, nämlich in erster Linie durch die Verminderung von nationalen Interessen, Frieden zu schaffen und auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein Gegenpol von sogenannten „Großmächten“ zu schaffen.
    Zitat:
    Doch wohl nur, dass die Erweiterung eine überstürzte Angelegenheit war, welche nun mit verschwurbelten Bezeichnungen, gerechtfertigt werden soll.
    … dass Griechenland mittels einer betrügerischen Bilanz in die EU schlüpfte, ist dem von mir beschwiebenen Erweiterungswahn zu zuschreiben. Die Griechen nehmen jetzt was sie kriegen können; sind aber gleichzeitig auch Opfer.
    Die EU ist ein ziemlich junges Konstrukt und somit sicher auch mit Fehlern behaftet und besitzt entsprechend einen ziemlichen Reformstau, aber wer die EU lediglich als Wirtschaftsgemeinschaft ansieht, vielleicht sogar losgelöst von der Nato, der macht einen schweren Denkfehler und versteht die europäische Idee nicht.
    Zitat:
    diesen Einschub werte ich nicht unter EU siehe oben.
    Ein schwerer Denkfehler, siehe oben…
    Zitat:
    die USA sind intensiv damit beschäftigt, dass die EU sich erweitert und...jetzt kommts ... zusammen mit der NATO die Russen wirtschaftlich/militärisch auf 'stand by' hält. Und ich bin mir fast sicher (weil man ja nicht dabei war) dass die Wirtschaftsblockade gegen die Russen, auf Wunsch des Großen Bruders erfolgte; damals als die Pudel von der Insel, noch auf der amerikanischen Payroll standen.
    Die Wirtschaftsblockade war die einzige logische Antwort aufgrund der Annektierung der Krim durch die Russen oder wäre Dir eine militärische Eskalation lieber gewesen, sie war nur zu halbherzig und nicht konsequent genug durchgezogen.
    Zitat:
    leider haben die Europäer dies zugelassen, obwohl die NATO eindeutig keine Gemeinschaftsaufgaben abarbeiten will, sondern - da immer mittels amerikanischer Kommandeure - die Interessen dieses Staates wahren will und wird.
    Der Unsinn klingt zu verschwörerisch und angesichts eines D. Trump auch unlogisch.
    Zitat:
    die Stärke der EU erleben wir derzeit, dass ein MItgleidsland reicht, die Funktionsfähigkeit dieser Gemeinschaft auszuhebeln. Polen wird keine Ruhe geben, dies ist meine Prognose.
    Eine Gemeinschaft aus vorwiegende demokratisch geprägten Staaten , die sich mehrheitlich gegen die Intentionen eines Narzissten, der aufgrund hanebüchener Forderungen einen Landsmann als Präsidenten verhindert, ist ein Akt von Stärke, denn das Polen keine Ruhe geben wird, dürfte ihnen auch bewußt sein.
    Zitat:
    dann sind wir uns mal einig.
    Wenn Du hier mit mir „einig“ sein möchtest, negierst Du aber Deine VT, des angeblich „zu großen Einflusses“ der Amis, denn nach dieser „Logik“ hätten die diesen Brexit ja dann mit allen Mitteln verhindern müssen, da es sicher nicht in ihrer Interessenlage wäre.
    Zitat:
    mein Vereinsvergleich sollte aufzeigen, dass es einfache Verträge gibt.
    Die aber Unsinn, weil solche Verträge auch individuell zu den Staaten angepaßt werden müssen und Besonderheiten und auch wirtschaftlichen Unterschieden weder Rechnung trägt, noch kulturelle Unterschiede berücksichtigt. Auch etwas, was eine Mitgliedschaft in einem Kegelverein nicht bedarf…
    Zitat:
    Und die EU-Verträge sind alles andere als einfach, weil schon in Maastricht via Lissabon, die staatlichen Egoismen berücksichtigt wurden.
    Was wiederum die Unlogik Deiner eigenen Aussagen belegt, denn auch ohne Berücksichtigen nationaler Interessen funktioniert eine solche Gemeinschaft nicht.
    Zitat:
    Das Fehlverhalten ist definiert, wurde aber schon nach kurzer Zeit durch Frankreich und Deutschland auf den Müll geworfen, als die 'blauen Briefe' aus Brüssel, für diese beiden Länder als irrelevant behandelt wurden.
    Diese „blauen Briefe“ waren aber nicht mit Ausschluß bedroht, sondern nur mit Geldstrafen für wirtschaftliche Ineffizienz, was aber nur Sinn macht, wenn diese eingehalten werden könnte, aber nicht wird und wenn dann erkannt wird, das diese Kriterien dafür nur für Einige Staaten wirklich Sinn macht, ist diese Regelung an sich unsinnig.
    Zitat:
    Der Geburtsfehler der EU ist z.B. dass die Iren befragt wurden, die Deutschen aber nicht, ob sie der Gemeinschaft beitreten wollen. Der Basisentwurf zur EU wurde von Franzosen und Niederländern per Volksentscheid abgelehnt; die Deutschen wurden nicht befragt.
    Volksentscheide sind nicht perse sinnvoll, (siehe Brexit), wenn sie nicht selbst durchdacht und demokratisch abgesichert durchgeführt werden. Wenn durch rechtskonservative Spinner solch eine Wahl mit undemokratischen Mitteln und Lügen manipuliert werden kann, dann öffnet man nur Tor und Tür rechter Undemokraten, die sich dadurch eigene Machtpfründe sichern wollen. Ein Volksentscheid solcher Tragweite würde nur mit einer 2/3 Mehrheit Sinn machen. In unserer „parlamentarischen Demokratie“ haben wir Volksvertreter, die dies auch können, denn dafür sind sie gewählt. Wenn durch solche VE Fortschritt und innovative gesellschaftliche Veränderungen verhindert werden, aufgrund dessen das es leicht ist Ängste und Vorbehalte zu schüren und „einfache Lösungen“ voranzubringen, kann das sogar fatale Folgen haben. Ich möchte mir nicht ausmalen, was passieren würde, wenn mittels einfacher Mehrheiten über die Todesstrafe auch hierzulande abgestimmt würde.

    Zitat:
    Die Ost/Süd-Erweiterung der EU wurde ohne Abstimmung mit den Gründerstaaten durchgepeitscht. Wie kann man glauben dass ein Monstergebilde von 27 Staaten irgend wie 'durchdacht' wurde?
    Die EU ist sicher ein fehlerbehaftetes Konstrukt mit Reformstau, wie gesagt aber es ist auch ein friedenschaffendes und dadurch das sie ein relativ junges ist, muß da noch mehr zusammenwachsen, aber genau da liegt auch die Chance und somit ist sie sicher kein „Monstergebilde“, sondern eher eines das einen logischen Schutzwall bieten könnte gegen nationaler Spinnereien und dem Größenwahn von Typen wie Trump, Erdogan, Putin und anderer „Alleinherrscher“.
    Zitat:
    es ist ein schlimmer Trugschluss, dass sich EU und NATO so eng verflochten haben. So macht die EU eine US- aber keine europäische Außenpolitik.
    Siehe oben, weil genau diese Verflechtung sogar enger wird, so das selbst ein Trump in Vielem zurückrudern wird und auch ein Erdogan erkennen werden muß, wie er sich selbst und seinem Land schaden wird. Du machst den Fehler Vieler, indem Du nur eine einseitige subjektive Sicht propagierst, aber eben nicht das „große Ganze“ betrachtest und fällst somit eigene einseitige Urteile, die aber an der Realität vollkommen vorbei gehen.

    Zitat:
    Ein unheiliger Mix kann auch nachträglich nicht schöngerechnet werden. Ich denke, dass die Interessen Russlands eher der Türkei, denn Griechenland gelten. Egal, durch die Kontinentalsperre gegen Russland, nehmen diese jeden 'Partner', Hauptsache sie nutzen den Russen, und schaden den Pudel der USA.
    Es geht nicht um „Schönrechnerei“, sondern auch um langfristige Interessen, einem globalen Gefüge, was nicht in eine einseitige Richtung kippt und somit auch fatale soziale und Gesellschaftliche Folgen, wie Aushöhlung von Grundrechten und eine weitere Verteilungsungerechtigkeit von Ressourcen zur Folge hätte. Da hat die EU durchaus Chancen und ist somit eben kein „unheiliger Mix“.
    Die Türken haben durchaus Interesse an Griechenland und wenn dies den Interessen Putins und seiner Komplizen nützen könnte, würden sie im Falle eines Ausschlusses aus der EU, hier sicher auch bei der Annektierung behilflich sein. Insofern ist auch diese Deiner Aussagen logisch nicht nachvollziehbar.

    Zitat:
    Was du als 'strategischen Standortvorteil' bezeichnet, müsstest du evtl. noch einmal erklären, denn ich kann mir einen neuen kalten Krieg nur schwerlich vorstellen - und möchte es auch nicht.
    Ein „kalter Krieg“ existiert doch schon, spätestens seit der Annektierung der Krim, oder der Paktierung Putins mit Assad und verschärft durch die Wahl Trumps. Nur wird dieser Krieg zurzeit in Syrien, Irak und anderen Regionen ausgeübt und dort eben nicht nur „kalt“, also durch Geheimdienste und durch die Anschlagsgefahr auch hierzulande, schwappt er auch hier herüber.
    Wer diesen Fakt ignoriert muß schon sehr realitätsfern denken.
    __________________
    Grundsätzlich erkennt man Rechtsextremismus nach Benz schon an vier Indizien:

    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
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    3.am Glaube an das "Recht des Stärkeren"
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    Alt 14.03.2017, 22:29   #11
    broo-klyn
     
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    @abrakadabra,
    Zitat:
    Dies machte 1927 vielleicht Sinn, aber nicht heute…
    deshalb werde ich deinen Unsinn auch nicht rekommentieren; und Schiller war 1927 schon lange tot.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 17.03.2017, 22:33   #12
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @abrakadabra,
    deshalb werde ich deinen Unsinn auch nicht rekommentieren; und Schiller war 1927 schon lange tot.
    Was eine typische Reaktion Deinerseits ist, wenn Du argumentativ am Ende bist und Dich wie in Deinem hier letzten Beitrag nicht nur nachhaltig selber widerlegst, sondern nicht einmal in der Lage erscheinst, Deinen eigenen Unsinn zu verteidigen.

    Angesichts Deines Alters, (wenn es stimmt), ist das nur ein weiterer Beleg dafür, das Alter nicht unbedingt weiser macht, sondern eben leider nur alt...
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    Alt 18.03.2017, 00:26   #13
    broo-klyn
     
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    @abrakadabra,
    Zitat:
    Was eine typische Reaktion Deinerseits ist, wenn Du argumentativ am Ende bist und Dich wie in Deinem hier letzten Beitrag nicht nur nachhaltig selber widerlegst, sondern nicht einmal in der Lage erscheinst, Deinen eigenen Unsinn zu verteidigen.
    jau, ich habe keinen Bock auf weitere Murmeltiertage mit dir.
    Zitat:
    Angesichts Deines Alters, (wenn es stimmt), ist das nur ein weiterer Beleg dafür, das Alter nicht unbedingt weiser macht, sondern eben leider nur alt...
    ich wünsche dir, dass du dies unbeschadet und in guter geistiger Verfassung erreichst; mehr kann ein Mensch nicht wollen.

    PS. wenn du zum Thema selbst nichts zu sagen hast, dann empfehle ich, deine unschätzbaren Fertigkeiten und Kenntnisse, dem neuen Kölner Archiv zur Verfügung zu stellen; dort werden noch Abstauber und Reiniger benötigt, dass dieses Haus wieder mit Papieren befüllt werden kann, welche dich Demut lehren könnten.
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    Alt 18.03.2017, 11:32   #14
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @abrakadabra,
    jau, ich habe keinen Bock auf weitere Murmeltiertage mit dir.
    Danke für die Bestätigung, das Di keine inhaltlichen Argumente besitzt, die mich widerlegen könnten. Aber warum schwurbelst Du dann noch so herum?
    Zitat:
    ich wünsche dir, dass du dies unbeschadet und in guter geistiger Verfassung erreichst; mehr kann ein Mensch nicht wollen.
    Keine Sorge ich werde mindestens 120...
    Zitat:
    PS. wenn du zum Thema selbst nichts zu sagen hast, dann empfehle ich, deine unschätzbaren Fertigkeiten und Kenntnisse, dem neuen Kölner Archiv zur Verfügung zu stellen; dort werden noch Abstauber und Reiniger benötigt, dass dieses Haus wieder mit Papieren befüllt werden kann, welche dich Demut lehren könnten.
    Ich habe genug dazu gesagt und Deine Thesen als genau den Unsinn, (den Du mir unterschieben willst) entlarvt, somit ist der "Schwarze Peter" eindeutig bei Dir, sprich Du solltest mal endlich sachliche und inhaltliche Argumente bringen statt immer ins Persönliche abzugleiten, das steht Dir nämlich genauso wenig zu, wie anderen mangelnde Demut zu unterstellen, was lediglich nur ein Zeichen von fehlender Selbstreflektion ist. Zum Thema habe ich bereits mehr als genug gesagt: Weder wird der Euro scheitern, noch die EU zerbrechen, weil Wunschdenken von Menschen Deiner einseitigen und monokausalen schlichten Sichtweise immer an Realitäten scheitert.
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    Alt 18.03.2017, 11:59   #15
    Meridian
     
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Keine Sorge ich werde mindestens 120...
    Kilogramm oder Jahre? Sorry, kann nicht anders...
    Zitat:
    (...) Zum Thema habe ich bereits mehr als genug gesagt: Weder wird der Euro scheitern, noch die EU zerbrechen, weil Wunschdenken von Menschen Deiner einseitigen und monokausalen schlichten Sichtweise immer an Realitäten scheitert.
    Die EU wird es meiner Meinung nach überleben, bei Euro bin ich mir nicht sicher. Hängt davon ab, ob Frankreich LePen wählt und ob in Italien eine furchtbare Finanzkrise ausbricht (und ob nebenbei auch dort ein Rechtspopulist gewählt wird). Eine Mögliche Krise in Italien wird aber als gefährlicher für den Euro betrachtet als Rechtspopulisten. Man sieht schon, wie kostspielig es ist, Griechenland am Tropf zu belassen. Immerhin hat Italien ja doch einiges an Industrie, also an wirtschaftlicher Substanz zu bieten. Aber es ist eine große Volkswirtschaft, bei der weit mehr an Kraft nötig ist, sie aus einer Krise zu bekommen.
    __________________
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    Alt 18.03.2017, 14:53   #16
    broo-klyn
     
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    hi Meridian,
    Nichts lebt ewig, auch Monokausalisten nicht Und eine Überzeugung zu posten heißt ja nicht, dass diese schon die Realität abbildet. Dies gilt selbstverständlich auch für den Schreiber dieser Zeilen.

    Was sagt denn so die Welt (damit ist keine Zeitung gemeint) zur EU ?:https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...XL5dJg_BmFRDOQ

    Sieht aber gar nicht gut aus - wenn man sich denn die Mühe des Lesens macht, und nicht nur einem unreflektierten Beißreflex folgt - was so über die EU und ihr Überleben da publiziert wurde.

    Natürlich versucht Deutschland, den lebenden Leichnam weiterhin auf der Intensivstation Euro, am Leben zu erhalten. Ob's hilft?

    Die EU ist selbstverständlich ein Erfolgsmodell (wie einst der Käfer, welcher lief und lief und...) aber wie alle Erfolgsmodelle, schert sich der Zeitgeist wenig um die Träume von alten Europäern. Die zweite Reihe der Europäer will ganz andere Dinge von dieser Organisation, als die Frieden suchenden Deutschen dazumal. Der Geist der Versöhnung ist verweht, und nur noch der Kassenwart hat eine 'Presse'.

    PS: der link ist nur ein Exempel, und repräsentiert nicht alle Ansichten.
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    Alt 18.03.2017, 17:54   #17
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    Wie es aussieht geht es nicht nur um die EU. Wenn so weitergewurschtelt wird geht alles den bach runter. Ich habe die befürchtung das der point of no return längst überschritten ist

    http://tinyurl.com/kqducuc
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    Alt 18.03.2017, 18:07   #18
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von Meridian Beitrag anzeigen
    Kilogramm oder Jahre? Sorry, kann nicht anders...
    An Beidem kann man arbeiten...

    Zitat:
    Die EU wird es meiner Meinung nach überleben, bei Euro bin ich mir nicht sicher. Hängt davon ab, ob Frankreich LePen wählt und ob in Italien eine furchtbare Finanzkrise ausbricht (und ob nebenbei auch dort ein Rechtspopulist gewählt wird). Eine Mögliche Krise in Italien wird aber als gefährlicher für den Euro betrachtet als Rechtspopulisten. Man sieht schon, wie kostspielig es ist, Griechenland am Tropf zu belassen. Immerhin hat Italien ja doch einiges an Industrie, also an wirtschaftlicher Substanz zu bieten. Aber es ist eine große Volkswirtschaft, bei der weit mehr an Kraft nötig ist, sie aus einer Krise zu bekommen.
    Der Euro wird es genauso überleben wie die EU ansich, alleine schon weil der Euro eine Garantie darstellt eventuelle Krisen zu überwinden und dies in einer globalisierten Welt mit nationalen Egoismen nicht funktioniert. Die Weltmärkte sind so stark miteinander verquickt und verwoben, das ein Scheitern des Euros eine solche Krise alleine schon auslösen würde.
    Gerade die mögliche Finanzkrise in Italien würde solch eine Sogwirkung schon entwickeln und selbst wenn die übliche Taktik Konservativer ist Probleme wegzuschieben und zu ignorieren, wird das nicht funktionieren.
    Deine Einschätzung ist richtig, das es große Kraftanstrengungen erfordert um Italien aus dieser Krise zu holen, was aber eben nur mit Europa funzt. Passiert dies nicht und Europa zerbricht, werden alle anderen großen Volkswirtschaften auch darunter zu leiden haben, deswegen wird es eher ein Zusammenrücken als ein Spalten geben...
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    Alt 19.03.2017, 01:03   #19
    broo-klyn
     
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    Zitat:
    Wenn die EU mit Großbritannien eine "special relationship" aushandele, könne das "als Blaupause für andere Länder dienen".
    (Deutscher Außenminister Gabriel)

    Wenn die EU und der Euro 'abschmieren', dann nicht in einer dramatischen Aktion oder Reaktion, sondern durch das Zerfleddern eines Vertrages durch die Mitglieder. Man wird - nur um das Gebilde zu erhalten - zu immer neuen (auch exotischen) Modellen kommen, um egoistische Länder zum Verbleib in der EU zu bewegen.

    Man sagt, dass nichts langlebiger ist, als ein Provisorium - die EU ist ein leuchtendes Beispiel für diese Annahme.

    In der Natur strebt der Mensch die Vielfalt an, damit der 'Genpool' nicht austrocknet. Das Kapital sieht dies anders, und will möglichst monochrome Zustände, weil diese mehr Ertrag einbringen bzw. klare Kanten zeigen, welche man gezielt bewerben oder vernichten kann.

    Die EU will so ein monochromer Gigant werden, und die Vielfältigkeit einem uniformen Globalismus opfern.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 19.03.2017, 11:19   #20
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    (

    Die EU will so ein monochromer Gigant werden, und die Vielfältigkeit einem uniformen Globalismus opfern.
    Eine Aussage die Deine vorherigen schon wieder einmal in einen eklatanten Widerspruch setzt, denn ein "Provisorium" kann nicht monochrom sein, wenn sie so viele Länder und somit verschiedene Interessen vereinen will. Zumal Du auch die EU-Charta damit vollkommen außer acht läßt.
    Davon abgesehen das es immer wie ein "Provisorium" anmutetet, wenn sich verschiedene Parteien über den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen wollen, findet wohl doch zur Zeit sogar eine europäischer Identitätsbildung statt, das beweisen Proeuropäische Demos jede Woche und zwar aufgrund der berechtigten Befürchtungen, das Rechtspopulisten mehr und mehr demokratische und soziale Strukturen zerstören können, wie ein Trump, Erdogan, Orban oder Kaczyński es vorlegen. Somit wird immer sichtbarer, das diese Typen keinerlei Lösungen parat haben und gesellschaftliche Probleme sich allenfalls verschärfen würden.
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