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    Alt 29.12.2016, 09:18   #41
    fagussylvatica
     
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Aus dieser Logik heraus sollte man aber, meint man es ernst, auch vermeiden mit diesen zu paktieren oder Geschäfte mit ihnen zu machen. Meinst Du nicht auch?
    Unbedingt.

    Das steht aber hier nicht zur Disposition, oder?
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    Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. -Willy Brandt-
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    Alt 29.12.2016, 11:51   #42
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von fagussylvatica Beitrag anzeigen
    Unbedingt.

    Das steht aber hier nicht zur Disposition, oder?
    Findest Du? Geschichte hat auch immer einen aktuellen Bezug, oder?

    Schaut man sich Merkel und Seehofer an, setzt Dich das übrigens in einen eklatanten Widerspruch...
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    Grundsätzlich erkennt man Rechtsextremismus nach Benz schon an vier Indizien:

    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
    2.an festen Feindbildern
    3.am Glaube an das "Recht des Stärkeren"
    4.und am Anspruch, dass es Menschen unterschiedlicher
    Wertigkeit gibt


    "Die Partei artikuliert Hass und ermöglicht so klaren Rechtsextremismus."
    (Extremismusforscher Wolgang Benz über die AfD)
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    Alt 29.12.2016, 17:22   #43
    fagussylvatica
     
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Findest Du? Geschichte hat auch immer einen aktuellen Bezug, oder?
    Das ist eine metaphysiche Frage. Ist geronnene Gegenwart schon Geschichte oder bedarf es erst der Vergangenheit? Per se wiederholt sich Geschichte nicht.

    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Schaut man sich Merkel und Seehofer an, setzt Dich das übrigens in einen eklatanten Widerspruch...
    Inwiefern?
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    Alt 29.12.2016, 22:04   #44
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von fagussylvatica Beitrag anzeigen
    Das ist eine metaphysiche Frage. Ist geronnene Gegenwart schon Geschichte oder bedarf es erst der Vergangenheit? Per se wiederholt sich Geschichte nicht.
    Wiederholen im Sinne genau der selben Ereignisse nicht, aber sie kann Parallelen aufwerfen, die sich stark ähneln.

    Zitat:
    Inwiefern?
    Merkels paktieren mit dem zukünftigen Diktator Erdogan und Seehofers mit Putin und Orbán ist gemeint...
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    Alt 30.12.2016, 10:18   #45
    fagussylvatica
     
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Wiederholen im Sinne genau der selben Ereignisse nicht, aber sie kann Parallelen aufwerfen, die sich stark ähneln.
    Aus Geschichte lernt man Vergangenheit zu verstehen. Für die Gegenwart taugt sie nur ausgesprochen begrenzt. Sie erklärt bestenfalls Verhaltensweisen einzelner Protagonisten aus ihrer individuellen Vergangenheit- aber individuelle Beografien sind nur begrenzt als "Geschichte" zu sehen.

    Handlungsanweisen, Empfehlungen oder dergleichen lassen sich nicht herleiten.

    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Merkels paktieren mit dem zukünftigen Diktator Erdogan und Seehofers mit Putin und Orbán ist gemeint...
    Es gibt unzählige Verträge mit der Türkei. Es gibt unzähliche Geschäftsbezieungen mit der Türkei. Die Türkei verhandelt seit Jahren mit der EU.

    Erdogan war zunächst Bürgermeister, dann von 2003 bis 2014 Ministerpräsident und seitdem Präsident der Türkei. Von Anfang an deutlich islamisch geprägt hat er als Ministerpräsident zunächst massiv die Anbindung an Europa voran getrieben. Weniger aus proeuropäischer Überzeugung denn aus wirtschaftlichem und innenpolitischem Kalkül.

    Erst um 2010, als die Beitrittsverhandlungen die kritischen Punkte erreichte, wurde das Verhältnis problematisch und Erdogan war innenpolitisch stark genug um den Islamisten immer stärker durchschimmern zu lassen.

    Seit 2010 wird Erdogan im Grunde täglich unerträglicher. Seine innen- und außenpolitischen Ambitionen sind in unserem Verständnis inakzeptabel- liegen aber im Grunde auf dem gleichen Niveau wie das Putins welches hier umfangreich Unterstützung wiederfährt.

    Pressefreiheit, Meinungsfreiheit sowie eine aktive politische Betätigung gegen Erdogan sind heute de facto nicht mehr gegeben weil schlicht "lebensbedrohend".

    An welcher Stelle sanktioniert man ein Land, bei dem sich 50% gegen Erdogan aussprechen und wo es unzählige wechselseitige private, geschäftliche und politische Verflechtungen gibt? Erdogan hat bislang nur innenpolitisch gegen unsere Grundsätze und Überzeugungen gehandelt. Dieses laufend um uns herum. Wir handeln -am Beispiel der Flüchtlingskrise gut erkennbar- auch gegen die innenpolitische Überzeugung vieler EU Partner und überstrapazieren aus deren Sicht die Schengenregularien.
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    Alt 31.12.2016, 14:36   #46
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von fagussylvatica Beitrag anzeigen
    Aus Geschichte lernt man Vergangenheit zu verstehen. Für die Gegenwart taugt sie nur ausgesprochen begrenzt. Sie erklärt bestenfalls Verhaltensweisen einzelner Protagonisten aus ihrer individuellen Vergangenheit- aber individuelle Beografien sind nur begrenzt als "Geschichte" zu sehen.

    Handlungsanweisen, Empfehlungen oder dergleichen lassen sich nicht herleiten.
    Mit Verlaub was Dein Resümee angeht, kann ich nur widersprechen. Selbstverständlich kann man Empfehlungen dann herleiten, wenn sich ideologische Muster gleichen. Wie bei den Rechten beispielsweise, deren Intentionen ja nur vordergründig anders geworden sind, ist auch ihre Methode um Macht zu erlangen oder festigen im Prinzip sogar dieselbe geblieben. Erst versucht man mittels primitivster Demagogie Macht zu erlangen um diese dann auszubauen, die Meinungsfreiheit und Pressefreiheit abzuschaffen um so dann eigene Propaganda zu installieren. Auch werden Kritiker und Gegner dann mundtot gemacht, indem man sie einsperrt, ruiniert oder umbringt. Auch Erdogan ist Jemand übrigens, der aufgrund seines "nationalen" Gedankentum als rechts eingestuft werden könnte, nur eben mit islamischer Prägung.


    Zitat:
    Es gibt unzählige Verträge mit der Türkei. Es gibt unzähliche Geschäftsbezieungen mit der Türkei. Die Türkei verhandelt seit Jahren mit der EU.

    Erdogan war zunächst Bürgermeister, dann von 2003 bis 2014 Ministerpräsident und seitdem Präsident der Türkei. Von Anfang an deutlich islamisch geprägt hat er als Ministerpräsident zunächst massiv die Anbindung an Europa voran getrieben. Weniger aus proeuropäischer Überzeugung denn aus wirtschaftlichem und innenpolitischem Kalkül.

    Erst um 2010, als die Beitrittsverhandlungen die kritischen Punkte erreichte, wurde das Verhältnis problematisch und Erdogan war innenpolitisch stark genug um den Islamisten immer stärker durchschimmern zu lassen.

    Seit 2010 wird Erdogan im Grunde täglich unerträglicher. Seine innen- und außenpolitischen Ambitionen sind in unserem Verständnis inakzeptabel- liegen aber im Grunde auf dem gleichen Niveau wie das Putins welches hier umfangreich Unterstützung wiederfährt.

    Pressefreiheit, Meinungsfreiheit sowie eine aktive politische Betätigung gegen Erdogan sind heute de facto nicht mehr gegeben weil schlicht "lebensbedrohend".

    An welcher Stelle sanktioniert man ein Land, bei dem sich 50% gegen Erdogan aussprechen und wo es unzählige wechselseitige private, geschäftliche und politische Verflechtungen gibt? Erdogan hat bislang nur innenpolitisch gegen unsere Grundsätze und Überzeugungen gehandelt. Dieses laufend um uns herum. Wir handeln -am Beispiel der Flüchtlingskrise gut erkennbar- auch gegen die innenpolitische Überzeugung vieler EU Partner und überstrapazieren aus deren Sicht die Schengenregularien.
    Das "rechtfertigt" Deiner Ansicht nach seine innenpolitischen Menschenrechtsverletzungen genauso wie der Fakt, das er sich durchaus auch hierzulande seit Jahren innenpolitisch einmischt und manipuliert?
    Merkel hat sich mit dem Flüchtlingsabkommen selbst und unnötigerweise in eine Zwangslage gebracht, nur um die Machtansprüche hierzulande zu festigen. Denn sie mußte eine "Lösung" liefern um die Flüchtlingszahlen zu senken. Das dabei auch hier wiederum keine echte herauskam, die nachhaltig die eigentlichen Probleme löst, weiß sie sicherlich auch. Aber hier geht es ganz populistisch nur um die öffentliche Wahrnehmung im eigenen Land. Mit Verlaub das ist genauso scheinheilig, wie die Anbiederung Seehofers an Putin und Orbán...

    An einer Sanktionierung der Türkei hat sie kein wirkliches Interesse im Gegenteil und selbst wenn Erdogan die Todesstrafe einführt, wovon er sich meiner Ansicht nach nicht von abbringen lassen wird, werden die Eintrittsverhandlungen nicht gestoppt und Verträge weiterhin Bestand haben, zumindest bis zur nächsten BT-Wahl. Es wird dann lediglich einen weiterhin scheinheiligen "Aufschrei der Empörung" geben ohne weitreichenden Konsequenzen.

    Somit geht die Dame auch hier über Leichen aufgrund eigener und der Interessen ihrer Lobby.
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    Alt 07.01.2017, 20:00   #47
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    Dafür stellt unser Staat gemeinsam mit unseren Medien jeden in die Rechte Ecke der diese Politik kritisiert.
    Gab es 1935 auch schon, nur waren das dann natürlich keine Rechten sondern Vaterlandverräter.
    DerNeue324 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 07.01.2017, 22:18   #48
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von DerNeue324 Beitrag anzeigen
    Dafür stellt unser Staat gemeinsam mit unseren Medien jeden in die Rechte Ecke der diese Politik kritisiert.
    Gab es 1935 auch schon, nur waren das dann natürlich keine Rechten sondern Vaterlandverräter.
    Die CSU und explizit Seehofer braucht keiner in eine "rechte Ecke" zu stellen, denn jemand der einen Orban, der ja bekanntlich mit seinem Regime die Meinungs- und Pressefreiheit in Ungarn defacto abschaffte, als "Demokrat" zu betiteln und sich sogar lt. AfD zu ihrem "Pressesprecher" machte https://de.sputniknews.com/politik/2...paltet-bayern/, der stellt sich selber dahin auch insbesondere mit seiner Schwachsinnsforderung nach einer Obergrenze, die ja bekanntlich sogar gegen das GG verstößt.

    Oder glaubt wirklich Jemand das Seehofer für die dafür nötige Abschaffung der entsprechenden Grundgesetze die ebenfalls nötige Zweidrittelmehrheit bekäme?
    Wohl kaum, daher ist das alles rein demagogisches und populistisches Tamtam...
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    Alt 13.01.2017, 20:47   #49
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    Natürlich bekommt er die 2/3 Mehrheit um alle falschen Flüchtlinge und abgelehnten Asylbewerber schnell los zu werden.
    DerNeue324 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.01.2017, 23:56   #50
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    Zitat:
    Zitat von DerNeue324 Beitrag anzeigen
    Natürlich bekommt er die 2/3 Mehrheit um alle falschen Flüchtlinge und abgelehnten Asylbewerber schnell los zu werden.
    Der bekäme nicht einmal die Mehrheit um als Kanzler regieren zu können, diesen Zahn hat man ja auch einem anderen Obergauner aus der CSU mal gezogen...

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1980
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    Alt 14.01.2017, 20:02   #51
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Der bekäme nicht einmal die Mehrheit um als Kanzler regieren zu können, diesen Zahn hat man ja auch einem anderen Obergauner aus der CSU mal gezogen...

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1980
    Lesen kann Er auch nicht.

    Zitat aus deinem Link:

    Nach wochenlangen öffentlichen Auseinandersetzungen wählte die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 2. Juli 1979 in geheimer Abstimmung Franz Josef Strauß zum gemeinsamen Kanzlerkandidaten. Er erhielt 135 der 237 anwesenden Abgeordneten (57 %); 102 Abgeordnete stimmten für Ernst Albrecht (43 %).

    Zitat Ende
    DerNeue324 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 14.01.2017, 23:18   #52
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von DerNeue324 Beitrag anzeigen
    Lesen kann Er auch nicht.

    Zitat aus deinem Link:

    Nach wochenlangen öffentlichen Auseinandersetzungen wählte die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 2. Juli 1979 in geheimer Abstimmung Franz Josef Strauß zum gemeinsamen Kanzlerkandidaten. Er erhielt 135 der 237 anwesenden Abgeordneten (57 %); 102 Abgeordnete stimmten für Ernst Albrecht (43 %).

    Zitat Ende
    Wen die CDU/CSU aufstellte ist doch irrelevant, wichtig ist, das die Mehrheit der Bevölkerung ihn durchschaute und ablehnte.

    Bayern ist halt auch nur eine Ansammlung von Provinznestern in Deutschland.
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    Alt 15.01.2017, 10:49   #53
    DerNeue324
     
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Wen die CDU/CSU aufstellte ist doch irrelevant, wichtig ist, das die Mehrheit der Bevölkerung ihn durchschaute und ablehnte.
    Das ein Kanzler nicht vom Wahlvolk gewählt werden kann hat sich bis zu dir noch nicht durchgesprochen!
    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Bayern ist halt auch nur eine Ansammlung von Provinznestern in Deutschland.
    Und genau darum wollen so viele Nichtbayern bei uns leben und arbeiten. Weil diese Provinznester die deutsche Wirtschaft anführen.
    DerNeue324 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 15.01.2017, 14:13   #54
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von DerNeue324 Beitrag anzeigen
    Das ein Kanzler nicht vom Wahlvolk gewählt werden kann hat sich bis zu dir noch nicht durchgesprochen!
    Indirekt schon.
    ...und diesem Typen fehlte halt der nötige Zuspruch und das selbe Schicksal würde auch dem Horrorclown der CSU ereilen.

    Zitat:
    Und genau darum wollen so viele Nichtbayern bei uns leben und arbeiten. Weil diese Provinznester die deutsche Wirtschaft anführen.
    Tun sie nicht. Angesichts der Unternehmen die in NRW angesiedelt sind, sind die paar in Bayern verschwindend gering. Es gelang nur in Bayern mehr Millionäre anzusiedeln, was wohl lediglich landschaftlicher Reize geschuldet ist und die sind mehr naturgegeben als der vorwiegend provinziell denkenden Bevölkerung geschuldet.
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    Alt 15.01.2017, 17:25   #55
    broo-klyn
     
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    Bayern ist Nettozahler für den Länderausgleich; NRW ist Almosenempfänger. In Bayern ist der Himmel so blau wie über der Ruhr auch, aber in Bayern können sie wohl besser wirtschaften...wie auch immer (und wenn es die deutsche Version einer 'splendid isolation ist [mia san mia]).

    Dies ist wohl der Permanenz einer Partei geschuldet, welche seit Erfindung der BRD, dort staatstragend ist, während sich NRW sowohl christlich als auch sozial versuchte.

    Kontinuität ist positiv besetzt, auch wenn es wenig demokratisch erscheint.
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    Alt 15.01.2017, 18:02   #56
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Bayern ist Nettozahler für den Länderausgleich; NRW ist Almosenempfänger. In Bayern ist der Himmel so blau wie über der Ruhr auch, aber in Bayern können sie wohl besser wirtschaften...wie auch immer (und wenn es die deutsche Version einer 'splendid isolation ist [mia san mia]).

    Dies ist wohl der Permanenz einer Partei geschuldet, welche seit Erfindung der BRD, dort staatstragend ist, während sich NRW sowohl christlich als auch sozial versuchte.

    Kontinuität ist positiv besetzt, auch wenn es wenig demokratisch erscheint.
    Falsch, Bayern war jahzehntelang Almosenempfänger https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A...inanzausgleich und da es im Vergleich zu NRW eher ein bevölkerungsarmes Bundesland im Verhältnis zur Fläche (70550 qm zu 34.110 qm)ist, was noch dazu das Glück hatte, das sich dort viele Millionäre ansiedelten, ist Deine Aussage auch somit falsch, man könnte auch sagen, das sie ihren Wohlstand auf Kosten der Geberländer bis in die 90er Jahre hinein aufgebaut haben.
    Das hat nicht viel mit "gutem wirtschaften" zu tun, sondern ganz einfach damit, das aufgrund von landschaftlichen Vorzügen es gelang diese besagten Millionäre zu holen, die dann natürlich auch ihre Unternehmen dort ansiedelten und mittels Steuervorteile auch dort zu etablieren. Sie haben auch mit weniger Investitionen, aufgrund eben jener Bevölkerungsarmut, vorwiegend im sozialen Bereich (auch wegen jener hohen Millionärsdichte), Schulen und der Infrastruktur zu kämpfen, somit ist es natürlich auch leicht Überschüsse zu erwirtschaften.
    ...und wer weiß, wenn es dort eine echte soziale und demokratische Partei gegeben hätte, die an der Täte gewesen wäre, würde es dort sicher noch vielen Menschen besser gehen...

    Schaut man sich im Übrigen die lange Zeit an, wo Bayern am Tropf der Geberländer wie NRW hing an, ist ihre heutige Haltung nicht nur undankbar, sondern schlichtweg asozial.
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    Alt 15.01.2017, 18:40   #57
    KreuzAs
     
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    Bayern war auch früher schon kein reines Agrarland. Industrie gabs dort schon, vorallem in Franken.
    NRW war früher nur ein Geberland, weil sie einseitig durch Kohle und Stahl reich geworden sind, es aber versäumt haben sich breiter aufzustellen. Mit dem Niedergang von Kohle und Stahl ging auch dieses Bundesland den Bach runter. Da sind die Bayern flexibler rangegangen.
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    Alt 15.01.2017, 19:23   #58
    fagussylvatica
     
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    Zitat:
    Zitat von KreuzAs Beitrag anzeigen
    Bayern war auch früher schon kein reines Agrarland. Industrie gabs dort schon, vorallem in Franken.
    NRW war früher nur ein Geberland, weil sie einseitig durch Kohle und Stahl reich geworden sind, es aber versäumt haben sich breiter aufzustellen. Mit dem Niedergang von Kohle und Stahl ging auch dieses Bundesland den Bach runter. Da sind die Bayern flexibler rangegangen.
    Die heutige wirtschaftliche Leistungsstärke verdankt Bayern nur zum Teil der heimischen Industrie. Der Länderfinanzausgleich hat hier schon erheblich mit gewirkt sich so breit aufzustellen wie Bayern es heute ist. Gleiches können wir in den neuen Bundesländern erleben und werden es in den kommenden 20- 30 Jahre alle noch beobachten können.

    Unabhängig davon hat NRW seit Ende der 60er Jahre eine katastrophal kurzsichtige Wirtschaftspolitik betrieben, die sich seit Ende der siebziger Jahre fatal rächt. Da brauchen wir glaub ich nicht ernstlich drüber diskutieren.
    __________________
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    Alt 15.01.2017, 20:15   #59
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Falsch, Bayern war .......
    Du solltest mehr nach vorne blicken und nicht soweit zurück, oder lebst du in der Vergangenheit?
    Wundern würde mich das nicht!
    Es war einmal..... so fangen viele Märchen an.
    DerNeue324 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 15.01.2017, 20:35   #60
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von fagussylvatica Beitrag anzeigen
    [Die heutige wirtschaftliche Leistungsstärke verdankt Bayern nur zum Teil der heimischen Industrie. Der Länderfinanzausgleich hat hier schon erheblich mit gewirkt sich so breit aufzustellen wie Bayern es heute ist. Gleiches können wir in den neuen Bundesländern erleben und werden es in den kommenden 20- 30 Jahre alle noch beobachten können.
    Eben
    Zitat:
    Unabhängig davon hat NRW seit Ende der 60er Jahre eine katastrophal kurzsichtige Wirtschaftspolitik betrieben, die sich seit Ende der siebziger Jahre fatal rächt. Da brauchen wir glaub ich nicht ernstlich drüber diskutieren.
    Wenn die so "katastrophal" gewesen wäre, warum konnte NRW Bayern dann bis in die späten 80er Jahre mit an den finanziellen Tropf nehmen?

    ...und @kreuzAs
    Sich bei einer Region, die so dicht besiedelt ist, sowohl von Menschen als auch von Großindustrie, "mal eben" breiter aufzustellen ist gar nicht so einfach, genauso wie neue Unternehmen anzusiedeln, dafür bedarf es jahrelanger auch verwaltungstechnischer Verfahren und der Erschließung neuer Flächen, die ja auch erstmal vorhanden oder frei werden müssen. Ein Problem was Bayern nicht hat. Vielen Städten gelang dies zeitweise auch ganz gut. Essen hat beispielsweise viele Hauptverwaltungen von Großunternehmen ansiedeln können, die aber nach der Wende dann nach Berlin gingen beispielsweise.
    __________________
    Grundsätzlich erkennt man Rechtsextremismus nach Benz schon an vier Indizien:

    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
    2.an festen Feindbildern
    3.am Glaube an das "Recht des Stärkeren"
    4.und am Anspruch, dass es Menschen unterschiedlicher
    Wertigkeit gibt


    "Die Partei artikuliert Hass und ermöglicht so klaren Rechtsextremismus."
    (Extremismusforscher Wolgang Benz über die AfD)
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