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    Alt 04.06.2014, 22:50   #1
    Aida73
     
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    Aida73 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard Trauer als Handicap

    Ist Trauer hier auch ein Handicap? Ich denke schon, nur wird in unserer Gesellschaft nicht darüber gesprochen.
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    Alt 08.06.2014, 20:02   #2
    roberta
     
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    roberta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Hallo,
    Trauer ist normal, wenn man einen geliebten Menschen verliert. Sicher fühlt man sich einige Tage vielleicht nicht in der Lage, arbeiten zu gehen, weil man ständig in Tränen ausbricht. Es gibt auch Menschen, die Trauer nicht verkraften und psychologische Hilfe in Anspruch nehmen (Es gibt leider sehr viele harte Schicksalsschläge).
    Meinst Du mit Handicap, ob dafür eine Schwerbehinderung anerkannt wird? Das dürfte schwierig werden.
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    Alt 12.06.2014, 12:57   #3
    spassiges
     
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    spassiges wird schon bald berühmt werden
    Standard

    eigentlich ist es oft so, dass in dem moment, wo eine einem nahe stehende person stirbt, alle anderen um einen herum nicht mehr wissen, wie sie mit dem trauernden umgehen sollen.
    insofern wird man ein wenig "gehandicapt". sozusagenvon außen.
    ansonsten finde ich, dass tauer hindert.
    da sie aber gemeinhin als depression gilt, die sich nur vorübergehend einstellt, ist sie kein handicap in dem sinne. also nicht das, was man gemeinhin darunter versteht.
    __________________
    um sich in einer schafsherde wohl zu fühlen, muss man zuallererst schaf sein
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    Alt 16.07.2014, 11:05   #4
    roberta
     
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    roberta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Zitat:
    Zitat von spassiges Beitrag anzeigen
    ....da sie aber gemeinhin als depression gilt, die sich nur vorübergehend einstellt, ist sie kein handicap in dem sinne. also nicht das, was man gemeinhin darunter versteht.
    Es gibt schwere Fälle, zum Beispiel wo ganze Familien ausgelöscht werden. Da kann schon ein Trauma entstehen und bleiben.
    Was versteht man denn "gemeinhin" unter Handicap? Verwechselst Du das mit einer anerkannten Schwerbehinderung? Auch die werden nur befristet anerkannt und der Schweregrad rauf- oder runter gesetzt
    roberta ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 18.07.2014, 12:31   #5
    spassiges
     
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    spassiges wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von roberta Beitrag anzeigen
    Es gibt schwere Fälle, zum Beispiel wo ganze Familien ausgelöscht werden. Da kann schon ein Trauma entstehen und bleiben.
    Was versteht man denn "gemeinhin" unter Handicap? Verwechselst Du das mit einer anerkannten Schwerbehinderung? Auch die werden nur befristet anerkannt und der Schweregrad rauf- oder runter gesetzt
    gemeinhin ist ein handycap eine behinderung die nicht weg geht also bleibend ist.
    kannste aber nachlesen, du hast doch internet oder?!
    von anerkannt und zu wieviel prozent die behinderung rauf oder runter gesetzt wird habe ich nicht geredet. denn das hat nichts mit dem begriff als solchem zu tun.
    aber ich sagte etwas dazu, dass dann, wenn die trauer - die man auch depression nennt und nicht trauma -
    lediglich vorübergehend ist, dann gilt sie nicht als handycap im sinne einer wirklichen behinderung.
    das ist sie erst, wenn sie eben nicht mehr weg geht oder zu sehr schlimmen folgen führt.
    es ist übrigens falsch, wenn du schreibst eine anerkannte schwerbehinderung würde nur befristet anerkannt.
    __________________
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    Alt 24.09.2014, 21:49   #6
    LittleThought
     
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    Standard

    Nach dem neuen DSM-5 Handbuch für psychische Störungen hat jemand eine Depression wenn er mehr als zwei Wochen trauert. Als prinzipielle Einschätzung erscheint dies zwar (auch Fachleuten) als übertrieben, aber dies ist der Ist-Stand. Dies gilt dann zwar als Erkrankung aber nicht als Behinderung. Die Problematik der Definitionen beruhen zum Teil auf den wirtschaftlichen Konsequenzen, die in den verschiedenen Staaten, die das DSM als Standard akzeptieren, sehr unterschiedlich sind.
    Gruß von LittleThought.
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    Wir sollten mit dem, was wir für wahr halten, vorsichtig umgehen!
    Mit der Wahrheit haben wir nämlich ein Problem, wir kennen sie nicht.
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    Alt 25.09.2014, 15:14   #7
    spassiges
     
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    Zitat:
    Zitat von LittleThought Beitrag anzeigen
    Nach dem neuen DSM-5 Handbuch für psychische Störungen hat jemand eine Depression wenn er mehr als zwei Wochen trauert. Als prinzipielle Einschätzung erscheint dies zwar (auch Fachleuten) als übertrieben, aber dies ist der Ist-Stand. Dies gilt dann zwar als Erkrankung aber nicht als Behinderung. Die Problematik der Definitionen beruhen zum Teil auf den wirtschaftlichen Konsequenzen, die in den verschiedenen Staaten, die das DSM als Standard akzeptieren, sehr unterschiedlich sind.
    Gruß von LittleThought.
    genau little thought, du hast absolut recht.
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