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    Alt 01.09.2017, 20:47   #41
    KreuzAs
     
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    Mutti hat heute gesagt, man müsse die Beziehungen zur Türkei neu überdenken. Aha...
    So eine schnelle Reaktion, wo man doch sonst schon mal ein paar Tage ins Land gehen läßt. Ach ja, es ist ja Wahlkampf.
    Danach können die etwa 20 inhaftierten Deutschen im Sultanat ja weiter in den Gefängnissen vor sich hin schimmeln.
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    Alt 01.09.2017, 21:14   #42
    red-kite58
     
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    Zitat:
    Zitat von KreuzAs Beitrag anzeigen
    Mutti hat heute gesagt, man müsse die Beziehungen zur Türkei neu überdenken. Aha...
    So eine schnelle Reaktion, wo man doch sonst schon mal ein paar Tage ins Land gehen läßt. Ach ja, es ist ja Wahlkampf.
    Danach können die etwa 20 inhaftierten Deutschen im Sultanat ja weiter in den Gefängnissen vor sich hin schimmeln.
    Welche Maßnahmen würdest denn du ergreifen, um die Haft der Deutschen beenden?
    red-kite58
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    Alt 01.09.2017, 21:55   #43
    Meridian
     
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    Und dazu am besten noch eine Zollgebühr von 100€ pro Person (Kinder die Hälfte) für Ausreise von DE direkt in die TR und für die direkte Einreise von der TR nach DE einführen und auch umgekehrt (also Einreise von TR nach DE). Wer die Gebühr umgehen möchte, muss hat von einem anderen Land in die TR ein- bzw. in ein anderes Land aus der TR ausreisen. (Es steht aber anderen Ländern frei, ebenfalls Zollgebühren einzuführen; vielleicht macht sogar die gesamte EU oder der gesamte Schengenraum mit) Die Zollgebühr soll für jeden gelten, egal ob Deutscher, Türke oder andere Nationalität.
    __________________
    Die äußere Welt ist der Spiegel deines Inneren.
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    Alt 02.09.2017, 00:42   #44
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    hi KreuzAs,
    Zitat:
    Mutti hat heute gesagt, man müsse die Beziehungen zur Türkei neu überdenken. Aha...
    Angie mit dem roten Blazer (habt ihr gesehen, bei der G20-Gala, dass dieser rote Klecks immer im Bildmittelpunkt war?) würde dem Sultan gar die Schnabelschuhe küssen, wenn er ihr die Flüchtlinge vom Leibe hält. Denn sie steht noch immer unter ihrem 'wir schaffen das'-Herakles-Schwert.
    Zitat:
    So eine schnelle Reaktion, wo man doch sonst schon mal ein paar Tage ins Land gehen läßt. Ach ja, es ist ja Wahlkampf.
    reagieren 'tut' eine Katze auch, wenn man sie auf den Schwanz tritt.
    Zitat:
    Danach können die etwa 20 inhaftierten Deutschen im Sultanat ja weiter in den Gefängnissen vor sich hin schimmeln.
    es sind inzwischen 55 wie ich schon erwähnte.

    Die Werkzeuge sind vorhanden, der Türkei unter Erdoğan zu sagen, bis hierher und nicht weiter. Da die Führerin der Anstalt Deutschlands dies nicht rafft, ist jeder aufgerufen, dies in 4 Wochen zu ändern.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 02.09.2017, 07:36   #45
    vortiessen
     
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    Standard Mit dem zweiten Auge sieht man besser

    Zitat hugohacke774: "... Geschichte ist bis jetzt immer noch, der Mist den die Roten Tropenvögel in der DDR verkackt haben. Soviel mal dazu."

    Geschichte sind nicht nur die Mißerfolge, sondern leider auch die Erfolge, von denen wir heute einige gut gebrauchen könnten. Aber so ist das halt, wenn man das Kind mit dem Bade ausschüttet, ist eben alles weg.

    Wenn man sich schon in Lemmingmanier angliedern ließ, sollte man in der Diskussion hier aber auch das zweite Auge öffnen, um solche Sachen weiterhin klar erkennen zu können. Soviel mal dazu.
    vortiessen ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 02.09.2017, 14:13   #46
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von hugohacke774 Beitrag anzeigen
    >>vom Mod entfernt<<

    Rote Regierungen meinen, dass Umverteilungspolitik gute Politik ist. Linke begreifen nicht, dass Ungleichheit nicht gleich Ungerechtigkeit ist.

    Geändert von kleinehexe803 (09.09.2017 um 00:51 Uhr) Grund: Zitat eines gelöschten Beitrags entfernt
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    Alt 02.09.2017, 14:28   #47
    vortiessen
     
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    Standard Umverteilung findet statt

    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Rote Regierungen meinen, dass Umverteilungspolitik gute Politik ist. ...
    Das meint unsere aktuelle Regierung offenbar auch. Nur eben eine Umverteilung von unten nach oben. Wie sonst würdest Du erklären, daß die untere und mittlere Schicht ständig ärmer wird, während oben gigantische Einkommens- und Vermögenszuwächse zu verzeichnen sind.
    (Falls in dieser Frage hilflos, empfehle ich die Rede von Fr. S. Wagenknecht neulich in Bochum: https://www.youtube.com/watch?v=gl0B8DL8SZU)

    Man muß schon die Richtung präzisieren: Linke Politik will Umverteilung von oben nach unten, damit sich die soziale Schere nicht immer weiter spreizt.
    vortiessen ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 02.09.2017, 14:57   #48
    schimpanse2
     
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    Linke Gleichmacherei ist nicht Gerechtigkeit, sondern eine Ungerechtigkeit.

    Ungleichheit ist meistens gut. Es bedarf lediglich einer offenen Gesellschaft, welche Aufstiegs- und Abstiegsmöglichkeiten für den Einzelnen in Abhängigkeit von seiner Leistung, bietet. Weitestgehende Chancengerechtigkeit bei der Bildung ist in einer Leistungsgesellschaft erstrebenswert.

    Außerdem wüsste ich nicht, weshalb man mit Angehörigen einer Masseneinwanderung teilen sollte. Massenzuwanderung dulden und gleichzeitig die Aufrechterhaltung der Sozialsystme fordern sind Ausschlusssachverhalte.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 02.09.2017, 17:45   #49
    broo-klyn
     
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    mit einem Einwanderungsbrett vorm Kopp, lässt sich fast jedes Thema beschreiben; sogen. Theorie von Allem . Wenn 8 Männer soviel besitzen, wie 3,6 Milliarden Menschen, ist etwas oberfaul im Staate Dänemark:https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...R7HwAAnyjopvKQ dies sollte auch überzeugte Kapitalisten zu denken geben.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 02.09.2017, 18:55   #50
    KreuzAs
     
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    Ja, das ist bedenklich. Die Superreichen fördern mit ihrer Steuervermeidungspolitik die Verarmung ganzer Landstriche, die wiederum zu einem immer intensiveren Exedus der Verarmten aus ihren Heimatländern führt. Da hilft es auch nicht, wenn einige wie Bill Gates, einen enormen Anteil seines Vermögens wieder zurückfließen läßt. Diese Erkenntnis müsste allen Superreichen kommen, um etwas zu bewirken.
    Aber die denken anders, obwohl sie sich auch nur drei mal am Tag den Wanst vollschlagen können. Ob ich nun eine oder 10 Mrd. besitze, macht im Prinzip keinen Unterschied.
    KreuzAs ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 03.09.2017, 13:55   #51
    vortiessen
     
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    Standard Ungleichheit ist meistens lustig, glatt und schimmert lila

    Zitat schimpanse2: "Linke Gleichmacherei ist nicht Gerechtigkeit, sondern eine Ungerechtigkeit."

    Das mag ja sein, aber wo trifft das zu?
    Aaah, Du meinst vermutlich rechte Gleichmacherei, wo der Millionär dieselben 17,50 € Rundfunk-Gebühr bezahlt wie der Mindestlohnarbeiter? Oder wo der Reiche sich Verstöße gegen Recht und Gesetz leisten kann und sich danach benimmt, eben weil ihn der Betrag für die Ordnungswidrigkeit oder das Bußgeld überhaupt nicht kratzt?

    Bei der Linkspartei jedenfalls kann ich bei der angestrebten Umverteilung des gesamtgesellschaftlich erarbeiteten Reichtums - und damit steht die Linke aus gutem Grund nicht allein in der Parteienlandschaft - keinesfalls Gleichmacherei erkennen, sondern das ganze Gegenteil davon:

    "Es soll einen Spitzensteuersatz von 53 Prozent ab einem Jahreseinkommen von 86.300 Euro geben. Ab einem Jahreseinkommen von 260.000 Euro greift die Reichensteuer mit einem Satz von 60 Prozent, ab einem Verdienst von einer Million Euro im Jahr wird ein Steuersatz von 75 Prozent fällig. Dazu kommt eine Vermögensteuer: Vermögen aber einer Million Euro will die Linke mit einem Steuersatz von 5 Prozent belegen.

    Die unteren und mittleren Einkommen sollen im Gegenzug entlastet werden. So soll der jährliche Grundfreibetrag auf 12.600 Euro zu versteuerndes Einkommen angehoben werden."

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1130030.html

    Zitat schimpanse2: "Ungleichheit ist meistens gut."

    Muharr, ist das eine Volksweisheit auf der Ebene, nachts ist es draußen meist kälter als drinnen?!

    Meinst Du solche derzeit praktizierte Gut-Modelle wie die bundesweit ungleichen Niveaus in den Bildungsabschlüssen der Kleinstaaterei? Oder vielleicht das ebenfalls in der BRD gängige Zahlen geringerer Löhne für Frauen bei gleicher Arbeitsleistung als für Männer?

    Na meinetwegen, dann lassen wir es halt da ungleich bleiben, wo es "meistens gut" ist, wo auch immer Du das verortet haben magst.

    Nicht nur linke, sondern auch rechts-konservative Ökonomen jedenfalls scheinen Deine These von "guter Ungleichheit" längst nicht mehr zu teilen:

    "Nicht nur in den USA, auch in Europa beschäftigt das Thema Ungleichheit wieder die Experten. War sie früher die Domäne linker Ökonomen, so kommt die Kritik inzwischen von allen Seiten. Der IWF plädiert für mehr Gleichheit bei den Einkommen, selbst wirtschaftsliberale Denkfabriken wie die OECD oder die Bertelsmann-Stiftung warnen vor der wachsenden sozialen Kluft."
    http://www.berliner-zeitung.de/1209748 ©2017

    Noch ein Fall - und das ist hier genau unser jüngst diskutiertes Thema -, wo man Dein "meist" getrost in die Tonne treten kann: Armut schadet dem Wirtschaftswachstum! Hehe, das wurde doch schon vor Jahren erkannt (hab's mal hervorgehoben), um so mehr wundert mich Dein obiger Ausspruch dazu:

    "In Deutschland stieg das inflationsbereinigte Bruttoinlandsprodukt pro Kopf zwischen 1990 und 2010 um 26 Prozent. Bei gleichbleibender Einkommensverteilung hätte das Wachstum nach Berechnungen der Autoren aber um sechs Prozentpunkte höher ausfallen können."
    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...-Wachstum.html

    Geändert von vortiessen (03.09.2017 um 13:58 Uhr)
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    Alt 03.09.2017, 14:04   #52
    broo-klyn
     
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    "There's class warfare, all right, but iI's my class, the rich class, that's making war, and we're winning" (Warren Buffet)
    (klar herrscht ein Klassenkampf, aber es ist meine Klasse, die reiche Klasse, die den Krieg führt, und wir sind im Begriff ihn zu gewinnen)

    Und wer einen Krieg führt, muss ja auch einen Gegner haben. Und dann schließt sich die Frage an, wer denn der Gegner ist...? Mit einem Wort: all die Länder, welche sich nicht wehren können, welche ausgeraubt werden und deren Volkswirtschaften zerstört werden.

    Wenn wir die Spur des Bösen suchen, so ist es auch dieser globale Raubtierkapitalismus, welcher Sklaven einfängt, um Fußballstadien zu bauen, oder der Spekulation auf Grundnahrungsmittel, oder welche auf dem Sekundärmarkt reduzierte Schuldverschreibungen von Ländern aufkaufen, um anschließend dann diese Länder auf den Nominalwert dieser Schuldverschreibungen zu verklagen (vorwiegend in den USA). Die Liste des Bösen ist sehr umfangreich und es ist ein sehr wirkungsvoller Trick dieses Bösen, den tumben Europäern zu sagen, dass uns eine Flut einer irren Religion ertränken wird, wenn wir die Zuwanderung nicht bremsen.

    Die gleichen Europäer (et all) aber, stellen mit ihrer 'Hilfe' erst den Zustand her, welcher diese zur Flucht zwingt. Und diese Hilfe beinhaltet auch all die Abkommen, welche die eigene Wirtschaft abschottet, und die fremde Wirtschaft ausbeutet.

    Gerade bei Phoenix wird über die Völkerwanderung von Afrika diskutiert. Immer noch die gleichen, falschen Argumente. Hilfe für Afrika!

    Diese Hilfe kann nicht daraus bestehen, Geld in diese Länder zu pumpen (landet eh bei jeweiligen Chief und dann wieder postwendend auf Schweizer Konten), sondern in der Abschaffung von Handelsverträgen, welche die eigene Wirtschaft zulasten dieser afrikanischen Länder abschottet.

    Holländische Tomaten usw. in afrikanischen Ländern, sind ein Unding, weil die Menschen, welche in Afrika sonst Tomaten anbauten, jetzt in Booten sitzen und übers Mittelmeer nach Holland (oder Deutschland) wollen. Beste Böden in Afrika, werden für europäische Blumenkonzerne aufgekauft, während die einheimische Bevölkerung auf ausgemergelten, trockenen Böden, eine fast steinzeitliche Bewirtschaftung vornehmen muss. Wälder (nicht im deutschen Sinn zu verstehende) werden abgeholzt für den Brennstoff unter Kochtöpfen und da der Grundwasserspiegel dadurch sinkt, wird von Saudi-Arabien (Türöffner für den wahhabitischen Islam), Brunnen ohne Ende gebohrt, welche Wasser für noch mehr Vieh (welche aber kein Futter finden). Alles schon bekannt, aber alles wird auch mit dem Label Hilfe für Afrika ab gekaspert. Afrika muss sich selbst helfen. Menschen, welche stets gepampert werden (siehe Hartz4-Biografien) haben keine 'Lust' mehr sich zu bemühen. Gleiches gilt für Afrika, wo die Frauen und Kinder schon anstehen, um sich die kostenlose Hilfe aus den USA (Reis, Mais) abzuholen. Was sollten sie ändern wollen, so lange Big Brother für sie sorgt?

    Und fehlt mal, aus politischen Gründen (Regimewechsel) diese Hilfe, kommen die Hungersnöte und die vielen Toten. Gesellschaften ohne Selbstwert sind sterbende Gesellschaften.

    Und wenn - was zu erwarten ist - der Klimawandel durchschlägt, so sind die abhängigen Afrikaner die ersten, welche darunter leiden und in die Boote steigen...mit Sicherheit!
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    Alt 03.09.2017, 17:23   #53
    cyrano35
     
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    Zitat:
    Und wer einen Krieg führt, muss ja auch einen Gegner haben. Und dann schließt sich die Frage an, wer denn der Gegner ist...? Mit einem Wort: all die Länder, welche sich nicht wehren können, welche ausgeraubt werden und deren Volkswirtschaften zerstört werden.
    Dazu gehören aber immer zwei: einer, der ausbeutet, und einer, der sich ausbeuten lässt.

    Zitat:
    Wenn wir die Spur des Bösen suchen, so ist es auch dieser globale Raubtierkapitalismus, welcher Sklaven einfängt, um Fußballstadien zu bauen, oder der Spekulation auf Grundnahrungsmittel, oder welche auf dem Sekundärmarkt reduzierte Schuldverschreibungen von Ländern aufkaufen, um anschließend dann diese Länder auf den Nominalwert dieser Schuldverschreibungen zu verklagen (vorwiegend in den USA). Die Liste des Bösen ist sehr umfangreich und es ist ein sehr wirkungsvoller Trick dieses Bösen, den tumben Europäern zu sagen, dass uns eine Flut einer irren Religion ertränken wird, wenn wir die Zuwanderung nicht bremsen.
    In den meisten kapitalistisch-marktwirtschaftlich organisierten Staaten herrschen aber gleichzeitig Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Und wenn in einem islamischen Land wie Katar Fremdarbeiter wie Sklaven gehalten werden, ist dies nicht primär die Schuld jener kapitalistischen Länder.

    Was indes – wie du zurecht anmerkst – vor allem afrikanischen Ländern fehlt, ist freier Zugang zum Markt. Man könnte jetzt ketzerisch fordern: Mehr Kapitalismus wagen!
    __________________
    <<Chleudert den Purschen zu Poden!>>
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    Alt 04.09.2017, 00:13   #54
    broo-klyn
     
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    Es ist ja nicht so, dass die Wirtschaftssysteme per Ordre du Mufti entschieden wurden (nimmt man den Urknall der deutschen Kapitulation mal aus), sondern sich durch alle Zeiten entwickelte. Die USA hinken noch hinterher, weil sie als Landnehmer und Pioniere, noch immer glauben auf einem Kreuzzug gegen Sitting Bull zu sein.

    Andere Länder wie England oder Frankreich folgten Theorien ihrer Fachleute; Deutschland, Russland und andere zu spät gekommene Nationalstaaten, suchten sich das Beste heraus und versuchten dies im Laufe der Zeit den Gegebenheiten anzupassen (Russlands Umweg über den Kommunismus muss man akzeptieren, da ja Realität).

    Diesen kleinen Schlenker erlaubte ich mir, um den Feind aufzuzeigen. Er kam in das Leben dieses Planeten, mit den kleinen Stellschrauben, Gesetzen, Erlaubnissen und Zugeständnissen an vermeintliche Realitäten; er kam wie der Dieb in der Nacht. Und es wurden aus verantwortlichen Konzernlenkern, unverantwortliche Manager, welche den neuen Einflüsterungen folgten und Gewinne auf Kosten von Mensch und Natur machten. Es kamen die Börsenjongleure, welche die Löcher fanden, welche die Gesetzgeber übersahen, es kamen die Korrupten und es kamen die Betrüger. Es kamen die Banker mit den Modellen vom goldenen Kalb.

    Und so kamen die Feinde ins Land, welche für Nabobs und Parias aufgeteilt wurde. Alles im Namen und auf Rechnung des strapazierten Wortes: Demokratie.

    Und deshalb hat Warren Buffet recht: SIE werden gewinnen, weil der Faktor Mensch als Überangebot seinen Wert verloren hat.

    (Lyrik war beabsichtigt)
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    Alt 04.09.2017, 00:27   #55
    broo-klyn
     
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    Zitat:
    Und wenn in einem islamischen Land wie Katar Fremdarbeiter wie Sklaven gehalten werden, ist dies nicht primär die Schuld jener kapitalistischen Länder.
    ja!

    (bin leider gezwungen, den Beitrag auf 20 Zeichen zu erweitern)
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 06.09.2017, 12:16   #56
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von cyrano35 Beitrag anzeigen
    Dazu gehören aber immer zwei: einer, der ausbeutet, und einer, der sich ausbeuten lässt.
    Mit Verlaub, das ist Unsinn, denn der Ausgebeutete hat i. d. R. keine oder nur eine sehr geringe Wahl.
    Zitat:
    In den meisten kapitalistisch-marktwirtschaftlich organisierten Staaten herrschen aber gleichzeitig Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Und wenn in einem islamischen Land wie Katar Fremdarbeiter wie Sklaven gehalten werden, ist dies nicht primär die Schuld jener kapitalistischen Länder.
    Wenn eine Sportveranstaltung von genau jenen Vertreter des Raubtierkapitalismus ausgerichtet werden soll und man die Veranstalter nach Gutdünken ungezügelt gewähren läßt, aufgrund von wirtschaftlichen Interessen, besteht dahingehend schon eine Verantwortung und wenn die Politik derer Länder nicht dahingehend einwirkt, besteht auch sehr wohl eine Schuld. Kapitalismus bedarf auch immer Regularien, ansonsten wird er asozial. Wer nur auf die Selbstregulierungskräfte der Marktwirtschaft setzt, nimmt das und diese Auswüchse billigend in Kauf. Katar ist eines der Beispiele wie sehr das in die Hose geht. Alleine dieses Wegschieben und Negieren dieser Verantwortung und Schuld ist auch der Grund warum Konservative die globale Entwicklung so in die Grütze gefahren haben. Von Landraub bis gnadenloser Ausbeutung und der ungerechten Verteilung von Ressourcen, über die Abholzung fußballfeldgroßer Wälder täglich, bis hin zur menschengemachten globalen Erwärmung (eine der großen Fluchtursachen) oder der Ergaunerung genau jener Ressourcen, die nötig sind, damit in den nördlichen Ländern ein durchschnittlich hoher Lebensstandard gesichert wird, (eine andere Fluchtursache, die bis zur Destabilisierung ganzer Regionen beiträgt), geht dies sehr wohl auf die Kappe jener Länder und ihrer Gier nach ungezügeltem Wachstum.

    Die einzige Lösung, die eben nicht in gleichmacherischem Sozialismus oder eben Kommunismus mündet, welche meines Erachtens nach auch die Individualität fördert und eben auch Eigentumsansprüche berücksichtigt, wäre eine welche dafür sorgt, das natürliche Ressourcen eben nicht zum Nulltarif zu bekommen sind, die auch die Finanzmärkte kontrolliert und daraus sogar mehr Wachstum für alle generiert unter den Leitplanken, das genau jene natürlichen Ressourcen endlich sind und verantwortungsvoll und nachhaltig damit umgegangen wird. Daher ist eine Ordoliberalität weltweit vonnöten und eine sogenannte "Weltinnenpolitik", sowie ein "global Marshallplan", wie hier beschrieben: https://www.youtube.com/watch?v=DcCefFIijl4
    Wen dies interessiert, dem sei noch sein Buch: "Welt mit Zukunft" empfohlen: https://www.getabstract.com/de/zusam...-zukunft/8872/

    Zitat:
    Was indes – wie du zurecht anmerkst – vor allem afrikanischen Ländern fehlt, ist freier Zugang zum Markt. Man könnte jetzt ketzerisch fordern: Mehr Kapitalismus wagen!
    Genau dies ist ja auch eine zentrale Forderung der obigen Thesen und wird auch von verschiedenen Vertretern des "Club of Rome" gefordert. http://www.clubofrome.de/
    Es gibt also durchaus Lösungsansätze...
    __________________
    Grundsätzlich erkennt man Rechtsextremismus nach Benz schon an vier Indizien:

    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
    2.an festen Feindbildern
    3.am Glaube an das "Recht des Stärkeren"
    4.und am Anspruch, dass es Menschen unterschiedlicher
    Wertigkeit gibt


    "Die Partei artikuliert Hass und ermöglicht so klaren Rechtsextremismus."
    (Extremismusforscher Wolgang Benz über die AfD)
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 06.09.2017, 23:26   #57
    broo-klyn
     
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    Dem Beitrag von @Abra kann man nur beipflichten. Auch die Buchempfehlung ist nicht zu verachten (lese gerade selbst vom Jean Ziegler "Der schmale Grat der Hoffnung").

    All dies ist aber nicht relevant, weil die Macht über derlei Bedenken nur noch lacht. Sie lachen über die Kläffer und Gútmenschen, welche sich Sorgen um die Zukunft machen, sie machen so weiter und kaufen sich die Macht, welche sich dann in Form von Abgeordnete und Parlamentarier präsentiert.

    Sie verbünden sich mit Diktatoren und füllen die Welt mit Waffen, weil die Abwesenheit von Krieg, die 'Leute' nur auf dumme Gedanken bringt, was man mit dem ersparten Geld eigentlich alles so anfangen könnte.

    Ich denke, ohne neue Revolution wird es nicht gehen, aber leider machen die Sieger dieser Revolution genau da weiter, wo sie begannen, diese Revolution zu planen. Eben,'die Revolution frisst ihre Kinder'.

    Die Aufgabe, welche ich sehe, ist die Lobby von der Politik zu trennen. Sisyphus hatte es leichter.

    Bei mir im Dorf hängt das Plakat eines Menschen, welcher als Parlamentarier in dieser Legislaturperiode 650.000 € 'verdiente', ohne im BT groß aufzufallen. Ob ich ihn wohl wählen sollte?
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 07.09.2017, 00:19   #58
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Dem Beitrag von @Abra kann man nur beipflichten. Auch die Buchempfehlung ist nicht zu verachten (lese gerade selbst vom Jean Ziegler "Der schmale Grat der Hoffnung").
    Ziegler beschreibt hier ziemlich authentisch den Istzustand der Welt. Auch sehr empfehlenswert dieses Buch.
    Zitat:
    All dies ist aber nicht relevant, weil die Macht über derlei Bedenken nur noch lacht. Sie lachen über die Kläffer und Gútmenschen, welche sich Sorgen um die Zukunft machen, sie machen so weiter und kaufen sich die Macht, welche sich dann in Form von Abgeordnete und Parlamentarier präsentiert.
    Mit Verlaub, das ist mir zu pauschal und wird auch vielen engagierten Parlamentarier nicht gerecht, die eben nicht für Lobbyismus stehen...

    Zitat:
    Sie verbünden sich mit Diktatoren und füllen die Welt mit Waffen, weil die Abwesenheit von Krieg, die 'Leute' nur auf dumme Gedanken bringt, was man mit dem ersparten Geld eigentlich alles so anfangen könnte.
    Wie schon Volker Pispers mal sinngemäß aussagte, wählen Deutsche bspw. genau die Politiker, die genau das Gegenteil von dem durchsetzen, was eigentlich jeder Einzelne der Mehrheit, wirklich will...
    Zitat:
    Ich denke, ohne neue Revolution wird es nicht gehen, aber leider machen die Sieger dieser Revolution genau da weiter, wo sie begannen, diese Revolution zu planen. Eben,'die Revolution frisst ihre Kinder'.
    Ich bin kein Freund von Revolutionen, weil am Ende immer einer oder mehrere stehen, die diese Situation für Machtmißbrauch für sich selber ausnutzen...
    Zitat:
    Die Aufgabe, welche ich sehe, ist die Lobby von der Politik zu trennen. Sisyphus hatte es leichter.
    Das halte ich auch für zum Scheitern verurteilt, besser wäre es die Lobbyisten davon zu überzeugen, das sie von der von mir zuvor benannten Ordoliberalität selber profitieren würden...
    Zitat:
    Bei mir im Dorf hängt das Plakat eines Menschen, welcher als Parlamentarier in dieser Legislaturperiode 650.000 € 'verdiente', ohne im BT groß aufzufallen. Ob ich ihn wohl wählen sollte?
    Einerseits sollen Politiker ja auch ruhig gut verdienen, so haben sie keine Ausreden für Korruption und Korrumption und oftmals sind es auch die eher unauffälligen Vertreter, die in parlamentarischen Ausschüssen und Fachbereichen viel leisten und arbeiten. Diese sind mir persönlich auch lieber als viele lautsprecherischen Dummschwätzer, die irgendwelche "einfachen Lösungen" präsentieren oder wie Gauland und Co. davon zehren gesellschaftliche Keile zu treiben.
    __________________
    Grundsätzlich erkennt man Rechtsextremismus nach Benz schon an vier Indizien:

    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
    2.an festen Feindbildern
    3.am Glaube an das "Recht des Stärkeren"
    4.und am Anspruch, dass es Menschen unterschiedlicher
    Wertigkeit gibt


    "Die Partei artikuliert Hass und ermöglicht so klaren Rechtsextremismus."
    (Extremismusforscher Wolgang Benz über die AfD)
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 07.09.2017, 16:59   #59
    broo-klyn
     
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    @abrakadabra,

    Zitat:
    Mit Verlaub, das ist mir zu pauschal und wird auch vielen engagierten Parlamentarier nicht gerecht, die eben nicht für Lobbyismus stehen...
    wenn man diese Tatsache (denke an die 20.000 Lobbyisten in Brüssel bei der EU) nicht pauschalisiert, rottet man diese 'außerparlamentarische Bande' nie aus.

    Ich meine, wir haben doch ein Anschauungsbeispiel von Lobbyismus in Reinkultur - in Form unseres 'Auto-Ministers' - ständig vor Augen, wo schamlos betrogen wurde, aber durch die Politik gedeckt, die Kosten den tumben Autofahrern überlassen werden. Da lob' ich mir fast amerikanische Zustände.
    Zitat:
    Ich bin kein Freund von Revolutionen, weil am Ende immer einer oder mehrere stehen, die diese Situation für Machtmissbrauch für sich selber ausnutzen...
    wer ist das schon? Aber ohne diese wären wir noch immer Leib-(oder schon wieder?) eigene einer Kaste von Nichtnutzer.
    Zitat:
    Das halte ich auch für zum Scheitern verurteilt, besser wäre es die Lobbyisten davon zu überzeugen, das sie, von der von mir zuvor benannten Ordoliberalität selber profitieren würden...
    du weisst doch was grenzenlos ist...? klar, die Gier!
    Zitat:
    Einerseits sollen Politiker ja auch ruhig gut verdienen, so haben sie keine Ausreden für Korruption und Korrumption und oftmals sind es auch die eher unauffälligen Vertreter, die in parlamentarischen Ausschüssen und Fachbereichen viel leisten und arbeiten.
    na ja, ein Pflasterer arbeitet mehr. Seltsamerweise, sind es gerade die Anwälte im BT, welche eine außergewöhnliche Bereicherung aufweisen. Gauweiler liegt da eindeutig an der Spitze und hat im BT nicht allzu viele Reden gehalten...wenn überhaupt.https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...4LRUeckDJjGpvA
    Zitat:
    Diese sind mir persönlich auch lieber als viele lautsprecherischen Dummschwätzer, die irgendwelche "einfachen Lösungen" präsentieren oder wie Gauland und Co. davon zehren gesellschaftliche Keile zu treiben.
    wenn sie im BT vertreten sind, werden wir uns die Nebeneinkünfte anschauen; versprochen!

    Niemand kann zwei Herren dienen, steht es in der Bibel, unsere Abgeordneten schaffen das in der Mehrheit mit links. Wenn hinter der Arbeit, Qualität stecken würde, hätte wohl keiner Einwände. Aber wenn der BT die Arbeit vom Parlamentarischen Dienst machen lässt und jeder Abgeordnete einen kleinen Stab von Mitarbeitern hat, dann ist die Arbeitswut wohl eher im Lesen von viel Papier und den Gesprächen mit Parteispendern gewidmet.

    Ich denke - wie oben schon geschrieben - eine Raumpflegerin oder ein Schichtarbeiter am Band, arbeitet da wirklicher und für weitaus weniger.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 07.09.2017, 19:36   #60
    cyrano35
     
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub, das ist Unsinn, denn der Ausgebeutete hat i. d. R. keine oder nur eine sehr geringe Wahl.
    Die Gründung von Gewerkschaften ist in den meisten Ländern mit "Ausgebeuteten" jedenfalls nicht verboten. Ansonsten blieben noch die zweifellos vom jeweiligen Regime alles andere denn erwünschten Reaktionen in Form von Streik, Aufständen und Revolution. Die können aber nicht von außen eingebracht werden.

    Zitat:
    Wenn eine Sportveranstaltung von genau jenen Vertreter des Raubtierkapitalismus ausgerichtet werden soll und man die Veranstalter nach Gutdünken ungezügelt gewähren läßt, aufgrund von wirtschaftlichen Interessen, besteht dahingehend schon eine Verantwortung und wenn die Politik derer Länder nicht dahingehend einwirkt, besteht auch sehr wohl eine Schuld.
    Auch wenn das hier kein Fußballforum ist, dazu eine kurze Anmerkung: Die FIFA ist die Organisation aller Fußballverbände dieser Welt. Und da die meisten von ihnen ebenso korrupt sind wie die Staaten, aus denen sie kommen, ist auch die FIFA in erster Linie korrupt. Marktwirtschaftlich organisierte Staaten hingegen weisen ein vergleichsweise geringes Maß an Korruption auf.

    Zitat:
    Kapitalismus bedarf auch immer Regularien, ansonsten wird er asozial. Wer nur auf die Selbstregulierungskräfte der Marktwirtschaft setzt, nimmt das und diese Auswüchse billigend in Kauf. Katar ist eines der Beispiele wie sehr das in die Hose geht.
    Weder ist Katar ein klassisch kapitalistisches Land, noch haben Vertreter aus kapitalistischen Staaten die WM dorthin vertickt, sondern die FIFA als Ansammlung primär korrupter Verbände aus korrupten Staaten. Ohne die Stärkung vor allem afrikanischer Verbände innerhalb ebenjener FIFA unter Blatter wäre die Vergabe der WM an Katar wohl kaum passiert.

    Zitat:
    Alleine dieses Wegschieben und Negieren dieser Verantwortung und Schuld ist auch der Grund warum Konservative die globale Entwicklung so in die Grütze gefahren haben. Von Landraub bis gnadenloser Ausbeutung und der ungerechten Verteilung von Ressourcen, über die Abholzung fußballfeldgroßer Wälder täglich, bis hin zur menschengemachten globalen Erwärmung (eine der großen Fluchtursachen) oder der Ergaunerung genau jener Ressourcen, die nötig sind, damit in den nördlichen Ländern ein durchschnittlich hoher Lebensstandard gesichert wird, (eine andere Fluchtursache, die bis zur Destabilisierung ganzer Regionen beiträgt), geht dies sehr wohl auf die Kappe jener Länder und ihrer Gier nach ungezügeltem Wachstum.
    Ich bin mir "sicher", du hast noch nie ein Erzeugnis als Ergebnis räuberischer Praktiken gekauft. Sind halt alle anderen Konsumenten dran schuld, nur du nicht.

    Zitat:
    Die einzige Lösung, die eben nicht in gleichmacherischem Sozialismus oder eben Kommunismus mündet, welche meines Erachtens nach auch die Individualität fördert und eben auch Eigentumsansprüche berücksichtigt, wäre eine welche dafür sorgt, das natürliche Ressourcen eben nicht zum Nulltarif zu bekommen sind, die auch die Finanzmärkte kontrolliert und daraus sogar mehr Wachstum für alle generiert unter den Leitplanken, das genau jene natürlichen Ressourcen endlich sind und verantwortungsvoll und nachhaltig damit umgegangen wird. Daher ist eine Ordoliberalität weltweit vonnöten und eine sogenannte "Weltinnenpolitik", sowie ein "global Marshallplan", wie hier beschrieben: https://www.youtube.com/watch?v=DcCefFIijl4
    Wen dies interessiert, dem sei noch sein Buch: "Welt mit Zukunft" empfohlen: https://www.getabstract.com/de/zusam...-zukunft/8872/
    Nichts gegen Träumereien, aber sie zwischen zwei Buchdeckel zu pressen, ist immer so hübsch wohlfeil und mehr nicht. Das Beste, was die Welt bislang an größeren institutionellen Entitäten anzubieten hat, sind Nationen und allenfalls Staatenbünde. Und selbst die stehen oft auf tönernen Füßen. Eine "Weltinnenpolitik" ist in Betracht der eben auch egoistischen Natur des Menschen in meinen Augen einfach nur spinnert und kommt über konjunktivistische Thesen seltenst hinaus. Und dann gibt es in der Natur des Menschen noch so eklige Sachen wie Xenophobie oder Stammes- und Sippendecken. Muss einem nicht gefallen, weglabern lassen sie sich aber auch nicht.
    __________________
    <<Chleudert den Purschen zu Poden!>>
    cyrano35 ist offline   Mit Zitat antworten
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