Zurück   freenet.de Forum > Nachrichten & Politik > Internationale Politik

    Antwort
     
    Themen-Optionen Thema durchsuchen
    Alt 06.10.2017, 22:03   #41
    cyrano35
     
    Registriert seit: 05.07.2002
    Geschlecht: Keine Angabe
    Alter: 50
    Beiträge: 9.943
    Renommee-Modifikator: 39
    cyrano35 hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
    Standard

    Machen wir mal ein zurzeit schräg erscheinendes Szenario auf, welches aber einige Parallelen zu Spanien und den Einwohnern von Katalonien aufweist:

    Die Bayern, genauer gesagt, einige unter ihnen, beseelt vom ökonomischen Wohlstand in den eigenen Gefilden und mit wenig Lust auf den Finanzausgleich innerhalb der BRD ausgestattet, dafür aber mit Stolz auf Dialekt und Trachten der "Urbayern" inklusive Blasmusik und den FC Bayern München, veranstalten ein Referendum über die Zugehörigkeit zur Bundesrepublik Deutschland. Die Wahlbeteiligung ist unterhalb von 50 Prozent, dafür ist die Zustimmungsquote zum Verlassen nahe der 100 Prozent.

    Was würde hierzulande wohl passieren euer Ansicht nach?

    Ist nur eine Frage, mehr nicht.
    __________________
    <<Chleudert den Purschen zu Poden!>>
    cyrano35 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 07.10.2017, 18:23   #42
    Meridian
     
    Registriert seit: 02.09.2002
    Geschlecht: männlich
    Alter: 43
    Beiträge: 6.765
    Renommee-Modifikator: 31
    Meridian sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreMeridian sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreMeridian sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
    Standard

    Zitat:
    Zitat von cyrano35 Beitrag anzeigen
    Machen wir mal ein zurzeit schräg erscheinendes Szenario auf, welches aber einige Parallelen zu Spanien und den Einwohnern von Katalonien aufweist:

    Die Bayern, genauer gesagt, einige unter ihnen, beseelt vom ökonomischen Wohlstand in den eigenen Gefilden und mit wenig Lust auf den Finanzausgleich innerhalb der BRD ausgestattet, dafür aber mit Stolz auf Dialekt und Trachten der "Urbayern" inklusive Blasmusik und den FC Bayern München, veranstalten ein Referendum über die Zugehörigkeit zur Bundesrepublik Deutschland. Die Wahlbeteiligung ist unterhalb von 50 Prozent, dafür ist die Zustimmungsquote zum Verlassen nahe der 100 Prozent.

    Was würde hierzulande wohl passieren euer Ansicht nach?

    Ist nur eine Frage, mehr nicht.
    Warum nicht in die Unabhängigkeit entlassen und weitere Regionen von DE in die Selbstständigkeit? Dann kann Polen zusehen, an wen es Kriegsentschädigung verlangt, besonders dann, wenn keines der Nachfolgestaaten sich Deutschland, deutscher Bund, Ostdeutsche Republik oder sonstwie nennt, wo das Wort "deutsch" vorkommt.

    Im Ernst: Unter Merkel wird eine "ruhige" Hand versucht, vielleicht allzu ruhig (also aussitzen). Ansonsten wird vielleicht damit gedroht, dass BY nicht mehr zur EU gehören wird. Es kommt drauf an, ob Unternehmen wie BMW mit der Verlagerung nach Restdeutschland drohen. In Katalonien ziehen erste Banken nach Echt-Spanien um.

    --------------------------------------------------

    Ein besonders kleines Fürstentum in Europa, das sich für unabhängig hält, obwohl zu Italien gehörend. Man beruft sich auf einen Fehler in der Geschichte.

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/...opas-1.3695066
    __________________
    Die äußere Welt ist der Spiegel deines Inneren.
    Meridian ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 10.10.2017, 21:52   #43
    redhawk55
     
    Registriert seit: 12.12.2002
    Alter: 71
    Beiträge: 8.505
    Renommee-Modifikator: 34
    redhawk55 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäreredhawk55 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
    Standard Referendum unterdrückbar?

    Aus dem Nachrichtenüberblick von Heute:
    Zitat:
    19:55 Katalonien verschiebt Unabhängigkeit für Dialog mit Spanien
    Der katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont hat die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens untermauert, eine Abspaltung von Spanien aber noch nicht explizit ausgerufen. Die katalanische Bevölkerung habe sich bei dem Referendum am 1. Oktober für eine Unabhängigkeit ausgesprochen, doch er schlage dem Parlament vor, zunächst einige Wochen zu warten und in den Dialog zu treten, sagte Puigdemont am Dienstag in einer Rede vor dem Regionalparlament in Barcelona.
    Auf jeden Fall war es erst einmal verschiebbar! Welche Gründe den Regionalpräsident dazu bewogen hat, liegen im Verborgenen! Er wird aber sicher bemerkt haben, dass er mit seiner Unabhängigkeit die wirtschaftliche Bedeutung seinen Landes gewaltig schwächen würde!
    redhawk55
    redhawk55 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 11.10.2017, 17:03   #44
    red-kite58
     
    Registriert seit: 12.12.2002
    Alter: 70
    Beiträge: 7.904
    Renommee-Modifikator: 32
    red-kite58 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärered-kite58 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
    Standard Der Entkampf beginnt!

    Aus dem Nachrichtenüberblick von Heute:
    Zitat:
    15:47Madrid bereitet Entmachtung von Kataloniens Regierung vor
    Im Konflikt um die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien hat der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy den Druck auf die Separatisten erhöht. Er forderte die Regionalregierung am Mittwoch offiziell auf, die verfassungsmäßige Ordnung zu respektieren. Diese Mahnung gilt als Vorstufe für die Anwendung des Artikels 155 der spanischen Verfassung, wonach die Zentralregierung eine Regionalregierung entmachten kann, wenn diese die Verfassung missachtet. Damit würde Madrid Neuland betreten.
    Damit hat die Spanische Zentralregierung dem katalonischen Regionalpräsidenten klar gemacht, dass sie sich von ihm nicht auf der Nase herum tanzen lässt!
    red-kite58
    red-kite58 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 11.10.2017, 21:13   #45
    redhawk55
     
    Registriert seit: 12.12.2002
    Alter: 71
    Beiträge: 8.505
    Renommee-Modifikator: 34
    redhawk55 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäreredhawk55 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
    Standard

    Zitat:
    Zitat von red-kite58 Beitrag anzeigen
    Aus dem Nachrichtenüberblick von Heute:

    Damit hat die Spanische Zentralregierung dem katalonischen Regionalpräsidenten klar gemacht, dass sie sich von ihm nicht auf der Nase herum tanzen lässt!
    red-kite58
    Die spanische Regierung glaubt nun, dass sie am längeren Hebel sitzt. Nun Läuft sie aber Gefahr dieses Plus aus der Hand zu geben!
    Aus dem Nachrichtenüberblick von heute:
    Zitat:
    19:07 Medien: Rajoy fordert von Katalanen Klarheit bis Montag
    Die spanische Regierung gibt dem katalanischen Ministerpräsidenten Puigdemont der Nachrichtenagentur Efe zufolge fünf Tage Zeit, um für Klarheit in der Unabhängigkeitsfrage zu sorgen. Bis Montag müsse Puigdemont erklären, ob er die Unabhängigkeit ausgerufen habe oder ob nicht. Sollte er die Ausrufung bestätigen, werde er drei weitere Tage Zeit bekommen, um dies zu berichtigen. Mache er dies nicht, werde Artikel 155 der spanischen Verfassung zur Anwendung kommen. Das würde den Weg für eine Entmachtung der Regierung in Barcelona frei machen.
    Das ist genau der Weg, wie man seinen letzten Trumpf verspielt ohne das Spiel zu gewinnen!
    redhawk55
    redhawk55 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.10.2017, 23:09   #46
    red-pike
     
    Registriert seit: 12.12.2002
    Alter: 77
    Beiträge: 7.716
    Renommee-Modifikator: 32
    red-pike wird schon bald berühmt werdenred-pike wird schon bald berühmt werden
    Standard Puigdemont unter Doppeldruck

    Aus dem Nachrichtenüberblick von Heute:
    Zitat:
    21:04 Puigdemonts Mitstreiter fordern Ausrufung der Unabhängigkeit
    Die Separatisten der linksextremen katalanischen Partei CUP haben Regionalpräsident Carles Puigdemont zur Ausrufung der Unabhängigkeit aufgerufen. Er solle die Drohungen der Zentralregierung in Madrid ignorieren und die Abspaltung Kataloniens vorantreiben, hieß es in einem Schreiben. Die CUP ist für Puigdemonts Regionalregierung ein unerlässlicher Koalitionspartner. Madrid will eine Abspaltung Kataloniens mit allen Mitteln verhindern und droht mit einem Entzug der katalanischen Autonomierechte.
    Nun ist Puigdemont in einer ausweglosen Lage!
    Erklärt er die Unabhängigkeit, setzt ihn die Zentralregierung ab, erklärt er die Unabhängigkeit nicht verliert er sein Regierungsmehrheit!
    Es wird auf jeden Fall Neuwahlen geben!

    red-pike
    red-pike ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 19.10.2017, 16:14   #47
    bode.wolfsburg
     
    Registriert seit: 09.02.2007
    Alter: 57
    Beiträge: 8
    Renommee-Modifikator: 0
    bode.wolfsburg ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
    Standard

    Alle Katalanen, die für Unabhängigkeit sind fangen, fesseln und in die Ostukraine schaffen.
    Dort können sie sich ansehen wie es aussieht, wenn man sich unabhängig macht.
    Oder man schaut im Archiv nach alten Bildern von Ex-Jugoslawien oder Südsudan.
    bode.wolfsburg ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 19.10.2017, 16:34   #48
    Meridian
     
    Registriert seit: 02.09.2002
    Geschlecht: männlich
    Alter: 43
    Beiträge: 6.765
    Renommee-Modifikator: 31
    Meridian sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreMeridian sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreMeridian sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
    Standard

    Zitat:
    Zitat von bode.wolfsburg Beitrag anzeigen
    Alle Katalanen, die für Unabhängigkeit sind fangen, fesseln und in die Ostukraine schaffen.
    Dort können sie sich ansehen wie es aussieht, wenn man sich unabhängig macht.
    Oder man schaut im Archiv nach alten Bildern von Ex-Jugoslawien oder Südsudan.
    Ja, dann Katalonien auflösen und diesen Namen unter Drohung von Haftstrafen verbieten, auch zu denken.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Autono...aften_Spaniens

    Teile Kataloniens sollten an die Valencianische Gemeinschaft und Aragonien gehen, der Rest wird als Region Barcelona bezeichnet.

    Oder Maßnahmen, wie es China mit aufständischen Uiguren macht. Man hört nur wenig davon, aber es werden dann 10000e versetzt in völlig andere Regionen Chinas, oft werden dabei Familien geteilt und Kinder weggenommen (die dann zu staatstreuen Chinesen erzogen werden). Gerne geschieht die Versetzung in Regionen mit völlig anderem, für Uiguren schlecht verträglichem Klima. D.h. von dem trocken-kontinentalen und winterkalten Halbwüstenklima auf die feucht tropisch bis subtropische Insel Hainan. Wenn nicht gleich ins Straflager oder Hinrichtung als Rädelsführer.

    Im Ernst: Ich denke, Katalonien wird nun seinen Autonomiestatus erst einmal verlieren und direkt der spanischen Zentralregierung unterstehen. Aber wehe, es kommt zu Unruhen.
    __________________
    Die äußere Welt ist der Spiegel deines Inneren.
    Meridian ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 19.10.2017, 23:33   #49
    red-kite58
     
    Registriert seit: 12.12.2002
    Alter: 70
    Beiträge: 7.904
    Renommee-Modifikator: 32
    red-kite58 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärered-kite58 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
    Standard Keine Unterstützung durch die EU

    Aus dem Nachrichtenticker von heute:
    Zitat:
    21:26 Tusk: Kein Raum für EU-Intervention in Katalonien
    Bei der politischen Krise in Katalonien gibt es nach Aussage von EU-Ratschefs Donald Tusk keinen Spielraum für eine EU-Einmischung. "Formal gibt es keinen Raum für eine EU-Intervention", so Tusk beim Treffen der EU-Staats-und Regierungschefs in Brüssel. Er fügte hinzu: "Es lässt sich nicht verbergen, dass die Situation besorgniserregend ist." Tusk sei aus vielen Gründen ständig in Kontakt mit dem spanischen Ministerpräsidenten Rajoy. Doch auf dem Gipfel sei keine größere Diskussion über das Thema zu erwarten, da es nicht auf der Agenda stehe.
    Damit dürfte sich auch eine Hoffnung des katalanischen Regionalpräsidenten In Luft auflösen!

    red-kite58
    red-kite58 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 20.10.2017, 00:56   #50
    broo-klyn
     
    Registriert seit: 14.01.2017
    Geschlecht: männlich
    Alter: 78
    Beiträge: 1.541
    Renommee-Modifikator: 4
    broo-klyn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    @red-kite58,
    Zitat:
    Aus dem Nachrichtenticker von heute: Damit dürfte sich auch eine Hoffnung des katalanischen Regionalpräsidenten In Luft auflösen!
    Zitat:
    Bei der politischen Krise in Katalonien gibt es nach Aussage von EU-Ratschefs Donald Tusk keinen Spielraum für eine EU-Einmischung.
    Dies sehe ich anders. Tusk sieht keinen Spielraum...?

    Wenn ein Mitgliedstaat der EU sich in massiven, innenpolitischen Problemen befindet, so ist es sehr wohl eine Angelegenheit dieser Gemeinschaft. Hat diese Gemeinschaft doch keine Skrupel, diese Gemeinschaft zu nötigen, ein Embargo gegen andere Staaten ausführen zu lassen.

    Ein ziemlich schlechter EU-Ratschef, mit Politsprech der schlechteren Sorte. Will die EU von den europäischen Bürgern ernst genommen werden - und ...exits vermeiden - muss sie sich einbringen und Abspaltungsbestrebungen widersprechen.

    Nicht die erstrebte Autarkie von Landschaften sind das Problem, sondern die Abgreifmentalität von Menschen, welche sich dummerweise entschlossen haben, Politiker zu werden.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 20.10.2017, 17:17   #51
    red-kite58
     
    Registriert seit: 12.12.2002
    Alter: 70
    Beiträge: 7.904
    Renommee-Modifikator: 32
    red-kite58 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärered-kite58 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
    Standard

    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @red-kite58,

    Dies sehe ich anders. Tusk sieht keinen Spielraum...?
    Tusk schaut in diesem Fall etwas weiter voraus, denn es gibt in der EU noch mehrere Regionen, die nach einer gewissen Unabhängikeit streben könnten!
    Zitat:
    Wenn ein Mitgliedstaat der EU sich in massiven, innenpolitischen Problemen befindet, so ist es sehr wohl eine Angelegenheit dieser Gemeinschaft. Hat diese Gemeinschaft doch keine Skrupel, diese Gemeinschaft zu nötigen, ein Embargo gegen andere Staaten ausführen zu lassen.
    Auf welche Seite sollte sich dann die EU schlagen? Fördert sie mit einen Eingreifen nicht eine weitere Zersplitterung der Gemeinschaft!
    Zitat:
    Ein ziemlich schlechter EU-Ratschef, mit Politsprech der schlechteren Sorte. Will die EU von den europäischen Bürgern ernst genommen werden - und ...exits vermeiden - muss sie sich einbringen und Abspaltungsbestrebungen widersprechen.
    Hat er doch gemacht!
    red-kite58

    Geändert von red-kite58 (20.10.2017 um 17:19 Uhr)
    red-kite58 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 21.10.2017, 01:17   #52
    red-pike
     
    Registriert seit: 12.12.2002
    Alter: 77
    Beiträge: 7.716
    Renommee-Modifikator: 32
    red-pike wird schon bald berühmt werdenred-pike wird schon bald berühmt werden
    Standard Neuwahlen in Katalonien

    Über die Nachrichtenticker läuft zur Zeit die Meldung, dass die Spanischen Regierung das Problem mit Katalonien durch Neuwahlen beenden will!
    Auch das könnte zu einer Verschärfung des Problems führen!
    red-pike
    red-pike ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 21.10.2017, 10:41   #53
    woipe1
     
    Registriert seit: 19.03.2003
    Alter: 49
    Beiträge: 1.828
    Renommee-Modifikator: 18
    woipe1 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @red-kite58,

    Dies sehe ich anders. Tusk sieht keinen Spielraum...?

    Wenn ein Mitgliedstaat der EU sich in massiven, innenpolitischen Problemen befindet, so ist es sehr wohl eine Angelegenheit dieser Gemeinschaft. Hat diese Gemeinschaft doch keine Skrupel, diese Gemeinschaft zu nötigen, ein Embargo gegen andere Staaten ausführen zu lassen.

    Ein ziemlich schlechter EU-Ratschef, mit Politsprech der schlechteren Sorte. Will die EU von den europäischen Bürgern ernst genommen werden - und ...exits vermeiden - muss sie sich einbringen und Abspaltungsbestrebungen widersprechen.

    Nicht die erstrebte Autarkie von Landschaften sind das Problem, sondern die Abgreifmentalität von Menschen, welche sich dummerweise entschlossen haben, Politiker zu werden.
    Zitat:
    Zitat von red-kite58 Beitrag anzeigen
    Tusk schaut in diesem Fall etwas weiter voraus, denn es gibt in der EU noch mehrere Regionen, die nach einer gewissen Unabhängikeit streben könnten!

    Auf welche Seite sollte sich dann die EU schlagen? Fördert sie mit einen Eingreifen nicht eine weitere Zersplitterung der Gemeinschaft!

    Hat er doch gemacht!
    red-kite58
    meines erachtens ist die eu bei aufkeimenden abspaltungstendenzen durchaus auch in der pflicht, da letztlich ein durch abspaltungsprozesse geschwächter staat für die weiteren staaten der eu zu einer belastung wird.
    ob es jedoch eine lösung sein kann, abspaltungsbestrebungen seitens der eu kategorisch einen riegel vorzuschieben oder aber gerade im gegenteil die abspaltung zu fördern, ist aus meiner einschätzung der situation eher argwöhnisch zu sehen. letztlich würde sich die eu auf eine seite schlagen, was sicher der gesamtsituation nicht gut täte. nach meinem dafürhalten wäre es das gebot der stunde, wenn die eu die ursachen der abspaltungstendenzen genauer analysieren würde und ggf. auch mit eigenen konzepten diesen entgegenarbeiten würde. zum bleistift mit einer massiven stärkung der regionen und des subsidiaritätsprinzips - oder aber auch durch eine deutliche verbesserung der demokratischen legitmierung ihrer selbst.
    __________________
    1. was lange gärt, wird endlich wut (woipe)
    2. krieg ist der terror der reichen und terror ist der krieg der armen (sinngemäß nach: sir peter ustinov)
    woipe1 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 21.10.2017, 15:01   #54
    broo-klyn
     
    Registriert seit: 14.01.2017
    Geschlecht: männlich
    Alter: 78
    Beiträge: 1.541
    Renommee-Modifikator: 4
    broo-klyn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    @woipe1,
    Zitat:
    meines erachtens ist die eu bei aufkeimenden abspaltungstendenzen durchaus auch in der pflicht, da letztlich ein durch abspaltungsprozesse geschwächter staat für die weiteren staaten der eu zu einer belastung wird.
    warum?.
    Zitat:
    ob es jedoch eine lösung sein kann, abspaltungsbestrebungen seitens der eu kategorisch einen riegel vorzuschieben oder aber gerade im gegenteil die abspaltung zu fördern, ist aus meiner einschätzung der situation eher argwöhnisch zu sehen.
    es gibt die EU-Verträge mit Staaten. Was soll da noch relativiert werden? Wenn Venetien oder die Lombardei sich 'unabhängig' machen möchten (weil evtl. Sizilien zu viel aus einer Art Ausgleich bezieht), so macht sich die EU bei einer wohlwollenden Sicht dieser separatistischen Bestrebungen schuldig. Die Kehrseite des Globalismus ist nämlich die Separation, der Egoismus und das 'mir san mir'-Getue.
    Zitat:
    letztlich würde sich die eu auf eine seite schlagen, was sicher der gesamtsituation nicht gut täte.
    die EU muss sich nirgend wohin schlagen, denn mit separatistischen Teilstaaten besteht kein Vertragsverhältnis. Diese müssen sich erneut hinten anstellen (dies wäre z.B. bei Schottland der Fall) und sich hochnotpeinlich prüfen lassen (auch damit ein Griechenland 1.0 vermieden werden kann).
    Zitat:
    nach meinem dafürhalten wäre es das gebot der stunde, wenn die eu die ursachen der abspaltungstendenzen genauer analysieren würde und ggf. auch mit eigenen konzepten diesen entgegenarbeiten würde. zum bleistift mit einer massiven stärkung der regionen und des subsidiaritätsprinzips - oder aber auch durch eine deutliche verbesserung der demokratischen legitmierung ihrer selbst.
    noch einmal NEIN! Da seitens des Vertragsstaates keine Vertragsverletzungen vorlag, ist es Sache des Vertragsstaates, seine 'Sache' in Ordnung zu bringen.

    Die EU ist keine Gesamteuropäische Regierung (auch wenn sie dies meint). Die Mitgliedsstaaten haben einen Teil ihrer souveränen Rechte, der EU übertragen. Dies beinhaltete aber nicht, dass die EU in die innenpolitischen Angelegenheiten eines Staates eingreifen darf. Wenn sie es tut (wie im Falle Orban mit dem Presserecht), so geschah dies, weil hier eine Vertragsverletzung durch Ungarn vorlag, denn die Mitgliedschaft beinhaltete auch eine 'freie Presse' (sollte die EU mal den Maltesern erzählen, welche es vorziehen, Teile dieser freien Presse aus der Welt zu bomben).
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 21.10.2017, 15:32   #55
    redhawk55
     
    Registriert seit: 12.12.2002
    Alter: 71
    Beiträge: 8.505
    Renommee-Modifikator: 34
    redhawk55 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäreredhawk55 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
    Standard Die finale Runde beginnt!

    Aus der Nachrichtenübersicht von heute:
    Zitat:
    13:52 Katalonien: Spanien kündigt Regierungsabsetzung und Neuwahlen an
    Zur Beendigung der Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien will die spanische Regierung die Regionalregierung absetzen und das Parlament in Barcelona auflösen. Das Kabinett habe beschlossen, Artikel 155 der Verfassung zu aktivieren, erklärte Ministerpräsident Rajoy nach einem außerordentlichen Treffen in Madrid. Seine Regierung habe den Schritt nicht gewollt, sehe sich aber dazu gezwungen. Hauptziel der geplanten Zwangsmaßnahmen seien Neuwahlen in der Region innerhalb von sechs Monaten. Dem muss der Senat noch zustimmen!
    Diese Zustimmung dürfte wohl kaum in Frage stehen!
    redhawk55
    redhawk55 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 21.10.2017, 19:53   #56
    woipe1
     
    Registriert seit: 19.03.2003
    Alter: 49
    Beiträge: 1.828
    Renommee-Modifikator: 18
    woipe1 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @woipe1,
    warum?.es gibt die EU-Verträge mit Staaten. Was soll da noch relativiert werden? Wenn Venetien oder die Lombardei sich 'unabhängig' machen möchten (weil evtl. Sizilien zu viel aus einer Art Ausgleich bezieht), so macht sich die EU bei einer wohlwollenden Sicht dieser separatistischen Bestrebungen schuldig. Die Kehrseite des Globalismus ist nämlich die Separation, der Egoismus und das 'mir san mir'-Getue.die EU muss sich nirgend wohin schlagen, denn mit separatistischen Teilstaaten besteht kein Vertragsverhältnis. Diese müssen sich erneut hinten anstellen (dies wäre z.B. bei Schottland der Fall) und sich hochnotpeinlich prüfen lassen (auch damit ein Griechenland 1.0 vermieden werden kann).noch einmal NEIN! Da seitens des Vertragsstaates keine Vertragsverletzungen vorlag, ist es Sache des Vertragsstaates, seine 'Sache' in Ordnung zu bringen.

    Die EU ist keine Gesamteuropäische Regierung (auch wenn sie dies meint). Die Mitgliedsstaaten haben einen Teil ihrer souveränen Rechte, der EU übertragen. Dies beinhaltete aber nicht, dass die EU in die innenpolitischen Angelegenheiten eines Staates eingreifen darf. Wenn sie es tut (wie im Falle Orban mit dem Presserecht), so geschah dies, weil hier eine Vertragsverletzung durch Ungarn vorlag, denn die Mitgliedschaft beinhaltete auch eine 'freie Presse' (sollte die EU mal den Maltesern erzählen, welche es vorziehen, Teile dieser freien Presse aus der Welt zu bomben).
    die richtigkeit deiner argumente entkräftet meine sichtweise nicht. natürlich ist erst mal der entsprechende vertragsstaat gefragt. der status der eu ist auch genau das, was du sagst.
    dennoch sind die seperationsbestrebungen einiger regionen schon auch durch den zunehmenden zentralismus in europa bedingt, genauso wie durch die tatsache, dass die bürger zunehmend die entscheidungen der eu-zentralorgane hinterfragen und kritisieren. vor ein paar tagen hast du mal etwas sehr gutes dazu geschrieben, wo es darum ging, dass die schweizer sich nicht den bräunungsgrad ihrer rösti vorschreiben lassen wollen... genau solche irrwege europäischer politik die auf irrwitzige gleichmacherei hinarbeiten sind es, die die menschen wieder dazu bringen, sich auf ihre wurzeln zu besinnen und sich von den entscheidungsträgern irrwitziger politik abzuwenden.

    ich denke man kann das auch ein wenig mit dem genpool vergleichen. je geringer die biologische diversität um so begrenzter werden unsere überlebenschancen. je weniger vielfalt man in einer gesellschaft zulässt um so größer werden die gefahren eines kollaps. die reduktion von komplexität (vielleicht nicht die richtige wortwahl, aber du verstehst bestimmt was ich meine), die unsere gesellschaft durchmacht, ist sicher ein positiver schritt für eine effiziente wirtschaft, aber eben nur für die wirtschaft westeuropäischer prägung, die beileibe nicht alles ist. kreativität wird zugunsten reiner reproduktionsmechanismen zur effizienzsteigerung unterdrückt.
    __________________
    1. was lange gärt, wird endlich wut (woipe)
    2. krieg ist der terror der reichen und terror ist der krieg der armen (sinngemäß nach: sir peter ustinov)
    woipe1 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 22.10.2017, 08:01   #57
    Kreti&Pleti
     
    Registriert seit: 02.04.2016
    Alter: 57
    Beiträge: 211
    Renommee-Modifikator: 2
    Kreti&Pleti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Wie schon beschrieben gibt es Abspaltungstenenzen in ganz Europa und das schon viel länger.
    Einer der entscheidenen Nachteile dabei ist dass die kleinen Staaten, Subsidiaritätsprinzip hin oder her, kaum mehr Einfluss auf Großkonzerne haben werden.
    Oder glaubt einer ernsthaft dass solche wirtschaftlichen Winzlinge Apple, Google, Facebook, Monsanto, Bayer u.v.a. noch zu irgendwas bewegen könnten?
    Sie wären nur noch Spielbälle der Großkonzerne.

    Meines Erachtens sehen wir hier lediglich rein egoistische Entsolidarisierungstendenzen und nicht nur in Europa.
    Die allerdings münden früher oder später, wie die Geschichte lehrt, leider immer wieder in Auseinandersetzungen da dann die inneren Feinde sehr schnell nicht mehr ausreichen zu einem Machterhalt der jeweiligen Führungen.

    Das Prinzip "divide et impera" wird heute dermaßen übertrieben dass es überall innerhalb den Staaaten zu gesellschaftlichen Spaltungen kommt wie derzeit sehr schön in den USA zu sehen ist.
    Der Beginn ist wie immer dass der politische Gegener nicht mehr rein politisch sondern weit härter als "Feind" bekämpft wird und versucht wird die Grundvorrausetzungen einer Demokratie außer Kraft zu setzen.
    Zuallererst wird auf die Medien Einfluss genommen und für sich vereinnahmt.
    Beste Bespiele für Staaten deren aufkeimende wirkliche Demokratien die darunter leiden sind Russland und die Türkei, auch ein Trump scheint an solchen "Maßnahmen" Gefallen zu finden.
    Es sind dann nur noch wenige Schritte zu einem Diktat und Behinderung von Machtwechseln siehe Putin und Erdogan.

    Es werden vorhandene Ängste verstärkt oder gar erst erzeugt dann ensteht Wut und Hass und den Rest kann man sich denken.
    Kreti&Pleti ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 22.10.2017, 12:42   #58
    woipe1
     
    Registriert seit: 19.03.2003
    Alter: 49
    Beiträge: 1.828
    Renommee-Modifikator: 18
    woipe1 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Zitat:
    Zitat von Kreti&Pleti Beitrag anzeigen
    Wie schon beschrieben gibt es Abspaltungstenenzen in ganz Europa und das schon viel länger.
    Einer der entscheidenen Nachteile dabei ist dass die kleinen Staaten, Subsidiaritätsprinzip hin oder her, kaum mehr Einfluss auf Großkonzerne haben werden.
    Oder glaubt einer ernsthaft dass solche wirtschaftlichen Winzlinge Apple, Google, Facebook, Monsanto, Bayer u.v.a. noch zu irgendwas bewegen könnten?
    Sie wären nur noch Spielbälle der Großkonzerne.
    das subsidiaritätsprinzip ist nicht gleichbedeutend mit separatismus und besagt auch, dass dinge, die die regionen selbst nicht erledigen können, durchaus auch an eine übergeordnete instanz abgegeben werden kann. das kann auch wirtschaftliche dinge betreffen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Subsidiarit%C3%A4t

    Zitat:
    Meines Erachtens sehen wir hier lediglich rein egoistische Entsolidarisierungstendenzen und nicht nur in Europa.
    Die allerdings münden früher oder später, wie die Geschichte lehrt, leider immer wieder in Auseinandersetzungen da dann die inneren Feinde sehr schnell nicht mehr ausreichen zu einem Machterhalt der jeweiligen Führungen.
    auf diesen einwurf habe ich gewartet. sicher ist das auch nicht ganz von der hand zu weisen. doch diese entsolidiarisierungstendenzen haben auch ihre ursachen, denen man ggf. mit einer stärkung und forcierung eines europas der regionen entgegenarbeiten kann.
    hier mal ein paar anregen zum durchdenken.
    http://www.bpb.de/nachschlagen/lexik...a-der-regionen
    http://www.sueddeutsche.de/politik/v...en-1.1950139-8
    http://www.zeit.de/politik/2011-09/europa-krise-menasse
    http://www.zeit.de/2014/02/europa-geert-mak

    Zitat:
    Das Prinzip "divide et impera" wird heute dermaßen übertrieben dass es überall innerhalb den Staaaten zu gesellschaftlichen Spaltungen kommt wie derzeit sehr schön in den USA zu sehen ist.
    das klassische argument, wenn man den zentralismus forcieren will. dabei wird aber die tatsache außen vor gelassen, dass die gesellschaft ohnehin gespalten ist.

    Zitat:
    Der Beginn ist wie immer dass der politische Gegener nicht mehr rein politisch sondern weit härter als "Feind" bekämpft wird und versucht wird die Grundvorrausetzungen einer Demokratie außer Kraft zu setzen.
    Zuallererst wird auf die Medien Einfluss genommen und für sich vereinnahmt.
    Beste Bespiele für Staaten deren aufkeimende wirkliche Demokratien die darunter leiden sind Russland und die Türkei, auch ein Trump scheint an solchen "Maßnahmen" Gefallen zu finden.
    Es sind dann nur noch wenige Schritte zu einem Diktat und Behinderung von Machtwechseln siehe Putin und Erdogan.

    Es werden vorhandene Ängste verstärkt oder gar erst erzeugt dann ensteht Wut und Hass und den Rest kann man sich denken.
    hier beschreibst du prozesse, die unabhängig von unabhängigkeits-/spaltungsbestrebungen generell in der politik ablaufen. ich sags mal so - reinen machtmenschen ist demokratie immer ein dorn im auge und weil sie ihre macht beschränkt, soll sie beseitigt werden die demokratie. diese mechanismen, wie du sie beschreibst, funktionieren ganz gut, solange man sie nicht durchschaut.

    ich füge hier noch ein paar pressemeinungen zu den ursachen kataloniens separatismusbestrebungen ein, die man mal durchdenken kann.

    „Anstatt die lokale und regionale demokratische Governance zu behindern, sollte die EU sie fördern. Die EU-Verträge könnten geändert werden, um das Recht regionaler Regierungen und Städteparlamente auf fiskalische Autonomie festzulegen. ... Besteht die Forderung nach Staatlichkeit und Trennung von dem international anerkannten Staat weiterhin, könnte die EU einen Verhaltenskodex für die Abspaltung ins Leben rufen. ... Der neue Staat seinerseits sollte verpflichtet werden, zumindest das gleiche Ausmaß an Fiskaltransfers wie zuvor aufrechtzuerhalten. Die reiche Region Venezien beispielsweise könnte sich von Italien abspalten, solange sie ihren Fiskaltransfers in den Süden weiterhin nachkommt.“
    aus:
    http://krytykapolityczna.pl/swiat/ue...-hiszpania-ue/

    „Diese Krise veranschaulicht einmal mehr die Naivität des Projekts einer Währungsunion, die politisch als Mittel zur automatischen Förderung wirtschaftlicher Konvergenz präsentiert wird. US-Ökonom Paul Krugman (Nobelpreisträger von 2008) weist jedoch seit 1993 zu Recht darauf hin, dass die Bildung einer Währungsunion die Tendenz verstärken kann, dass sich Regionen entsprechend ihrer vorhandenen Wettbewerbsvorteile spezialisieren. Man spricht dann von Agglomerationseffekten. Trotz jahrzehntelangem Einsatz von Strukturfonds stellen die regionalen Ungleichheiten weiterhin eine der größten Herausforderungen für die europäische Währungsunion dar.“
    aus:
    http://www.lemonde.fr/idees/article/...8904_3232.html

    „Der größte Markt der Welt, die am weitesten entwickelte Wirtschaft, das beste Sozialsystem, all das waren bislang Attribute der EU. Die Neugründung der EU, die Frankreich und Deutschland anstreben, aber auch Spanien und Italien - die vier größten Staaten der Union, wenn Großbritannien die Gemeinschaft verlassen hat - , könnte aus Europa eine Supermacht im wahrsten Sinne des Wortes machen. Zur wirtschaftlichen und diplomatischen Kraft, die Europa bereits hat, könnte eine noch effizientere Führung hinzukommen und eine gemeinsame europäische Armee. All das ist nicht gewünscht. Die Feinde Europas haben eine neue Front gefunden: die Separatistenbewegung. Die Zersplitterung Europas wie im Mittelalter ist ihr Endziel.“
    aus:
    http://adevarul.ro/news/politica/cat...19e/index.html
    __________________
    1. was lange gärt, wird endlich wut (woipe)
    2. krieg ist der terror der reichen und terror ist der krieg der armen (sinngemäß nach: sir peter ustinov)
    woipe1 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 22.10.2017, 14:34   #59
    broo-klyn
     
    Registriert seit: 14.01.2017
    Geschlecht: männlich
    Alter: 78
    Beiträge: 1.541
    Renommee-Modifikator: 4
    broo-klyn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Ich finde die Antworten, welche @Krethi&Plethi für das Thema fand, nicht unzutreffend.

    Wenn es nur um Subsidarität ginge, wie @woipe konstatierte, so hätte sicherlich kein Mensch etwas dagegen. Es geht aber um lokalen Egoismus welchen man auch aus Bayern vernehmen konnte, als sie sich 'fragten' warum sie für die ewige Pleitestadt Berlin zahlen sollten. Es geht auch um so Dinge wie den Soli, welcher eigentlich abgeschafft gehörte, aber dennoch ein Eigenleben der Kämmerer entwickelte.

    Die spanische Regierung hat alles Recht, seine inneren Angelegenheiten ohne Störungen von außen zu regeln.

    Vielleicht sollte uns die spanische Verfassung aufklären?

    Zitat:
    Art. 2. Die Verfassung gründet sich auf die unauflösliche Einheit der spanischen Nation, gemeinsames und unteilbares Vaterland aller Spanier; sie anerkennt und gewährleistet das Recht auf Autonomie der Nationalitäten und Regionen, aus denen sie sich zusammensetzt, und auf die Solidarität zwischen ihnen.
    Ich denke, dazu ist nichts mehr hinzuzufügen.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 22.10.2017, 15:26   #60
    marenvogt2
     
    Registriert seit: 23.02.2015
    Alter: 33
    Beiträge: 18
    Renommee-Modifikator: 3
    marenvogt2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Ich weiß zwar nicht wie das ganze ausgehen wird, aber ich hoffe das es nicht zu Ausschreitungen kommt und den Menschen etwas zustösst. Das ist meiner Meinung nach das wichtigste.
    marenvogt2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Antwort

    Themen-Optionen Thema durchsuchen
    Thema durchsuchen:

    Erweiterte Suche

    Forumregeln
    Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
    Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
    Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
    Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

    BB-Code ist an.
    Smileys sind an.
    [IMG] Code ist an.
    HTML-Code ist aus.


    Ähnliche Themen
    Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
    Referendum in Katalonien: Pique ruft zu friedlichem Verhalten auf Redaktion Aktuelle Nachrichten 0 29.09.2017 10:10
    Valverde vor Gesamtsieg bei der Katalonien-Rundfahrt Redaktion Aktuelle Nachrichten 0 25.03.2017 19:30
    Katalonien-Rundfahrt: Valverde übernimmt Gesamtführung Redaktion Aktuelle Nachrichten 0 24.03.2017 19:01
    Quintana holt Gesamtsieg bei Katalonien-Rundfahrt Redaktion Aktuelle Nachrichten 0 27.03.2016 16:40
    Guardiola kandidiert bei Regionalwahlen in Katalonien Redaktion Aktuelle Nachrichten 1 21.07.2015 00:41


    Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 01:32 Uhr.


    Powered by vBulletin® (Deutsch)
    Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
    gekennzeichnet mit
    JUSPROG e.V. - Jugendschutz
    freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.