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    Alt 25.09.2017, 06:14   #141
    Stille
     
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    Stille befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Du kannst Dir inneren Frieden
    und Glückseligkeit nicht herstellen.
    Sie sind Deine wahre Natur.

    Sie bleiben übrig,
    wenn Du all das aufgibst,
    was Dich leiden lässt.
    Buddha

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    Stille
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    Alt 25.09.2017, 06:15   #142
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    Wunschlosigkeit führt zur inneren Ruhe.
    Lao-Tse

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    Alt 25.09.2017, 06:16   #143
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    Nicht außerhalb, nur in sich selbst
    soll man den Frieden suchen.
    Wer die innere Stille gefunden hat,
    der greift nach nichts,
    und er verwirft auch nichts.
    Buddha

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    Alt 01.10.2017, 09:55   #144
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    Es liegt im Stillesein
    eine wunderbare Macht
    der Klärung
    der Reinigung
    der Sammlung
    auf das Wesentliche.

    (Dietrich Bonhoeffer, 1906 -1945)

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    Geändert von Stille (01.10.2017 um 10:16 Uhr) Grund: Ergänzung
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    Alt 01.10.2017, 10:16   #145
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    Kaiser Fu von Liang fragte den großen Meister Bodhidharma:
    "Was ist der höchste Sinn der heiligen Wahrheit?"
    Bodhidharma sagte: "Leer, nichts heiliges."

    Die Stimme des großen Geistes ist im Gesang der Vögel zu hören, im Rauschen der Bäche und im süßen Atem der Blumen. Wenn ihr das heidnisch nennt, dann bin ich eine Heidin."
    Dakota Siox

    Stille rauscht
    durch stumme Bäche.
    Leise atmen
    auf die Wellen,
    ätzend tobend
    stürmt der Sturm.
    Stöhnet laut das Holzgebälk
    an des Schiffes
    wankenden Flanken.
    Leer ist sie,
    diese Welt.
    (Stille)

    alles Liebe
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    Alt 01.10.2017, 10:21   #146
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    Der Zimmermann bearbeitet das Holz.
    Der Schütze krümmt den Bogen.
    Der Weise formt sich selbst.
    (buddhistische Weisheit)

    Wenn der Geist, der alle Wahrnehmung und Tätigkeit verursacht, still und bewegungslos geworden ist, verschwindet die Welt.
    Ramana Maharshi (indischer Guru)

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    Alt 01.10.2017, 10:34   #147
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    Unruhig ist es.
    Stille zieht sich.
    Die Konzentration der gegenwärtigen Wirklichkeit.

    Die Stille, die wandelte in den letzten Tagen so vor mich/vor mir hin. Ganz greifbar ist
    sie und ganz leise.
    Manche Lebenssituationen mögen ein Mehr/ein Meer an Konzentration auf das erforderlich machen, was eingebettet ist in Stille und neu entstehende Lebendigkeiten des Alltags.
    Neue Erfahrungen werden liebevoll, sanft und gütig lebendig. Anfangs ist es wohl es ein inneres Strampeln. Es läuft nicht so geölt und so geschmiert - wie Laufwerke des wirklichen Bewußtseins, das sich eingespielt hat und in deren Zahnräder der Verstand das Seinige verliert. Anfangs triumphiert er gnadenlos und taucht vollends ein in den Beginn der unerfahrenen Erfahrungen und möchte nur eines: die Macht nicht verlieren. Jedes Nachlassen an Konzentration wirkt auf ihn wohl wie ein Nachlass dessen, was sich innerlich ganz klein sanft und weich blühend liebevoll bildet. Das Wache wird heimgesucht vom Schlafen. Man muß es wollen, wirklich wollen. Alles andere wäre Selbstbetrug. Mit allerhöchster Konzentration bei sich bleiben und in den Körperwahrnehmungen verweilen. Atem und Stille.

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    Alt 01.10.2017, 10:37   #148
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    Still sein bedeutet nicht Verneinung des Tätigseins oder trägen Stillstand. Stille ist nicht bloße Verneinung von Gedanken und Regungen, sondern etwas Positiveres, als du dir vorstellen kannst. In dieser schweigenden Stille wurzelt Gott, wurzeln die Erlösten.
    Ramana Maharshi (indischer Guru)

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    Alt 01.10.2017, 10:41   #149
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    Alt 01.10.2017, 10:46   #150
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    Auf spiritueller Ebene erlebt es sich wie in der ersten Fahrstunde im Auto sitzend und wissend, da ist die Breme, die Kupplung, das Gas, die Gangschaltung.
    Und das Fahrzeug hoppelt buckelnd und kurz über die Siedlungsstraße und bleibt mit einem Ruck stehen. Es hält von alleine an.

    Das Anhalten im Hier und Jetzt, in präsenter wachsamer, achtsamer und gegenwärtiger Aufmerksamkeit.

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    Alt 01.10.2017, 10:50   #151
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    Das, was innerlich zart, sanft und weich aufblüht, war anfangs nur ein Samenkorn, das alles enthält und aus der gleichen Quelle kommt.

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    Geändert von Stille (01.10.2017 um 10:51 Uhr) Grund: Ergänzung
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    Alt 05.10.2017, 21:24   #152
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    Alt 05.10.2017, 21:29   #153
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    Einfach sein im Einfachsein.

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    Alt 05.10.2017, 21:32   #154
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    "Mutausbruch" - ein wunderschönes Wort. Da möchte er ausbrechen der liebe Mut, nicht mehr eingebettet sein in dem, was Mut umgibt und ihm Sicherheiten schenkt. Sicherheiten, die trügerisch sein können.

    Alles loslassen.

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    Alt 13.10.2017, 05:57   #155
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    Aufgeben, anders sein zu wollen.
    Aus dem keine neuen Geschichten machen.

    Das bewußte Wahrnehmen des Momentes.

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    Alt 13.10.2017, 06:01   #156
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    Gefallen wollen

    Hör auf die Erwartungen anderer zu erfüllen, denn das ist der einzige Weg, Selbstmord zu begehen. Du bist nicht hier, um die Erwartungen von irgend jemandem zu erfüllen, und es ist niemand hier, um deine Erwartungen zu erfüllen. Werde nie zum Opfer von Erwartungen anderer, und mache nie jemanden zum Opfer deiner Erwartungen.

    Das ist es, was ich als Individualität bezeichne. Respektiere deine eigene Individualität und respektiere die des anderen. Misch dich nie in das Leben eines anderen ein, und erlaube niemandem, sich in dein Leben einzumischen. Nur dann kannst du eines Tages spirituell wachsen.

    Ansonsten begehen neunundneunzig Prozent der Menschen einfach Selbstmord. Ihr ganzes Leben ist nichts als ein langsamer Selbstmord. Diese Erwartung erfüllen, jene Erwartung ... einmal war es der Vater, einmal die Mutter, eines Tages ist es die Frau, der Ehemann, dann kommen die Kinder – auch sie sind voller Erwartungen. Dann die Gesellschaft, die Priester und die Politiker. Überall erwartet jemand etwas von dir. Und du Armer, du bist einfach ein armes, menschliches Wesen – und die ganze Welt erwartet dieses und jenes von dir. Und du kannst nicht alle ihre Erwartungen erfüllen, weil sie widersprüchlich sind.

    Du wirst wahnsinnig, wenn du all die Erwartungen anderer erfüllen willst. Und du kannst sie gar nicht erfüllen. Niemand ist glücklich. Du selbst bist verloren gegangen, verbraucht, und niemand ist glücklich. Menschen, die nicht mit sich selbst glücklich sind, können nicht glücklich sein. Was auch immer du tust, sie finden ihren Weg, über dich unglücklich zu sein, denn sie können einfach nicht glücklich sein.

    Glück ist eine Kunst, die man lernen muss. Es hat nichts damit zu tun, was du tust oder nicht tust. Anstatt gefallen zu wollen, lerne die Kunst glücklich zu sein.
    (Osho, The Discipline of the Transcendence, Vol. 1, Talk #2)

    alles Liebe
    Stille

    Geändert von Stille (13.10.2017 um 06:02 Uhr) Grund: Ergänzung
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    Alt 13.10.2017, 06:12   #157
    Stille
     
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    Das Bedürfnis etwas Besonderes zu sein

    Ich fühle mich depressiv und voller Kritik mir selbst gegenüber, und ich weiß nicht warum.

    Das ist eine Methode, sich nicht verändern zu müssen. Es ist ein Trick des Verstandes. Anstatt zu verstehen, geht die Energie in Verurteilung. Doch Veränderung entsteht durch Verstehen, nicht durch Verurteilen. Der Verstand ist sehr raffiniert: Sobald du beginnst, eine Tatsache zu begreifen, fällt der Verstand darüber her und verurteilt sie. Jetzt geht die ganze Energie ins Verurteilen. Das Verstehen ist vergessen, beiseite geschoben und deine Energie geht ins Verurteilen, aber Verurteilung kann nicht helfen.

    Sie kann dich depressiv machen, sie kann dich wütend machen, aber wenn du depressiv und wütend bist, wirst du dich nie ändern. Du bleibst der Gleiche und gerätst immer wieder in den gleichen Teufelskreis.

    Verstehen befreit. Wenn du also eine bestimmte Tatsache wahrnimmst, dann ist es nicht nötig, dass du sie verurteilst und dir Sorgen darüber machst. Du brauchst nur einen guten Blick darauf werfen und sie verstehen.

    Wenn ich etwas sage, was dich trifft... …und genau das ist meine Absicht: Es soll dich treffen, und dann sollst du nachschauen, warum es dich so getroffen hat und wo es dich getroffen hat und was das Problem ist. Du musst es dir gründlich anschauen. Bei genauem Hinsehen,– wenn du es dir von allen Seiten anschaust…... Wenn du eine Sache verurteilst, kannst du sie nicht sehen, kannst du sie nicht aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, denn du hast bereits entschieden, dass sie schlecht ist. Ohne ihr eine Chance zu geben, hast du sie bereits verurteilt.

    Höre auf die Tatsache, gehe tiefer, kontempliere darüber, schlafe darüber und je besser du alles beobachten kannst, desto leichter wirst du da herauskommen. Die Fähigkeit zu verstehen und die Fähigkeit herauszukommen sind lediglich zwei Seiten des gleichen Phänomens.

    Wenn ich eine Sache verstehe, dann bin ich in der Lage sie loszuwerden, über sie hinauszugehen. Wenn ich etwas nicht verstehe, dann kann ich auch nicht herauskommen. So funktioniert der Verstand, und das macht er mit uns allen, nicht nur mit dir. Du springst sofort drauf und sagst: „Das ist falsch, so sollte ich nicht sein. Ich bin es nicht wert, meine Beziehung ist falsch und dies und jenes ist falsch“, und du fühlst dich schuldig. Jetzt geht die ganze Energie in Schuldgefühle, dabei besteht meine Arbeit darin, dich so unschuldig wie möglich zu machen.

    Was immer du also wahrnimmst, beziehe es nicht auf dich. Es hat nichts speziell mit dir zu tun, es ist eine Angewohnheit des Verstandes. Das ist bei jedem Menschen mehr oder weniger das gleiche. Wenn Eifersucht aufkommt oder Besitzergreifen oder Wut – das ist die Art und Weise, wie der Verstand funktioniert.

    Der Verstand hat auch noch einen anderen Mechanismus: Er will entweder loben oder verurteilen. Er bleibt nie in der Mitte. Lob macht dich zu etwas Besonderem, dann ist das Ego zufrieden. Verurteilung macht dich auch zu etwas Besonderem. Schau dir diesen Trick an. Auf beide Arten wirst du zu etwas Besonderem. Er oder sie ist etwas Besonderes: entweder eine Heilige, eine große Heilige oder eine große Sünderin. In beiden Fällen ist das Ego zufrieden. In beiden Fällen sagst du damit, dass du etwas Besonderes bist. Der Verstand will nicht hören, dass er nur etwas ganz Gewöhnliches ist. Die Eifersucht, die Wut, diese Probleme mit der Beziehung und dem Dasein, sie sind etwas ganz Normales, das jeder sie. Sie sind so normal wie Haare. Der eine hat vielleicht ein paar mehr, der andere ein paar weniger. Der eine hat rote Haare, der andere schwarze, aber das ist ziemlich egal –– es sind ganz gewöhnliche Probleme. Alle Sünden sind gewöhnlich und alle Tugenden sind gewöhnlich, doch das Ego möchte etwas Außergewöhnliches sein. Es sagt entweder, du bist der Größte oder du bist der Schlimmste.
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    Alt 13.10.2017, 06:16   #158
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    dito Beitrag 159

    Schau dir das einfach an. Das sind ganz normale Probleme. Was für Probleme hast du denn? Nenne sie mir?

    Ich habe Schmerzen hier in der Stirn.

    Es schmerzt, weil du dir keine Mühe gibst, es zu verstehen. Deshalb schmerzt es. Du verurteilst es. Du sagst dir: ‚Ich sollte nicht depressiv sein. Das bist nicht wirklich du, das passt nicht zu deinem Image, das gibt dir einen Makel und du bist doch ein wunderschönes Mädchen! Warum bist du denn depressiv?‘— Anstatt einfach nur zu verstehen, warum du depressiv bist.

    Depression bedeutet, dass Wut in negativer Form in dir steckt. Depression ist eine negative Form von Wut.

    Schon das Wort sagt es. Es bedeutet, dass etwas zusammengepresst ist. Das ist die Bedeutung von depressiv: Du presst, drückst etwas in dich hinein, und wenn Wut zu sehr unterdrückt ist, wird sie zu Traurigkeit. Traurigkeit ist eine negative Art, wütend zu sein, die weibliche Art wütend zu sein.

    Wenn du den Druck wegnimmst, wird daraus Wut. Du bist sicher über bestimmte Dinge in deiner Kindheit wütend gewesen, aber konntest die Wut nicht zum Ausdruck bringen, daher die Depression. Versuche zu verstehen! Das Problem der Depression lässt sich nicht lösen, weil es nicht wirklich ein Problem ist. Das eigentliche Problem ist Wut, aber du verurteilst immer wieder die Depression. Du kämpfst mit Schatten.

    Sieh dir zuerst an, warum du depressiv bist, schau bis auf den Grund, und du wirst Wut entdecken. Du bist sehr wütend –– vielleicht auf deine Mutter oder auf deinen Vater, auf die Welt, auf dich selbst –– egal worauf. Du bist sehr wütend, und von Kindheit an hast du versucht, zu lächeln und nicht wütend zu sein. Das ist nicht gut. Man hat es dir so beigebracht und du hast deine Lektion gut gelernt. An der Oberfläche siehst du glücklich aus, an der Oberfläche lächelst du, aber dieses Lächeln ist falsch. Tief drinnen bist du sehr wütend und du kannst es nicht ausdrücken, du bleibst darauf sitzen –– genau das ist Depression – und dann fühlst du dich depressiv.

    Lass die Wut fließen, lass sie hochkommen. Wenn die Wut erst einmal hochkommt, dann verschwindet deine Depression.

    Hast du das nicht schon beobachtet? — Manchmal, wenn man so richtig wütend war, fühlt man sich danach so gut, so lebendig. Fange an, zu Hause etwas damit zu tun. Mache jeden Tag eine Wut-Meditation, zwanzig Minuten genügen schon. Nach dem dritten Tag wirst du die Übung so genießen, dass du sie kaum erwarten kannst. Sie wird dir solche Erleichterung verschaffen, und du wirst sehen, wie deine Depression verschwindet. Zum ersten Mal wird dein Lächeln echt sein, denn mit dieser Depression kannst du nicht lächeln, du kannst nur so tun als ob.

    Aber ohne Lächeln kann man nicht leben, also muss man es vortäuschen. Doch ein vorgetäuschtes Lächeln tut sehr weh, es kann dich nicht glücklich machen; es erinnert dich bloß daran, wie unglücklich du bist.

    Aber jetzt bist du dir dessen bewusst—, das ist gut. Immer wenn etwas weht tut, hilft es. Der Mensch ist so krank, dass alles, was hilft, weh tut, es berührt eine innere Wunde. Aber es war eine gute Erfahrung...
    Osho, This Is It

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    Geändert von Stille (13.10.2017 um 06:19 Uhr) Grund: Ergänzung
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    Alt 13.10.2017, 06:19   #159
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    Liebe dich selbst und beobachte.

    Wir beginnen mit einem der tiefgründigsten Sutras von Gautama Buddha: Liebe dich selbst und beobachte – heute, morgen, immer.

    “Liebe dich selbst”...

    Liebe ist Nahrung für die Seele. So wie Essen den Körper nährt, ist Liebe Nahrung für die Seele. Ohne Essen wird der Körper schwach, ohne Liebe wird die Seele schwach. Aber kein Staat, keine Kirche, kein Establishment hat je gewollt, dass die Menschen eine starke Seele haben, denn ein Mensch mit spiritueller Energie wird immer rebellisch sein.

    Liebe macht euch rebellisch, revolutionär. Liebe gibt euch Flügel, damit ihr euch hoch emporschwingen könnt. Liebe gibt euch Einsicht in die Dinge, und dann kann euch niemand mehr täuschen, ausbeuten, unterdrücken. Doch die Priester und die Politiker leben von eurem Blut; sie können nur durch Ausbeutung überleben. Alle Priester und Politiker sind Parasiten.

    Sie haben eine sichere Methode gefunden, um euch mit hundertprozentiger Garantie spirituell schwach zu machen: Sie bringen den Menschen bei, sich selbst nicht zu lieben. Wer sich selbst nicht lieben kann, kann auch niemand anders lieben. Es ist eine sehr hinterlistige Methode. Sie sagen: “Liebet euren Nächsten”, denn sie wissen, wenn ihr euch selbst nicht liebt, dann könnt ihr überhaupt nicht lieben. Und sie wiederholen ständig: Liebt euren Nächsten! Liebt die Menschheit, liebt Gott, liebt die Natur, liebt eure Ehefrau, euren Ehemann, eure Kinder, eure Eltern. Nur nicht euch selbst! Denn wer sich selbst liebt, ist selbstsüchtig, so sagen sie.

    Sie verdammen nichts so sehr wie die Selbstliebe. Und sie haben dafür gesorgt, dass ihre Lehre total logisch aussieht. Sie sagen: Wer sich selbst liebt, wird zu einem Egoisten. Wer sich selbst liebt, wird narzisstisch. Aber das ist nicht wahr. Wer sich selbst liebt, entdeckt, dass er egolos ist. Erst durch den Versuch, andere zu lieben, ohne sich selbst zu lieben, erst durch die Bemühung, andere zu lieben, entsteht das Ego.

    Wer sich selbst liebt, macht damit den ersten Schritt zur wirklichen Liebe. Es ist so, als wenn man einen Kieselstein in einen ruhigen See wirft: Die ersten Wellenkreise entstehen um den Kiesel herum, ganz nahe am Stein. Das ist natürlich, wo sollten sie sonst entstehen? Von da aus breiten sie sich immer weiter aus, bis zu den fernsten Ufern. Verhindert man diese Wellen nahe an dem Stein, dann gibt es keine weiteren Wellen. Dann braucht man nicht zu hoffen, dass irgendwelche Wellen bis ans fernste Ufer gelangen könnten, unmöglich.

    Die Priester und die Politiker wurden sich dieses Phänomens bewusst: Wenn man die Menschen daran hindert, sich selbst zu lieben, zerstört man ihre ganze Liebesfähigkeit. Dann wird alles, was sie für Liebe halten, nur eine Pseudoliebe sein. Es mag Pflichtgefühl sein, aber nicht Liebe. Und Pflicht ist ein so hässliches Wort. Die Eltern erfüllen ihre Pflicht an ihren Kindern, damit die Kinder dann ihrerseits ihre Pflicht an den Eltern erfüllen. Die Frau erfüllt ihre ehelichen Pflichten gegenüber dem Ehemann, der Mann erfüllt seine ehelichen Pflichten gegenüber der Ehefrau. Aber wo bleibt die Liebe?

    Liebe weiß nichts von Pflicht. Pflicht ist eine Bürde, eine Formalität. Liebe ist eine Freude, ein Schenken. Liebe ist ohne Formalitäten. Ein Liebender hat nie das Gefühl, er hätte genug getan. Ein Liebender hat immer das Gefühl, es wäre noch mehr möglich gewesen. Ein Liebender hat nie das Gefühl, der andere sei ihm zu Dank verpflichtet. Im Gegenteil, er fühlt: “Ich bin es, der zu danken hat, weil meine Liebe angenommen wurde. Ich bin dem anderen zu Dank verpflichtet, dass er mein Geschenk angenommen hat; er hätte es auch ablehnen können.” Jemand, der aus Pflichtgefühl handelt, denkt: “Ich bin etwas Besseres, ich bin spirituell, ich bin außergewöhnlich. Seht nur, wie ich den Menschen diene!”

    Wer sich selbst liebt, respektiert sich selbst. Und wer sich selbst liebt und respektiert, der respektiert auch andere, weil er weiß: Die anderen sind genau wie ich. So wie ich mich über Liebe, Respekt und Würde freue, genauso freuen sich auch die anderen. Und er wird sich bewusst, dass wir an der Basis überhaupt nicht verschieden sind; wir sind eins. Wir unterliegen alle demselben Gesetz. Buddha sagt: Wir leben unter demselben ewigen Gesetz – Es dhammo sanantano.

    Wer sich selbst liebt, genießt die Liebe so sehr und sie macht ihn so glücklich, dass die Liebe anfängt überzufließen und auch andere zu erreichen. Es kann gar nicht anders sein! Wer in der Liebe lebt, muss sie mit anderen teilen. Man kann nicht immer nur sich selbst lieben, denn eines wird absolut klar: Wenn es so schön und ungeheuer ekstatisch ist, einen Menschen, sich selbst, zu lieben – wie viel mehr Ekstase hat man noch zu erwarten, wenn man erst anfängt, seine Liebe mit vielen, vielen Menschen zu teilen!

    Langsam werden die Wellen immer größere Kreise ziehen. Zuerst liebst du andere Menschen, dann fängst du auch an, die Tiere, die Vögel, die Bäume, die Felsen zu lieben. Du kannst das ganze Universum mit deiner Liebe erfüllen. Ein einziger Mensch reicht aus, um das ganze Universum mit Liebe zu füllen – so wie ein einziger Stein den ganzen See mit Wellen zu füllen vermag. Ein kleines Steinchen!

    Der Mensch muss göttlich werden. Solange der Mensch nicht selbst göttlich wird, kann es keine Erfüllung, keinen Frieden fur ihn geben. Aber wie kannst du göttlich werden? Die Priester sagen, du seist ein Sünder. Eure Priester sagen, dass ihr verdammt seid, dass ihr in die Hölle kommen werdet. Und sie machen euch große Angst davor, euch selbst zu lieben.

    Du hast dich selbst nie geachtet, nie geliebt. Nun verschwendest du dein ganzes Leben damit, andere zu verurteilen. Darum sind die Leute so gut im Kritisieren. Sie entdecken Mängel bei sich selbst, und wie könnten sie es vermeiden, dieselben Mängel auch bei anderen zu finden? Ja, sie finden sogar jede Menge Fehler und übertreiben diese noch und lassen sie möglichst groß erscheinen. Das ist wohl der einzige Ausweg. Um ihr Gesicht zu wahren, scheint ihnen gar nichts anderes übrig zu bleiben. Darum gibt es so viel Kritik und einen solchen Mangel an Liebe.

    Ich halte dies für eine der tiefgründigsten Aussagen Buddhas, und nur ein Erwachter kann euch eine solche Erkenntnis geben.

    Wer sich selbst liebt, findet auch leicht zur Meditation, denn Meditation bedeutet, mit sich allein zu sein.

    Wenn ihr euch selbst hasst – und das tut ihr, denn das hat man euch so beigebracht, und ihr habt es mit religiösem Eifer befolgt ... Wenn ihr euch selbst hasst, wie könnt ihr es mit euch allein aushalten? Meditation bedeutet nichts anderes, als dein wunderbares Alleinsein zu genießen. Dich selbst zu feiern – darum geht es in der Meditation. Meditation ist keine Beziehung. Der andere wird überhaupt nicht gebraucht, man ist sich selbst genug. Man ist gebadet im eigenen Licht, im eigenen Glanz. Man erfreut sich einfach daran, dass man lebt, dass man ist.

    Das größte Wunder auf der Welt ist, dass du bist, dass ich bin. Zu sein ist das größte Wunder. Und Meditation öffnet die Türen zu diesem größten Wunder. Doch nur wer sich selbst liebt, kann meditieren; sonst wird er sich meiden und immer vor sich selbst davonlaufen. Wer möchte schon ein hässliches Gesicht ansehen? Wer möchte schon ein hässliches Wesen näher ergründen? Wer möchte schon tief in den eigenen Schlamm hinabtauchen, in die eigene Dunkelheit? Wer möchte sich schon in die Hölle begeben, die er in sich findet? Lieber möchte er das Ganze hinter schönen Blumen verstecken. Lieber läuft er ständig vor sich selbst davon.

    Darum suchen die Menschen ständig die Gesellschaft von anderen; sie können nicht mit sich allein sein. Darum wollen sie immer mit anderen zusammen sein, und dazu ist ihnen jede Art von Gesellschaft recht, wenn sie nur die eigene Gesellschaft vermeiden können. Dazu ist ihnen alles recht. Sie sitzen stundenlang im Kino, um sich irgendeinen dummen Film anzuschauen. Sie lesen stundenlang Krimis und vertun ihre Zeit damit. Sie lesen immer wieder die gleiche Zeitung, nur um eine Beschäftigung zu haben. Sie spielen Karten, spielen Schach, nur um die Zeit totzuschlagen. Als hätten sie zu viel Zeit!

    Die Liebe beginnt bei dir selbst. Nur von da kann sie sich weiter ausbreiten, und das tut sie von ganz allein – du brauchst nichts zu tun, damit sie sich ausbreitet.

    Liebe dich selbst”, sagt Buddha und er fügt sogleich hinzu: “und beobachte.” Das ist Meditation, dies ist Buddhas Ausdruck für Meditation. Doch die erste Voraussetzung ist, dich selbst zu lieben – und dann zu beobachten. Wenn du dich nicht liebst und trotzdem anfängst, dich zu beobachten, könntest du auf den Gedanken kommen, Selbstmord zu begehen.

    Viele Buddhisten haben Selbstmordgedanken, weil sie dem ersten Teil dieses Lehrsatzes keine Beachtung schenken. Sie springen sofort zum zweiten Teil: 'Beobachte dich selbst.' Tatsächlich habe ich keinen einzigen Kommentar zum Dhammapada – wie die Reden Buddhas genannt werden – gefunden, der diesem ersten Teil des Satzes Beachtung geschenkt hatte: “Liebe dich selbst.”

    Sokrates sagt: “Erkenne dich selbst” – Buddha sagt: “Liebe dich selbst.” Doch was Buddha sagt, ist viel wahrhaftiger, denn solange man sich selbst nicht liebt, kann man sich unmöglich selbst erkennen. Die Erkenntnis kommt erst später, wenn der Boden dafür von der Liebe bereitet wurde. Die Liebe schafft erst die Möglichkeit zur Selbsterkenntnis. Liebe ist der rechte Weg, um sich selbst zu erkennen.

    Zuerst heißt es: Liebe dich selbst, dann erst folgt: Beobachte – heute, morgen, immer. Schaffe dir ein liebevolles Umfeld. Liebe deinen Körper, liebe deinen Verstand. Liebe all deine Funktionen, deinen ganzen Organismus. Mit Liebe ist gemeint, alles zu akzeptieren, wie es ist. Versuche nichts zu unterdrücken. Wir unterdrücken nur, was wir hassen. Wir unterdrücken nur etwas, das wir nicht wahrhaben wollen. Unterdrücke nichts, denn wie willst du es beobachten, wenn du es unterdrückst? Wir können unserem Feind nicht ins Auge sehen, nur unserem Liebsten. Nur wenn du ein Liebhaber deiner selbst bist, kannst du dir in die Augen schauen, ins eigene Gesicht, in die eigene Wirklichkeit.

    Beobachten bedeutet Meditation, es ist Buddhas Bezeichnung für Meditation. “Beobachte”! – Das ist Buddhas Weckruf. Er meint damit: Sei aufmerksam, sei bewusst, sei nicht unbewusst! Verhalte dich nicht wie im Schlaf. Benimm dich nicht ständig wie eine Maschine, wie ein Roboter. Aber so sind die Menschen.

    Beobachte – beobachte einfach. Buddha sagt nicht, was man beobachten soll. Alles! Wenn du gehst, beobachte, wie du gehst. Wenn du isst, beobachte, wie du isst. Wenn du unter der Dusche stehst, beobachte, wie das Wasser, das kühle Wasser auf dich herabfällt, wie seine Kühle dich berührt und ein Zittern über deinen Rücken läuft ... Beobachte alles – heute, morgen, immer.

    Und irgendwann kommt der Augenblick, wo du sogar im Schlaf beobachten kannst. Das ist der Gipfelpunkt des Beobachtens. Der Körper schläft, aber der Beobachter ist wach und beobachtet still den schlafenden Körper. Das ist die höchste Form der Beobachtung. Bisher ist genau das Gegenteil der Fall: Dein Körper ist wach, aber du schläfst. Dann wirst du wach sein und dein Körper wird schlafen. Der Körper braucht Ruhe, aber das Bewusstsein braucht keinen Schlaf. Das Bewusstsein ist bewusstes Sein. Wachheit ist seine wahre Natur.

    Indem du achtsamer wirst, wachsen dir Flügel – dann gehört dir der ganze Himmel. Der Mensch ist die Verbindung von Erde und Himmel, Körper und Seele.
    Osho, The Way of the Buddha: The Dhammapada

    alles Liebe
    Stille
    Stille ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.10.2017, 06:21   #160
    Stille
     
    Registriert seit: 09.05.2017
    Alter: 59
    Beiträge: 292
    Renommee-Modifikator: 1
    Stille befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Eine Verkettung unglücklicher Umstände:
    die eigene Erwartungshaltung an sich selber, das Kritisieren, das eigene Erfüllenwollen.

    Die Selbstliebe, die auf Schmalspur fährt.

    alles Liebe
    Stille
    Stille ist offline   Mit Zitat antworten
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