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    Alt 30.08.2008, 12:56   #21
    Flying_Bird...
     
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    Zitat:
    Zitat von Freitag2002
    <div id="displayQuote2">na okey wahrheiten und tatsachen kann man auch nochmal unterscheiden. da geb ich dir recht.


    aber sicher kannst du an etwas glauben, das es nicht gibt oder zumindest dessen existenz nicht nachgewiesen ist. allerdings zeigt die erfahrung, dass es gut ist an bestimmte dinge zu glauben, da sie uns ziemlich gute erfahrungswerte vermitteln.


    einigen wir uns drauf, dass es auf die position des argumentierenden ankommt, ob er eher aus einer sachlichen position her argumentiert oder aus der position eines gläubigen. die deffinition der wahrheit klafft da wie wir sehen ein bischen auseinander. macht aber nix, da vertrauen in das woran man glaubt ebenso hilfreich ist, wie das was ich als wahrheit oder tatsache bezeichne.


    wenn wir nix hätten woran man glauben kann dann nützt das wissen ja auch nicht viel

    </div>
    Es kommt doch auch immer wieder darauf an warum wir an etwas glauben.Manchmal glauben wir einfach weil wir es brauchen,weil wir wollen das es so ist,also formen wir uns eine Wahrheit.

    Und manchmal sind wir überzeugt davon das es nur so sein kann,aber der Weg beides als Wahrheit anzunehmen ist ein anderer.

    Nicht bewiesene Wahrheiten sind die die wirklich wichtig sind für unser Leben.Es ist das was wir daraus machen,das was wir daraus brauchen um unseren Weg zu gehen.


    Der Himmel kann bewiesenermaßen tausend mal blau sein,wenn ich ihn grau und trostlos finde ist er das für mich.Was ist dann Wahrheit?!
    __________________

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    Alt 30.08.2008, 16:02   #22
    habatom
     
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    habatom ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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    Wahrheit ist für mich die objektive Beschaffenheit der Welt. Da jeder Mensch subjektiv ist, bedarf es einer Rückführung jeglicher subjektiven Wahrnehmung auf einen, allen Menschen gemeinsam innehabenen objektiven Maßstab.

    Die Frage was uns alle verbindet, oder besser, wo wir alle herkommen, stellt sich mir da. Und da gibt es nur 2 Möglichkeiten.

    1. wir sind Zufallsprodukte eines zufällig aus sich selbst heraus entstandenen Universums.

    2. alles wurde von einem Gott geschaffen. Dieser wäre dann objektiv und kann dem subjektiven Menschen seine objektive Sicht der Dinge offenbaren.


    Ich glaube an die 2. Möglichkeit, da im Falle der 1. Möglichkeit das Leben absolut sinnlos ist. Und weil mir diese eine Schöpfergott, der sich in der Bibel dem suchenden Leser offenbaren kann, hierfür die Augen geöffnet hat.


    Die für alle Menschen geltende Ethik ist dann in Form der Gebote im alten Testament - angefangen mit dem Gebot nicht vom Baum der Erkenntnis im Garten Eden zu essen - in das Gewissen aller Menschen gelegt worden. Und noch heute wird allgemein gleich bewertet, das einem anderen Menschen Schaden zufügen Böse ist, und ihm Gutes tun Gut ist. Hierin finden wir dann eine allgemeingültige Ethik. Eine Ethik, die uns die Welt aus Gottes Augen sehen lässt, und damit objektiv wahr ist.
    habatom ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 31.08.2008, 01:18   #23
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    Sehr geehrte Moderatorin,

    Ihre Löschung, meines Beitrages, ist nicht nachvollziehbar.

    Geisteswissenschaften

    Wissenschaften, die sich mit kulturell-geistigen Schöpfungen wie Wissenschaft, Kunst, Religion, Staat, Recht usw. befassen

    Hochachtungsvoll

    GeldundWelt



    <!--<BLOCKQUOTE>--><!--<BLOCKQUOTE_FROM>--><span class="boxhead">Zitat von habatom: </span>
    <!--</BLOCKQUOTE_FROM>--><div id="displayQuote2">Wahrheit ist für mich die objektive Beschaffenheit der Welt. Da jeder Mensch subjektiv ist, bedarf es einer Rückführung jeglicher subjektiven Wahrnehmung auf einen, allen Menschen gemeinsam innehabenen objektiven Maßstab.


    Die Frage was uns alle verbindet, oder besser, wo wir alle herkommen, stellt sich mir da. Und da gibt es nur 2 Möglichkeiten.


    1. wir sind Zufallsprodukte eines zufällig aus sich selbst heraus entstandenen Universums.


    2. alles wurde von einem Gott geschaffen. Dieser wäre dann objektiv und kann dem subjektiven Menschen seine objektive Sicht der Dinge offenbaren.


    Ich glaube an die 2. Möglichkeit, da im Falle der 1. Möglichkeit das Leben absolut sinnlos ist. Und weil mir diese eine Schöpfergott, der sich in der Bibel dem suchenden Leser offenbaren kann, hierfür die Augen geöffnet hat.


    Die für alle Menschen geltende Ethik ist dann in Form der Gebote im alten Testament - angefangen mit dem Gebot nicht vom Baum der Erkenntnis im Garten Eden zu essen - in das Gewissen aller Menschen gelegt worden. Und noch heute wird allgemein gleich bewertet, das einem anderen Menschen Schaden zufügen Böse ist, und ihm Gutes tun Gut ist. Hierin finden wir dann eine allgemeingültige Ethik. Eine Ethik, die uns die Welt aus Gottes Augen sehen lässt, und damit objektiv wahr ist. </div>[/quote]


    @ habatom


    Punkt 3


    http://www.martin-neukamm.de/leben.html


    http://www.martin-neukamm.de/junker4_2.html


    Schritte zum Leben


    Moderne Erkenntnisse über die Entstehung des Lebens


    Vorwort


    I. Entstehung des Lebens


    1. Frühere Ansichten über die spontane Entstehung von Leben


    2. Die chemische Entwicklung der Erdatmosphäre


    3. Die Entstehung organischer Kleinmoleküle, Theorie der "Ursuppe"


    4. Das Problem der UV-Strahlung und der Urey-Effekt


    5. Die klassische Theorie in der Krise: Wächtershäuser und die Theorie des Biofilms


    6. Keime des Lebens in der Tiefsee


    7. Von der Theorie des Biofilms zu Karl Stetters "Pyritorganismen"


    8. Erstes Leben, DNS und die Rolle der Enzyme


    9. Quasispezies und Hyperzyklen


    10. Geschlossene Konzepte zur Entstehung der ersten Urorganismen (Protobionten)


    @Noah



    <!--<BLOCKQUOTE>--><!--<BLOCKQUOTE_FROM>--><span class="boxhead">Zitat von Noah: </span>
    <!--</BLOCKQUOTE_FROM>--><div id="displayQuote1">Ist eine Letztbegründung von Ethik möglich?</div>[/quote]


    Nein.



    Zitat:
    Wenn nicht: Was kann in der Ethik als Wahrheit gelten, und warum? </div>

    Kritik an Versuchen der Letztbegründung
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    Alt 31.08.2008, 11:35   #24
    Noah
     
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    Natürlich stellt auch die theologische resp. religiöse Hermeneutik einen ethisch relevanten Bezugsrahmen - schließlich mit Letztbegründungsmöglichkeit (z.B. Gott). Geschichtlich und kulturell betrachtet wird man den Religionen eine entscheidende Rolle in der Herausbildung von Ethik und Moral kaum absprechen können.

    Wie caro aber schon aussagt, ist der philosophische Diskurs sehr schnell am Ende, wenn diese Hermeneutik nicht verlassen oder einer Weitung zugänglich gemacht wird.

    Ansätze wie z.B. jener der empirischen Religionswissenschaft bieten hierzu auch auf geisteswissenschaftlicher Ebene neue Möglichkeiten, den klassisch-philosophischen oder theologisch-religiösen Rahmen zu überschreiten.

    So lassen sich beispielsweise auch die Zehn Gebote (oder die sieben Noachidischen Gesetze ), denen z.T. eine quasi universale ethische Geltung nicht ohne weiteres abgesprochen werden kann (Verbot von Mord und Diebstahl z.B.), auf ihre evolutionäre und biologische Bedeutung hin betrachten: Die 10 Gebote - bio-logisch?. Wie solche Betrachtungsweisen zu bewerten sein könnten (positivistischer Reduktionismus, Korrelat, komplementäre Betrachtung, ...), sind weitergehende geisteswissenschaftliche Fragen, auch im Zusammenhang mit Ethik und Wahrheit.
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    Alt 31.08.2008, 12:05   #25
    Noah
     
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    Noch eine Anmerkung...


    <!--<BLOCKQUOTE>--><!--<BLOCKQUOTE_FROM>--><span class="boxhead">Zitat von habatom: </span>
    <!--</BLOCKQUOTE_FROM>--><div id="displayQuote2">Wahrheit ist für mich die objektive Beschaffenheit der Welt. Da jeder Mensch subjektiv ist, bedarf es einer Rückführung jeglicher subjektiven Wahrnehmung auf einen, allen Menschen gemeinsam innehabenen objektiven Maßstab.

    (...)

    Ich glaube an die 2. Möglichkeit, da im Falle der 1. Möglichkeit das Leben absolut sinnlos ist. (...)</div>[/quote]

    Wir können heute mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der Mensch als Wesen der Mesoebene zur Erkenntnis der objektiven Beschaffenheit der Welt nicht befähigt ist.

    Ebenso ist "Sinn" eine menschliche Orientierungsstruktur des Geistes. Die Frage nach dem Sinn des Daseins und des Kosmos lässt sich sinnvoll nur stellen, wenn sie anthropozentriert wird (Welchen Sinn machen Kosmos und Dasein dem Menschen?).

    Erkenntnissuche bedeutet also im Hinblick auf "Wirklichkeit", im "rekursiven System Mensch" gefangen zu sein. Zu Recht grenzt du daher den objektiven Maßstab auf die Menschen ein. Deine Wahrheitsdefinition ebenso wie deine Sinnfrage geraten dann aber in ein Münchhausen-Trilemma.
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    Alt 31.08.2008, 13:22   #26
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    Sehr geehrte Moderatorin

    Ich hatte gestern einen Beitrag nach Ihren erstellt, bezogen auf den Beitrag habatom und dieser wurde entfernt.


    Zitat:
    Zitat von carokatze1
    <div id="displayQuote2">...gerne nehme ich jedoch rekurs auf deinen oben stehenden beitrag und bitte dich zur kenntnis zu nehmen, dass das thema ethik und wahrheit ist und dein beitrag am thema vorbeiführt...</div>
    Der User Noah stellt die Frage + Verlinkung her: "Ist eine Letztbegründung von Ethik möglich?"

    Die Antwort ist, nein.

    Begründung: Einmal Kritik und die Ethik schließt oft die Wahrheiten aus und die Wahrheiten die Ethik.

    Vorbei am Thema können wohl verschiedene Ansätze zum Thema nicht sein.

    Hochachtungsvoll

    GeldundWelt
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    Alt 31.08.2008, 15:07   #27
    Flying_Bird...
     
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    Also,je mehr ich darüber nachdenke,um so mehr komme ich zu der Erkenntnis,das es keine Wahrheit gibt.

    Weder in der Ethik noch sonst.

    Es gibt Tatsachen und Glauben,aber eine Wahrheit nicht.
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    Alt 31.08.2008, 18:03   #28
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    Ich betrachte die Wahrheit mehr aus dieser Ecke.

    Wahrheit

    Begriff der Wahrheit kann man in einem ersten alltagssprachlichen Zugang die „Wahrheit“ grundsätzlich von der Falschheit, der Lüge oder dem Irrtum abgrenzen.


    Was ist Wahrheit?

    Eine etwas spöttische Frage! Pilatus, der sie stellte ging fort, ohne die Antwort abzuwarten. Er wusste: Es gibt keine wahre und richtige Antwort!
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    Alt 31.08.2008, 19:04   #29
    Flying_Bird...
     
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    Was ist Wahrheit?


    Eine etwas spöttische Frage! Pilatus, der sie stellte ging fort, ohne die Antwort abzuwarten. Er wusste: Es gibt keine wahre und richtige Antwort! </div>[/quote]


    Dem kann ich mich nur anschliessen. :
    __________________

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    Alt 31.08.2008, 19:25   #30
    abphallus
     
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    Begriff der Wahrheit kann man in einem ersten alltagssprachlichen Zugang die „Wahrheit“ grundsätzlich von der Falschheit, der Lüge oder dem Irrtum abgrenzen.


    Da liegste mit`m ollen Nietzsche auf einer Welle, der Wahrheit allenfalls im widerlegten

    Irrtum sah.
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    Disclaimer: Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von den Inhalten des StGB und allen mir angedachten Strafanzeigen. Wer meint mit mir diskutieren zu müssen stimmt diesem Haftungsausschluss automatisch zu.
    abphallus ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 31.08.2008, 19:52   #31
    Noah
     
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    Nehmt an, es gäbe kein Strafgesetzbuch (welches seinerseits juristische Manifestation ethischer Grundsätze ist). Denkt ihr, Mord wäre dann erlaubt? Wenn nicht: Warum nicht? Lässt sich ein "Nein" zu Mord auf gesellschaftliche Konvention zurückführen? Was sagt euer Empfinden zu Mord? Warum ist euer Empfinden so? Steckt es in den Genen der Menschen? (Und warum?). Oder lässt es sich auf soziokulturelle Prägung, oder auf eine evt. Epigenetik zurückführen? Wie standen und stehen (ethisch betrachtet) andere Kulturen zu Mord? Gibt es Kulturen, in denen Mord mehr oder weniger unumschränkt ethisch unbedenklich war oder ist?

    Ich vermute, ihr werdet dazu gelangen - und das ist unabhängig davon zu betrachten, dass es natürlich zu allen Zeiten Morde gegeben hat -, dass es für Menschen so etwas wie ein universales Verbot von Mord gibt (ethische Sonderfälle, wie z.B. den Tyrannenmord mal außen vor gelassen), für das eine Vereinbarung in Evolution bzw. Geschichte nicht dingfest zu machen ist. Warum also ist Mord - jedenfalls im Grundsatz - geächtet?

    Man kann hierzu verschiedene Antworten finden, die sich jeweils auch als Wahrheiten bezeichnen ließen (die Wahrheit der Evolutionsbiologie, die Wahrheit der Vernunft, ...). Sie sind relativ und manchmal subjektiv, aber - ernsthaft diskutiert - eben nicht beliebig; und ihr Bezugspunkt ist einer - im Beispiel das Mordverbot.

    Was also sind die Übereinstimmungen in Bezugspunkt, den subjektiven und relativen Wahrheiten? Nur Zufall?

    (Ich möchte damit nicht auf eine Meta-Wahrheit hinaus - auch das wäre aber diskutabel -, sondern stelle meine Fragen ergebnisoffen).
    Noah ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 31.08.2008, 20:17   #32
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    Um beim Beispiel Mord zu bleiben.

    Stelle ich die Fragen einen Mörder im ethnischen Sinne (Verbot,Kultur,Moral) werde ich wohl nicht erfahren, was dieser Mörder im Detail getan hat, also wird der, der Verhört, in die außen vor Rolle versetzt wo die Ethik ausgeklammert werden muss, um die Wahrheit über diesen Mord zu erfahren, um den Mörder der Gerichtsbarkeit überhaupt überführen zu können.
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    Alt 31.08.2008, 20:23   #33
    Flying_Bird...
     
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    Bei Mord spielt wohl auch eine Rolle,das niemand ein Opfer werden will.

    Also muß doch jeder dagegen sein,und hier eine Einigung aller möglich.

    Wenn ich Mord gutheiße,nehme ich in Kauf das jeder der mir etwas bedeutet Opfer werden kann und ich das dann akzeptieren muß.

    Und selbst der Tyrannenmord ist und bleibt verwerflich.
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    Alt 31.08.2008, 20:49   #34
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    ulrike453

    mein Beitrag bezog sich auf die Ethik und Wahrheitsfindung.

    Eine Befragung vom Täter, sollte wertfrei sein, nicht der Tat

    bejahend oder relativierend gegenüber.
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    Alt 31.08.2008, 21:10   #35
    Freitag2002
     
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    <!--<BLOCKQUOTE>--><!--<BLOCKQUOTE_FROM>--><span class="boxhead">Zitat von ulrike453: </span>
    <!--</BLOCKQUOTE_FROM>--><div id="displayQuote2">Es kommt doch auch immer wieder darauf an warum wir an etwas glauben.Manchmal glauben wir einfach weil wir es brauchen,weil wir wollen das es so ist,also formen wir uns eine Wahrheit.


    Und manchmal sind wir überzeugt davon das es nur so sein kann,aber der Weg beides als Wahrheit anzunehmen ist ein anderer.


    Nicht bewiesene Wahrheiten sind die die wirklich wichtig sind für unser Leben.Es ist das was wir daraus machen,das was wir daraus brauchen um unseren Weg zu gehen.


    Der Himmel kann bewiesenermaßen tausend mal blau sein,wenn ich ihn grau und trostlos finde ist er das für mich.Was ist dann Wahrheit?!


    </div>[/quote]dass du den himmel grau empfindest ändert nichts an der wahrheit und tatsächlichkeit der blauheit des himmels. man kann zwei paar schuhe nicht über einen kamm scheren; empfindung auf der einen seite und physikalisches ereignis (nämlich eine lichtreflektion die den himmel blau macht) auf der anderen.


    vorhin hatte ich da noch so ne lange antwort geschrieben, aber weg war sie weil mein oller provider mal wieder das netz hängen lässt. naja wat solls
    __________________
    Ich bin über 30. Bitte helfen Sie mir über die Strasse http://forum.freenet.de/statics/smilies/40037.gif




    Freitag2002 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 02.09.2008, 10:04   #36
    Flying_Bird...
     
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    Zitat:
    Zitat von GeldundWelt
    <div id="displayQuote2">ulrike453


    mein Beitrag bezog sich auf die Ethik und Wahrheitsfindung.


    Eine Befragung vom Täter, sollte wertfrei sein, nicht der Tat


    bejahend oder relativierend gegenüber.

    </div>
    Eine Befragung des Täters sollte wertfrei sein,ist sie aber nicht.

    Wer sollte solch eine Befragung durchführen?
    __________________

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    Alt 02.09.2008, 10:43   #37
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    Zitat:
    Zitat von ulrike453
    <div id="displayQuote2">Eine Befragung des Täters sollte wertfrei sein,ist sie aber nicht.</div>
    Doch, im Großteil werden die Befragungen schon wertfrei durchgeführt.

    Mit Moral, Verbot, appellieren an das Gewissen werden wohl weniger Aufklärungsquoten erzielt.

    Denn weder das Gewissen noch die Moral geschweige das Verbot hielten den Mörder von seiner Tat ab (Affekt-Handlungen, wurden gerade nicht berücksichtigt) also weshalb sollte es dann in der Befragung wirken?


    Zitat:<!--<BLOCKQUOTE>--><div id="displayQuote1">Wer sollte solch eine Befragung durchführen? </div>[/quote]

    Da gibt es speziell ausgebildete Leute.

    Ich habe das Beispiel gewählt,weil Noah das Strafgesetzbuch in die Diskussion brachte.

    Die Ethik kann hinderlich werden, wenn man Mörder überführen will.

    Kein Mensch hat das Recht dem anderen Menschen das Leben zu nehmen deshalb müssen solche Verbrechen untersucht und hart sanktioniert werden. Um dieses Ziel zu erreichen bedarf es nun mal der Wahrheitsfindung um den Täter der Gerichtsbarkeit überführen zu können.
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    Alt 02.09.2008, 10:55   #38
    Flying_Bird...
     
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    Um einen Mörder seiner gerechten,wobei wir bei der Frage wären was gerecht ist,Strafe zu Überführen bedarf es weniger der Wahrheitsfindung,als der erforschung der Gründe und Ursachen für seine Tat.

    Ich bin nicht sicher ob es hier wirklich um Wahrheit geht,aber vielleicht verstehe ich es auch einfach nicht.
    __________________

    Flying_Bird... ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 02.09.2008, 11:01   #39
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    Zitat:
    Zitat von ulrike453
    <div id="displayQuote2"> bedarf es weniger der Wahrheitsfindung,als der erforschung der Gründe und Ursachen für seine Tat.</div>
    Erstmal muss wohl sicher gestellt werden, dass der vermutete Mörder, auch wirklich der Mörder ist.


    Zitat:<!--<BLOCKQUOTE>--><div id="displayQuote1">Ich bin nicht sicher ob es hier wirklich um Wahrheit geht,</div>[/quote]

    Bevor man die Hintergründe, ausleuchten kann, muss man doch sicher sein den richtigen Täter zu haben, oder?
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    Alt 02.09.2008, 11:06   #40
    Flying_Bird...
     
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    Zitat:
    Zitat von GeldundWelt
    <div id="displayQuote2">Bevor man die Hintergründe, ausleuchten kann, muss man doch sicher sein den richtigen Täter zu haben, oder?

    </div>
    Das ist selbstverständlich die Voraussetzung für alle weiteren Schritte.
    __________________

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