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    Alt 20.08.2008, 22:17   #1
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    Alt 21.08.2008, 19:36   #2
    chumani
     
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    Die Geisteswissenschaften


    Philosophie und Finno-Ugristik, Sprachwissenschaften und Sinologie - eine große Vielfalt von Studienfächern und Disziplinen gehört zu den Geisteswissenschaften. Kaum ein anderer Wissenschaftszweig zeichnet sich durch eine vergleichbare Pluralität von Methoden und unterschiedlichen Forschungsgegenständen aus. 17 Studienbereiche und 96 Fächer werden vom Wissenschaftsrat unter die Geisteswissenschaften gruppiert.


    Wegweiser für die Zukunft

    Das verbindende Element der Geisteswissenschaften ist ihre Beschäftigung mit dem Menschen und seinen zeichenhaften Ausdrucksformen. Über tausende von Jahren haben die Menschen und ihre Kulturen ihre Zeugnisse in der Geschichte hinterlassen. Der menschliche Geist steht hinter den Werken der Weltliteratur genauso wie der Musik.


    Die geisteswissenschaftlichen Fächer sammeln und bewahren, ordnen und interpretieren die Spuren menschlichen Handelns und Denkens. Von der Antike bis zur Gegenwart. Einsichten und Erkenntnisse, welche die Spurensuche der Geisteswissenschaften zutage fördert, schärfen unser Selbstbild und ermöglichen Entwürfe gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenlebens für die Zukunft.


    Sprache - die thematische Klammer des Wissenschaftsjahr 2007

    Das Wissenschaftsjahr 2007 steht unter dem Motto "Die Geisteswissenschaften. ABC der Menschheit". Das Motto beschreibt zugleich das Thema des Wissenschaftsjahres: die Sprache. Der Kern der geisteswissenschaftlichen Arbeit lässt sich in den drei Dimensionen "Vermitteln - Gestalten - Erinnern" darstellen.


    Vermitteln

    Die Geisteswissenschaften leben aus dem Wort. Sie analysieren Begriffe und Bedeutungen, sie übersetzen und vermitteln Inhalte und sichern so die Grundlagen für unser Wissen über die menschliche Kultur.


    Gestalten

    Die ästhetische Welterschließung ist Gegenstand der Kunst-, Theater-, Film- und Musikwissenschaften. Die Geisteswissenschaften untersuchen, wie Kulturen unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit gestalten. Aber sie wirken an dieser Gestaltung auch selbst mit, indem sie unser Selbstverständnis formen und unser Wissen strukturieren.


    Erinnern

    Die Geisteswissenschaften sind die Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Indem sie erinnern und bewahren, prägen sie Kulturen und Traditionen und öffnen die Gesellschaft für die Zukunft. Sie reflektieren Grundlagen, Traditionen und Erinnerung und beeinflussen unser Selbstverständnis, das im Rückgriff auf die Vergangenheit entsteht.


    ...
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    Alt 21.08.2008, 19:38   #3
    chumani
     
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    Die Geisteswissenschaften in Deutschland


    Nachwuchssorgen haben die Geisteswissenschaften nicht. Laut Studierendenstatistik waren im Jahr 2003 rund 350.000 Studierende für ein geisteswissenschaftliches Fach eingeschrieben. Im Vergleich zum Jahr 1990 stieg damit der Anteil der Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler an der Gesamtzahl der Studierenden von 19 auf 26 Prozent. Das beliebteste Studienfach ist die Germanistik mit rund 95.000 Studierenden im Jahr 2003. Es folgen die Anglistik und Amerikanistik (ca. 49.000), die Geschichte (ca. 37.000) und Romanistik (ca. 23.000).


    Der Begriff "Geisteswissenschaften"


    Der Begriff etablierte sich im 19. Jahrhundert. Seine Entwicklung ist eng mit den Anfängen der modernen Universität und dem Aufstieg des Bildungsbürgertums verbunden. Die "Geisteswissenschaften" waren zunächst eine Übersetzung für die "moral sciences", die der britische Philosoph John Stuart Mill als Abgrenzung zu den "natural sciences" - also den Naturwissenschaften - definiert hatte. In Deutschland wurde der Begriff durch den Philosophen und Pädagogen Wilhelm Dilthey populär, der den Geisteswissenschaften in den 1880er Jahren ein spezifisches Profil und eine eigene Methodik verlieh.


    Die Bedeutung der Geisteswissenschaften heute


    Geisteswissenschaften definieren sich nicht vorrangig über ihren unmittelbaren gesellschaftlichen Nutzen, aber sie liefern bei vielen aktuellen Debatten Hintergrundwissen, machen die Kultur und Kulturen begreifbar und vermitteln zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.


    :::::::::::::::::::::Manche geisteswissenschaftlichen Fächer werden als Orchideen bezeichnet. Dabei bearbeiten sie große und vor allem wichtige Themengebiete. Mehr über einige dieser Fächer erfahren Sie in der Video-Reihe "Orchidee des Monats".


    ciao Lilly


    Die Bezugsquellenangabe ersieht man, wenn man es liest!


    Städepartnerschaften im Wissenschaftsjahr 2007
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    Alt 24.08.2008, 22:41   #4
    chumani
     
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    Sinn und Nutzen der Geisteswissenschaften


    "Warum die Geisteswissenschaften Zukunft haben!"


    Das ,Jahr der Geisteswissenschaften" ist ein Jahr der Krisen: "Legitimationskrise", ,Bedeutungskrise", ”Sinnkrise" sind nur einige der Schlagworte, hinter denen sich die Frage nach Sinn und Nutzen der Geisteswissenschaften verbirgt. Welchem Zweck dienen sie? Wem helfen sie? Welche Stellung nehmen sie ein innerhalb der Universität, was bewirken sie in der Gesellschaft, wie stehen sie gegenüber der Politik da?

    Diese Debatte ist, natürlich, nicht neu. Ihre Wurzeln reichen zurück in das 19. Jahrhundert, in die Zeit der Entstehung der Geisteswissenschaften im Zuge der Humboldtschen Bildungsreform. Joachim A. Ritter und Helmut Schelsky nahmen die Diskussion in den 1960er-Jahren neu auf und machten sie zu einer öffentlichen Angelegenheit. Sie fragten nach den Aufgaben der Philologien in der modernen Gesellschaft und nach den Grundlagen für eine Reform der deutschen Universität im Zeichen der Einheit der Wissenschaften. Danach verbindet sich die Diskussion darüber mit Namen wie Odo Marquard, Wolfgang Frühwald und Jürgen Mittelstraß; dennoch blieb sie allzu lange ein Gespräch unter Insidern.

    Das ist heute anders. Die gegenwärtige Debatte spielt sich In den Feullietons ab und erreicht eine große wissenschaftlich interessierte Öffentlichkeit. Damit fordert sie auch die Politik zu Stellungnahmen heraus. Geisteswissenschaften haben Konjunktur, jedenfalls wenn man von ihrer öffentlichen Wahrnehmung ausgeht. Doch auch das mediale Interesse kann die Ursachen der Probleme der Geisteswissenschaften nicht beheben. Die größten Schwierigkeiten bereitet nach wie vor der Stellenabbau an den Universitäten. Betroffen sind davon vor allem die Geisteswissenschaften. Der Präsident des Hochschulverbandes, Bernhard Kempen, rechnete kürzlich vor, dass die geisteswissenschaftlichen Fakultäten zwischen 1995 und 2005 663 Professuren bei gleichzeitig ansteigenden Studentenzahlen verloren haben. Am stärksten betroffen von diesem Stellenabbau ist die klassische Philologie, die 35 Prozent ihrer Professuren abgeben musste. Aber auch die Erziehungswissenschaften und die Theologie haben erhebliche Einbrüche zu verzeichnen. Diese Entwicklung steht einer notwendigen Qualitätsverbesserung der Lehre an den Universitäten und Technischen Hochschulen dort entgegen, wo dies zu einer weiteren Verschlechterung der Betreuungsrelation zwischen immer mehr Studierenden und immer weniger Hochschullehrern führt.

    Die mangelnde Berücksichtigung der Geisteswissenschaften bei der Exzellenzinitiative, die politisch erhobene Forderung nach ihrem "Relevanznachweis", die jedenfalls so empfundene geringere Berücksichtigung bei öffentlichen Drittmitteln schwächen die Selbstbehauptungskräfte der Geisteswissenschaften. Die unsere Gesellschaft immer stärker prägenden technischen Disziplinen und Naturwissenschaften erhöhen, weil sie "Produkte" verheißen, die unserer Wirtschaftskraft zugute kommen, den Druck auf die Geisteswissenschaften.

    Dazu tragen auch der drohende Abbau der traditionellen Universitätsidee und die Imitation angloamerikanischer Studienorganisation bei. In beiden Fällen werden Auswirkungen auf die fachwissenschaftliche Qualität geisteswissenschaftlicher Bildung befürchtet. Die Liste der echten oder zumindest gefühlten Lasten ließe sich weiter verlängern. Wie kommt es zu diesem Bedeutungsverlust der Geisteswissenschaften in der politischen und gesellschaftlichen Debatte? Hat er etwas zu tun mit dem Verschwinden oder Verdrängen der traditionellen deutschen, im Wesentlichen geisteswissenschaftlich orientierten Bildungsidee und damit eines "bildungsbürgerlichen Resonanzbodens" für ihre Themen? Liegt darin auch die tiefere Ursache für die wachsende Ökonomisierung von Bildung und Kultur, das Denken in "Markt" und ”Kunden", in Quantität statt in Qualität, das schon in der Schulpolitik einsetzt? Retten sie Legitimationsformen wie Odo Marquards "Kompensationsthese", nach der die Geisteswissenschaften Modernisierungsverluste ausgleichen sollen, oder der vielbeschworene "Dialog" mit den Naturwissenschaften? Welche Bedeutung haben sie für das Selbstverständnis und den kulturellen Standard unserer Gesellschaft?

    Oder drehen wir die Frage einmal um: Was wäre, wenn die Geisteswissenschaften fehlen würden und dadurch die kommunikativ-symbolische Reproduktion der Gesellschaft kollabierte? Es fällt auf, dass die deutschen Geisteswissenschaften weltweit höchste Anerkennung genießen. Wie der Wissenschaftsrat 2006 bescheinigte, bringen sie international anerkannte Spitzenleistungen hervor. Sie tragen entscheidend zum Ansehen deutscher Universitäten bei!

    Vor allem aber: Sie erbringen Orientierungsleistungen für Gegenwart und Zukunft, indem sie Fragen stellen und vermeintliche Gewissheiten in Zweifel ziehen. "Der menschliche Intellekt wird nicht ablassen, Fragen zu stellen, welche die Naturwissenschaft für illegitim oder unbeantwortbar erklärt hat ... Naturwissenschaftliches und technologisches Denken ist kumulativ ... Was stellt im Gegensatz hierzu einen Fortschritt gegenüber Platon oder Dante dar? .. Die Fragen, die Platon oder Kant behandelt haben, sind heute ebenso relevant, wie sie es am Anfang waren. Nur die Gewissheit altert", schreibt der Philosoph George Steiner.

    Für die Stabilität und die Zukunft unserer Gesellschaft ist es sicher entscheidend, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen und "Wohlstand für alle" garantieren. Nur so ist langfristig eine breite Zustimmung für unsere demokratische Gesellschaftsordnung zu sichern. Nicht minder entscheidend bleibt aber der Hinweis darauf, dass eine Gesellschaft ihre geistige Stabilität und ihr kulturelles Selbstverständnis nicht "vom Brot allein" bezieht. Der 11. September 2001 hat eindrücklich ins Gedächtnis gerufen, wie fragil die modernen, komplexen Gesellschaften der westlichen Welt geworden sind.


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    Alt 24.08.2008, 22:43   #5
    chumani
     
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    Die aktuelle Debatte um eine deutsche "Leitkultur" verweist darauf, wie wichtig auch oder gerade in der säkularisierten Gesellschaft die Selbstverständigung über ihre Grundlagen und gemeinsamen Orientierungen ist, wie Norbert Lammert betont hat: "Dabei spielen Geschichte, historische Erfahrungen, Sprache, Traditionen, religiöse und weltanschauliche Überzeugungen eine unverzichtbare Rolle."


    Unbestreitbar ist, dass eine Gesellschaft auf geistige Ressourcen angewiesen ist, die ihre innere Stabilität auch dann stützen, wenn wirtschaftliche Erfolge einmal einbrechen sollten. Die freie Entfaltung der Marktkräfte gehört zu den wesentlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlichen Erfolgs. Dennoch sind Kultur und Wissenschaft nicht über den Markt allein zu regeln. Vielmehr verdankt sich ihre Existenz auch der Tatsache, dass sie gesamtgesellschaftlich notwendige Ressourcen darstellen. Denn die Frage, was unsere Gesellschaft zusammenhält oder zusammenhalten soll, setzt jenes "Bildungswissen" voraus, das als kulturelles Gedächtnis und Traditionsbezug sowohl Kommunikation und damit Gemeinsamkeit wie auch individuelle Entfaltung erst ermöglicht.


    Als elementares soziales Bindemittel eröffnet dieses Wissen einen Fundus gemeinsamer Wertüberzeugungen und ethischer Optionen. So bedürfen etwa die Prinzipien von Menschenbildern immer wieder der Vermittlung zur Realität, die nur aus der Universalität des Wissens heraus gelingen kann. Die geschichtlich gewachsenen politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Architektur-Prinzipien unseres Gemeinwesens, nämlich die Prinzipien der politischen Freiheit, der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und der Sozialen Marktwirtschaft, hätten sich ohne Geisteswissenschaften nicht entwickeln können und müssten ohne sie verloren gehen.


    Demokratiewissenschaften können deshalb nur die Geisteswissenschaften sein! Denn nur sie können diese Prinzipien begründen und so vermitteln, dass sie zum Maßstab des gesellschaftlichen Urteilens und Handelns werden. Das gilt auch für die moralische Beurteilung der beiden diktatorischen Unrechtssysteme in Deutschland nach 1933, den Nationalsozialismus und die SED-Diktatur.


    Nicht minder groß sind die Herausforderungen der Zukunft. Geisteswissenschaftler werden gebraucht für Diskussionen über Bürgergesellschaft und Demokratie, über Freiheit und Gerechtigkeit, über die Integration und das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen, über Geschichtspolitik und Kritik an Geschichtsbildern, über Erinnerungskultur und über die Bedeutung der Bildung für die Zukunft unserer Gesellschaft. Fragen wie "Was ist der Westen?", ”Warum ist Europa eine Kulturgemeinschaft?", "Was ist nationale, was europäische Identität?" und "Wie können wir gemeinsam aus unserer Geschichte lernen und die Zukunft meistern?" markieren Problemstellungen, die ohne den geisteswissenschaftlichen Diskurs und den Pluralismus der Antworten, die damit verbunden sind, nicht sinnvoll behandelt werden können. Die Geisteswissenschaften sind ganz offensichtlich ein unverzichtbarer und daher selbstverständlicher Teil unserer modernen Kultur, die ohne sie nicht auskommen kann.


    Quellenangabe:

    Der ganze Aufsatz ist nach zu lesen, in dem von Prof. Jörg-Dieter Gauger und Prof. Günther Rüther herausgegebenen Band "Warum die Geisteswissenschaften Zukunft haben!


    ciao Lilly
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    Alt 18.09.2008, 06:31   #6
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    Hallo carokatze1,

    wäre es möglich Begriffserklärungen zu Tackern?

    * Geisteswissenschaften - Begriffsdefinition

    * Der Begriff Psychotherapie
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    Alt 20.09.2008, 14:01   #7
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    Zitat:
    Zitat von carokatze1
    <div id="displayQuote2">...du meinst fixieren?...ja, kann ich machen ...

    lg caro </div>
    Tackern >>> fixieren<<<

    Danke!
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    Alt 04.10.2008, 22:45   #8
    annerose.kl
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    Ich denke mal die Geisteswissenschaften kann man doch nicht von den Naturwissenschaften getrennt sehen.Wenn das nämlich so sein sollte, erhebt sich bei mir die Frage,wie leben wir, von der Idee zuerst oder der Materie.Um bestimmte Vorgänge auf unserem Planeten, aber auch im Universum zu verstehen und daraus Schlußfolgerungen zu ziehen, sprich zu Handeln, kommt man ohne die Idee nicht aus.Also bilden Idee und Materie eine Einheit. Genau wie das Tun und Handeln jedes Einzelnen, das immer ein gewisses Denken voraussetzt.Ein Staat, zum Beispiel der nur mit Ideen regiert, ist immer des Unterganges verurteilt, denn einmal gehen diese Ideen aus und kein Volk glaubt ihn dann mehr. Bestes Beispiel die DDR, die sich nur durch Schönfärberei seine bestmögliche Idee suchte, um die Leute von der wahren ökonomischen Situation fernzuhalten, daß letztendlich zum Untergang führte.Die Geisteswissenschaften, kann man nicht verallgemeinern, sie sind ja nicht nur die Theologie, sondern haben auch andere Gebiete, die ich jetzt hier nicht alle aufzählen möchte. Genau so die Naturwissenschaften, die auch in zahlreiche Gebiete untergliedert werden. Nehmen wir doch einfach mal die Chemie,braucht man da nicht auch die Idee, also das Denken. Ich muß doch zuallerst wissen wie ein Atom aufgebaut ist um die Materie zu verstehen.Also greift hier zuerst eigentlich wie überall das Denken und bildet somit mit der Materie eine Einheit. Erst wenn ich bestimmte Zusammenhänge verstehe kann ich richtig handeln. Anhang 241104
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    Alt 05.10.2008, 10:09   #9
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    Athene1000

    hier ist: Geisteswissenschaften - Begriffsdefinition und da

    Ist die Trennung von Geistes- und Naturwissen.....
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    Alt 09.12.2008, 08:20   #10
    Star_wa(r)s
     
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    Zitat:
    Zitat von Zitat
    <div id="displayQuote2">Ich denke mal die Geisteswissenschaften kann man doch nicht von den Naturwissenschaften getrennt sehen.Wenn das nämlich so sein sollte, erhebt sich bei mir die Frage,wie leben wir, von der Idee zuerst oder der Materie.Um bestimmte Vorgänge auf unserem Planeten, aber auch im Universum zu verstehen und daraus Schlußfolgerungen zu ziehen, sprich zu Handeln, kommt man ohne die Idee nicht aus.Also bilden Idee und Materie eine Einheit. Genau wie das Tun und Handeln jedes Einzelnen, das immer ein gewisses Denken voraussetzt.Ein Staat, zum Beispiel der nur mit Ideen regiert, ist immer des Unterganges verurteilt, denn einmal gehen diese Ideen aus und kein Volk glaubt ihn dann mehr. Bestes Beispiel die DDR, die sich nur durch Schönfärberei seine bestmögliche Idee suchte, um die Leute von der wahren ökonomischen Situation fernzuhalten, daß letztendlich zum Untergang führte.Die Geisteswissenschaften, kann man nicht verallgemeinern, sie sind ja nicht nur die Theologie, sondern haben auch andere Gebiete, die ich jetzt hier nicht alle aufzählen möchte. Genau so die Naturwissenschaften, die auch in zahlreiche Gebiete untergliedert werden. Nehmen wir doch einfach mal die Chemie,braucht man da nicht auch die Idee, also das Denken. Ich muß doch zuallerst wissen wie ein Atom aufgebaut ist um die Materie zu verstehen.Also greift hier zuerst eigentlich wie überall das Denken und bildet somit mit der Materie eine Einheit. Erst wenn ich bestimmte Zusammenhänge verstehe kann ich richtig handeln. Anhang 248314


    </div>
    ...man kann sie schon getrennt sehen ,aber du hast recht :


    das ist ein ding derer , die sich um begrifflichkeiten und wahrheiten streiten .


    es ist ohnehin kaum zu glauben , um was sich da unter ... sogenannten ... wisenschaftlern gestritten wird .


    wortklaubereien zu gunsten von macht , geld und ruhm . es herrscht krieg .


    im übrigen ist jede wissenschaft ( bis dato ) eine pseudowissenschaftliche .


    die echte wahrheit wird verschwiegen.


    spaltereien ...


    und tss ... Tendenz zur steigenden Silbensonorität ... ist keinesfalls nur ein phänomen in der geschichte der slawischen sprachen zur zeit des urslawischen.


    babel lässt grüssen .


    und die worte verlieren an höchsten stellen ihren wert und ihre wahre bedeutung. zugunsten der rechtsverdreherei ,


    wie sie den / dem machthabenden gerade günstigst ist.


    es betrift alle wissenschaften.


    und alle wissenschaften bergen ihre lügen .
    __________________


    ======================================


    könnte satirische einlagen enthalten .


    ob


    weiss


    ich doch nicht !



    Star_wa(r)s ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 09.12.2008, 08:57   #11
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    Geisteswissenschaften - Begriffsdefinition
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    Alt 28.03.2010, 04:18   #12
    raetzel_bln
     
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    Den Begriff „ Geisteswissenschaft“ finden wie schon Ende des 18. Jahrhunderts, und zwar in einer 1787 anonym verfassten Schrift mit dem Titel „Wer sind die Aufklärer“. Friedrich Schlegel verwendet den Begriff als Synonym für Philosophie in Gänze.
    raetzel_bln ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.04.2015, 13:15   #13
    spassiges
     
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    spassiges wird schon bald berühmt werden
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    mir drängt sich der verdacht auf, dass keiner der verfasser weiß, was denn eine geisteswissenschaft ist. es gibt sie heute noch, was faselt ihr denn dann immer vom 17. Jahrhundert??? muss ich als geisteswissenschaftlerin nicht verstehen was??? es erscheint mir also geistig zu hoch lol....
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    um sich in einer schafsherde wohl zu fühlen, muss man zuallererst schaf sein
    spassiges ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.04.2015, 21:55   #14
    LittleThought
     
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    Zitat:
    Zitat von chumani Beitrag anzeigen
    Die aktuelle Debatte um eine deutsche "Leitkultur" verweist darauf, wie wichtig auch oder gerade in der säkularisierten Gesellschaft die Selbstverständigung über ihre Grundlagen und gemeinsamen Orientierungen ist, wie Norbert Lammert betont hat: "Dabei spielen Geschichte, historische Erfahrungen, Sprache, Traditionen, religiöse und weltanschauliche Überzeugungen eine unverzichtbare Rolle."
    ...
    Quellenangabe:
    Der ganze Aufsatz ist nach zu lesen, in dem von Prof. Jörg-Dieter Gauger und Prof. Günther Rüther herausgegebenen Band "Warum die Geisteswissenschaften Zukunft haben!
    ciao Lilly
    Der Aufsatz liest sich wie ein Lehrplan. Man muss ihm folgen und gleichzeitig gekonnt ignorieren.
    Tut mir leid Lilly aber so ist es, meiner Meinung nach.
    Naturwissenschaftler brauchen keine Rechtfertigung ihrer Existenz und die Mathematik steht als Strukturwissenschaft erhaben über allen.

    Gruß von LittleThought.
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    '
    Wir sollten mit dem, was wir für wahr halten, vorsichtig umgehen!
    Mit der Wahrheit haben wir nämlich ein Problem, wir kennen sie nicht.

    Geändert von LittleThought (13.04.2015 um 22:00 Uhr) Grund: Ergänzung
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