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    Alt 19.04.2017, 15:40   #41
    habatom
     
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    habatom ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
    Standard Vorstellungen über Gott und Gottes Vorstellung über uns

    Wenn ich mich frage wie Religion - oder die Vorstellungen und die Lehre über einen Gott, über ein Menschenbild, über die Entstehungen unseres Universums durch Gott und Wissenschaft vereinbar sind ... also wie messbare nachvollziehbare Beobachtungen des Menschens sich decken mit dem was zum Beispiel die Bibel über die Entstehung des Universums aussagt, dann sollte ich sowohl die Bibel dazu gelesen haben (sind gerade mal die ersten 3 Kapitel vom 1 Buch Mose) und ich sollte etwas von Physik und Kosmologie verstehen. Etwas Biologie kann dann auch noch weiterhelfen.

    Und nun gibt es 2 Möglichkeiten.

    1. Gott existiert nur in den Köpfen und Vorstellungen der Menschen - dann sind wir ausschließlich darauf angewiesen, was unser begrenztes Denken innerhalb unser begrenzten Möglichkeiten an Beobachtungen und Erfahrungen in der Lage ist, in einen logischen für andere nachvollziehbaren (beweisbaren) Zusammenhang zu bringen. Und hier schon scheiden sich die Geister derart, das es noch das klügste wäre zu sagen: Ich weiß, das ich "nichts bestimmtes" wissen kann (weiß).

    2. Gott existiert ---
    und hat tatsächlich das Universum geschaffen - als Initiator - nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung als erste aller weiteren Ursachen - ohne selbst einer Wirkung unterlegen zu sein oder von einer Wirkung - von jemand anderem - abhängig zu sein, gesteuert zu werden.

    Dann können wir weiterhin nur darauf hoffen und danach fragen, das dieser uns um soviel höher dimensionale Gott - ausserhalb von Raum und Zeit stehend - als Schöpfer eines zeitlich begrenzten Universum in dem wir Zeit messen - sich uns in seinen Gedanken offenbaren tut.

    Und das er sich euch - liebe Leser - offenbaren tut, das kann ich jedem nur wünschen und empfehlen hier einmal die Bibel - suchend und fragend - zu lesen.
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    Alt 20.04.2017, 01:46   #42
    broo-klyn
     
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    @habatom,
    Zitat:
    Und das er sich euch - liebe Leser - offenbaren tut, das kann ich jedem nur wünschen und empfehlen hier einmal die Bibel - suchend und fragend - zu lesen.
    lesen ist immer eine gute 'Sache'. Wo es hapert, das sind die Interpretationen von dem, was wir so lesen. Bei trivialer Literatur haben wir weniger Probleme, als mit Fachliteratur, oder einer Literatur welche sich mit dem Unsichtbaren beschäftigt.

    Die Bibel kann und darf nicht wissenschaftlich gelesen werden. So wenig wie man z.B. die Edda mit ihren Göttergeschichten als physikalisch, biologisches Werk verstehen wird. Es ist Erbauungsliteratur, mit moralischem Anspruch.

    Wenn in amerikanischen Schulen zunehmend, die Bibel als Wissenschaft verstanden wird, dann wird es sogar gefährlich, weil die geschilderte göttliche Gewalt, schnell in ein inhumanes Gebaren umschlagen kann. Wer differenziert da noch bei der Opferung des eigenen Kindes, oder seziert diesen Vorgang als Geburt des Monotheismus?

    Der viel ältere Codex Hammurapi ist wesentlicher als z.B. die Bibel. Schildert doch dieser das Recht in der frühen Zeit, als geschriebene Übereinkunft, wie man den Frieden im Lande sichert.

    Sicherlich ist die Bibel kein Märchenbuch, aber auch kein Geschichtswerk. Sie ist ein hervorragendes (auch literarisch z.B. in den Psalmen) moralisches Werk über das Leben der Menschen, unter dem Göttergedanken.
    broo-klyn ist gerade online   Mit Zitat antworten
    Alt 20.04.2017, 15:38   #43
    habatom
     
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    habatom ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
    Standard Finden wir Wahrheit in der Religion oder in der Wissenschaft

    Wenn ich behaupte, die Bibel kann keine Fakten zur Entstehung der Erde liefern, dann frage ich mich, warum sie dieses dann tut. In der Schöpfungsgeschichte. Chronologisch und sehr speziell zu Raum und Zeit, zu den (Himmeln) Galaxien und zum Planeten Erde, mit seiner Ausbildung von zuerst Atmosphäre aus Wasser/Sauerstoff und dem Entstehen von pflanzlichem Leben hin zu tierischem Leben bis schlussendlich dem menschlichen Leben.

    Wenn ich also nach Wahrheit suche, woher der Mensch kommt, woher diese Universum kommt und was der Anfang und was das Ende von All dem ist, dann muss ich doch anfangen mit etwas zu rechnen (Gott) der mir in meinem begrenzten Denken als begrenztes menschliches Wesen hier nur weiterhelfen kann.

    Zumindest spätestens dann, wenn ich in der Geschichte der Menschheit auf Kulturen treffe, die schon vor tausenden von Jahren eine Dynamik des Weltalls in ihren spiralförmigen Kreis- und Vorwärtsbewegungen festgehalten haben, die dem sogenannten neuzeitlich klügeren Menschen mit all seinen technischen Hilfsmitteln immer noch das Wasser reichen können, insofern, das erkennbar ist, das der Mensch nicht klüger geworden ist im Laufe der Jahrhunderte. Im Gegenteil.

    Denn dort, wo der Mensch meint, etwas erkannt zu haben, um dann alle paar Jahrzehnte von Fachleuten widerlegt zu werden, die es nun besser zu wissen meinen, die dann auch bald widerlegt werden von Leuten die noch schlauer sind, scheint das Verständnis des Menschens von der Welt, die ihm umgibt, eher abzunehmen.
    Er sich im Dunkel von Spekulationen und Theorien über die Substanz des Universums, was ihn umgibt, in immer größeren Scharen von sogenannten Fachleuten, die sich immer weiser zu halten scheinen, zunehmend verliert und entfernt von demjenigen, der ihm überhaupt erst Weisheit und Verstand geben kann. Gott selbst.

    Wie sieht es mit deiner Gottes Beziehung aus?
    habatom ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 20.04.2017, 23:46   #44
    broo-klyn
     
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    Standard

    @habatom,
    Zitat:
    Wenn ich behaupte, die Bibel kann keine Fakten zur Entstehung der Erde liefern, dann frage ich mich, warum sie dieses dann tut. In der Schöpfungsgeschichte. Chronologisch und sehr speziell zu Raum und Zeit, zu den (Himmeln) Galaxien und zum Planeten Erde, mit seiner Ausbildung von zuerst Atmosphäre aus Wasser/Sauerstoff und dem Entstehen von pflanzlichem Leben hin zu tierischem Leben bis schlussendlich dem menschlichen Leben.
    du stellst einem Buch eine Frage...? Wie kannst du da Antwort erwarten, namentlich wo dieses 'Buch' von vielen Autoren zu höchst unterschiedlichen Zeiten mit Beiträgen (manche gar doppelt) 'verfasst' wurden?

    Den Menschen früher Zeiten konnte man die Kontingenz* nicht erklären, daher wurde zwangsläufig ein Märchenbuch verfasst.
    Zitat:
    Wenn ich also nach Wahrheit suche, woher der Mensch kommt, woher diese Universum kommt und was der Anfang und was das Ende von All dem ist, dann muss ich doch anfangen mit etwas zu rechnen (Gott) der mir in meinem begrenzten Denken als begrenztes menschliches Wesen hier nur weiterhelfen kann.
    dies geht 'mechanisch' mit der Physik (Kosmologie) oder religiös mit einem Glauben, wie er von vielen Völkern im Laufe der Zeit erdacht wurden. Und ! dies muss Jeder für sich beantworten.
    Zitat:
    Zumindest spätestens dann, wenn ich in der Geschichte der Menschheit auf Kulturen treffe, die schon vor tausenden von Jahren eine Dynamik des Weltalls in ihren spiralförmigen Kreis- und Vorwärtsbewegungen festgehalten haben, die dem sogenannten neuzeitlich klügeren Menschen mit all seinen technischen Hilfsmitteln immer noch das Wasser reichen können, insofern, das erkennbar ist, das der Mensch nicht klüger geworden ist im Laufe der Jahrhunderte. Im Gegenteil.
    da bin ich anderer Ansicht. Der Mensch ist wesentlich klüger geworden, ob er weiser geworden ist, kann ich nicht sagen.
    Zitat:
    Denn dort, wo der Mensch meint, etwas erkannt zu haben, um dann alle paar Jahrzehnte von Fachleuten widerlegt zu werden, die es nun besser zu wissen meinen, die dann auch bald widerlegt werden von Leuten die noch schlauer sind, scheint das Verständnis des Menschens von der Welt, die ihm umgibt, eher abzunehmen.
    dies nennt man forschen, und dieses ist in der Natur des Menschen fundiert.
    Zitat:
    Er sich im Dunkel von Spekulationen und Theorien über die Substanz des Universums, was ihn umgibt, in immer größeren Scharen von sogenannten Fachleuten, die sich immer weiser zu halten scheinen, zunehmend verliert und entfernt von demjenigen, der ihm überhaupt erst Weisheit und Verstand geben kann. Gott selbst.
    der Zweifel ist ein Kind der Vernunft. Wie könnte der Mensch - erst vor 2 Millionen Jahren aus dem 'Schlamm gekrochen' - die Natur des Universums schon jetzt begreifen? Ich wiederhole mich, der größte Teil der Zukunft liegt noch vor dem Menschen, nicht hinter ihm.
    Zitat:
    Wie sieht es mit deiner Gottes Beziehung aus?
    ich weiß es nicht, aber ich werde es wissen werden.

    * https://de.wikipedia.org/wiki/Kontin...rie_(Evolution)
    broo-klyn ist gerade online   Mit Zitat antworten
    Alt 21.04.2017, 22:23   #45
    habatom
     
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    Standard Wenn die Zukunft nach Millionen von Jahren noch neue Erkenntnisse erhoffen lassen....

    Nur mal kurz zum Buch der Bücher - eines der am best erforschtesten Buches, das überhaupt je der Forschung unterzogen werden, mit einer Genauigkeit über die Jahrhunderte erhalten, (siehe die Quamran Rollen mit Jesaja Schriften, die nahezu identisch sind mit den Übersetzungen, die heute vorliegen) die auch heute noch den Gläubigen schlüssig und sinngemäß Auskünfte über Gott und den Menschen geben kann, scheinbar dann von dir aber nur dem Hörensagen bekannt ist und wir deswegen hier nicht auf Augenhöhe diskutieren können.

    Aber zu deinem letzten Statement:

    Ich wiederhole mich, der größte Teil der Zukunft liegt noch vor dem Menschen, nicht hinter ihm.ich weiß es nicht, aber ich werde es wissen werden.



    Kann ich nur sagen, das dies wie eine billige Durchhalteparole klingt von einem Menschen mit Halbwissen, der sich nicht ansatzweise einmal tiefer selbst Gedanken gemacht hat, geschweige denn die Gedanken anderer noch nachzuvollziehen im Stande ist, wenn er meint, das er in Zunkunft noch mehr wissen wird, als er jetzt schon ---NICHT --- weiß und mit diesem Nichtwissen auch noch prahlt.

    Tut mir Leid, aber hier ist für mich die Diskussion mit Dir zu Ende.
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    Alt 22.04.2017, 02:09   #46
    broo-klyn
     
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    Standard

    @habatom,
    Zitat:
    Nur mal kurz zum Buch der Bücher - eines der am best erforschtesten Buches, das überhaupt je der Forschung unterzogen werden, mit einer Genauigkeit über die Jahrhunderte erhalten, (siehe die Quamran Rollen mit Jesaja Schriften, die nahezu identisch sind mit den Übersetzungen, die heute vorliegen) die auch heute noch den Gläubigen schlüssig und sinngemäß Auskünfte über Gott und den Menschen geben kann, scheinbar dann von dir aber nur dem Hörensagen bekannt ist und wir deswegen hier nicht auf Augenhöhe diskutieren können.
    wie willst du meine 'Augenhöhe' bestimmen, so gut kennen wir uns nicht. Auch nicht mein Wissen (oder Nichtwissen) über die Bibel oder ähnliche Schriften.Ich wiederhole mich, der größte Teil der Zukunft liegt noch vor dem Menschen, nicht hinter ihm.ich weiß es nicht, aber ich werde es wissen werden.
    Zitat:
    Kann ich nur sagen, das dies wie eine billige Durchhalteparole klingt von einem Menschen mit Halbwissen, der sich nicht ansatzweise einmal tiefer selbst Gedanken gemacht hat, geschweige denn die Gedanken anderer noch nachzuvollziehen im Stande ist, wenn er meint, das er in Zunkunft noch mehr wissen wird, als er jetzt schon ---NICHT --- weiß und mit diesem Nichtwissen auch noch prahlt.
    was du interpretierst ist natürlich deine Angelegenheit. Seltsamerweise kommt mir die Bezeichnung Halbwissen bekannt vor; allerdings von einem anderen User.

    Wenn ich schrieb, dass der größte Teil der Zukunft noch vor dem Menschen liegt, so ist dies sowohl kosmologisch als auch logisch richtig. Denn wie ich schrieb, gibt es den Menschen noch nicht so sehr lange, und wenn er diesen Planeten nicht vorher zerstört, ist die Zeit, welche ihm auf diesem verbleibt,länger als die Zeit seines 'Hervorkommens'. Und das Universum ist noch 'länger', wenn der Mensch diesen Planeten verlassen würde (müsste). Dass ich es wissen werde, bezog sich auf meinen persönlichen Tod, der mich hoffentlich klüger werden lässt?
    Zitat:
    Tut mir Leid, aber hier ist für mich die Diskussion mit Dir zu Ende.
    lass man gut sein, für 'Leuchtturmwissen' bin ich auch nicht zu haben.
    broo-klyn ist gerade online   Mit Zitat antworten
    Alt 22.04.2017, 14:09   #47
    habatom
     
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    Hallo Broo-klyn,

    nun muss ich dir doch schreiben - denn Du brauchst -- Licht --- und du brauchst ...--- einen Leuchtturm, der dir den Weg weist, zum Land, zu neuen Ufern....

    denn - solange du dabei stehenbleibst und dich ständig wiederholst in deinen Vermutungen -- oder soll ich sagen deinem unerschütterlichen Glauben (auf welche Tatsachen stützt er sich noch gleich...---?) das die Menschheit in ihrer geistigen intellektuellen wissensmäßigen Entwicklung die meisten Jahre noch vor sich hat, dann bist du mehr als blauäugig Angesichts der rapide zunehmenden Zerstörung unseres Planeten durch den ach so schlauen und sich stets weiter und höherentwickelnden Menschen.

    Was dann kosmologisch richtig ist oder nicht bedarf auch einer genauen Überprüfung unserer Messmethoden und Grundannahmen. Nur mal als Beispiel: Wir erleben Zeit und Messen dem Licht hierbei eine Geschwindigkeit zu von rund 300.000 Metern pro Sekunde. Genauso könnte es aber sein, das nicht das Licht mit einer Geschwindigkeit auf uns einfällt, sondern wir uns dem Licht mit unserem Zeitempfinden nähern und das Licht - oder energetische Strahlung/elektromagnetische Wellen - gar keine Geschwindigkeit haben sondern immer überall gleichzeitig sind.

    Eine Denkmodell, womit man durchaus rechnen könnte. Genauso das Denkmodell das alles sich um die Erde dreht, wenn wir die Erde als feststehenden Mittelpunkt des Universums betrachten - was ja nicht verboten wäre, wenn ich Grundannahmen treffe oder Beobachtungspositionen einnehme. Festlegungen treffe. Und hier fängt die Bibel dann an ein ganz neues Licht zum Verständnis unseres Universums zu geben. Was uns halt nicht vor immer neue Türen und Geheimnisse stellt, nachdem wir scheinbar ein Geheimnis gelüftet haben.

    Insofern wünsche ich dir neue inspiriende Einblicke und Erfahrungen in deinen Beobachtungen und Schlussfolgerungen zur Entwicklung und zum Aufbau unseres Universums.
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    Alt 23.04.2017, 18:22   #48
    broo-klyn
     
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    @habatom,
    Zitat:
    nun muss ich dir doch schreiben - denn Du brauchst -- Licht --- und du brauchst ...--- einen Leuchtturm, der dir den Weg weist, zum Land, zu neuen Ufern....
    nanu! Ich bezahle doch meine Stromrechnung per Dauerüberweisung... Rätsel über Rätsel!
    Zitat:
    denn - solange du dabei stehenbleibst und dich ständig wiederholst in deinen Vermutungen -- oder soll ich sagen deinem unerschütterlichen Glauben (auf welche Tatsachen stützt er sich noch gleich...---?) das die Menschheit in ihrer geistigen intellektuellen wissensmäßigen Entwicklung
    diesen Schmonses wollen wir mal leichten Herzens übergehen, nicht wahr? Du schreibst hier nicht mir einem Kind.
    Zitat:
    ... die meisten Jahre noch vor sich hat, dann bist du mehr als blauäugig Angesichts der rapide zunehmenden Zerstörung unseres Planeten durch den ach so schlauen und sich stets weiter und höherentwickelnden Menschen.
    meinst, dass wir keine 2 Millionen Jahre mehr als Rasse überleben? Ist auch egal, dann gibt es eben andere Träger des 'Lebens'. Und da dieser Planet noch eine Erwartung von 1.75 Milliarden Jahre haben soll, jede Menge Zeit, ein plausibles Modell von Gott und der Welt zu entwickeln.
    Zitat:
    Was dann kosmologisch richtig ist oder nicht bedarf auch einer genauen Überprüfung unserer Messmethoden und Grundannahmen. Nur mal als Beispiel: Wir erleben Zeit und Messen dem Licht hierbei eine Geschwindigkeit zu von rund 300.000 Metern pro Sekunde. Genauso könnte es aber sein, das nicht das Licht mit einer Geschwindigkeit auf uns einfällt, sondern wir uns dem Licht mit unserem Zeitempfinden nähern und das Licht - oder energetische Strahlung/elektromagnetische Wellen - gar keine Geschwindigkeit haben sondern immer überall gleichzeitig sind.
    reiche diese Ideen dem Nobelkomitee in Stockholm ein, die werden sich sicherlich freuen.
    Zitat:
    Eine Denkmodell, womit man durchaus rechnen könnte. Genauso das Denkmodell das alles sich um die Erde dreht, wenn wir die Erde als feststehenden Mittelpunkt des Universums betrachten - was ja nicht verboten wäre, wenn ich Grundannahmen treffe oder Beobachtungspositionen einnehme.
    dann noch die Scheibennatur dieses Planeten berücksichtige.... Klasse!
    Zitat:
    Festlegungen treffe. Und hier fängt die Bibel dann an ein ganz neues Licht zum Verständnis unseres Universums zu geben. Was uns halt nicht vor immer neue Türen und Geheimnisse stellt, nachdem wir scheinbar ein Geheimnis gelüftet haben.
    hast du - nur mal als Beispiel - irgendwo in der Bibel die Geschwindigkeit von 299.792.458 m/s erlesen? Wenn nicht, warum verknüpfst du dann ein ethisch, moralisches Werk, mit einer modernen Physik? Und dass der Mensch, aufgrund seiner Wärmestrahlung (welche ja auch ein Teil des elektro-magnetischen Spektrums ist), diese mit Lichtgeschwindigkeit (Wellenlänge 10 hoch5 Meter) abstrahlt, eine triviale Erkenntnis.
    Zitat:
    Insofern wünsche ich dir neue inspiriende Einblicke und Erfahrungen in deinen Beobachtungen und Schlussfolgerungen zur Entwicklung und zum Aufbau unseres Universums.
    ich bin weder Kosmologe noch Physiker und bleibe bei meinen Leisten. Was 1. zu empfehlen ist, und 2. mir die Freiheit lässt, mir darüber Gedanken zu machen (wie wohl jeder dies tut, sofern er nicht durch eine Doktrin verbogen wurde).
    broo-klyn ist gerade online   Mit Zitat antworten
    Alt 23.04.2017, 23:46   #49
    habatom
     
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    Standard Der Glaube an die Evolution und Weiterentwicklung des Menschens

    Wenn ich mal eine These von einigen Personen hier zusammenfasse. Es scheint Menschen zu geben, die behaupten, wir wissen nicht genau wie das Universum entstanden ist, aber wir werden es irgendwann wissen.

    Gleichzeitig schließen diese Menschen aber kategorisch die Existenz eines Gottes als Initiator des Universums aus und meinen, das das Universum ausschließlich durch sich selbst entstanden ist - oder schon immer existierte.

    Glauben an den Zufall, der letztendlich diese Welt hervorgebracht haben soll, geben aber zu, hier genaue Zusammenhänge darüber (noch) nicht zu verstehen.

    Und nun frage ich diese Menschen. Warum sollte ich sie ernst nehmen?


    Wenn ich weiß, das das Universum von Gott geschaffen wurde...?

    Nun - ich will sie soweit ernst nehmen, wie ihre Beobachtungen und Überlegungen schlüssig sind und beweisbar sind. Allgemein anerkannte Beweise bleiben sie aber in vielen Dingen schuldig. Was nun nicht heißt, hier die Diskussion abzubrechen. Denn Ernst nehmen sollte man einander schon.


    Denn Geringschätzung der Gedanken und Ansichten anderer Menschen, die sich nicht weniger Gedanken gemacht haben, wird keinem letztendlich weiter helfen den Geheimnissen unserer Existenz auf die Spur zu kommen.
    habatom ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 24.04.2017, 18:24   #50
    broo-klyn
     
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    Standard

    @habatom,
    Zitat:
    Wenn ich mal eine These von einigen Personen hier zusammenfasse. Es scheint Menschen zu geben, die behaupten, wir wissen nicht genau wie das Universum entstanden ist, aber wir werden es irgendwann wissen.
    nun, da es in letzter Zeit eigentlich nur wir zwei Hübschen und MIranda war (wobei ich mich frage, ob du und Miranda nicht eine Person sind), dürfte die Zusammenfassung darauf hinauslaufen, dass du meine Ansichten nicht teilst; dein gutes Recht, aber dafür hätte auch ein Satz gereicht.
    Zitat:
    Gleichzeitig schließen diese Menschen aber kategorisch die Existenz eines Gottes als Initiator des Universums aus und meinen, das das Universum ausschließlich durch sich selbst entstanden ist - oder schon immer existierte.
    wo hast du dies erlesen? Du machst den Fehler (wenn ich dies sagen darf), dass du Glaubensinhalte mit der Physik verknüpfen möchtest. Das kann nicht funktionieren, da Gott nicht falsifizierbar ist, bei der Physik ist es dagegen der Fall (oder es ist keine Wissenschaft).
    Zitat:
    Glauben an den Zufall, der letztendlich diese Welt hervorgebracht haben soll, geben aber zu, hier genaue Zusammenhänge darüber (noch) nicht zu verstehen.
    der Zufall (die Kontingenz) ist eine Denkrichtung der Evolution, und ist konträr einer anderen Denkrichtung der Konvergenz (das was wir als Stufenleiter der Entwicklung verstehen). Mit dem 'zugeben' hat es so seine Bewandtnis. Mir sind Menschen jedenfalls angenehmer etwas nicht zu wissen, als dass sie ihr Unwissen in Märchen verpacken, und dies als Religion ausgeben welche dann den Stuss sakrosankt machen soll.
    Zitat:
    Und nun frage ich diese Menschen. Warum sollte ich sie ernst nehmen?
    weniger pathetisch geht auch. Niemand der bei klarem Verstand ist, muss zu irgendeinem Glauben gezwungen werden. Es gibt Wahrscheinlichkeiten und persönliche Gewichtungen, welche den Einen mehr zum Glauben, einen anderen eher zum Wissen bringen. Beides ist zu tolerieren, denn daran mangelt es.
    Zitat:
    Wenn ich weiß, das das Universum von Gott geschaffen wurde...?
    du glaubst es, was ja keine 'Sünde' ist. Ein anderer sieht dies anders; so einfach ist die Chose.
    Zitat:
    Nun - ich will sie soweit ernst nehmen, wie ihre Beobachtungen und Überlegungen schlüssig sind und beweisbar sind. Allgemein anerkannte Beweise bleiben sie aber in vielen Dingen schuldig. Was nun nicht heißt, hier die Diskussion abzubrechen. Denn Ernst nehmen sollte man einander schon.
    wooow! Du willst Menschen ernst nehmen, auch wenn sie eine andere Ansicht haben? Na ja, dies lässt hoffen . Den Dialog wolltest doch du beenden, oder habe ich hier was falsch gelesen?

    Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, welche kein Mensch - ich wiederhole kein Mensch - wissen kann. Dieses Nichtwissen kann er selbstverständlich mit Gott erklären. Aber er darf keineswegs sich den Weg dadurch verbauen, dies als endgültig zu betrachten, sondern sollte dann demütig sagen: ich glaube (credo)..., wie z.B. diese Bekenntnisse beginnen. Denn nicht ohne Grund beginnen sie so und nicht mit :ich weiß (scio)..
    Zitat:
    Denn Geringschätzung der Gedanken und Ansichten anderer Menschen, die sich nicht weniger Gedanken gemacht haben, wird keinem letztendlich weiter helfen den Geheimnissen unserer Existenz auf die Spur zu kommen.
    sicherlich nicht! Aber ein wenig Sekundärliteratur über die Gedanken der Menschheit zu diesem 'Problem', wäre nicht von Schaden.

    Ob unsere Existenz ein Geheimnis ist, dürfte auch umstritten sein, denn niemand kann sagen, wie sich z.B. ein 'primitiver' Einzeller zu diesem Thema versteht. Leben, ja dies kann man vielleicht als Geheimnis auffassen, aber der Mensch ist eine biologische Entität wie Millionen andere auch. Ein Zellklumpen, welcher von sich sagt, er wäre beseelt.

    Natürlich hat der Mensch viele Eigenschaften an sich, welche eine reproduzierbare Funktion haben; aber er hat auch ebenso viele Eigenschaften, welche erst mit der Kommunikation (dem Lernen) mit anderen Menschen sichtbar werden. Ein Kind mit wenigen Jahren, wäre verloren, würde es nicht trainiert durch seine Artverwandten. Möchte ungern an die Experimente erinnern, als es Herrschen einfiel, die Ursprache der Menschen zu ergründen, und Neugeborenen - außer der Nahrungsaufnahme etc. - keine weiteren Zuwendungen zu machen. Sie starben oder wurden (blieben?) blöd.

    Die kulturelle Evolution ist gleichrangig der biologischen.

    Der Mystizismus GOTT ist eine Möglichkeit, mit dem Nichtwissen umzugehen; eine.
    broo-klyn ist gerade online   Mit Zitat antworten
    Alt 25.04.2017, 22:48   #51
    habatom
     
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    habatom ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
    Standard was wir wissen können und was wir nicht wissen können

    Wenn ich über die Vereinbarkeit von dem Glauben an einen unsichtbaren Gott, der Erkenntnisse vermitteln kann (durch Offenbarung dieses Gottes - die sonst dem menschlichen Horizont nicht zugänglich wären) und der Wissenschaft im allgemeinen nachdenke, die sich auf meßbare, "sichtbare" Fakten stützen, über die ein allgemeines Übereinkommen leichter möglich ist, anhand unserer 5 Sinne, die hier zu einem einstimmigen Erfahrungswissen führen können, dann kommen wir letztendlich in der Diskussion an einen Punkt, wo nur derjenigen einen Gläubigen Menschen verstehen kann, seine Erfahrungen und Überzeugungen teilen kann, der sich auch auf diesen Glauben an diesen Gott eingelassen hat.

    Andererseits kann ich als Gläubiger sehr gut die Ansichten von Ungläubigen nachvollziehen, wie sie dazu kommen und warum sie nicht anders können, als nur zu eben diesen Schlußfolgerungen zu gelangen.

    Aber wir können uns halt kein gemeinsames Erfahrungswissen teilen, weil die gemeinsame Erfahrung an einen gemeinsamen Gott fehlt.

    Deswegen wollte ich die Diskussion auch so langsam hier beenden. Weil wir an einen Punkt gelangt sind, wo wir nicht weiter kommen. Auch gerade dann, wenn keiner noch Fragen stellt, auf die er vom anderen Antworten erhofft. Was aber nicht weiter schlimm sein soll. Und was der allgemeinen wissenschaftlichen Forschung ja auch keinen Abbruch tut.

    Entscheidend ist doch letztendlich, wie gut ich mit meinen Überzeugungen leben kann und durchs Leben komme, nicht wie ich sie gewonnen habe. Ich wünsche allen Lesern hierbei viel Erfolg, an was immer sie auch glauben oder nicht glauben.
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    Alt 29.04.2017, 15:50   #52
    Miranda
     
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    Miranda befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Zitat:
    Zitat von habatom Beitrag anzeigen

    Gleichzeitig schließen diese Menschen aber kategorisch die Existenz eines Gottes als Initiator des Universums aus und meinen, das das Universum ausschließlich durch sich selbst entstanden ist - oder schon immer existierte.
    Ja das Universum ist durch sich selbst entstanden.
    Und ja es hat schon immer existiert, und wird auch immer existieren.


    Zitat:
    Glauben an den Zufall, der letztendlich diese Welt hervorgebracht haben soll, geben aber zu, hier genaue Zusammenhänge darüber (noch) nicht zu verstehen.
    Lieber habatom! Es gibt die Natur , das ist unser Schöpfer.
    Das ist die höhere Macht. Sie besitzt Intelligenz, Energie.... und alles nötige!

    was bedarf es da mehr!? : Nichts !

    "Gott" - sind nur Menschengeschichten, die Märchen der Religiösen.
    Hast Du noch Fragen?


    Zitat:
    Wenn ich weiß, das das Universum von Gott geschaffen wurde...?
    Das kannst du nicht wissen! denn diese Theorie beruht nur auf glauben

    __________________
    Wo es keine Wahrheit gibt, da gibt es auch keine Gerechtigkeit.
    Miranda ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 29.04.2017, 16:15   #53
    Miranda
     
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    Zitat:
    Zitat von habatom Beitrag anzeigen

    der sich auch auf diesen Glauben an diesen Gott eingelassen hat.
    Ich würde Jedem raten, vom >Glauben< Abstand zu nehmen!
    weil: jeder Glaube auch ein Irrglaube sein kann (und das ist was ganz schlimmes)


    Zitat:
    Weil wir an einen Punkt gelangt sind, wo wir nicht weiter kommen.
    Es gibt kein Punkt, an dem man nicht weiter kommt (frage die gelehrte Person Miranda )


    Zitat:
    Entscheidend ist doch letztendlich, wie gut ich mit meinen Überzeugungen leben kann und durchs Leben komme, nicht wie ich sie gewonnen habe. Ich wünsche allen Lesern hierbei viel Erfolg, an was immer sie auch glauben oder nicht glauben.
    Nicht ganz!
    Es geht um das Gesamte, es geht nicht nur um einem Selbst - es sei denn du bist ein Egoist.

    __________________
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    Alt 30.04.2017, 01:27   #54
    broo-klyn
     
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    @Miranda,
    Zitat:
    Ja das Universum ist durch sich selbst entstanden.
    Und ja es hat schon immer existiert, und wird auch immer existieren.
    man vergleiche dieses Statement mit dem folgenden:
    Zitat:
    Das kannst du nicht wissen! denn diese Theorie beruht nur auf glauben
    so kleidet man seinen Glauben in eine pseudowissenschaftliche Sprache, und bescheinigt dem 'Gegenüber' den Status eines Idioten.
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    Alt 30.04.2017, 03:24   #55
    Miranda
     
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    Was Sie da geben ist doch nur Ihre: Meinung
    Was für einen Glauben?

    Ja was ich habe ist nur eine: Theorie
    Aber ich kann die Fragen zu meiner Theorie beantworten.

    Stellen Sie doch mal bitte Ihre Theorie vor!

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    Alt 12.05.2017, 16:41   #56
    spassiges
     
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    spassiges wird schon bald berühmt werden
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    hui hier gehen aber jede menge begriffe kreuz und quer durcheinander was?!
    auf mich macht das ein wenig den eindruck, als hätte sich jemand aus diversen religionen plus ein wenig naturwissenschaft beine eigene religion gebastelt. also so eine art "persönlicher glaube".
    das wiederum bestätigt, was ich immer schon sagte: glaube dient dazu, den menschen ein wenig glücklicher zu machen, ihm eine gewisse standfestigkeit und ruhe zu vermitteln...(usw. usw.)
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    Geändert von spassiges (12.05.2017 um 16:44 Uhr)
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    Alt 14.05.2017, 16:16   #57
    Miranda
     
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    Zitat:
    Zitat von spassiges Beitrag anzeigen
    hui hier gehen aber jede menge begriffe kreuz und quer durcheinander was?!
    ist ihnen etwas unklar?


    Zitat:
    auf mich macht das ein wenig den eindruck, als hätte sich jemand aus diversen religionen plus ein wenig naturwissenschaft beine eigene religion gebastelt. also so eine art "persönlicher glaube".
    meinen Sie ich hätte eine Religion? was spricht denn zu dem?


    Zitat:
    das wiederum bestätigt, was ich immer schon sagte: glaube dient dazu, den menschen ein wenig glücklicher zu machen, ihm eine gewisse standfestigkeit und ruhe zu vermitteln...(usw. usw.)
    ich korregiere den Satz: Glaube dient dazu den behinderten Menschen ein wenig glücklicher zu machen.

    vergleichendes Beispiel:
    Ein Mensch dem z.B. ein Bein fehlt, verhilft eine Prothese ihn ein wenig glücklicher zu machen, ihm eine gewisse standfestigkeit.....
    (Glaube ist mit einer Prothese vergleichbar! - mehr ist Glaube nicht)
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    Geändert von Miranda (14.05.2017 um 16:19 Uhr)
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    Alt 14.06.2017, 13:55   #58
    spassiges
     
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    spassiges wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von Miranda Beitrag anzeigen
    ist ihnen etwas unklar?


    meinen Sie ich hätte eine Religion? was spricht denn zu dem?


    ich korregiere den Satz: Glaube dient dazu den behinderten Menschen ein wenig glücklicher zu machen.

    vergleichendes Beispiel:
    Ein Mensch dem z.B. ein Bein fehlt, verhilft eine Prothese ihn ein wenig glücklicher zu machen, ihm eine gewisse standfestigkeit.....
    (Glaube ist mit einer Prothese vergleichbar! - mehr ist Glaube nicht)
    Hmmmmm nein, ich sehe das anders. Ich bleibe dabei mal im Bild von der Prothese.
    Wenn der Glaube eine Prothese für behinderte Menschen ist, würde es Menschen geben die nicht behindert sind und daher keines Glaubens benötigen.
    Nun kann man sagen, "na die gibt es doch - Atheisten". Aber im Prinzip ist das nicht wirklich richtig.
    Ganz einfach gesagt, gibt es zwei Arten von Atheisten. Die einen sagen, "es gibt keinen Gott und auch keine Götter".
    Die anderen sagen, "mir ist es egal ob es einen Gott oder mehrer Götter gibt, weil ich das nicht klären kann".
    Aber ist genau das ist doch auch nur Glaube, denn wissen tun die Ahteisten es nicht. Sie unterscheiden sich also nicht von den Behinderten Menschen, den Menschen die glauben.
    Also wären alle Menschen behindert und hätten einen Glauben - bedürfen einer Prothese.
    Ich selbst glaube nicht an einen Gott. Ich sehe Religion als eine Art Opium, ein Beruhigungsmittel oder Plazebo, man kann es nenne wie man möchte, es dient dazu, den Menschen die Ungerechtigkeit in ihrem Leben zu erklären und zu erleichtern. Aber wisst ihr was, auch das ist nur "mein Glaube". Also eine Prothese eines behinderten Menschen? Ich denke, das ist die falsche Wortwahl oder?
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    Alt 15.06.2017, 20:06   #59
    Miranda
     
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    Zitat:
    Zitat von spassiges Beitrag anzeigen
    Wenn der Glaube eine Prothese für behinderte Menschen ist, würde es Menschen geben die nicht behindert sind und daher keines Glaubens benötigen.
    ja

    Zitat:
    Nun kann man sagen, "na die gibt es doch - Atheisten". Aber im Prinzip ist das nicht wirklich richtig.
    ist es auch nicht

    Zitat:
    Die anderen sagen, "mir ist es egal ob es einen Gott oder mehrer Götter gibt, weil ich das nicht klären kann"
    du verwechselst das mit: Agnostiker


    Zitat:
    Ich sehe Religion als eine Art Opium, ein Beruhigungsmittel oder Plazebo, man kann es nenne wie man möchte, es dient dazu, den Menschen die Ungerechtigkeit in ihrem Leben zu erklären und zu erleichtern.
    Religionen, erklären doch gar nichts richtig!
    und sie erleichtern auch nichts - es ist mehr ein verdrängen, ignorieren usw. von Problemen... und das sich Einbilden von einer heilen in Ordnung seienden Welt usw. - Sie verbessern die Welt nicht. Religion, ist nichts richtiges - es ist nur ein Ersatz.

    Zitat:
    Aber wisst ihr was, auch das ist nur "mein Glaube". Also eine Prothese eines behinderten Menschen? Ich denke, das ist die falsche Wortwahl oder?
    Gläubige sind beschränkt im Denken! , beschränkt ist gleichzusetzen mit behindert

    ja und ein Atheist alleine ist noch kein besserer Mensch
    sondern der Unterschied macht die: Naturwissenschaft

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    Alt 20.06.2017, 21:43   #60
    spassiges
     
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    Zitat:
    Zitat von Miranda Beitrag anzeigen
    ja

    ist es auch nicht

    du verwechselst das mit: Agnostiker


    Religionen, erklären doch gar nichts richtig!
    und sie erleichtern auch nichts - es ist mehr ein verdrängen, ignorieren usw. von Problemen... und das sich Einbilden von einer heilen in Ordnung seienden Welt usw. - Sie verbessern die Welt nicht. Religion, ist nichts richtiges - es ist nur ein Ersatz.

    Gläubige sind beschränkt im Denken! , beschränkt ist gleichzusetzen mit behindert

    ja und ein Atheist alleine ist noch kein besserer Mensch
    sondern der Unterschied macht die: Naturwissenschaft
    [SIZE="5"]
    Nun, für mich ist der Agnostiker nichts anderes als eine Form des Atheisten. Aber arüber kann man Jahre streiten ohne zu einem guten Ergebnis zu kommen.
    Es sei denn, man versteht ihn als jemanden der sagt: mir ist es absolut egal, ob es einen Gott oder Götter gibt, ich kümmere mich auch nicht darum. Also sozusagen ein konsequenter Totalverweigerer (nur wer ist das wirklich, achselzucken). Für uns ist diese Feinheit derzeit eigentlich egal.
    In der Sache selbst betrachte ich Religionen nicht nur aus dem heute heraus, ich betrachte sie anhand ihrer Entwicklung, also über hunderte von Jahren und mehr.
    Aus diesem Blickwinkel heraus diente Religon seit Ihren Anfängen wirklich nur dazu, der armen Schicht deutlich zu machen, dass ihre Armut richtig ist und den Reichen den Reichtum zu mehren - also dient sie dazu die Einteilung in reich und arm zu vereinfachen und vor allem aufrecht zu erhalten.
    Dass sie dabei die Welt nicht besser macht liegt auf der Hand lächel, damit hast du absolut recht, aber das will Religion doch auch nicht. Wenn ich ein System von Reich und Arm unterstützen will, habe ich keine Interesse daran etwas in der Welt zu verändern. Blos nicht ist dann die Devise.
    Betrachte ich nun nur das Heute, ist Religion teils weiterhin der Erhalt von arm und reich und teils dient sie dem Menschen dazu, sich völlig aus dem ganz normalen Leben mit alle seinem Stress auszuklinken.
    Ich denke weiter, dass nicht alle Gläubigen beschränkt im Denken sind. Einige sicherlich, das wundert mich auch immer wieder, wenn ich mit streng gläubigen Menschen spreche und feststelle, dass sie überhaupt nichts hinterfragen, oft definitiv falsche Aussagen hinnnehmen oder verteidigen bis aufs Blut ohne zu merken, wie "bescheuert" ihre eigene Argumentationd och ist.
    Aber ich bin überzeugt davon, dass wir auch einen großen Teil der hinterfragenden, sozusagen modernen Menschen haben, die Religion nicht blind hinnehmen und die daher auch nicht wirklich beschränkt sind.
    Worin siehst du denn die Beschränktheit vond er du sprichst?
    /SIZE]
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    Geändert von spassiges (20.06.2017 um 21:45 Uhr)
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