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    Alt 27.07.2017, 13:15   #1
    broo-klyn
     
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    Standard Parlamentsarmee

    Tragisch ist der Absturz eines Tiger-Hubschraubers in Mali. Er war aber auch vorhersehbar, denn wer zum 'Schwerte' greift, kann durch das 'Schwert' umkommen.

    Interessant auch, dass die Spezifikation dieses Hubschraubentyps für Mali 'angepasst' wurde. Na ja, inzwischen weiß die BW wohl um die klimatischen Verhältnisse in den Einsatzländern.https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...6sBFqKWGeZNv0g

    In der Sahel-Zone herrschen schon mal Backofentemperaturen dass einem die Luft wegbleibt. Gemessen habe ich diese nie (nur erlitten), aber ich schätze um die 50°C konnte es schon werden. Ein Sandteufel, welcher eine Menge Feinsand spiralig in die Luft befördert, könnte sehr leicht ein High-Tech-Gerät vom Himmel holen.

    "Leuten die da sterben sollen,
    sollt ihr geben was sie wollen"

    Heißt es in einem Soldaten-Spruch von Friedrich d.G. Haben denn die 'Leute' dass, was sie wollten, oder haben sie Geräte, welche für ganz andere Zonen konzipiert wurden und per Trickserei, subtropentauglich gemacht wurden?

    Aber was fällt den Parlamentariern mit ihrer Armee anders ein, als Parteipolitik zu betreiben, und die Verfügbarkeit von Hubschrauberpiloten als Absturzmöglichkeit zu verkünden. Schäbig!

    Geändert von broo-klyn (27.07.2017 um 13:17 Uhr)
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    Alt 27.07.2017, 19:45   #2
    KreuzAs
     
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    Naja, eigentlich dürfte die Umrüstung der Technik kein Problem darstellen. Deutschland exportiert ja auch Waffen in Länder, wo ähnliche klimatische Bedingungen wie in Mali herrschen. Und die werden wohl keinen Schrott kaufen, der bei der erstbesten Gelegenheit versagt.
    Die Frage ist nur, ob man eine entsprechende Umrüstung aus finanziellen Gründen auch will. Vielleicht ist gerade diese Umrüstung des Helis nur halbherzig durchgeführt worden.
    KreuzAs ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 27.07.2017, 23:25   #3
    bosch500
     
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    Vielleicht war der Hubschrauber ja auch wider Erwarten in Ordnung. Denn möglicherweise hat ihn eine Rakete herunter geholt.


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    Alt 28.07.2017, 00:55   #4
    broo-klyn
     
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    @KreuzAs,
    Zitat:
    Naja, eigentlich dürfte die Umrüstung der Technik kein Problem darstellen. Deutschland exportiert ja auch Waffen in Länder, wo ähnliche klimatische Bedingungen wie in Mali herrschen. Und die werden wohl keinen Schrott kaufen, der bei der erstbesten Gelegenheit versagt.
    Die Frage ist nur, ob man eine entsprechende Umrüstung aus finanziellen Gründen auch will. Vielleicht ist gerade diese Umrüstung des Helis nur halbherzig durchgeführt worden.
    du kannst viel machen, aber nicht alles.

    In der Sahelzone gibt es jahreszeitliche Winde, welche mit feinstem Staub (feiner als Puderzucker) das Land überziehen.https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...cv-tyPrbjEDmpw Im Zusatz zum wikipedia-Artikel kann ich bestätigen, dass dieser Staubwind auch über den Senegal/Gambia zieht. Der Staub ist so fein, dass er sogar in mein Kameragehäuse dringen konnte.

    Allerdings ist es jetzt die 'falsche' Jahreszeit für dieses Wetterphänomen, aber wer weiß? Mit High-Tech-Geräten in diesen klimatischen Zonen ist es problematisch, namentlich bei Motoren, welche Luft zur Verbrennung benötigen. PKW z.B.(Japaner, keine Deutschen, denn die können das nicht) haben dort einfache Luftfilter, welche nicht mit Papierfiltern, sondern mit simplen Plastik'dosen' arbeiten, welche man vor einer Fahrt mit einem Griff entleeren kann. Funktionieren in etwa wie beutellose Staubsauger.

    Natürlich erklärt dies nicht den tragischen Absturz eines Helis. Aber die BW musste wissen, in welche Gegend sie ihre Soldaten schickt, und da ist es mit einer Änderung einer Spezifikation nicht getan. Da könnte man ja glatt auch die Verbrauchswerte von PKW den Wünschen von Politikern anpassen, oder?

    Die Helis wurden nicht umgerüstet, denn dann wäre dies publiziert worden, sondern es wurde die Spezifikation - die Außentemperaturen betreffend - geändert. Es ist so, als wenn man Matrosen für den Nordatlantik, das Tragen von Tropenuniformen vorschlägt.

    Der deutsche Waffenexport in aride Länder, dürften andere Spezifikationen beinhalten, als ein braver 'Tiger', welcher von Hessen nach Mali abkommandiert wurde.

    Bei der Spreizung von Einsatzgebieten - welche Röschen so gerne für diese Republik fordert - wäre es notwendig, Waffen und Geräte für alle möglichen Klimazonen vorzuhalten; was macht die Oberstrategin nur, wenn es mal so richtig in die Tropen geht, wo Metall schneller korrodiert, als es bundesdeutscher Nachschub 'reparieren' kann? 'Ne Kalaschnikow kannst du in jeder Klimazone verwenden, aber deutsche Präzisionswaffen...?

    Gut ich habe spekuliert, an welchen Faktoren der Absturz des Helis liegen kann. Es können selbstverständlich auch private Gründe, Ausfall eines Gerätes, der Pfeil eines Wilderers, oder die Kugel eines verärgerten Menschen sein.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 09.08.2017, 22:01   #5
    broo-klyn
     
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    Als Teilergebnis des Heliabsturzes in Mali, wurde heute verkündet:
    Zitat:
    Der in Mali abgestürzte deutsche Kampfhubschrauber hat vor dem Aufprall auf die Erde einem Schreiben des Bundesverteidigungsministeriums zufolge die Rotorblätter verloren. „Nach bisherigen Erkenntnissen lösten sich, nachdem das Luftfahrzeug in den starken Sinkflug übergegangen war, vor dem Aufschlag Teile ..., darunter die Hauptrotorblätter“, heißt es in einer Mitteilung zum aktuellen Stand der Untersuchungen von Verteidigungsstaatssekretär Markus Grübel an den Wehrausschuss des Bundestags, die der Nachrichtenagentur Reuters vorlag. Bis zum Absturz sei der Flug unauffällig verlaufen.

    Der Hubschrauber des Typs Tiger sei am 26. Juli mit einer Geschwindigkeit von etwa 250 Kilometern pro Stunde in einer Höhe von etwa 550 Metern unterwegs gewesen, als er „plötzlich und für die Besatzung überraschend radikal die Nase senkte und in einen starken Sinkflug überging“, heißt es in dem Schreiben.

    Nach etwa zehn Sekunden sei der Helikopter auf die Erde geprallt und habe unmittelbar Feuer gefangen.
    wie können sich, von einem gut gewarteten Heli, ein oder alle Rotorblätter während des Fluges lösen?
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 09.08.2017, 23:53   #6
    broo-klyn
     
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    Nachtrag:
    Zitat:
    Frankreichs Militärintervention in Mali dient nicht nur der Terrorismus-Bekämpfung, sondern auch der Sicherung seiner eigenen Energieversorgung mit preiswertem Uran aus Malis Nachbarland Niger.
    aus der Presse

    Die deutschen Soldaten erhalten seit dem Heli-Absturz 110 € / Tag Gefahrenzulage (Stufe 6 der Gefahrenzulage[höchste Gefahrenzulage]). Das allein sind fast 100.000 € / Tag oder fast 3 Mio. € / Monat, nur für diese Zulagen. Was suchen die deutschen Soldaten unter dänischem! Oberbefehl in diesem Wüstenland?...siehe oben, oder weil Madame Raute, ein Küsschen vom smarten Frenchmann erhielt?

    Oder ist es deshalb?: http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...654880,00.html

    Sollten wir für dieses 'Mali'-Geld (dazu muss nicht erwähnt werden, dass ja auch die Kosten für Gehälter, Transporte, Wartung, Unterkunft usw. anfallen), nicht besser unsere Brücken reparieren, welche bald ihren Geist aufgeben?
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 11.08.2017, 16:05   #7
    schimpanse2
     
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    schimpanse2 ist ein sehr geschätzter Menschschimpanse2 ist ein sehr geschätzter Menschschimpanse2 ist ein sehr geschätzter Mensch
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    Im Vergleich zu den ca. 30 Mrd. Euro pro Jahr von Deutschland zu tragenden Kosten für die angeblichen Flüchtlinge, sind die von brooklyn genannten Beträge, welche der Mali-Einsatz kostet, verschwindend gering.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 11.08.2017, 23:40   #8
    broo-klyn
     
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    Nun muss man - bei aller vergleichenden Arithmetik - noch berücksichtigen, dass der von der BW angeschaffte Heli vom Typ Tiger, wohl eher in einen Dschungel gehört (sagt der Name ja schon), denn in eine Wüstengegend. So wurde heute vom Hersteller* erklärt, dass dieser Kampf-Hubschrauber, nur bedingt tauglich ist.(wörtlich: unsicher ist).

    PS:
    Zitat:
    Am 17. Februar 1998 stürzte ein französischer Tiger während eines Nachtfluges in der Nähe des australischen Townsville ab. Als Ursache wurde menschliches Versagen identifiziert, infolgedessen der voll funktionsfähige Hubschrauber mit dem Boden kollidierte. Der französische Pilot und sein australischer Passagier erlitten nur leichte Verletzungen, der Hubschrauber wurde zerstört.[76]

    Am 4. Februar 2011 stürzte ein Tiger HAP der französischen Armee während eines Nachtfluges in der Nähe von Kabul ab, die beiden Piloten wurden nur leicht verletzt. Feindlicher Beschuss wurde als Absturzursache ausgeschlossen.[77][78]

    Am 8. März 2012 musste ein Tiger ARH der australischen Armee eine Notlandung durchführen, nachdem er während eines Übungsfluges ca. 45 Kilometer nördlich des Oakey Army Aviation Centre eine Stromleitung berührt hatte. Beide Besatzungsmitglieder blieben unverletzt, die Schäden am Hubschrauber wurden als „gering“ eingestuft.[79]

    Am 4. März 2013 stürzte ein deutscher UH Tiger mit ASGARD-F-Rüstsatz des Kampfhubschrauberregiments 36 bei einem Übungsflug in der Nähe von Ettal ab und brannte vollständig aus. Die Besatzung überlebte den Absturz leicht verletzt.[80][81][82] Bis zur Klärung der Ursache wurden alle UH Tiger in Deutschland durch die jeweiligen Kommandeure mit einem Flugverbot belegt, das jedoch zwei Tage nach dem Absturz durch sie und den General Flugsicherheit aufgehoben wurde.[83][84]

    Am 26. Juli 2017 stürzte ein Tiger der Bundeswehr bei Tabankort (Kreis Bourem, Region Gao) im Norden Malis ab, beide Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.[85] Der Hubschrauber brannte vollständig aus.[86] Nach ersten Erkenntnissen der Unfalluntersuchung verlor der Hubschrauber, kurz nachdem die Maschine in den starken Sinkflug übergegangen war, die Hauptrotorblätter. Die eigentliche Unfallursache bleibt weiterhin unklar, die Untersuchungen dauern an.[87] Bis zur Klärung der Absturzursache müssen alle Bundeswehr-Hubschrauber dieses Typs für den Routineflugbetrieb am Boden bleiben.[88] Die im Einsatz befindlichen Maschinen dürfen aber weiterhin bei „Gefahr für Leib und Leben“ am Boden befindlicher Kräfte eingesetzt werden. Die Bundeswehr hatte vier Tiger bei der UN-Mission MINUSMA in Mali im Einsatz.
    Zitat:
    ...soll Generalleutnant Jörg Vollmer von einer Entsendung abgeraten haben. Seiner Ansicht nach sei die Helikopter-Flotte für den Einsatz noch nicht bereit gewesen. Doch die Ministerin entschied anders.(aus der Presse)
    Es ist also, um auf die Kosten zurückzukommen so, das die von mir mit leichter Hand vorgenommenen Kosten, in Wirklichkeit um ein Vielfaches zu multiplizieren sind, weil ein Flieger (mit starrer Kanone, so das der Heli immer auf das Ziel geschwenkt werden muss), ein Witwenmacher ist.

    Dies sollte Frau v.d.L. mal berücksichtigen, bevor sie die Erfüllungsgehilfin der Raute macht, wenn sie wider besserer Beratung, Menschen in den Tod schickt (natürlich nicht sie selbst, sondern die wunderbare Ausrede, dass es ja das Parlament ist, welche dieses vornimmt.

    Ist doch schön, wenn man eine anonyme Masse als verantwortlich vorschieben kann.


    * Airbus Helicopters
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 12.08.2017, 11:43   #9
    schimpanse2
     
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    Die von dir zitierten Nachrichten zu den verschiedenen Hubschrauberunfällen belegen nicht, dass deine Behauptungen auch nur entfernt richtig sind.

    Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Da ist mal von abgefallenen Rotorblättern in einem Absturfall die Rede, in anderen Fällen von einer Berührung einer Stromleitung, dann von "menschlichem Versagen", sowie auch von ungeklärter Absturzursache in einem weiteren Fall.

    Mit von dir solcher an den Haaren herbeigezogener Kritik und Polemik gegen amtierende Politiker beweist du eigentlich nur, dass die anscheinend wenig falsch, aber viel mehr richtig gemacht haben. Ansonsten hättest du vermutlich geeignetere Kritikpunkte mit hoffentlich gehaltvollen Argumenten vortragen können.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 12.08.2017, 22:10   #10
    broo-klyn
     
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    Standard

    Man mag sogar kritische Beiträge ablehnen, aber wenn der Hersteller selbst erklärt, dass diese Hubschrauber "unsicher" sind, so kann man dies nur schönreden, wenn man den Verkünder dieser Tatsachen schlecht redet, nicht wahr?

    Lass also deine dümmlichen Bemerkungen und schreibe was zur Sache. Und was Sache ist, habe ich 'angerissen'.

    Wenn du von Flugtechnik auch nur die geringste Ahnung hättest, dann wäre dir mein kleiner Hinweis, dass dieser Heli mitsamt seiner Kanone, zum Ziel gedreht werden muss; die Franzosen haben den - sonst baugleichen Heli - mit schwenkbaren Kanonen ausrüsten lassen.

    Damit ist gesagt, dass der deutsche Heli sich noch nicht einmal ins Ziel gedreht hat, wo der baugleiche französische Heli, schon längst geschossen hätte.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 12.08.2017, 23:16   #11
    red-kite58
     
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    red-kite58 wird schon bald berühmt werdenred-kite58 wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Man mag sogar kritische Beiträge ablehnen, aber wenn der Hersteller selbst erklärt, dass diese Hubschrauber "unsicher" sind, so kann man dies nur schönreden, wenn man den Verkünder dieser Tatsachen schlecht redet, nicht wahr?
    Gibt es dafür vom Hersteller einen Beleg?
    red-kite58
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    Alt 12.08.2017, 23:27   #12
    red-pike
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen

    Wenn du von Flugtechnik auch nur die geringste Ahnung hättest, dann wäre dir mein kleiner Hinweis, dass dieser Heli mitsamt seiner Kanone, zum Ziel gedreht werden muss; die Franzosen haben den - sonst baugleichen Heli - mit schwenkbaren Kanonen ausrüsten lassen.

    Damit ist gesagt, dass der deutsche Heli sich noch nicht einmal ins Ziel gedreht hat, wo der baugleiche französische Heli, schon längst geschossen hätte.
    Auch diese schwenkbaren Kanonen haben nur einen gewissen Schwenkbereich!
    red-pike
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    Alt 13.08.2017, 01:31   #13
    broo-klyn
     
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    An die vereinigten reds: https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...xpA2aofJRVu7sQ
    es geht auch nicht darum, welchen Schwenkbereich eine/zwei Hubschrauberkanonen haben, sondern darum, das die deutschen Beschaffer es ihren Piloten zumuten, den Heli in die Schussrichtung drehen zu müssen.

    Da dieser Fakt aber wohl nicht absturzbedingt war, und sie sich auch wohl nicht selbst abgeschossen haben, empfehle ich weitere Aufklärungen abzuwarten.

    Fakt ist aber auch, das untaugliches Material und (möglicherweise) überforderte Piloten, in eine Wüste geschickt wurden, um einen unsinnigen Job zu erledigen, welcher Deutschland nichts nützt (denn die BW verhindert weder Flüchtlinge noch spürt sie Menschenhändler auf).

    Sie sichert lediglich die französischen Transportrouten, und dort den 'ungetrübten' Urannachschub aus Niger.

    So Kameraden der Nacht, macht euch mal selbst 'nen Kopp, und mäkelt nicht an jedem Satz herum.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.08.2017, 21:44   #14
    schimpanse2
     
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    @broo-klyn


    Zitat:
    Man mag sogar kritische Beiträge ablehnen, aber wenn der Hersteller selbst erklärt, dass diese Hubschrauber "unsicher" sind, so kann man dies nur schönreden, wenn man den Verkünder dieser Tatsachen schlecht redet, nicht wahr?

    Wo hat er das in dem von dir behaupteten Sinne?



    Zitat:
    Lass also deine dümmlichen Bemerkungen und schreibe was zur Sache. Und was Sache ist, habe ich 'angerissen'.

    Mir kommen viele deiner Beiträge verbohrt, beinahe wie Dummdreist.uneinsichtig und starrsinnig vor. Lies mal selbst deine häufig nebulösen Beiträge. Da fehlt meist die inhaltliche Substanz!


    Zitat:
    Wenn du von Flugtechnik auch nur die geringste Ahnung hättest, dann wäre dir mein kleiner Hinweis, dass dieser Heli mitsamt seiner Kanone, zum Ziel gedreht werden muss; die Franzosen haben den - sonst baugleichen Heli - mit schwenkbaren Kanonen ausrüsten lassen.

    Ich unterstelle einfach, dass die Entscheidungsträger von der Seite des Militärs samt ihren Spezialisten nicht nur mehr Ahnung von Flugtechnik haben dürften, als du und ich zusammen.


    Zitat:
    Damit ist gesagt, dass der deutsche Heli sich noch nicht einmal ins Ziel gedreht hat, wo der baugleiche französische Heli, schon längst geschossen hätte.

    Der Pilot schießt in aller Regel in Flugrichtung. Eine drehbare Kanone macht mehr Sinn, wenn ein Kanonier diesen Job übernimmt. Wie auch immer, du scheinst dein Urteilsvermögen weit zu überschätzen.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 15.08.2017, 14:38   #15
    cyrano35
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    macht euch mal selbst 'nen Kopp, und mäkelt nicht an jedem Satz herum.
    Na, wenn du aber doch erkennbar Unfug erzählst und abstruse Zusammenhänge (zum Beispiel zwischen Bordkanone und Absturzursache) herstellst, wofür du dann Politiker verantwortlich machst... Was sollen die Leute hier im Forum denn anderes tun, als dich auf die dürftige Logik hinzuweisen?
    __________________
    <<Chleudert den Purschen zu Poden!>>
    cyrano35 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 15.08.2017, 22:11   #16
    broo-klyn
     
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    @cyrano35,
    Zitat:
    Na, wenn du aber doch erkennbar Unfug erzählst und abstruse Zusammenhänge (zum Beispiel zwischen Bordkanone und Absturzursache) herstellst, wofür du dann Politiker verantwortlich machst...
    ach Mann, wenn du doch nur das lesen würdest was geschrieben war, und nicht das, was du gerne lesen möchtest..! Es ging um die Beschaffung dieses Hubschraubertyps, welcher in der deutschen Version eben starre Bordkanonen hat, während die französische Version, bewegliche Kanonen hat. D.h. die deutschen Beschaffer (i.d.R. die verantwortlichen Politiker) haben wohl die kostengünstigere Version gewählt. Und so wurde auch von der Politik (v.d.Leyen) diese Maschine für eine Wüste abkommandiert, obwohl das Militär davon abriet. Ich denke, selbst du kannst hier den Gegensatz zwischen Politik und Militär sehen.
    Zitat:
    Was sollen die Leute hier im Forum denn anderes tun, als dich auf die dürftige Logik hinzuweisen?
    als da wäre...etwa die Frage nach dem Schwenkbereich der Kanonen..? Unsinn, den ich nicht kommentiere, denn es ging und geht noch immer, um den Einsatz in Mali mit einem Gerät, von welchem selbst der Hersteller meint, dass es ungeeignet sei. Von der fehlenden Ausbildung von militärischen Hubschrauberbesatzungen habe ich noch kein Wort erwähnt, was ein weiterer Punkt gewesen wäre ...wenn ich es hier mit vernünftigen Leuten zu tun hätte, und nicht mit Moppern an meiner Schreibe.

    Must halt noch ein wenig üben, wenn du ein Großer werden möchtest.
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    Alt 15.08.2017, 22:54   #17
    red-pike
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Must halt noch ein wenig üben, wenn du ein Großer werden möchtest.
    Ob er deine Überheblichkeit überhaupt erreichen will, bezweifle ich!
    red-pike
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    Alt 18.08.2017, 00:29   #18
    broo-klyn
     
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    broo-klyn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Das Problem der Traditionspflege ist keines. Im kollektiven Bewusstsein (siehe Maurice Halbwachs) ist alles enthalten, ist geprägt. Nach drei Generationen ist die mündliche Überlieferung obsolet, geht aber in den Pool des kollektiven Bewusstseins ein.

    Wenn nun aber die Frau v.d.Leyen meint, ein paar ausgeflippte junge Burschen (denn das sind sie in ihren oft seltsam anmutenden Mut-Riten) müssten durch eine Überarbeitung des Traditionserlasses an die Kandare genommen werden, so irrt sich die Frau Minister.

    Ebenso könnte man daran gehen, den jungen Bengels und frustrierten Staatsbürgern, die Bengalos in Fußballstadien abgewöhnen.
    Nicht der Traditionserlass ist schlecht (keine Sorge, ich habe ihn mir durchgelesen), sondern die Hecheleien von Politikern, scheinbare Missstände beseitigen zu müssen. Hier reicht ein Hinweis an die oberste Führung aus, Vergehen (wenn es denn welche waren) intern zu untersuchen und zu ahnden.

    Dass eine schimmernde Wehr in seiner Tradition, nicht an schlimme Auswüchse denkt (keine Armee der Welt ist davon frei) ist normal und kann nicht in die Traditionspflege einbezogen werden. Will sagen, wenn ein Soldat auch um sein Leben kämpft, dann kann er nicht an die Vorschuld alter Armeen denken, sondern nur daran, dass ihn seine Kameraden nicht im Stich lassen.

    Ich finde den Traditionserlass (allein diese Wortschöpfung wäre es wert, untersucht zu werden, denn wie will man tradiertes Denken, Fühlen, Handeln in einem Erlass ‚unterbringen‘?) von 1982 gut so wie er ist. Die Führung (militärisch und politisch) muss diese Armee stets im Auge behalten, aber auch pflegen und ihr das ermöglichen, was von ihr verlangt wird.

    Ich denke, auch ein gefüllter Sandsack sollte in die ‚Cerealienliste‘ der BW eingebracht werden, um daran zu erinnern, dass die BW nicht nur Geld kostet, sondern auch versucht, die Bürger dieses Landes zu schützen.

    Müssten wir die Tradition der Deutschen hinterfragen, sollten wir uns besser selbst als Nation abschaffen. Dann benötigt es auch keiner Symbole und Fahnen und des ganzen Hokuspokus, mit welchem man meint, dass eine Nation damit ausgerüstet sein müsse. Eines bedingt das Andere, so wie der Schuld, die Sühne folgen muss.

    Frau v.d.Leyen, lassen Sie den Traditionserlass so wie er ist, und beschaffen sie lieber „Werkzeuge“ welche für Soldaten sinnvoll und nützlich sind. Zu jeder Führung gehört das Vorbild; seien Sie eine vorbildliche Beschafferin von Werkzeugen, mehr wird von Ihnen nicht verlangt. Da das Parlament inzwischen der Souverän der Deutschen ist (wie ich einer Bildunterschrift aus o.e. Erlass entnehmen konnte) und nicht mehr das Volk?, sollten Sie sich als oberste Lobbyistin der BW verstehen und weniger als CDU-‘Grande‘ mit Kanzlerambitionen.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
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