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    Alt 27.03.2017, 15:21   #1521
    [FTP]Regis_Hastur
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Ich denke, die Idee der Demokratie ist gut, während die Ausführung einer steten Kontrolle zu unterwerfen ist (namentlich, wenn durch sogenannte GroKos das Prinzip unterlaufen wird).
    Ist zwar alles Off Topic, aber hänge mich mal kurz mit rein

    Eigentlich ist die GoKo genau das, was die Bevölkerung möchte, oder?

    Wie kann es sein das an der Regierung Parteien beteiligt werden, die grade mal 7% o.ä. haben?
    __________________
    LG


    Regis


    http://www.fantasticteamplayer.de/clan/

    Geändert von [FTP]Regis_Hastur (27.03.2017 um 15:24 Uhr)
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    Alt 27.03.2017, 18:17   #1522
    anonymausi
     
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    Zitat:
    (...) Die Mogelpackung Hartz4, mit herausgerechneten Arbeitslosen, all die Begrifflichkeiten, welche verschleiern, dass es noch immer an die 5 Millionen Menschen in Deutschland gibt (wie vor Hartz4), welche aber in Leih- und Kurzarbeit oder in Fortbildungseinrichtungen camoufliert sind.(...)
    Einspruch, Euer Ehren! Eben derartige Camouflage gab es auch vor Hartz4 viele, viele Jahre, nur hieß es damals "ABM-Maßnahme". (Und sog. Fortbildungen haben ihren Namen behalten.)

    Ansonsten: Da es derzeit keine Partei gibt, die vom "Volk" in ausreichender Stimmenanzahl zur Alleinregierung (Alleinherrschung??) gewählt wurde/wird/würde, muss Deutschland - müssen wir als Volk - eben nehmen was kommt und wie es kommt. ICH hätte jedenfalls keinen Nerv, alle paar Wochen zur Wahl zu latschen, bis eine allen genehme Regierung zustande kommt. Zumal es ein "allen genehm" eh nie geben wird.
    anonymausi ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 28.03.2017, 12:03   #1523
    Meridian
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    (...)
    Es stimmt, das Positive an Parteien ist ja, dass sie bestimmte Kräfte bündeln und dass überhaupt Mehrheiten für bestimmte Vorhaben geschaffen werden können. Wenn ein Parlament nur aus unabhängigen Kandidaten besteht und das noch in einem Land mit sehr unterschiedlichen Regionen, dann wird es sehr schwer oder unmöglich, einen gemeinsamen Nenner zu finden.

    Zitat:
    Die Lösung: es gibt keine Listen mehr, welche 'verdiente' Parteimitglieder in die Parlamente hieven. Es gibt nur noch Bewerber von Parteien welche zur Wahl stehen. Der, welcher die meisten Stimmen auf sich vereinigt, kommt ins Parlament. Ausgleichs und Überhangmandate und sonstige 'Berechnungen der Blähungen', entfallen. Die Dauer muss auf maximal 2 Legislaturperioden beschränkt werden.
    Bist du dann für das Mehrheitswahlrecht wie in Großbritannien (also sozusagen nur die Erststimme der BT-Wahl)? Wenn ja, gibt es aber eine andere Ungerechtigkeit. Es gewinnt nicht unbedingt die Partei mit den meisten Stimmen, sondern mit den meisten Sitzen. Und wie in UK regiert meist nur 1 Partei, obwohl sie in der Regel nur 30-40% der Stimmen erhält. Kleine Parteien haben kaum eine Chance außer sie sind regional stark (wie z.B. die Scottish National Party)
    Die andere Möglichkeit wäre wie in NL: Das ist eine reine Verhältniswahl (also sozusagen nur die Zweitstimme der BT-Wahl). Aber das geht es nur über Listen. Und wie die bestimmt werden, weiß ich nicht. Es wäre vielleicht nicht schlecht, dass alle Mitglieder der jeweiligen Parteien über eine Vorwahl bestimmen, wer und in welcher Reihenfolge in diese Listen rein darf.
    Zitat:
    Die Vergütung erfolgt nach einer adäquaten A16 (müsste reichen).
    Hm, aber dann Verbot von Nebenjobs. Vorsicht aber mit der Forderung, dass man Politikern jederzeit in deren Bankkonten reinschauen darf. Dann können die Politiker das auch vom Volk verlangen. Anderes Problem: Ob sich dann noch jemand findet, der bei so einem Gehalt überhaupt noch in die Politik will. Dann könnte ganz unfreiwillig die Anzahl der Abgeordneten auf 100 oder weniger fallen (s. u.). Und die könnten glatt noch erpresserisch kommen wie "Mehr Geld oder wir gehen auch".
    Oder muss ein Gesetz her, wonach in der freien Wirtschaft nicht mehr verdient werden darf wie in der Politik, wobei Topmanager wie Minister betrachtet werden? Fragen über Fragen, die ein Problem vielleicht lösen und dafür 3 andere Probleme bringen. (So wie beim Thema Klimawandel: Für jede Antwort in der Forschung eröffnen sich mind. 3 neue Fragen.)
    Zitat:
    Die Anzahl der Abgeordneten darf 300 nicht übersteigen (Deutschland hat mehr Abgeordnete als die USA*, bei einem Verhältnis von 82 : 300 Millionen Einwohnern.
    Da fällt mir der Spruch ein "Weniger ist mehr". Nicht vergessen: Der Bundesrat hat nur 69 Mitglieder.
    (...)
    __________________
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    Alt 28.03.2017, 21:10   #1524
    KreuzAs
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    hi KreuzAs,
    wobei das Wort Demokratie, ein roßtäuscherisches ist, denn weder in Griechenland (Stadtstaaten) als auch in Rom, es keine Demokratien waren.

    Die erste wirkliche Demokratie neuer Zeitrechnung ist die amerikanische (aber auch diese mit Einschränkungen, wenn man die Rechte von Schwarzen z.B. in der frühen Zeit betrachtet).

    Es gibt viele Placebo-Demokratien (wie Russland oder Türkei), wo sich eine diktatorische Form, hinter diesem Label verbirgt.

    Ich denke, die Idee der Demokratie ist gut, während die Ausführung einer steten Kontrolle zu unterwerfen ist (namentlich, wenn durch sogenannte GroKos das Prinzip unterlaufen wird).

    Die eingebaute Nibelungentreue der Deutschen, steht der Demokratie häufig im Wege.
    Deshalb habe ich auch "Interessen der Bürger..." geschrieben. Das Unfreie ohne Bürgerrechte oder Sklaven nicht darunter gezählt haben, hat natürlich mit einer wahren Demokratie auch nicht viel zu tun, aber es war zumindest mal eine Staatsform, in dem kein Imperator das Ganze zusammengehalten hat.
    Ja, mit der amerikanischen "Demokratie" kann man es bedingt vergleichen. Da hatten Sklaven oder Ureinwohner auch keine Bürgerrechte. Und die (damals noch kleinen) Vereinigten Staaten hatten schon Parteien, mehr als heute sogar.
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    Alt 31.03.2017, 20:59   #1525
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    Zitat:
    Zitat von anonymausi Beitrag anzeigen
    @broo-klyn und @balance-dingsda... ( )

    Es ist ja schön, dass ihr euch Gedanken über das "Abdriften" des Parlamentarismus macht...
    Aber, bitte, was wäre denn die Alternative zum Parlamentarismus?

    Nehme ich mal die Definition des Begriffs:

    wäre doch die Alternative zwangsläufig die Errichtung einer Diktatur, denn: keine Wahlen = kein Parlament => kein Parlamentarismus - Ist es das, was ihr erstrebt??
    Es gibt noch andere Formen der Demokratie, z.B. Volksabstimmungen, Räterat usw.
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    Alt 05.04.2017, 00:08   #1526
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    Agentur für Arbeit möchte mehr Druck ausüben auf Arbeitslose.

    http://www.gegen-hartz.de/nachrichte...ng-geplant.php
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    Alt 06.04.2017, 20:43   #1527
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    Mini-Renten bekommen, in Deutschland, nur Leute, die aus irgendeinem Grund, nicht voll gearbeitet haben oder könnten oder von ihren Sachbearbeiter/in über das Ohr gehauen worden. Wer zu wenig Rente bekommt, kann sich von Grundsicherungsamt aufstocken lassen.

    Sind alle Hartz 4-Empfänger faul?

    http://www.arbeitslosengeld-2.de/200...pfaenger-faul/
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    Alt 07.04.2017, 21:46   #1528
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    Das hat mit Sachbearbeitern nichts zu tun. Du bekommst ab einem gewissen Alter von deinem Rentenversicherungsträger jedes Jahr einen Schriebs, auf dem steht, welche Anwartschaft du bis dato erreicht hast. Da kann dich keiner übers Ohr hauen.
    Mit den Minirenten für Leute, die nicht voll gearbeitet haben, also denen Jahre fehlen, stimmt das zwar, aber auch nur bedingt. Bei uns im Betrieb schaffen z.B. viele, die Kleinbauern waren, aber ihren Hof nicht mehr rentabel bewirtschaften können. Sie verdingen sich dann halt als Stablerfahrer oder irgendwo im Versand. Selbst das reicht nicht immer, so das mancher seinen regulären Renteneintritt schon verschoben hat.
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    Alt 07.04.2017, 22:57   #1529
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    Das ist mir bewusst, KreuzAS. Ich meine mit Arbeit, oben im Schreiben, nicht selbstständige Erwerbsarbeit und auch keine unbezahlte Hausarbeit und andere nicht bezahlten Arbeiten, Ehrenämter und Hobbys.
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    Alt 08.05.2017, 21:28   #1530
    Balanceist
     
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    Hartz-4 Sanktionen sind wahrscheinlich verfassungswidrige.

    http://www.gegen-hartz.de/nachrichte...sanktionen.php
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    Alt 09.05.2017, 15:53   #1531
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    Zitat:
    Zitat von Balanceist Beitrag anzeigen
    Hartz-4 Sanktionen sind wahrscheinlich verfassungswidrige.
    Eines von vier Sozialgerichten Thüringens ist -nach 15 Jahren Harz IV und unzähligen Klagen- der Ansicht, da stimme was nicht. Da ist der Begriff "wahrscheinlich" sei euphemistisch.
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    Alt 27.06.2017, 00:51   #1532
    Meridian
     
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    Zum Thema "bedingungsloses Grundeinkommen" kommt etwas Bewegung, ausgerechnet von der Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein. Hier ein Link meines Beitrages dazu:

    http://forum.freenet.de/showthread.p...11#post4657711

    Beitrag #16
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    Alt 02.08.2017, 00:15   #1533
    Balanceist
     
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    Jamaika-Koalition aus Schleswig-Holstein? Kann ich nicht glauben und
    HoChie der Meister auch nicht.

    https://www.youtube.com/watch?v=EvR1lWXxWDQ
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    Alt 29.08.2017, 22:40   #1534
    habatom
     
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    habatom ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
    Standard Wann ist ein Staat gerecht.....

    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    wenn im Alter, eine Hartz4-Biographie ohne jegliche Arbeit, vollendet ist, und dieser eine höhere Lebenssicherung erhält als ein Rentner, welcher arbeitete und Steuern zahlte...dann ist etwas faul im Staate Deutschland!

    Eine Mini-Rente welche zum Leben nicht reicht, wo alte Damen Flaschen aus Mülleimern sammeln, und dann Arbeitslose, welche ihr gesamtes Leben vom Staat alimentiert wurden, sich noch einmal im Bett herumdrehen...dies ist ein unhaltbarer Zustand.

    Ein Staat hat gerecht zu sein, oder es ist kein Staat, denn dafür wurde er 'installiert'.

    Hallo Brooklyn,

    ein Staat wie unser hat es sich vor allem auf die Fahne geschrieben, das die Starken (die arbeiten können und Arbeit finden) das Unvermögen und den Mangel der Schwachen (die vielleicht auch auf Hartz 4 angewiesen sind) tragen.

    Dabei sehe ich die Hartz 4 Leistung als notwendige Grund- und Existenzsicherung an - von der arbeitenden (starken) Bevölkerung finanziert - die ein Solidarstaat nun mal ausmacht.

    Wenn dann im Rahmen einer globalisierten Welt auch das geringere Einkommen eines Menschen in Vollzeitlicher Arbeit nicht mehr ausreicht, um ohne Staatshilfen (Steuergelder) auszukommen, zeigt das "nur" ein System, wo nicht mehr die Politik die Interessen ihrer Bürger bestimmt, sondern entfesselte Märkte eine zunehmende Spanne zwischen Arm und Reich herbeiführen und dadurch einzelne Länder in ein Ungleichgewicht ihrer sozialen Systeme fallen.
    habatom ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 30.08.2017, 11:19   #1535
    schimpanse2
     
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    Relative Armut ist nicht gleich absolute Armut. Globalisierung bedeutet zugleich auch, dass Wohlstandsgewinne bei den Konsumenten ermöglicht wurden.

    Die Behauptung von Linken und linken Anarchisten, man soll die rückständigen Herkunftsländer der Wirtschaftsflüchtlinge aufbauen, damit diese dort bleiben würden, sind fern jeder Realität und beinahe schon Schizophrenie verdächtig anmutend, wenn zugleich von der selben Person gegen die Begleiterscheinungen der Globalisierung argumentiert möchte.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 30.08.2017, 12:51   #1536
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Relative Armut ist nicht gleich absolute Armut. Globalisierung bedeutet zugleich auch, dass Wohlstandsgewinne bei den Konsumenten ermöglicht wurden.

    Die Behauptung von Linken und linken Anarchisten, man soll die rückständigen Herkunftsländer der Wirtschaftsflüchtlinge aufbauen, damit diese dort bleiben würden, sind fern jeder Realität und beinahe schon Schizophrenie verdächtig anmutend, wenn zugleich von der selben Person gegen die Begleiterscheinungen der Globalisierung argumentiert möchte.
    die diskussion, die wir andernorts führen, könnten wir hier jetzt auch weiterführen. ich verzichte aber darauf und werde mich mit dir andernorts weiter auseinander setzen...
    mich würde hier nur interessieren, auf wen und welche aussage konkret du dich mit deinem beitrag konkret beziehst? oder ist dein beitrag nur allgemein in den raum geworfen?
    __________________
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    Alt 30.08.2017, 14:41   #1537
    habatom
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    hi habatom,
    richtig! aber er ist nicht dazu da, Hartz4-Biografien (plur.) zu ermöglichen.


    Hi Broo-klyn,

    es geht in einem Solidarstaat nicht darum, wie du sagst "Hartz4-Biographien" zu ermöglichen, sondern Menschen, die in Not geraten sind (sei es nun freiwillig als am Ende Sozialschmarotzer oder unfreiwillig als Opfer des Systems) aufzufangen. Und das können die Starken kraft ihres höheren Einkommens auch gut leisten. Problematisch wird es dann, wenn die "Schwachen" überhand nehmen...


    Du schreibst dann weiter:

    Die Ungleichheit im eigenen Land, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden (bei jubelnden Politikern über immer höhere Steuereinnahmen), ist für die Politik ein Ritt auf der Rasierklinge. Die Rattenfänger der 'alternativen' Parteien sind schon unterwegs, wie einst die Rattenfänger, als die Kriegsgewinnler aus WKI, rauschende Feste in Berlin feierten, und nur ein Zille sich der Armen 'annahm'.




    Weißt du, du betreibst destruktive Hetze - denn du stellst deine problemlastige Sicht der Dinge dar, ohne einen Ausweg oder eine Lösung anzubieten.

    Das Reichtum zunimmt und auch Armut zunimmt zeigt in einem Staat, der sich als Ganzes - als Einheit - begreifen muss zwar eine Not, aber daraus nun eine Gleichgültigkeit den Verantwortlichen zu unterstellen, indem sie, wie du sagst rauschende Feste feiern - als ob nach ihnen die Sinnflut käme - ist nicht zielführend und tut ihnen auch Unrecht.

    Du schreibst weiter:

    Wie dünn das Eis ist, zeigen uns die Länder Türkei, Polen oder Ungarn, wenn wir glauben, einem vereinten Europa könnte dies nie mehr passieren.
    Was alles passieren kann und was nicht passieren kann ist wohl schon auf dem grünen Tisch ausgeleuchtet worden. Die Frage ist nur noch, wann wird es dahin führen, was eh schon unvermeidlich ist. Dabei will ich aber nicht in Hoffnungslosigkeit und Untätigkeit versinken, sondern im Kleinen mich für die Ideale einsetzen, die primär dazu beitragen, diese Welt und die Menschheit so lang wie möglich zu erhalten.

    Gruß
    Thomas
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    Alt 30.08.2017, 18:59   #1538
    habatom
     
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    Hallo Brooklyn,

    mit den Zitatfunktionen werde ich mir Mühe geben. Dich würde ich dann gerne bitten nicht auf Links zu verweisen die ein gerade behandeltes Thema nicht direkt berühren noch Klärung schenken.

    "Hetzen" war wohl ein unglückliches Wort um zu beschreiben, das du - wie es mir vorkommt - in deinen Beiträgen auf eine Art und Weise Fakten darstellst, die eine bestimmte Reaktion und Meinung des Lesers nur so und nicht anders provozieren. Wenn du verstehst was ich meine --?

    Das Thema hier ist: Ist Hartz 4 unsozial und ich behaupte erstmal: Nein - es ist sehr sozial und zeigt ein wichtiges Prinzip unserer Solidargemeinschaft, in der die Starken die Schwachen tragen und auch solche (er)tragen können, die dieses System für ihren eigenen Vorteil missbrauchen.

    Ich teile desweiteren nicht deine Ansicht und kann sie auch nicht logisch nachvollziehen, das unser "politisches System" aktuell Hartz 4 Biographien fördert. Denn die Verantwortlichkeit eines Menschens, ob er in einem bestehendem politischem System seine Verantwortung, dieses zu fördern und Solidarität zu üben, wahrnimmt, ist die Grundvoraussetzung eines gesunden Staatsapparates.

    Anstatt sich also über das System zu beschweren, sollte jeder hier erstmal seine Verantwortung für den Staat wahrnehmen.

    Eine Regierung kann dann lediglich Regelungen treffen, die zu einer motivierten Wahrnehmung der Verantwortung eines jeden Bürgers führen können. Aber das Gelingen eines Staates - und das ist vom allgemeinen Wohlstand der Bevölkerung mit abhängig (der bei uns im weltweiten Vergleich recht hoch ist) - liegt dann immer am Engagement des Einzelnen.

    Konsequenzen aus Ungleichheiten werden immer und auch bei uns gezogen. Dabei geht es aber nicht nur um Deutschland, sondern auch um Europa und hier können wir nur Gemeinschaftlich das Erreichen, was dann für alle gut sein wird. Bis dahin bleiben Ungleichgewichte nicht aus.
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    Alt 30.08.2017, 21:07   #1539
    KreuzAs
     
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    Hartz4 ist an sich und im Ganzen gesehen nicht unsozial, sondern mittlerweile notwendig geworden. Im Detail einzelner Fälle kann man allerdings z.T. von großen sozialen Ungerechtigkeiten ausgehen.
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    Alt 30.08.2017, 21:10   #1540
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    Zitat:
    Zitat von KreuzAs Beitrag anzeigen
    Hartz4 ist an sich und im Ganzen gesehen nicht unsozial, sondern mittlerweile notwendig geworden. Im Detail einzelner Fälle kann man allerdings z.T. von großen sozialen Ungerechtigkeiten ausgehen.
    ganz einfach, weil es kein system geben kann, das alle eventualitäten berücksichtigen kann...
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