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    Alt 16.06.2016, 18:08   #21
    detektiv3
     
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    Zitat:
    Zitat von vaudis100 Beitrag anzeigen
    Das Äffchen hätte natürlich weiter ausführen müssen! Mit PRODUKTIV hat er recht, verteilt sich aber immer mehr auf die Großbetriebe und die "Knebelung durch die großen Ketten hätte er natürlich auch erwähnen müssen"!
    Beim Milchvieh sind Agrar- Subventionen Teil des Systems.

    Für jede Kuh gibts meine ich rund 1500€ pro Jahr.

    Wer mehr Kühe hat, ist im Vorteil. Der Kostenaufwand je Tier wird geringer. Dementsprechend überleben Großbetriebe Tiefpreisphasen eher, als der Bauer mit 30 Kühen.

    Bei der Fleischerzeugung fließen auch Subventionen. Das gleiche Spiel.
    Plus Zuschüsse für Mastanlagen, Schlachthöfe etc.


    Die Überproduktion wird in Afrika verkloppt, macht den einheimischen Erzeugern das Leben schwer.

    Deren Kinder haben keine Zukunft und ziehen nach Norden.
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    Achtung, sie verlassen trollfreies Gebiet.
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    Alt 16.06.2016, 18:17   #22
    vaudis100
     
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    Zitat:
    Zitat von detektiv3 Beitrag anzeigen
    Beim Milchvieh sind Agrar- Subventionen Teil des Systems.

    Für jede Kuh gibts meine ich rund 1500€ pro Jahr.

    Wer mehr Kühe hat, ist im Vorteil. Der Kostenaufwand je Tier wird geringer. Dementsprechend überleben Großbetriebe Tiefpreisphasen eher, als der Bauer mit 30 Kühen.

    Bei der Fleischerzeugung fließen auch Subventionen. Das gleiche Spiel.
    Plus Zuschüsse für Mastanlagen, Schlachthöfe etc.


    Die Überproduktion wird in Afrika verkloppt, macht den einheimischen Erzeugern das Leben schwer.

    Deren Kinder haben keine Zukunft und ziehen nach Norden.
    Du bist ein furchtbarer "Rechthaber"! Ich kann die nicht leiden außer natürlich wenns ich bin! Allerdings habe ich auch nichts anderes geschrieben!
    vaudis100 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 16.06.2016, 18:22   #23
    sunni372
     
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    Zitat:
    Zitat von KreuzAs Beitrag anzeigen
    Unausgegorener Grünen-Humbug, wie immer.
    Es gibt genug Leute, die jeden Cent dreimal umdrehen müssen. Die sind auf billige Lebensmittel angewiesen. Man kann ja auch teures Bio-Fleisch kaufen, sofern man genug Kohle hat.
    Das auf Gaststätten und Imbisse auszudehnen, ist noch irriger. Das einzige, was dann passieren wird, ist das die dann massenhaft schließen werden, weil keiner mehr kommt. Gerade in Gaststätten sind die Preise eh schon zu hoch. Was soll denn dann ein Schnitzel kosten? 30 Euro, oder was? Dann kann ich auch gleich ins Gourmet-Restaurant gehen.
    Die Grünen sind keine Friedenspartei mehr, sondern eine Partei für Besserverdienende, FDP mit grünem Anstrich, Opportunisten im Nadelstreifenanzug.
    Petra Kelly würde sich im Grabe umdrehen wenn sie wüsste was aus dieser Partei geworden ist.
    sunni372 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 16.06.2016, 18:23   #24
    detektiv3
     
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    Zitat:
    Zitat von vaudis100 Beitrag anzeigen
    Du bist ein furchtbarer "Rechthaber"! Ich kann die nicht leiden außer natürlich wenns ich bin! Allerdings habe ich auch nichts anderes geschrieben!
    Du hast recht.

    Das sollte kein Widerspruch sein. Eher eine Ergänzung.
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    Alt 16.06.2016, 18:31   #25
    vaudis100
     
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    Zitat:
    Zitat von detektiv3 Beitrag anzeigen
    Du hast recht.

    Das sollte kein Widerspruch sein. Eher eine Ergänzung.
    Seufz! Dok in der Ur-Enterprse: Endlich habe ich mal das letzte Wt!
    vaudis100 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 16.06.2016, 19:01   #26
    abrakadabra
     
    Benutzerbild von abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von KreuzAs Beitrag anzeigen
    Unausgegorener Grünen-Humbug, wie immer.
    Es gibt genug Leute, die jeden Cent dreimal umdrehen müssen. Die sind auf billige Lebensmittel angewiesen. Man kann ja auch teures Bio-Fleisch kaufen, sofern man genug Kohle hat.
    Das auf Gaststätten und Imbisse auszudehnen, ist noch irriger. Das einzige, was dann passieren wird, ist das die dann massenhaft schließen werden, weil keiner mehr kommt. Gerade in Gaststätten sind die Preise eh schon zu hoch. Was soll denn dann ein Schnitzel kosten? 30 Euro, oder was? Dann kann ich auch gleich ins Gourmet-Restaurant gehen.
    Ach übrigens, kann ich Dir einige gute Restaurents und sogar Imbisse in Köln und Umgebung nennen, die zertifiziertes Fleisch vom Metzger ihres Vertrauens kaufen, teilweise sogar Bio und die durchaus erschwingliche Preise haben.
    Sooo viel teurer ist Biofleisch nämlich gar nicht. Ich kaufe beispielsweise meine Wurst auch bei diversen Metzgern, zwar nicht zum Discounterpreis, aber dafür eben hohe Qualität und (ich habe es mal grob nachgerechnet) zahle da im Monat ungefähr 30 - 50 € mehr insgesamt. Das ist es mir allenfalls wert und wenn man das nicht übrig hat, kann man wenn man regionale Produkte nimmt auch noch an der ein oder anderen Stelle sparen. Dafür braucht man aber eben nicht zu Aldi, Lidl ecetera rennen...
    Ich gehe jede Wette ein, das es bei Jedem hier Einsparpotential gibt, wenn er bereit wäre ein Haushaltsbuch zu führen und eine entsprechende Planung zu machen, bei höherer Lebensmittelqualität, weniger Fleischprodukten und mehr "Bio".
    __________________
    Grundsätzlich erkennt man Rechtsextremismus nach Benz schon an vier Indizien:

    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
    2.an festen Feindbildern
    3.am Glaube an das "Recht des Stärkeren"
    4.und am Anspruch, dass es Menschen unterschiedlicher
    Wertigkeit gibt


    "Die Partei artikuliert Hass und ermöglicht so klaren Rechtsextremismus."
    (Extremismusforscher Wolgang Benz über die AfD)
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 16.06.2016, 19:08   #27
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von detektiv3 Beitrag anzeigen
    Hallo, werden Sie bitte nicht spitzfindig! Für spezielle Geister ist klar, das Wasser verschwindet. Basta. Wo soll es sonst sein, wenn es durch den Gully abläuft?
    Danke, ist doch klar!


    Du hattest in der Schule das Fach Physik und weißt deshalb, dass Wasser nicht verschwinden kann. Selbst dann, wenn die Erdanziehung das Wasser nicht halten könnte, so würde es nie verschwinden können.

    https://jungemedienhamburg.wordpress...-verschwindet/


    Nun mag es ja einen Bildungsbenachteiligten User geben, welcher keine solche Schulbildung wie du hatte und deshalb werde ich ihm den Sachverhalt nochmal extra verklickern.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 16.06.2016, 19:20   #28
    detektiv3
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Danke, ist doch klar!


    Du hattest in der Schule das Fach Physik und weißt deshalb, dass Wasser nicht verschwinden kann. Selbst dann, wenn die Erdanziehung das Wasser nicht halten könnte, so würde es nie verschwinden können.

    https://jungemedienhamburg.wordpress...-verschwindet/


    Nun mag es ja einen Bildungsbenachteiligten User geben, welcher keine solche Schulbildung wie du hatte und deshalb werde ich ihm den Sachverhalt nochmal extra verklickern.
    Ob das Sinn macht?

    Allein, was ich im Jahr an bestem Trinkwasser in mich reinschütte- Die halbe Sahelzone könnten damit begrünt werden! (Eigentlich nicht, aber es würde mich nicht überraschen, wenn ein GRÜNER mir so ein unsolidarisches Verhalten anhängen würde.)

    Ohne Horrorszenario gehts bei denen nicht.
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    detektiv3 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 16.06.2016, 19:46   #29
    schimpanse2
     
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    schimpanse2 ist ein sehr geschätzter Menschschimpanse2 ist ein sehr geschätzter Menschschimpanse2 ist ein sehr geschätzter Mensch
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    @abrakadabra

    >>vom Mod entfernt<<

    Zitat:
    Auch die Behauptung die Milchwirtschaft würde immer "produktiver" werden ist schlichtweg Quatsch, denn Du blendest in Deiner Scheinargumentation nur aus, das kleiner Betriebe aufgeben müssen, da der Milchpreis so tief unten ist, das es sich schlichtweg nicht mehr lohnt.
    4,28 Millionen Kühe halten die Milchbauern Deutschlands. Zur Wiedervereinigung 1990 gab es noch ein Drittel Kühe mehr - die aber gaben 5% weniger Milch.

    Hochleistungszüchtungen, verbesserte Haltung und Kraftfutter erhöhen die Milchleistung rasant. Vor allem Großbetriebe mit über hundert Kühen können diese Vorteile nutzen und damit die Kosten je produzierten Liter Milch deutlich senken.

    Das aktuelle Problem, der ins Bodenlose gefallene Milchpreis, beruht auch darauf, dass Hilfen des Staates für kleinere Höfe bei gleichzeitigem Aufbau einer industriellen Milchwirtschaft die Mengen nach oben getrieben haben.

    Die Position der Grünen (s. Thema) ist absurd, da die Viehhaltung nachhaltige Umweltschäden zu verantworten hat.

    Jede Milchkuh fördert den Klimawandel durch Methangas, trägt zur Vergüllung des Grundwassers bei und vergrößert Futtermittel-Monokulturen.


    Staatliche Beihilfen sollten Bauern nur dann bekommen, wenn sie gesellschaftliche Aufgaben übernehmen, wie z.B in der Pflege der Kulturlandschaft. In den heutigen Überflusszeiten gehört die Sicherung der Ernährung durch Tierhaltung jedenfalls nicht mehr dazu. Wenn schon staatliche Nothilfen, dann für die geordnete Schließung von Höfen, für die Umschulung von Landwirten und die Förderung anderer Wirtschaftssektoren im ländlichen Raum.



    Zitat:
    "Produkttests" sind kein Qualitätsindikator für die Qualität insgesamt

    Unsinn, z.B. die Stiftung Warentest lässt Lebensmittel auch im Hinblick auf den Geschmack testen, aber auch in Bezug auf die Verpackung, Anmutung, Sicherheit (Gesundheit), usw.


    Zitat:
    es sind die Arbeitsplätze die wegfallen beim "Bäcker nebenan", der seinen Laden dicht machen muß, weil ein Lidl ihm die Kundschaft wegnimmt
    Insofern ist Deine Aussage über den "verbrauchernutzen" schierer Unsinn.

    Das was du schreibst, ist ein Belege deiner Unkundigkeit hinsichtlich den Zusammenhängen in einer Volkswirtschaft.

    Das Geld, welches Verbraucher an einer Stelle einsparen, das steht ihnen für anderweitige Nachfrage zur Verfügung. Auf der einen Seite fallen vielleicht irgendwo Arbeitsplätze weg, auf der anderen Seite wird mit der verfügbaren Kaufkraft auch Arbeit geschaffen.

    Beispiel für einen Marktmechanismus: Die US-Autofahrer nutzen die gefallenen Treibstoffpreise dazu, weitere und häufigere Autofahrten zu unternehmen.

    Somit fehlt das Geld bei den Erzeugern von Erdöl, steht aber für anderweitige Nachfrage zur Verfügung.



    Zitat:
    Für Deine Behauptung, das genau dieses Wasser wieder dem Kreislauf zugeführt wird, hast Du sicher einen Beleg? Denn ansonsten ist es nur eine Deiner vielen haltlosen Behauptungen ohne Substanz.
    >>vom Mod entfernt<<


    https://jungemedienhamburg.wordpress...-verschwindet/

    Geändert von kleinehexe803 (17.06.2016 um 22:42 Uhr)
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 16.06.2016, 19:51   #30
    schimpanse2
     
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    schimpanse2 ist ein sehr geschätzter Menschschimpanse2 ist ein sehr geschätzter Menschschimpanse2 ist ein sehr geschätzter Mensch
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    Zitat:
    Zitat von detektiv3 Beitrag anzeigen
    Ob das Sinn macht?

    Allein, was ich im Jahr an bestem Trinkwasser in mich reinschütte- Die halbe Sahelzone könnten damit begrünt werden! (Eigentlich nicht, aber es würde mich nicht überraschen, wenn ein GRÜNER mir so ein unsolidarisches Verhalten anhängen würde.)

    Ohne Horrorszenario gehts bei denen nicht.

    ...das Wasser lässt du aber dann (gefiltert natürlich) wieder ab und dann stimmt doch der Kreislauf. Gut, wir sollten uns wegen den Grünen und den Milchbauern auf Milch umstellen. Obwohl, wir dürfen auch die Hopfenbauern und die Malzerzeuger nicht im Stich lassen.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 16.06.2016, 20:24   #31
    vaudis100
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    ...das Wasser lässt du aber dann (gefiltert natürlich) wieder ab und dann stimmt doch der Kreislauf. Gut, wir sollten uns wegen den Grünen und den Milchbauern auf Milch umstellen. Obwohl, wir dürfen auch die Hopfenbauern und die Malzerzeuger nicht im Stich lassen.
    Nein! Diese Politikpfeiffen wollen uns "Privarwässerchen aufdrücken und jetzt ist Schluß"!
    vaudis100 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 16.06.2016, 20:24   #32
    detektiv3
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    ...das Wasser lässt du aber dann (gefiltert natürlich) wieder ab und dann stimmt doch der Kreislauf. Gut, wir sollten uns wegen den Grünen und den Milchbauern auf Milch umstellen. Obwohl, wir dürfen auch die Hopfenbauern und die Malzerzeuger nicht im Stich lassen.
    Richtig, wenn das Wasser knapp wird, stelle ich auf Milch und Bier um.

    "Wasserverbrauch" ist ein super Beispiel, mit welchen tumben Parolen Panik gemacht wird.

    Wenn deswegen hier jemand verdursten würde, wäre es einzusehen.

    In unseren Breiten ist Wasser genug da. Aufbereitung ist nicht teuer, die Kommunen verdienen gut mit.
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    Alt 16.06.2016, 22:00   #33
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    4,28 Millionen Kühe halten die Milchbauern Deutschlands. Zur Wiedervereinigung 1990 gab es noch ein Drittel Kühe mehr - die aber gaben 5% weniger Milch.Danke für die Bestätigung meiner Aussage hier:
    Hochleistungszüchtungen, verbesserte Haltung und Kraftfutter erhöhen die Milchleistung rasant. Vor allem Großbetriebe mit über hundert Kühen können diese Vorteile nutzen und damit die Kosten je produzierten Liter Milch deutlich senken.
    Danke für die Bestätigung meiner Aussage im Beitrag um 16:29 Uhr:
    Zitat:
    Ein Unternehmen herkömmlicher Art (nicht Bio-Landwirtschaft) dergestalt kann nur noch über Masse und/oder damit existieren wenn es entweder massiv erweitert (für das Viele die finanziellen Grundlagen fehlen) oder durch andere Landwirtschaft eine Art "Mischkalkulation" entsteht. Ersteres geht aber sehr wohl, durch Massenproduktion, durch das Züchten von "Hochleistungsrindern", durch massiveren Einsatz z.Bsp von Antibiotika, (auf den Du gar nicht erst eingegangen bist) auf Kosten von Qualität.
    Diese Aussage von Dir beweist auch, wie wenig Du den Begriff Qualität gewichtest, denn Du setzt auch Quantität über Qualität, was genau dahin führt, das diese im Durchschnitt sinkt.

    Zitat:
    Das aktuelle Problem, der ins Bodenlose gefallene Milchpreis, beruht auch darauf, dass Hilfen des Staates für kleinere Höfe bei gleichzeitigem Aufbau einer industriellen Milchwirtschaft die Mengen nach oben getrieben haben.
    Wie jetzt? Deine Position war vorher: Die Landwirtschaft ist Unternehmertum und die Marktwirtschaft regelt sich selbst? Wenn das der Fall wäre, warum sollte der Staat dann eingreifen? Könnte es nicht sein, das man Landwirtschaft als für eine Volkswirtschaft erhaltenswerte Ressourcenproduzenten erkennt, die wenn sie vollkommen verloren ginge eine enorme Abhängigkeit anderer Staaten fördern würde und somit eine autarke Grundversorgung in Krisenzeiten erschweren würde?

    Zitat:
    Die Position der Grünen (s. Thema) ist absurd, da die Viehhaltung nachhaltige Umweltschäden zu verantworten hat.

    Jede Milchkuh fördert den Klimawandel durch Methangas,
    Du und die Claqueure Deiner Couleur streiten doch jegliche "menschengemachte" Klimaveränderung ab, auch hier ruderst Du also zurück, nur um Deine durch Unwissenheit und einseitiger Denke zu kaschieren, das Du auch hier auf dem Holzweg bist.
    Zitat:
    ...trägt zur Vergüllung des Grundwassers bei und vergrößert Futtermittel-Monokulturen
    Was ja alles dazu beiträgt aufgrund Deiner "Meinung", das diese durch Massenviehhaltung entstandenen Schäden für !Qualität" sorgen? Du merkst es noch nicht einmal, wie sehr Du Dir selber in eigenen Aussagen widersprichst und Du schwallst hier von "intellektueller Herausforderung?" :
    Zitat:
    smf15Staatliche Beihilfen sollten Bauern nur dann bekommen, wenn sie gesellschaftliche Aufgaben übernehmen, wie z.B in der Pflege der Kulturlandschaft. In den heutigen Überflusszeiten gehört die Sicherung der Ernährung durch Tierhaltung jedenfalls nicht mehr dazu. Wenn schon staatliche Nothilfen, dann für die geordnete Schließung von Höfen, für die Umschulung von Landwirten und die Förderung anderer Wirtschaftssektoren im ländlichen Raum.
    Was ist denn Deiner Ansicht nach unter "Pflege der Kulturlandschaft" zu verstehen? Waldpflege ecetera? Dafür gibt es Förster, da bedarf es keiner Landwirtschaft. Welche Wirtschaftssektoren möchtest Du denn gerne fördern, wenn es im ländlichen Raum keine Landwirtschaft mehr gibt? Deine Antworten sind genauso von Unwissenheit hier geprägt, wie Deine ständigen Wiederholungen und Stigmatisierungen von Flüchtlingen oder dem Islam. Was die Grünen fordern ist eine nachhaltige Landwirtschaft, weg von der Massentierhaltung, weg von einer Überflußproduktion, hin zu mehr Nachhaltigkeit und damit mehr Qualität.

    Zitat:
    Unsinn, z.B. die Stiftung Warentest lässt Lebensmittel auch im Hinblick auf den Geschmack testen, aber auch in Bezug auf die Verpackung, Anmutung, Sicherheit (Gesundheit), usw.
    Womit Du nur auf die Beschaffenheit der Lebensmittel eingehst, aber eben nicht auf die Nachhaltigkeit, wie Tierhaltung, Transport, Arbeitsbedingungen ecetera und genau dies sind auch wichtige Indikatoren, die in der heutigen Zeit immer wichtiger werden.

    Zitat:
    Das was du schreibst, ist ein Belege deiner Unkundigkeit hinsichtlich den Zusammenhängen in einer Volkswirtschaft.
    Achtung der selbsternannte "Wirtschaftsexperte" doziert wieder:
    Zitat:
    Das Geld, welches Verbraucher an einer Stelle einsparen, das steht ihnen für anderweitige Nachfrage zur Verfügung. Auf der einen Seite fallen vielleicht irgendwo Arbeitsplätze weg, auf der anderen Seite wird mit der verfügbaren Kaufkraft auch Arbeit geschaffen.
    Als "Wirtschaftsexperte" solltest Du aber auch möglichst viele Faktoren miteinbeziehen, z.Bsp. die Schäden die eine Volkswirtschaft nimmt, wenn sich Menschen ungesund oder einseitig ernähren, was man ja zwangsläufig macht, wenn man Lebensmittel zu sich nimmt, nur mit der Prämisse "Geiz ist geil"...Warum wohl sind ärmere Menschen oft fettleibiger in Deutschland, warum sind gewisse Herz-Kreislauferkrankungen auf dem Vormarsch? Dann kommt auch noch das langfristig Problem dazu, wenn Du durch die Zunahme von Discountern kleine und mittelständische Unternehmen verdrängst, wird die Vielzahl an Arbeitsplätzen sicher nicht durch Neue ersetzt, was wiederum auch wieder mehr soziale Transferleistungen und weniger Steuereinnahmen bedeutet, damit steigende Kosten und auch volkswirtschaftlich weniger Inlandnachfrage, dazu dann eine steigende Monopolisierung der Lebensmittelindustrie mit ihren nachhaltigen Auswirkungen.

    Zitat:
    Beispiel für einen Marktmechanismus: Die US-Autofahrer nutzen die gefallenen Treibstoffpreise dazu, weitere und häufigere Autofahrten zu unternehmen.
    Verseuchen damit die Umwelt mehr, die Klimaerwärmung wird angeregt (Achso ja tschulligung die globale Erwärmung ist ja nicht menschengemacht...) mehr SUV und andere dicke "Schlitten" kommen auf die Straßen und der mehr entstehende Smog und die Feinstaubbelastung macht mehr Menschen krank...


    Zitat:
    Somit fehlt das Geld bei den Erzeugern von Erdöl, steht aber für anderweitige Nachfrage zur Verfügung.
    Was dann auch wieder für mehr Destabilität in gewissen Regionen führt, damit zu Bürgerkriegen, Krisenherden ecetera. Aber das blendest Du ja aus, weil wenn Du das zugeben müßtest wäre dann ja Deine These vom "pösen Islamisten" hinfällig. Aber schön, das Du Dich wenigstens inhaltlich so nachhaltig widersprichst.


    >>vom Mod entfernt<<
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    Geändert von kleinehexe803 (17.06.2016 um 22:42 Uhr)
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 17.06.2016, 03:06   #34
    cyrano35
     
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Wenn Wasser durch den Gully abläuft ist es dann nicht erstmal "verbraucht" und muß dann wieder relativ aufwendig aufbereitet werden, bevor es erneut dem Kreislauf zugeführt wird?
    Es ging doch wohl eher um Wasser, welches zur Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte vonnöten ist und welches dann, in Äcker eingebracht, ins Grundwasser zurücksickert, also dem Land nicht verloren geht, zumal Deutschland zu den eher regenreichen Gebieten gehört.

    Mögen Linksgrüne globale und idiotische "Wasserrechnungen" aufmachen, interessieren muss es weder den Deutschen noch den Europäer oder den Wüstenbwohner in der Sahara, solange es keine Verteilung unter ihnen gibt.
    __________________
    <<Chleudert den Purschen zu Poden!>>
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    Alt 17.06.2016, 12:00   #35
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von cyrano35 Beitrag anzeigen
    Es ging doch wohl eher um Wasser, welches zur Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte vonnöten ist und welches dann, in Äcker eingebracht, ins Grundwasser zurücksickert, also dem Land nicht verloren geht, zumal Deutschland zu den eher regenreichen Gebieten gehört.
    Mögen Linksgrüne globale und idiotische "Wasserrechnungen" aufmachen, interessieren muss es weder den Deutschen noch den Europäer oder den Wüstenbwohner in der Sahara, solange es keine Verteilung unter ihnen gibt.
    Einerseits: Die Milchvieh- oder Fleischviehwirtschaft hat nicht unbedingt zwingend etwas mit der klassischen Landwirtschaft zu tun. Es geht und ging auch nicht unbedingt in meinem Beitrag nur um die Wasseraufbereitung. Das für ein Kilo Fleisch auch ca 15 Kilo Getreide vonnöten ist, darauf wird und wurde gar nicht eingegangen, sowie ja auch von @Schimpanse sogar selber eingeräumte klimatische Auswirkungen auf die von Rechten gerne so lapidar ignorierte von Menschen gemachte globale Erwärmung, dessen Auswirkungen bis hin zu massiven Unwetterphänomenen in der heutigen Zeit, die wir alle schon wahrnehmen. Sich einzelne Punkte herauszupicken und diese dann als Aufhänger für die eigene Argumentation zu nehmen ist zwar typisch, begründet aber rein gar nichts, außer eigener Einseitigkeit im Denken.

    Fakt ist aber auch, das Länder die unter Wassermangel leiden, im Gegensatz zu europäischen oder eben auch explizit Deutschland, genau dadurch kaum Ressourcen besitzen und eben auch immer mehr Opfer jener Verschwendung sind, dann als "rückständig" oder eben auch weniger "fähig" stigmatisiert werden, ihre eigenen Angelegenheiten zu regeln.
    Fakt ist aber auch, das die Wasseraufbereitung von "verbrauchtem" Wasser wiederum Ressourcen benötigt einen hohen Energieeinsatz und auch finanzielle Mittel, die würde man es vermeiden, effektiver woanders eingesetzt werden könnten, sogar gemäß der von @Schimpanse selbst vorgebrachten Logik, das wenn Mittel irgendwo eingespart werden sie einem anderen Zweck zugeführt werden können.

    Schaut man sich aber die Gesamtzusammenhänge an, von der Umweltverschmutzung, die eben menschengemachte klimatische Veränderungen hervorruft, was wir ja auch merken durch die mehr und mehr tropischen bis subtropischen Veränderungen hier, bis zu den extremen Temperaturen in jenen Regionen (Wissenschaftler gehen von Temperaturen um die 60 Grad um den Raum Mekka herum aus), dem Vormarsch von Wüstengebieten, über die Destibilisierung aufgrund der Gier von Ländern um deren begrenzten Ressourcen fossiler Rohstoffe zu ergaunern sowie die ungerechte Verteilung von diesen weltweit, dann müßte eigentlich Jedem klar werden, wie falsch und wie zynisch solch eine Sichtweise eigentlich ist.
    Denkt man hingegen ein wenig sozial und versucht einmal nicht die Krisenherde einseitig nur auf den Islam herunterzubrechen, sondern mit Blick auf die wachsende Weltbevölkerung, der Verteilung der weltweiten Ressourcen, die zum größten Teil jetzt schon an die reicheren Länder gehen, zu richten, dann wird man, will man Völkerwanderungen verhindern, will man Krisenherde beruhigen und will man Terror daraus wirksam bekämpfen, nicht an dem Fakt vorbeikommen, sich den wesentlichen Problemen zu widmen. Denn auch ein angeblicher "Wirtschaftsexperte" soll mal glaubhaft vorrechnen, wie er das Problem lösen möchte: Wenn 100 % Ressourcen zur Verfügung stehen, davon aber schon mindestens 40 % an die 8 -12 reichsten Länder gehen, sich dann noch mindestens genausoviel Länder wie Indien, Pakistan und China teilen, was bleibt dann für die anderen über 90 % übrig, zumal die drei letztgenannten permanent wachsen?
    Wer also moralisch und auch faktisch Menschen die hierher fliehen, aus Not, Terror, Armut, Elend aus den vorgenannten Gründen von den reicheren Staaten maßgeblich verursacht, dies verwehrt, besitzt entweder keinerlei wirkliches Wissen von Ursache und Wirkung oder verdrängt es aus purem Egoismus und "nach mir die Sintflut"-Haltung oder nimmt es einfach "so" in Kauf aufgrund seines eigenen Komforzonendenkens, das diese genau dafür verrecken oder zumindest gerade so dahinvegetieren. Das man diese aus himmelschreiender Ungerechtigkeit geborene Denke aber dann noch versucht zu rechtfertigen indem man diese Menschen aufgrund ihres Glaubens zu dämonisieren versucht ist eindeutig Teil einer rassistisch/elitären Grundhaltung, die lediglich den eigenen Egoismus zu begründen und kaschieren versucht. Das ist dann auch nicht mehr pure "Meinung", das ist verbrecherisch oder dumm oder eben beides, aus einer eigenen Überhöhung heraus.
    Ich sage dies auch Jedem im RL ins Gesicht, der mit solchen kruden Absichten argumentiert. Der Punkt ist doch auch wohl der, das Religion immer schon ein Vehikel war um eigene Machtansprüche, eigene Reichtümer aufzuhäufen und diese dazu missbraucht wurde. Selbst der Nationalsozialismus hatte seine Wurzeln hier, bei der Verfolgung von Juden und anderen Minderheiten. Nähme man den Diffamierern der Flüchtlinge auf einen Schlag die Religion als den Aufhänger weg, den sie benutzen, dann wäre es was Anderes, was sie motivieren würde. Nähme man fanatischen Spinnern wie den Salafisten bis hin zur IS die Religion würden sie sicher auch etwas Anderes finden, womit sie ihren Terror begründen könnten. Die Kämpfe wären sicher nicht weniger brutal, aber zumindest die Begründung dafür wäre ehrlicher. Dieser Fakt macht sowohl die Stigmatisierung der Menschen als auch die Opfer des Terrors und der Kriege die ja laut Sir Peter Ustinov nur "die Fortsetzung von Terror mit staatlichen Mitteln sind", so offensichtlich scheinheilig, unehrlich und eigentlich unfaßbar verbrecherisch...

    Gehen wir wieder auf die Milch- und Fleischproduktion zurück, haben die Grünen was die ökologischen und auch ökonomischen Auswirkungen angeht, somit vollkommen recht selbst wenn einem der Tierschutz schnurz ist und selbst wenn man dies aufgrund einer eigenen subjektiven einseitigen Sichtweise, das es im eigenen Land mehr als genug Wasser gibt sieht und dadurch auch eben die Möglichkeit existiert die eigene Bevölkerung zu versorgen, entbindet dies nicht auch dem verantwortungsvollen Umgang damit, selbst wenn man einen gewissen respektvollen Umgang mit der Kreatur die man ja verspeist, nicht beachtet.
    Sicher wird der Vorschlag der Grünen nicht die gesamte Welt verbessern und sicher wird es auch nicht die globalen Probleme ansatzweise lösen, es ist aber zumindest ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, ein Zeichen, das sicher Auswirkung in Deutschland auf die Tierhaltung und dem verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmittel haben könnte.

    Nicht mehr und nicht weniger.
    __________________
    Grundsätzlich erkennt man Rechtsextremismus nach Benz schon an vier Indizien:

    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
    2.an festen Feindbildern
    3.am Glaube an das "Recht des Stärkeren"
    4.und am Anspruch, dass es Menschen unterschiedlicher
    Wertigkeit gibt


    "Die Partei artikuliert Hass und ermöglicht so klaren Rechtsextremismus."
    (Extremismusforscher Wolgang Benz über die AfD)
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 17.06.2016, 13:13   #36
    sunni372
     
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    Zitat:
    Sicher wird der Vorschlag der Grünen nicht die gesamte Welt verbessern (...) es ist aber zumindest ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, ein Zeichen, das sicher Auswirkung in Deutschland auf die Tierhaltung und dem verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmittel haben könnte.
    Vorschläge sind immer gut, Vorschriften hingegen kommen nicht gut an bei der Bevölkerung.
    Grüne denken wohl, dass ein gewisser Endpreis auch zwangsläufig die gute und faire Tierhaltung voraussetzt, das ist Unsinn, denn wenn die Ökos Dumpingpreise verbieten lassen wollen, wird minderwertiges Fleisch von nicht gut gehaltenen Tieren eben teuer verkauft.
    Die Massentierhaltung ansich gehört auf den Prüfstand und dort müssten Verbote eingeführt werden, dann ist man an den Kern des Problems gegangen, aber nicht bei dem Preis für ein Stück Fleisch wenn es bereits im Supermarkt gelandet ist.
    sunni372 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 17.06.2016, 17:39   #37
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    Zitat:
    Zitat von sunni372 Beitrag anzeigen
    Vorschläge sind immer gut, Vorschriften hingegen kommen nicht gut an bei der Bevölkerung.
    Grüne denken wohl, dass ein gewisser Endpreis auch zwangsläufig die gute und faire Tierhaltung voraussetzt, das ist Unsinn, denn wenn die Ökos Dumpingpreise verbieten lassen wollen, wird minderwertiges Fleisch von nicht gut gehaltenen Tieren eben teuer verkauft.
    Die Massentierhaltung ansich gehört auf den Prüfstand und dort müssten Verbote eingeführt werden, dann ist man an den Kern des Problems gegangen, aber nicht bei dem Preis für ein Stück Fleisch wenn es bereits im Supermarkt gelandet ist.
    Ohne funktionierende Kotrolle gehts nicht! Wir erleben den Irrsinn doch seit Jahren der Pizzabäcker oder die Dorfsparkasse werden zig mal im Jahr kontrolliert, die Großen eben nicht!

    Geändert von vaudis100 (17.06.2016 um 17:42 Uhr)
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    Alt 17.06.2016, 18:21   #38
    cyrano35
     
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Es geht und ging auch nicht unbedingt in meinem Beitrag nur um die Wasseraufbereitung.
    Warum erwähnst du dieses unsinnige Argument dann überhaupt?

    Zitat:
    Das für ein Kilo Fleisch auch ca 15 Kilo Getreide vonnöten ist, darauf wird und wurde gar nicht eingegangen, sowie ja auch von @Schimpanse sogar selber eingeräumte klimatische Auswirkungen auf die von Rechten gerne so lapidar ignorierte von Menschen gemachte globale Erwärmung, dessen Auswirkungen bis hin zu massiven Unwetterphänomenen in der heutigen Zeit, die wir alle schon wahrnehmen. Sich einzelne Punkte herauszupicken und diese dann als Aufhänger für die eigene Argumentation zu nehmen ist zwar typisch, begründet aber rein gar nichts, außer eigener Einseitigkeit im Denken.
    Dann erzähl du mal der Erdbevölkerung, dass aus umwelttechnischen Gründen kein Fleischverzehr mehr gestattet sein soll bzw. dieser extrem eingeschränkt werden muss! Viel Spaß dabei!

    Zitat:
    Fakt ist aber auch, das Länder die unter Wassermangel leiden, im Gegensatz zu europäischen oder eben auch explizit Deutschland, genau dadurch kaum Ressourcen besitzen und eben auch immer mehr Opfer jener Verschwendung sind, dann als "rückständig" oder eben auch weniger "fähig" stigmatisiert werden, ihre eigenen Angelegenheiten zu regeln.
    Verstehe ich dich richtig? Du möchtest wirtschaftliche Rückständigkeit und Armut auf Wassermangel zurückführen?

    Zitat:
    Fakt ist aber auch, das die Wasseraufbereitung von "verbrauchtem" Wasser wiederum Ressourcen benötigt einen hohen Energieeinsatz und auch finanzielle Mittel, die würde man es vermeiden, effektiver woanders eingesetzt werden könnten, sogar gemäß der von @Schimpanse selbst vorgebrachten Logik, das wenn Mittel irgendwo eingespart werden sie einem anderen Zweck zugeführt werden können.
    Du scheinst der Ideologie anzuhängen, dass Einsparungen in unseren Gefilden automatisch den ärmeren Ländern zugute kämen. Das wäre ein absolutes und noch nie da gewesenes Novum.

    Wir können hier so viel Wasser und Energie und Ressourcen sparen, wie wir wollen, das nutzt den Armen der Welt mal eben rein gar nichts. Fahren wir den Import von Ressourcen runter, schadet es ihnen sogar.

    Zitat:
    Schaut man sich aber die Gesamtzusammenhänge an, von der Umweltverschmutzung, die eben menschengemachte klimatische Veränderungen hervorruft, was wir ja auch merken durch die mehr und mehr tropischen bis subtropischen Veränderungen hier, bis zu den extremen Temperaturen in jenen Regionen (Wissenschaftler gehen von Temperaturen um die 60 Grad um den Raum Mekka herum aus), dem Vormarsch von Wüstengebieten, über die Destibilisierung aufgrund der Gier von Ländern um deren begrenzten Ressourcen fossiler Rohstoffe zu ergaunern sowie die ungerechte Verteilung von diesen weltweit, dann müßte eigentlich Jedem klar werden, wie falsch und wie zynisch solch eine Sichtweise eigentlich ist.
    Sie ist nicht zynisch, nur realistisch. Das Eine-Welt-Gefasel wiederum ist, was die Entscheidungsebene anbetrifft, einfach nur unrealistisch, solange es so was wie Nationen und nationale Regierungen gibt.

    Zitat:
    Denkt man hingegen ein wenig sozial und versucht einmal nicht die Krisenherde einseitig nur auf den Islam herunterzubrechen, sondern mit Blick auf die wachsende Weltbevölkerung, der Verteilung der weltweiten Ressourcen, die zum größten Teil jetzt schon an die reicheren Länder gehen, zu richten, dann wird man, will man Völkerwanderungen verhindern, will man Krisenherde beruhigen und will man Terror daraus wirksam bekämpfen, nicht an dem Fakt vorbeikommen, sich den wesentlichen Problemen zu widmen.
    Schön und gut. Aber das wesentliche Problem besteht schlicht und ergreifend im extremen Bevölkerungswachstum - und nicht in Wasserverbrauch und Fleischverzehr pro Nase oder Energie- und Ressourcenverbrauch.

    Da bist du auf der falschen Spur, mein Lieber.
    __________________
    <<Chleudert den Purschen zu Poden!>>
    cyrano35 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 17.06.2016, 20:21   #39
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
    Standard

    Zitat:
    Zitat von cyrano35 Beitrag anzeigen
    Warum erwähnst du dieses unsinnige Argument dann überhaupt?
    Weil es nicht unsinnig ist im gesamten Zusammenhang. Nur weil man den nicht sehen will, der genau darauf beruht, das Wasserversorgung eben auch noch andere Ressourcen, wie Energie und finanzielle Mittel erfordert, sind diese Fakten unsinnig. Unsinnig ist nur wie gesagt dies aus dem Gesamtkontext zu reißen um die eigene Sicht zu begründen.
    Zitat:
    Dann erzähl du mal der Erdbevölkerung, dass aus umwelttechnischen Gründen kein Fleischverzehr mehr gestattet sein soll bzw. dieser extrem eingeschränkt werden muss! Viel Spaß dabei!
    Willst oder kannst Du meine Argumentation nicht verstehen? Es wird irgendwann niemand mehr gefragt, sondern man wird diesen Weg gehen müssen, alleine schon weil eine Versorgung bald nicht mehr gewährleistet sein kann, aufgrund der zunehmenden globalen Erwärmung, der damit verbundenen weiter fortschreitenden Wüstengebiete in bestimmten Teilen der Erde und das man die Ressourcen nicht endlos ausbeuten kann.
    Zitat:
    Verstehe ich dich richtig? Du möchtest wirtschaftliche Rückständigkeit und Armut auf Wassermangel zurückführen?
    Auf dies, auf die wachsenden Konfliktherde und dem Fakt, das sich die reichen Länder den Löwenanteil der Ressourcen sichern, während andere Länder regelrecht ausgehungert werden. Dadurch sind weitere Konflikte vorprogrammiert.
    Du willst mir doch wohl nicht weismachen, das Du auf den ideologischen Mist und die Reduzierung auf bestimmte Religionen hereinfällst, oder das Du Dir einbildest, das die westlichen Staaten nur so wohlhabend sind, weil sie elitärer, intelligenter oder "fortschrittlicher" sind?
    Anders ausgedrückt: Gebe irgendeinem so "hochbegabten" westlichen Aufgeklärten ein Stück Land in der Wüste, eine Ziege und weil wir ja human sind Zugang zu frischem Wasser und zwinge ihn dort zu bleiben. Meinst Du er wird dort anders leben können und mehr erreichen als Jemand der dort geboren wurde, wenn er überhaupt überlebt?
    Wir neigen gerne zu einer Arroganz aus einer vermeintlichen Überlegenheit heraus und vergessen aber, das wir hier in einer Situation aufwachsen mit ganz anderen Grundvoraussetzungen.
    Zitat:
    Du scheinst der Ideologie anzuhängen, dass Einsparungen in unseren Gefilden automatisch den ärmeren Ländern zugute kämen. Das wäre ein absolutes und noch nie da gewesenes Novum.
    Wiederum springst Du viel zu kurz. Angenommen die Industriestaaten würden wesentlich weniger Ressourcen verschwenden, mehr auf die Umwelt achten und somit die Klima Erwärmung zurückfahren, würde dies auch diesen Ländern zugute kommen, also nicht unmittelbar, sondern mittelbar.
    Zitat:
    Wir können hier so viel Wasser und Energie und Ressourcen sparen, wie wir wollen, das nutzt den Armen der Welt mal eben rein gar nichts. Fahren wir den Import von Ressourcen runter, schadet es ihnen sogar.
    Dies Aussage ist alleine schon unrealistischer Blödsinn, da sie jetzt schon nichts davon haben, alleine schon weil aus manchen Ländern kaum oder gar nichts exportiert wird.
    Maßnahmen um Hunger, Krieg ecetera zu verhindern müßte natürlich auch mit fairerem Handel einhergehen, global gesehen müßte man sich auf feste Regeln einigen, sowohl was faire Preise, als auch die Arbeitsbedingungen angeht. Somit könnte man sogar einige Länder wieder stabilisieren und eventuell demokratische Strukturen einführen.
    Das alles erfordert natürlich keine "einfachen" Lösungen, aber die gibt es sowieso nicht, wohin diese Denke führt sehen wir in der letzten Konsequenz jetzt. Es geht also nicht "nur" um Wasser, sondern um ein ganzes Paket und vielleicht sogar die Anerkennung von Grundrechten.
    Zitat:
    Sie ist nicht zynisch, nur realistisch. Das Eine-Welt-Gefasel wiederum ist, was die Entscheidungsebene anbetrifft, einfach nur unrealistisch, solange es so was wie Nationen und nationale Regierungen gibt.
    Eine Ausrede die immer kommt, wenn mehr soziales Denken gefordert wird. Es geht hier nicht um einfaches "Eine-Welt-Gefasel sondern langfristig um das Überleben der Menschheit. Das Einige aufgrund eines elitären Gedankentums einbilden Privilegien einfordern zu können, ist sehr wohl zynisch, denn es geht immer auf Kosten anderer. Das hat auch nichts mit Realismus zu tun, sondern mit purem Egoismus. Eine gegenteilige Sicht läßt schon Viele zu Vegetariern werden oder gar zu Veganern und es werden mehr, aber leider nicht genug. Ich persönlich bin auch noch nicht soweit, aber achte schon sehr auf das was ich wo kaufe.

    Zitat:
    Schön und gut. Aber das wesentliche Problem besteht schlicht und ergreifend im extremen Bevölkerungswachstum - und nicht in Wasserverbrauch und Fleischverzehr pro Nase oder Energie- und Ressourcenverbrauch.
    Da bist du auf der falschen Spur, mein Lieber.
    So schlicht ist es leider nicht, denn die jetzigen Ressourcen reichen ja schon nicht aus und sie werden, zumindest was die fossilen Brennstoffe angeht auch sicher nicht mehr.
    Anders ausgedrückt: Die 100 % der Zukunft sind vielleicht 50 % von heute und daher ´wird es notwendig werden sowohl auf das Bevölkerungswachstum, als auch nach neuen Energieformen zu suchen, sparsam und auch verantwortungsvoll mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen, ansonsten werden die Krisenherde größer und der Terror mehr. Anders ausgedrückt: Nur weil Du weitestgehend auf Fleisch verzichten würdest, rettest Du nicht die Welt, aber wenn Du auf Qualität achtest und wenn wie von den Grünen gefordert, Billigfleisch aus Massenproduktionen aus den Discountern und Supermärkten verschwindet, werden weniger Ressourcen verschwendet und die Qualität wächst. So gesehen kann schon jeder einen winzigen Teil beitragen.

    Nicht mehr und nicht weniger habe ich ausgeführt. Was also war ein meinen Aussagen falsch?
    __________________
    Grundsätzlich erkennt man Rechtsextremismus nach Benz schon an vier Indizien:

    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
    2.an festen Feindbildern
    3.am Glaube an das "Recht des Stärkeren"
    4.und am Anspruch, dass es Menschen unterschiedlicher
    Wertigkeit gibt


    "Die Partei artikuliert Hass und ermöglicht so klaren Rechtsextremismus."
    (Extremismusforscher Wolgang Benz über die AfD)
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 17.06.2016, 23:56   #40
    mephistopheles65
     
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    mephistopheles65 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Schön, daß sich die untauglichen >>vom Mod entfernt<<
    Grünen nun auch den Durchschnittsfamilien das preiswertere Fleisch aus den Discounterläden verteuern wollen.

    Das ist eine gute Wahlwerbung für die AfD.

    Geändert von kleinehexe803 (18.06.2016 um 00:12 Uhr)
    mephistopheles65 ist offline   Mit Zitat antworten
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