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    Alt 13.09.2017, 20:07   #1621
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Auch wenn ich das Thema hier verfehle, so möchte ich doch hinzufügen, dass z.B. im Falle Deutschlands deren Kolonien mehr gekostet haben, als durch Einfuhren aus diesen Ländern wieder ins Reich zurückkam.
    das ist mir bekannt. obwohl sich deutschland hier verausgaben musste, so waren das doch kolonien, in denen den menschen ein neues system übergestülpt wurde.

    Zitat:
    Die gesamte Infrastruktur (auch in den Ländern unter anderer, europäischer Herrschaft) welche noch heute existiert, wurde von Europa nach Afrika gebracht resp. finanziert. So denke ich z.B. an ein Flut-Hebewerk in Westafrika (englische Kolonie) wo die Engländer mit 30 mm dickwandigen Gusseisenrohren und Elt-Pumpen, die stehenden Gewässer der Hauptstadt abpumpten. Sie funktionieren nicht mehr, weil relevante Ersatzteile für Motoren nicht mehr geliefert wurden, und deshalb leben die Menschen in einem Mix aus Fäkalien, Plastik uns Brackwasser.

    Als die Engländer sich nach der Unabhängigkeit vom Acker machten, hinterließen sie ein funktionierendes Gemeinwesen. Da aber die Ideen- und Finanzquelle abgeschnitten wurde, konnten die afrikanischen Länder diese 'aufgepfropfte' Technik nicht mehr finanzieren. Nach der Kannibalisierung technischer Anlagen, standen sie irgendwann vor der Tatsache, dass nichts mehr funktionierte, und dann begann die sogen. Entwicklungshilfe.
    das ist der effekt, wenn man menschen etwas überstülpt,
    * das nicht aus ihnen selbst kommt
    * die menschen, denen man etwas übergestülpt hat, nicht an der neuerung eigenverantwortlich partizipieren lässt....

    Zitat:
    Deutschland lieferte z.B. hundert Autobusse in ein Land, aber wenn ein Reifen platt war, wurde ein intakter von einem anderen Bus genommen. Man kann sich denken, wie lange dieses System funktionierte.

    Man baute in Kenia eine Tomatenmarkfabrik, hatte aber keinen Zulieferer für die Tomatenmarkdosen, deshalb bekommen die Kenianer wohl noch heute, das unverzichtbaren Tomatenmark (ist in jeden Kochtopf drin) aus Italien.

    Man baute große Hühnerbatterien, damit diese Eier legten. Da der Mais aber sehr teuer war, nahm man den Hühnern den Mais weg und verkaufte ihn an Menschen, dann gab es eine Hähnchenschwemme...und danach gab es weder Hähnchen noch Eier.

    Diese weißen Elefanten in Afrika sind Legion (so nennt man diese Projekte ohne Sinn und Verstand).
    zum thema entwicklungshilfe sollten wir vielleich erst mal festhalten, dass das, was "real existierende entwicklungshilfe" ist, aus meiner sicht definitiv nichts mit hilfe zu tun hat. ich denke, du wirst mir nicht vehement widersprechen, wenn ich die behauptung aufstelle, dass das eigentlich eine mit andern mitteln weitergeführte kolonialisierung und ausbeutung ist. und wenn wir von hilfe zur selbsthilfe sprechen wollen, dann müssen wir uns vielleicht auch mal klar machen, dass wir hier massiv umdenken müssen. es geht hier vielleicht nicht so sehr darum, dass wir unbedingt unsere errungenschaften weitergeben müssen. die menschen in afrika lebten dort über lange zeiten mehr oder weniger erfolgreich und glücklich, ehe wir besserwisser uns missionarisch über den kontinent afirka hergemacht haben. diese menschen dort hatten eine verbundenheit zu ihrer heimat und wussten mit ihr umzugehen. wir wissen nur diese auszubeuten. vielleicht sollte man einfach mal viel mehr das gespräch suchen und herauszufinden versuchen, welche hilfe wirklich gebraucht wird.

    Zitat:
    Afrikaner haben keine Renten- oder Sozialversicherung; sie haben nur ihre Kinder, welche sie jetzt aussenden in alle Welt, damit diese ihre Eltern und Geschwister am Leben erhalten.

    Aber was ist das alles gegen das weltbewegende Thema: Hatz4?
    diesmal schmunzle ich... - auf hohem niveau...
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    Alt 13.09.2017, 23:15   #1622
    broo-klyn
     
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    @woipe1,
    Zitat:
    das ist mir bekannt. obwohl sich deutschland hier verausgaben musste, so waren das doch kolonien, in denen den menschen ein neues system übergestülpt wurde.
    so übel kann es ja nicht gewesen sein, wenn die Afrikaner so vehement in diese Systeme wollen. Originalton älterer afrikanischer Mann:"früher ist es uns, als die Engländer hier waren, besser gegangen". Dies mag man als die Vergoldung der Vergangenheit sehen, welche ja immer besser war.
    Zitat:
    das ist der effekt, wenn man menschen etwas überstülpt,
    * das nicht aus ihnen selbst kommt
    * die menschen, denen man etwas übergestülpt hat, nicht an der neuerung eigenverantwortlich partizipieren lässt....
    wie Afrikaner mit dem Mangel umgehen können, und ohne all die Austausch-Wegwerf-Reparaturen heutiger Art vollbringen, sollte uns allen Respekt abfordern. Das System wurde nicht übergestülpt, sondern abgeschnitten (jetzt ohne eine Schuldfrage zu stellen).
    Zitat:
    zum thema entwicklungshilfe sollten wir vielleich erst mal festhalten, dass das, was "real existierende entwicklungshilfe" ist, aus meiner sicht definitiv nichts mit hilfe zu tun hat. ich denke, du wirst mir nicht vehement widersprechen, wenn ich die behauptung aufstelle, dass das eigentlich eine mit andern mitteln weitergeführte kolonialisierung und ausbeutung ist.
    dem stimme ich zu, bis auf die chinesische Entwicklungshilfe, welche eine camouflierte Kolonialisation ist (auch mit diesem Rassebegriff, einer überlegeneren Kultur).
    Zitat:
    und wenn wir von hilfe zur selbsthilfe sprechen wollen, dann müssen wir uns vielleicht auch mal klar machen, dass wir hier massiv umdenken müssen.
    ein in der Tat opiatisches Argument, welches die Verantwortlichen ruhig schlafen lässt und die 'Hilfe' auf Almosen beschränken kann. Faire Handelsverträge wie sie unter Verkäufer und Käufer üblich sind, würde schon mal reichen.

    Als ich um die Zukunft von Projekten mit einer US-Dame von der Weltbank sprach betonte sie, dass es kein Geld mehr für Afrika gäbe, da die Schulden nicht zurückgezahlt würden (Fass ohne Boden-Argument). Wie können die Afrikaner etwas zurückzahlen, deren Wert vom Empfänger bestimmt wird?
    Zitat:
    es geht hier vielleicht nicht so sehr darum, dass wir unbedingt unsere errungenschaften weitergeben müssen. die menschen in afrika lebten dort über lange zeiten mehr oder weniger erfolgreich und glücklich, ehe wir besserwisser uns missionarisch über den kontinent afirka hergemacht haben.
    diese 'Uta-Danella'-Schablone sollten wir gar nicht erst aufnehmen. Auch ohne Europäer haben die Völker Afrikas sich genau so den Schädel eingehauen, wie Europäer in ihren Zeiten und Ländern.

    Verantwortlich sind auch diese Reißbrett-Grenzziehungen der europäischen Mächte, welche Völker, Ethnien und Stämme trennten (Syrien/Irak mögen hier das 'leuchtende' Beispiel dieser Politik sein).
    Zitat:
    diese menschen dort hatten eine verbundenheit zu ihrer heimat und wussten mit ihr umzugehen. wir wissen nur diese auszubeuten. vielleicht sollte man einfach mal viel mehr das gespräch suchen und herauszufinden versuchen, welche hilfe wirklich gebraucht wird.
    Sinnlos! Frage doch einmal Deutsche, was sie gerne möchten, über die Antworten wirst du nicht erstaunt sein; warum also bei den Afrikanern? Außerdem, wenn du einmal so die Antworten von Flüchtlingen sezierst, wirst du feststellen, dass das erstrebenswerte Leben der Afrikaner sich von dem der Deutschen nicht unterscheidet. Da ist von dienen wenig, von viel Geld dagegen reichlich zu hören.

    Kurz: wenn Hilfe (aus Europa) dann nur mittels fairer Abkommen. Und das sind keine Schlachtabfälle aus Europa, gegen Coltran aus Kinderarbeit. Wenn wir dass schaffen, müssen wir keinen nach seinen Wünschen befragen.

    PS: es ist noch immer dieses Glasperlenspiel: Sklaven gegen buntes Glas.

    Geändert von broo-klyn (13.09.2017 um 23:20 Uhr)
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 15.09.2017, 11:00   #1623
    schimpanse2
     
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    Das scheinheilige am Hartz-IV-Geheule ist, dass Linke aus einer vorgegaukelten "Armut" Stimmung bei den Deutschen für linke Themen machen möchten.

    Was sie aber beharrlich verschweigen, ist:


    ...fast jeder dritte Bezieher von Arbeitslosengeld II einen Pass aus einem fremden Land."


    https://www.waz.de/politik/zahl-der-...210790825.html
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    Alt 15.09.2017, 19:20   #1624
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Das scheinheilige am Hartz-IV-Geheule ist, dass Linke aus einer vorgegaukelten "Armut" Stimmung bei den Deutschen für linke Themen machen möchten.

    Was sie aber beharrlich verschweigen, ist:


    ...fast jeder dritte Bezieher von Arbeitslosengeld II einen Pass aus einem fremden Land."


    https://www.waz.de/politik/zahl-der-...210790825.html
    Spielt das eine Rolle wo jemand herkommt, der seine Ansprüche geltend macht?
    __________________
    Grundsätzlich erkennt man Rechtsextremismus nach Benz schon an vier Indizien:

    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
    2.an festen Feindbildern
    3.am Glaube an das "Recht des Stärkeren"
    4.und am Anspruch, dass es Menschen unterschiedlicher
    Wertigkeit gibt


    "Die Partei artikuliert Hass und ermöglicht so klaren Rechtsextremismus."
    (Extremismusforscher Wolgang Benz über die AfD)
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    Alt 16.09.2017, 09:27   #1625
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Das scheinheilige am Hartz-IV-Geheule ist, dass Linke aus einer vorgegaukelten "Armut" Stimmung bei den Deutschen für linke Themen machen möchten.
    den vorwurf könnte man genauso auch umdrehen - so von wegen, dass die rechten mit der die sozialsysteme belastenden migration stimmung für rechte themen machen... genauso scheinheilig, wie ich meine.

    Zitat:
    Was sie aber beharrlich verschweigen, ist:


    ...fast jeder dritte Bezieher von Arbeitslosengeld II einen Pass aus einem fremden Land."


    https://www.waz.de/politik/zahl-der-...210790825.html
    und nein - verschwiegen wird das nicht. aber es gibt eben auch menschen, die nicht ausschließlich mit dem geldbeutel denken sondern durchaus auch mit dem herzen. menschenrechte und mitmenschlichkeit unter finanzierungsvorbehalt zu betrachen ist meines erachtens absolut unerträglich.
    __________________
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    Geändert von woipe1 (16.09.2017 um 09:29 Uhr)
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    Alt 16.09.2017, 19:24   #1626
    KreuzAs
     
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    Nicht unbedingt. Meiner Meinung nach geht erst mal die eigene Bevölkerung vor. Es kann nicht sein, das auf Kosten der ärmeren Einheimischen Fremde finanziert werden.
    Das findest du in keinem Land der Welt - außer in Deutschland, weil man hier denkt für den Rest der Welt den Samariter spielen zu müssen, dabei das untere Drittel der hiesigen Bevölkerung immer mehr verarmt.
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    Alt 16.09.2017, 19:38   #1627
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @woipe1,
    so übel kann es ja nicht gewesen sein, wenn die Afrikaner so vehement in diese Systeme wollen. Originalton älterer afrikanischer Mann:"früher ist es uns, als die Engländer hier waren, besser gegangen". Dies mag man als die Vergoldung der Vergangenheit sehen, welche ja immer besser war.wie Afrikaner mit dem Mangel umgehen können, und ohne all die Austausch-Wegwerf-Reparaturen heutiger Art vollbringen, sollte uns allen Respekt abfordern.
    ich halte es für eine idealisierung der vergangenheit.
    und ja - die art und weise, in der in afrika mit mangel umgegangen wird, verdient allen respekt.

    Zitat:
    Das System wurde nicht übergestülpt, sondern abgeschnitten (jetzt ohne eine Schuldfrage zu stellen).
    nicht dass ich jetzt feilschen wollte...
    können wir uns darauf einigen, wenn wir sagen: erst in der kolonisiereung übergestülpt und dann in der dekolonisierung abgeschnitten?


    Zitat:
    dem stimme ich zu, bis auf die chinesische Entwicklungshilfe, welche eine camouflierte Kolonialisation ist (auch mit diesem Rassebegriff, einer überlegeneren Kultur).


    Zitat:
    ein in der Tat opiatisches Argument, welches die Verantwortlichen ruhig schlafen lässt und die 'Hilfe' auf Almosen beschränken kann. Faire Handelsverträge wie sie unter Verkäufer und Käufer üblich sind, würde schon mal reichen.
    die fairen handelsverträge sind schon mal ein schritt in die richtige richtung. diese werden wir auf alle fälle brauchen, wenn sich etwas zum positiven ändern soll.
    allerdings teile ich deine einschätzung hinsichtlich meines vorschlags des umdenkens unseres verständnisses der hilfe zur selbsthilfe nicht. ich denke du siehst bei diesem begriff immer die euronen bzw. dollars hin und her rauschen. das ist aber ganz sicher nicht zwingend das was ich meine. hier geht es in erste linie um beratung, um offene gespräche, um genau das herauszufinden, was wirklich gebraucht wird. wenn du schon faire handelsverträge haben willst, dann müssen auch die sozialstandards besprochen werden. probleme wie kinderarbeit, ggf. eindämmung des bevölkerungswachstums, beseitigung der korruption,... in diesem dialog kann man aber auch herauszufinden versuchen, wo wir ggf. an unserem politischen system bzw. am wirtschaftssystem zu feilen haben, denn es wird immer ein geben und nehmen sein müssen.

    Zitat:
    Als ich um die Zukunft von Projekten mit einer US-Dame von der Weltbank sprach betonte sie, dass es kein Geld mehr für Afrika gäbe, da die Schulden nicht zurückgezahlt würden (Fass ohne Boden-Argument). Wie können die Afrikaner etwas zurückzahlen, deren Wert vom Empfänger bestimmt wird?diese 'Uta-Danella'-Schablone sollten wir gar nicht erst aufnehmen. Auch ohne Europäer haben die Völker Afrikas sich genau so den Schädel eingehauen, wie Europäer in ihren Zeiten und Ländern.
    wie gesagt, rein um das bare geht es mir nicht.
    und ja - die völker in afrika haben sich untereinander schon die köppe eingehauen, so wie wir das in europa auch taten. aber wir haben diesen gewachsenen prozeß des hauen und stechens durchaus verändert und mit geprägt.

    Zitat:
    Verantwortlich sind auch diese Reißbrett-Grenzziehungen der europäischen Mächte, welche Völker, Ethnien und Stämme trennten (Syrien/Irak mögen hier das 'leuchtende' Beispiel dieser Politik sein).
    das ist ein solches beispiel, das man hier anfügen kann. ein weiteres beispiel ist die willkürliche festlegung der definitionen von z.b. hutu und tutsi durch die kolonialmächte.
    hier ein link dazu...
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tutsi
    hieraus entstand ein völkermord, der letztlich auch noch lange zeit die gerichte beschäftigte.

    Zitat:
    Sinnlos! Frage doch einmal Deutsche, was sie gerne möchten, über die Antworten wirst du nicht erstaunt sein; warum also bei den Afrikanern? Außerdem, wenn du einmal so die Antworten von Flüchtlingen sezierst, wirst du feststellen, dass das erstrebenswerte Leben der Afrikaner sich von dem der Deutschen nicht unterscheidet. Da ist von dienen wenig, von viel Geld dagegen reichlich zu hören.
    ob du mit dieser deiner einschätzung richtig liegst? vielleicht verkennst du sogar deine landsleute? natürlich kann man nie genug kohle und wohlstand haben. aber was meinst du, wirst du von jemanden hören, der nichts zu fressen hat. dass er geld haben will oder doch eher etwas zu futtern?
    hier kommen wir zu einem punkt, wo es ans eingemachte geht.

    Zitat:
    Kurz: wenn Hilfe (aus Europa) dann nur mittels fairer Abkommen. Und das sind keine Schlachtabfälle aus Europa, gegen Coltran aus Kinderarbeit. Wenn wir dass schaffen, müssen wir keinen nach seinen Wünschen befragen.
    richtig: faire handelsabkommen - richtig, so wie du es beschrieben hast.
    aber das reicht hinten und vorne nicht. warum?
    kannst du dich noch an meinen beitrag erinnern, den ich im zorn geschrieben habe? denke an die links, die ich dort eingestellt habe. du hast sie dir bestimmt zumindest kurz angesehen - ich schätze aber doch, dass du schon intensiver drin geschmökert hast.
    hier kommen gleich noch ein paar links, die ich für nicht unerheblich halte, wenn wir uns über lösungen zum dilemma in afrika oder auch anderen staaten der dritten welt unterhalten.

    http://land-grabbing.de/land-grabbing/

    https://www.fdcl.org/themen/landnahm...land-grabbing/

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=19084

    https://reset.org/knowledge/landgrab...uern-ohne-land

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...land-1.2886878

    http://www.weltagrarbericht.de/theme...dgrabbing.html

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-04/land-matrix

    http://blog.zeit.de/open-data/2012/0...g-land-matrix/

    ich empfehle auch mal die lektüre von diesem buch...

    https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss...d=ROCV6F2GQ38E

    wenn wir die praxis des landgrabbing so weiter praktizieren, dann brauchen wir auch keine noch so fairen handelsverträge mehr.
    wenn wir menschen von ihrem land vertreiben, auf dem land auf dem sie lebten regenwald abholzen zugunsten öko-zertifizierten palmöl anbau in monokulturen, nur damit wir ökosprit bekommen, und den menschen keine wirklichen überlebensalternativen anbieten - wohin soll uns das führen? diese menschen sind logischer weise auf der suche nach einer neuen heimat. wenn sie von z.b. dem sudan, oder ruanda oder tansania nach uganda fliehen, erhöht sich dort der druck auf die einheimischen und das konfliktpotential erhöht sich dort selbstredend. das das landgrabbing keine regional begrenzte erscheinung ist, werden allein aus dieser tatsache heraus viele menschen ihre heimat verlieren und auf der flucht sein.
    du siehtst es gibt durchaus auch für uns menschen westeuropäischer-amerkanischer prägung gesprächsbedarf.
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    Alt 16.09.2017, 19:50   #1628
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von KreuzAs Beitrag anzeigen
    Nicht unbedingt. Meiner Meinung nach geht erst mal die eigene Bevölkerung vor. Es kann nicht sein, das auf Kosten der ärmeren Einheimischen Fremde finanziert werden.
    Das findest du in keinem Land der Welt - außer in Deutschland, weil man hier denkt für den Rest der Welt den Samariter spielen zu müssen, dabei das untere Drittel der hiesigen Bevölkerung immer mehr verarmt.
    ich weiß, dass ich da mit meiner meinung anecke.
    aber ganz ehrlich ist mir das egal.
    es geht hier nicht darum den samariter spielen zu müssen.
    eigene bevölkerung heißt für mich: alle menschen auf diesem planeten.

    es kann nicht angehen, dass wir mit unserer mentalität andere staaten ausräubern und uns dadurch nationalen wohlstand sichern, aber dann für hilfe keine kröten über haben. wo haben wir denn die kröten her, die unseren wohlstand ausmachen? dass wir hierzulande ein problem mit der verteilung des wohlstandes haben, steht auf einem anderen blatt papier. die umschichtung der gelder funktioniert von unten nach oben. die schere zwischen reich und arm öffnet sich immer weiter. da bleibt unterm strich nichts für dich oder mich über, wenn wir mal unterstützung bräuchten. aber da können die armen würstchen nichts dafür, denen wir das landgeraubt haben um eigene profite zu steigern.
    lies mal den beitrag an broo-klyn und guck dir auch mal die links an.

    übrigens - dieses landgrabbing wird auch zunehmend in europa praktiziert.
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    Geändert von woipe1 (16.09.2017 um 19:59 Uhr)
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    Alt 17.09.2017, 02:02   #1629
    broo-klyn
     
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    hi woipe,
    Landgrabbing als Wurzel alles Bösen? Dazu (zum Grabbing) gehören immer zwei. Wie will man aber die äußerst gierigen 'Dunkelmänner' Afrikas davon abbringen, nicht ihrem Clan, sondern ihrem Land zu dienen?

    Ist doch der Nationalbegriff erst einmal ein europäisches Konstrukt. Auch in anderen als afrikanischen Ländern, ist der Begriff des 'Paten', der Oligarchie oder der starken Militärs, weitaus häufiger anzutreffen, als dieser verschwommene Begriff der Demokratie.

    Klar wählen diese Länder (sind ja schließlich in der noblen UNO) nach den Regeln, welche demokratische Länder aufgestellt haben; aber ob die Struktur dann auch demokratisch ist, steht auf einem ganz anderen Blatt (selbst die nahe EU hat ihre 'Paten' mit dem demokratischen Schlips).

    Das Erste was z.B afrikanischen Ländern einfällt, ist an die Kohle der Investoren zu kommen. Wie will man schließlich einen Staat ohne nennenswerte Steuereinnahmen auch am Laufen halten? Es gibt ja nicht nur die Länder mit Bodenschätzen, sondern in der Mehrheit die, mit einem Haufen Hungerleidern, welche sich Farmer nennen. Von diesen Steuern zu erhalten...? vergiss es. Wasser ist in Afrika ein Naturrecht und wenn hilfsbereite Menschen eine Wasserversorgung organisieren und bauen, dann wird gerechnet, dass man aus den Einnahmen aus diesem Trinkwasser, die laufenden Kosten bestreiten kann. Irrtum, denn die Leute können schlicht kein Wassergeld oder gar Kanalgebühren bezahlen. Dann kommen die Stadtwerke, und klemmen ihnen die Wasserzähler ab. Die Leute gehen dann zu den öffentlichen Zapfstellen und stellen sich (oder ihre Kinder) den halben Tag an, um ihre Kanister zu füllen.

    Man kann schlicht keine europäischen Vorstellungen in Afrika realisieren wollen (die TV-Beispiele über Hoteliers oder Ranger in diesen Ländern unter Akazien, sind die von mir erwähnten Uta-Danella-Klischees).

    Ich gewinne immer mehr die Überzeugung, dass wir uns völlig aus dem afrikanischen Leben zurückziehen sollten mit unseren Vorstellungen wie wir unser Leben, in Afrika realisieren könnten. Sie müssen es selbst machen. 1970 lebten 60% der Weltbevölkerung in absoluter Armut, 2011 waren es nur noch 14%. Die Armut sinkt nicht nur relativ, sondern absolut (auf die Weltbevölkerung bezogen).

    Für uns stellt sich dann auch nur die Frage, wie wir die Menschen in ihren Ländern lassen können, damit sie ihre Länder ertüchtigen (denn die BRD ist schlicht zu klein, um einen ganzen Kontinent aufnehmen zu können).

    Da sind die üblichen Instrumente anzuraten, welche eine Einwanderungs- und Asylpolitik beinhalten. Wir haben ja inzwischen die x-Verlängerung der Einrichtung von Grenzkontrollen, um die unsinnigen Schengen-Verträge zu umgehen. Was mal für eine kuschelige EU gedacht war, kann für das Monster EU nicht mehr stimmen.

    Wenn Deutschland das Gewissen der Welt sein will, wird es grandios scheitern, so wie die Katharer mit ihrer reinen Lehre.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 17.09.2017, 07:58   #1630
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von KreuzAs Beitrag anzeigen
    Nicht unbedingt. Meiner Meinung nach geht erst mal die eigene Bevölkerung vor. Es kann nicht sein, das auf Kosten der ärmeren Einheimischen Fremde finanziert werden.
    Das findest du in keinem Land der Welt - außer in Deutschland, weil man hier denkt für den Rest der Welt den Samariter spielen zu müssen, dabei das untere Drittel der hiesigen Bevölkerung immer mehr verarmt.
    Du solltest nicht auf den inkompetenten, billigen Populismus eines @schimpansen hier hereinfallen, der diese "Schuldfrage" bei Menschen sieht, die hier Schutz suchen und seiner "Meinung" nach aufgrund ihrer Religion weniger "wert" sind:

    "Auf Kosten" impliziert nämlich, das irgendwer etwas mehr oder weniger hätte, wenn diese Menschen nicht hier wären. Das ist aber eine Aussage, die auch beleg- oder beweisbar wäre und wieviel "mehr" oder "weniger" das sein soll und da dies nicht der Fall ist, vollkommener Unsinn ist. Vor allem lenkt es von der viel existentielleren Frage ab, das die deutsche Infrastruktur hunderte Milliarden mehr hätte, gäbe es die echten Wirtschaftsflüchtlinge nicht, die beispielsweise im Steuerparadies Bayern leben und sich dort angesiedelt haben um den Fiskus zu besch... während die Migranten, die in Deutschland auch als Asylanten kamen, immer noch Geld einbringen...
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/auslaender-bringen-deutschland-laut-studie-milliardeneinnahmen-a-1005217.html

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-1...ardeneinnahmen
    ...wenn man schon dergestalt aufrechnet, sollte man dies auch mal sehen...

    Die Verarmung des "unteren Drittels" hat damit also rein gar nichts zu tun, sondern nur mit dem Fakt, das es viel mehr prekäre Arbeitsverhältnisse gibt, das die Altersarmut und Herabsetzung sozialer Standards durch die konservativen Regierungen der letzten 35 Jahre gefördert und gewollt wurde, das die Wirtschaftspolitik auf Lobbyismus ausgelegt wurde und wird und eben Reiche noch reicher gemacht wurden...
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    (Extremismusforscher Wolgang Benz über die AfD)

    Geändert von abrakadabra (17.09.2017 um 08:07 Uhr)
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    Alt 17.09.2017, 10:23   #1631
    woipe1
     
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    @ broo-klyn

    danke für deinen kompetenten beitrag.

    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    hi woipe,
    Landgrabbing als Wurzel alles Bösen? Dazu (zum Grabbing) gehören immer zwei. Wie will man aber die äußerst gierigen 'Dunkelmänner' Afrikas davon abbringen, nicht ihrem Clan, sondern ihrem Land zu dienen?
    nein - nicht die wurzel alles bösen. mir sind durchaus noch eine ganze reihe weiterer probleme bekannt. wir kamen allerdings vom thema flüchtlinge auf die politik den herkunftsstaaten der flüchtlinge gegenüber... also auch die entwicklungshilfepolitik oder die eben auch unsere räuberische wirtschaftspolitik.
    landgrabbing ist hier nur ein paradebeispiel, wie wir als nationen der ersten welt (ich finde den begriff schon sehr zynisch weil er die überheblichkeit deutlich macht, mit der wir agieren) mit den staaten und menschen der dritten welt umgehen. ein beispiel neben einigen anderen, weswegen ich auch auf meinen "zornbeitrag" verwiesen habe, in dem auch andere beispiele genannt sind, ohne jedoch wirklich auch nur annähernd eine vollständigkeit zu erreichen, die dem thema wirklich gerecht wäre.
    dieses unsere handeln müssen wir einstellen. dann und wirklich erst dann kann deine überzeugung greifen, die du im folgenden teil ganz gut beschreibst.

    Zitat:
    (...)
    Ich gewinne immer mehr die Überzeugung, dass wir uns völlig aus dem afrikanischen Leben zurückziehen sollten mit unseren Vorstellungen wie wir unser Leben, in Afrika realisieren könnten. Sie müssen es selbst machen. 1970 lebten 60% der Weltbevölkerung in absoluter Armut, 2011 waren es nur noch 14%. Die Armut sinkt nicht nur relativ, sondern absolut (auf die Weltbevölkerung bezogen).
    ja - bitte bitte bitte. zurückziehen ist gut, aber bitte bis in die letzte konsequenz. hier muss sich dann vor allem unsere wirtschaft (also jedes unternehmenen für sich) selbst nach ethischen gesichtspunkten reglementieren können. darin sehe ich im grunde die größte schwierigkeit. gewinnorientierte unternehmen und selbst reglementieren - frag mal ein unternehmen, das das seinen aktionären verkaufen soll. weniger gewinn, weniger ausschüttung... an die eigenständige reglementierung durch die unternehmen in dieser frage glaube ich nicht, solange man ein ökosiegel auf landraub bekommen kann. also ja - zurückziehen, aber bitte richtig, denn solange wir dort unsere wirtschaftsinteressen verfolgen, haben wir uns nicht wirklich zurückgezogen. das ist vielleicht für alle beteiligten die harte tour, aber letztlich wohl der einzige weg, der funktionieren kann.

    Zitat:
    Für uns stellt sich dann auch nur die Frage, wie wir die Menschen in ihren Ländern lassen können, damit sie ihre Länder ertüchtigen (denn die BRD ist schlicht zu klein, um einen ganzen Kontinent aufnehmen zu können).

    Da sind die üblichen Instrumente anzuraten, welche eine Einwanderungs- und Asylpolitik beinhalten. Wir haben ja inzwischen die x-Verlängerung der Einrichtung von Grenzkontrollen, um die unsinnigen Schengen-Verträge zu umgehen. Was mal für eine kuschelige EU gedacht war, kann für das Monster EU nicht mehr stimmen.

    Wenn Deutschland das Gewissen der Welt sein will, wird es grandios scheitern, so wie die Katharer mit ihrer reinen Lehre.
    die länder der dritten welt kann man schon mal ertüchtigen, indem man den menschen dort nicht den boden unter den füßen wegzieht.

    und ja - wir in deutschland können sicher nicht alle flüchtlinge aufnehmen. aber mit den üblichen instrumenten der einwanderungs- und asylpolitik werden vielleicht nur ein klein wenig die spitze des bevölkerungswanderungs-eisbergs kappen können - wohl gemerkt: vielleicht, denn die großen wanderströme sind noch nicht mal in europa unterwegs, werden aber irgendwann den weg nach europa finden. an den ursachen ändert das hingegen gar nichts.

    vielleicht bin ich der einsame rufer in der wüste, bekannt immer wieder mit seiner meinung anzuecken, aber letztlich müssen vor allem wir in den industienationen umdenken müssen, denn: ein hinweis in europäischer sache: das landgrabbing zum bleistift hat auch schon osteuropa bzw. den osten deutschlands erreicht.
    wie hieß es nach der französischen revolution? die revolution frisst ihre kinder auf? übertrag das bitte mal auch auf unser system.
    __________________
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    Alt 17.09.2017, 12:27   #1632
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von woipe1 Beitrag anzeigen
    den vorwurf könnte man genauso auch umdrehen - so von wegen, dass die rechten mit der die sozialsysteme belastenden migration stimmung für rechte themen machen... genauso scheinheilig, wie ich meine.



    und nein - verschwiegen wird das nicht. aber es gibt eben auch menschen, die nicht ausschließlich mit dem geldbeutel denken sondern durchaus auch mit dem herzen. menschenrechte und mitmenschlichkeit unter finanzierungsvorbehalt zu betrachen ist meines erachtens absolut unerträglich.

    Dein moralisieren ist sinnlos.

    Tatsache ist, dass diese von der Mehrheitsgesellschaft unerwünschten Unqualifizierten in Millionenanzahl in D eingesickert sind. Großteils sind sie von einer D unbekannten Herkunft und in den vielen Fällen ungeklärter Herkunft entziehen sie sich in aller Regel der Überprüfung ihrer Herkunftsländer.

    Deine Ansichten halte ich für unhaltbar und zugleich sind sie auch realitätsfremd.

    Fakt ist, dass die EU nicht alle Armen dieser Welt aufnehmen kann. Egal, vor wem oder vor was sie "Fliehen". Wer leugnet, dass diese Ungebildeten aus den vorwiegend islamischen Ländern uns über unsere finanzielle Belastbarkeit hinausgehende Beträge kosten, der macht sich mitschuldig am Mangel für die hier lebende deutschstämmige Bevölkerung, welche über Generationen hinweg alles aufgebaut hat, woran diese Armutszuwanderer jetzt erhebliche Teile abgreifen möchten.

    Wer sich nicht gegen diese Armutszuwanderung von Ungebildeten wehrt, sondern sie verharmlost, der macht sich mitschuldig daran, dass die Armut in D ansteigt. Gleichzeitig werden die Mittel für die Folgekosten der Armut bei Deutschstämmigen weniger. Für diese Armutszuwanderer haben Generationen von Deutschen das Land aufgebaut. Als Lösung sehe ich eine Volksbefragung, damit erhoben wird, ob die Mehrheitsgesellschaft bereit dazu ist, auf Wohlstand zu verziechten, um mit diesen Ungebildeten, stammend aus meistens Problemkulturen, auf Wohlstand, Sicherheit, Einkommen, Freiheit und Identität zu verzichten.
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    Alt 17.09.2017, 14:19   #1633
    broo-klyn
     
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    @schimpanse2,
    Zitat:
    Dein moralisieren ist sinnlos.
    ich konnte aus dem von dir angesprochenen Beitrag kein Moralisieren erkennen. Die Frage des WARUM sich Menschen auf den Weg nach Europa machen, ist eher zu stellen, als die Lösungen, wie man sie sich vom Leibe hält.
    Zitat:
    Tatsache ist, dass diese von der Mehrheitsgesellschaft unerwünschten Unqualifizierten in Millionenanzahl in D eingesickert sind. Großteils sind sie von einer D unbekannten Herkunft und in den vielen Fällen ungeklärter Herkunft entziehen sie sich in aller Regel der Überprüfung ihrer Herkunftsländer.
    dies sind Verwaltungsprobleme und nicht die Ursache der Völkerwanderung. Somit ist es die 'Schuld' Deutschlands, nicht eindeutige Regeln und Vorschriften aufgestellt zu haben, wie man mit diesem Strom von Menschen umgeht.
    Zitat:
    Deine Ansichten halte ich für unhaltbar und zugleich sind sie auch realitätsfremd.
    ich denke, sie beinhalten mehr Realitätssinn, als ein tumbes 'Ausländer raus'.
    Zitat:
    Fakt ist, dass die EU nicht alle Armen dieser Welt aufnehmen kann. Egal, vor wem oder vor was sie "Fliehen". Wer leugnet, dass diese Ungebildeten aus den vorwiegend islamischen Ländern uns über unsere finanzielle Belastbarkeit hinausgehende Beträge kosten, der macht sich mitschuldig am Mangel für die hier lebende deutschstämmige Bevölkerung, welche über Generationen hinweg alles aufgebaut hat, woran diese Armutszuwanderer jetzt erhebliche Teile abgreifen möchten.
    ach du mit deinen Fakten! Würden wir die Kinderarbeit in den Plantagen der Elfenbeinküste nicht ausblenden (weil es uns das Weihnachtsfest versauen könnte), würden wir uns fragen, wie die glücklich machende Schokolade auf die Teller kommt. Unser 'Glück' beruht z.T. auf dem Unglück der dritten Welt. Schlechtes Gewissen, aber wir doch nicht, wir helfen doch wo wir können; erkennst du die Verlogenheit?
    Zitat:
    Wer sich nicht gegen diese Armutszuwanderung von Ungebildeten wehrt, sondern sie verharmlost, der macht sich mitschuldig daran, dass die Armut in D ansteigt. Gleichzeitig werden die Mittel für die Folgekosten der Armut bei Deutschstämmigen weniger. Für diese Armutszuwanderer haben Generationen von Deutschen das Land aufgebaut. Als Lösung sehe ich eine Volksbefragung, damit erhoben wird, ob die Mehrheitsgesellschaft bereit dazu ist, auf Wohlstand zu verziechten, um mit diesen Ungebildeten, stammend aus meistens Problemkulturen, auf Wohlstand, Sicherheit, Einkommen, Freiheit und Identität zu verzichten.
    die Armut in Deutschland hat nichts mit den Flüchtlingen, aber viel mit der deutschen Politik zu tun.

    Die SPD/CDU (man erinnere an die Jubelrufe der Kanzlerin, welch großartige Einrichtung die Hartz4-Verträge durch Schröder seien) hat einen großen Teil des Volkes abgekoppelt und in 'Ertüchtigngsmaßnahmen' untergebracht. Sie haben unqualifizierte Deutsche! in der Statistik versteckt, um mit sinkenden Arbeitslosenzahlen zu glänzen. Sie haben ein Lebensarbeitszeitmodell 'entwickelt', welches aus hire & fire besteht und welches kein Lebensmodell mehr zulässt, auf welchem man - im Sinne des Wortes - bauen kann. Sie haben zugelassen, dass der deutsche Sparer ausgebeutet wurde (und wird)....und, und, und.

    D.h.unsere Probleme sind selbstgemachte und nicht jene, welche durch die Zuwanderung entstehen. Ich blende die Kosten für Millionen Menschen, welche in diese Republik geströmt sind (dazu zähle ich auch z.B. die Türken) nicht aus. Aber es ist die deutsche Gier nach immer mehr, nicht die Not von Afrikanern oder Bürgerkriegsopfern, welche uns belasten.

    Wo hat die deutsche Macht, den Amerikanern gesagt, 'dass, was ihr macht, zerstört das labile Gleichgewicht im Nahen Osten'? Nein, Schröder kaufte sich lediglich aus dem Kriegszug des Bush jun. frei ... bis heute ist dies die deutsche Politik, welche bar jeder eigenen Autorität, sondern nur der Erfüllungsgehilfe des Hegemons ist.

    Es hängt alles mit (fast) allem zusammen. Daher kann die 'Entwicklungspolitik' nicht die Ursachen ausblenden, welche die Flüchtlinge übers Meer spült.

    Die luxemburgischen Bankenverwalter (Juncker, Asselborn), schwingen große Reden, obwohl sie so gut wie gar nicht mit Flüchtlingsproblemen belastet sind. Sie wollen noch immer die Schengen-Verträge mit Leben erfüllen. Unsinn deshalb, weil die Flüchtlinge schon an der EU-Außengrenze personell erfasst werden müssen oder notfalls zurückgeschickt werden müssten. Sie heulen über Zäune in Ungarn oder Bulgarien, sind aber heilfroh über diese Zäune. Sie verhandeln mit Diktatoren über Flüchtlingsquoten und dürfen sich dafür straflos beleidigen lassen.

    Nee, mein Lieber, es ist die deutsche Politik, welche total versagte, und nicht die Schuld armer Leute aus allen möglichen Ländern. Und eine Volksbefragung über dieses Thema, wird lediglich Kräfte an die Oberfläche spülen, welche weder für Flüchtlinge noch für Deutsche etwas zu tun gedenken, sondern nur für sich und ihre oft verschleierten Ziele.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 17.09.2017, 18:41   #1634
    KreuzAs
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Und eine Volksbefragung über dieses Thema, wird lediglich Kräfte an die Oberfläche spülen, welche weder für Flüchtlinge noch für Deutsche etwas zu tun gedenken, sondern nur für sich und ihre oft verschleierten Ziele.
    Das halte ich für Unsinn. Bei einer Volksbefragung würde das ganze Volk abstimmen und da würde die Mehrheit dafür sorgen, das deine Bedenken nicht greifen. Dafür ist die Meinungsvielfalt in Deutschland viel zu hoch, als das sowas in eine radikale Ecke abdriften würde.
    Aber die Meinung einer Mehrheit müsste durch Volksabstimmungen endlich mal berücksichtigt werden, auch wenn sie den Zielen der Regierenden oder Gesetzgebenden wiederspricht.
    Demokratie heißt Herrschaft durch das Volk - permanent und nicht proforma alle 4 Jahre.
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    Alt 18.09.2017, 00:50   #1635
    broo-klyn
     
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    @KreuzAs,
    Zitat:
    Das halte ich für Unsinn.
    meine Antwort bezog sich auf einen Satz des @Schimpansen:
    Zitat:
    Als Lösung sehe ich eine Volksbefragung, damit erhoben wird, ob die Mehrheitsgesellschaft bereit dazu ist, auf Wohlstand zu verziechten, um mit diesen Ungebildeten, stammend aus meistens Problemkulturen, auf Wohlstand, Sicherheit, Einkommen, Freiheit und Identität zu verzichten.
    Zitat:
    Bei einer Volksbefragung würde das ganze Volk abstimmen und da würde die Mehrheit dafür sorgen, das deine Bedenken nicht greifen. Dafür ist die Meinungsvielfalt in Deutschland viel zu hoch, als dass das sowas in eine radikale Ecke abdriften würde. Aber die Meinung einer Mehrheit müsste durch Volksabstimmungen endlich mal berücksichtigt werden, auch wenn sie den Zielen der Regierenden oder Gesetzgebenden wiederspricht.
    davor müssten wir erst einmal bereit sein, die Gesetzeslage zu ändern, was bei den unwilligen Regierungen, nur schwer vermittelbar ist.

    Wann wurden denn in der Tat, gravierende Gesetze vorgenommen? Dieses drehen an Stellschrauben, kann man kaum Gesetze nennen. Ach ja Heirat für Alles, fällt mir als Non-Plus-Ultra der letzten Regierung ein.
    Zitat:
    Demokratie heißt Herrschaft durch das Volk - permanent und nicht proforma alle 4 Jahre.
    was du nicht sagst? Aber wusstest du, das die Wortschöpfer dieses Begriffes, alles andere als das Volk meinten, sondern nur auserlesene Bürger ihrer Stadtstaaten? Dass Frauen, 'Zweitpässler' [Metöken] und Sklaven kein Stimmrecht hatten?

    Ich bezweifle echt, dass wir uns noch mit dieser Demokratie kleiden können, weil sie - in Parteien portioniert - uns zum Fraß hingeworfen wurde. Ist die sogen. Politverdrossenheit nicht das Resultat von Koalitionen, welche weiterhin die Demokratie so glatt bügeln, dass nicht mehr viel davon übrig geblieben ist?

    Und welches Volk in Deutschland soll denn noch abstimmen? Eine solche kann eigentlich nur unter Gleichen geschehen; sind wir dies?

    Was wollen wir mit einr 'Volksabstimmung', wo ein großer Teil der Teilnehmer eher einen ausländischen Führer wählen würde, als sich um die vitalen Interessen dieses Landes zu kümmern?
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 18.09.2017, 10:49   #1636
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Dein moralisieren ist sinnlos.

    Tatsache ist, dass diese von der Mehrheitsgesellschaft unerwünschten Unqualifizierten in Millionenanzahl in D eingesickert sind. Großteils sind sie von einer D unbekannten Herkunft und in den vielen Fällen ungeklärter Herkunft entziehen sie sich in aller Regel der Überprüfung ihrer Herkunftsländer.

    Deine Ansichten halte ich für unhaltbar und zugleich sind sie auch realitätsfremd.

    Fakt ist, dass die EU nicht alle Armen dieser Welt aufnehmen kann. Egal, vor wem oder vor was sie "Fliehen". Wer leugnet, dass diese Ungebildeten aus den vorwiegend islamischen Ländern uns über unsere finanzielle Belastbarkeit hinausgehende Beträge kosten, der macht sich mitschuldig am Mangel für die hier lebende deutschstämmige Bevölkerung, welche über Generationen hinweg alles aufgebaut hat, woran diese Armutszuwanderer jetzt erhebliche Teile abgreifen möchten.

    Wer sich nicht gegen diese Armutszuwanderung von Ungebildeten wehrt, sondern sie verharmlost, der macht sich mitschuldig daran, dass die Armut in D ansteigt. Gleichzeitig werden die Mittel für die Folgekosten der Armut bei Deutschstämmigen weniger. Für diese Armutszuwanderer haben Generationen von Deutschen das Land aufgebaut. Als Lösung sehe ich eine Volksbefragung, damit erhoben wird, ob die Mehrheitsgesellschaft bereit dazu ist, auf Wohlstand zu verziechten, um mit diesen Ungebildeten, stammend aus meistens Problemkulturen, auf Wohlstand, Sicherheit, Einkommen, Freiheit und Identität zu verzichten.
    danke für deinen beitrag.
    das heißt jetzt aber nicht, dass ich dir zustimme.
    wohl weiß ich, dass wir in europa nicht alle flüchtlinge aufnehmen können. sich aber nur an den symptomen der gesellschaftlichen erkrankung abzuarbeiten ist die klassisch imperialistische art unserer machteliten und ihrer verblendungsmaschinerie (hier würde auch des volkes wille in einer volksbefragung gehörig manipuliert), die sie seit jeher betreiben. wenn wir uns nicht mit der ursachen der neuen völkerwanderung auseinander setzen, die wir als indutstrienationen mit verursachen, kannst du so viele zäune und mauern bauen wie du willst. du kannst sie so hoch bauen, dass wir gar nicht mehr drüber schauen können. abhalten wirst du die vielen millionen flüchtlinge damit letztlich aber sicher nicht. mit einer reinen abschottung wirst du über kurz oder lang wirklich den dritten weltkrieg vom zaun brechen, weil die flüchtlinge aus der dritten welt sich zunehmend radikalisieren und dank unserer imperialen wirtschweise mit unserer hilfe bewaffnen werden, wenn wir sie nicht ernst nehmen. wahrscheinlich sind die terroristischen auswüchse, die wir zur zeit erleben, schon die direkten vorboten davon. die beste "mauer" die bauen kannst, ist die, dass du den menschen in der dritten welt keinen anlaß gibst, fliehen zu müssen. wer sich also in der methodik nur auf die symptombekämpfung verlegt, der macht sich mitschuldig, wenn das boot sinkt.

    du meinst also, mein moralisieren, wie du es bezeichnest, sei sinnlos? wer weiß das schon? bei dir scheint es offensichtlich nicht zu fruchten, noch nicht mal wenn man dir den spiegel vorhält. aber immerhin weiß ich noch was moral ist. du auch?
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    Geändert von woipe1 (18.09.2017 um 11:08 Uhr)
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    Alt 18.09.2017, 11:27   #1637
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @schimpanse2,
    ich konnte aus dem von dir angesprochenen Beitrag kein Moralisieren erkennen. Die Frage des WARUM sich Menschen auf den Weg nach Europa machen, ist eher zu stellen, als die Lösungen, wie man sie sich vom Leibe hält.dies sind Verwaltungsprobleme und nicht die Ursache der Völkerwanderung. Somit ist es die 'Schuld' Deutschlands, nicht eindeutige Regeln und Vorschriften aufgestellt zu haben, wie man mit diesem Strom von Menschen umgeht.ich denke, sie beinhalten mehr Realitätssinn, als ein tumbes 'Ausländer raus'.ach du mit deinen Fakten! Würden wir die Kinderarbeit in den Plantagen der Elfenbeinküste nicht ausblenden (weil es uns das Weihnachtsfest versauen könnte), würden wir uns fragen, wie die glücklich machende Schokolade auf die Teller kommt. Unser 'Glück' beruht z.T. auf dem Unglück der dritten Welt. Schlechtes Gewissen, aber wir doch nicht, wir helfen doch wo wir können; erkennst du die Verlogenheit?die Armut in Deutschland hat nichts mit den Flüchtlingen, aber viel mit der deutschen Politik zu tun.

    Die SPD/CDU (man erinnere an die Jubelrufe der Kanzlerin, welch großartige Einrichtung die Hartz4-Verträge durch Schröder seien) hat einen großen Teil des Volkes abgekoppelt und in 'Ertüchtigngsmaßnahmen' untergebracht. Sie haben unqualifizierte Deutsche! in der Statistik versteckt, um mit sinkenden Arbeitslosenzahlen zu glänzen. Sie haben ein Lebensarbeitszeitmodell 'entwickelt', welches aus hire & fire besteht und welches kein Lebensmodell mehr zulässt, auf welchem man - im Sinne des Wortes - bauen kann. Sie haben zugelassen, dass der deutsche Sparer ausgebeutet wurde (und wird)....und, und, und.

    D.h.unsere Probleme sind selbstgemachte und nicht jene, welche durch die Zuwanderung entstehen. Ich blende die Kosten für Millionen Menschen, welche in diese Republik geströmt sind (dazu zähle ich auch z.B. die Türken) nicht aus. Aber es ist die deutsche Gier nach immer mehr, nicht die Not von Afrikanern oder Bürgerkriegsopfern, welche uns belasten.

    Wo hat die deutsche Macht, den Amerikanern gesagt, 'dass, was ihr macht, zerstört das labile Gleichgewicht im Nahen Osten'? Nein, Schröder kaufte sich lediglich aus dem Kriegszug des Bush jun. frei ... bis heute ist dies die deutsche Politik, welche bar jeder eigenen Autorität, sondern nur der Erfüllungsgehilfe des Hegemons ist.

    Es hängt alles mit (fast) allem zusammen. Daher kann die 'Entwicklungspolitik' nicht die Ursachen ausblenden, welche die Flüchtlinge übers Meer spült.

    Die luxemburgischen Bankenverwalter (Juncker, Asselborn), schwingen große Reden, obwohl sie so gut wie gar nicht mit Flüchtlingsproblemen belastet sind. Sie wollen noch immer die Schengen-Verträge mit Leben erfüllen. Unsinn deshalb, weil die Flüchtlinge schon an der EU-Außengrenze personell erfasst werden müssen oder notfalls zurückgeschickt werden müssten. Sie heulen über Zäune in Ungarn oder Bulgarien, sind aber heilfroh über diese Zäune. Sie verhandeln mit Diktatoren über Flüchtlingsquoten und dürfen sich dafür straflos beleidigen lassen.

    Nee, mein Lieber, es ist die deutsche Politik, welche total versagte, und nicht die Schuld armer Leute aus allen möglichen Ländern. Und eine Volksbefragung über dieses Thema, wird lediglich Kräfte an die Oberfläche spülen, welche weder für Flüchtlinge noch für Deutsche etwas zu tun gedenken, sondern nur für sich und ihre oft verschleierten Ziele.

    Doch, die Armut in D wird durch Armutszuwanderung, aber auch durch ungeeignete Zuwanderer, welche bereits vor der jüngsten Flüchtlingswelle hier waren, aufgebläht. Wenn ich richtig informiert bin, dann sind ca. ein Drittel der in D lebenden Türken Empfänger von Sozialtransfers, während nur ein sehr geringer Prozentsatz der Deutschstämmigen Sozialtransfers erhält.

    Es liegt nicht im Interesse der Deutschen, aber auch nicht der EU-Europäer, Menschen in dieser Gesellschaft aufzunehmen, welche, betrachtet als Gruppe, unseren Staat schwächen und die gesellschaftlichen Probleme vergrößern.

    Allerdings bin ich gerne bereit, eine Mehrheitsentscheidung zu akzeptieren und auch mit zu tragen, wenn die deutsche Bevölkerung darüber abstimmen darf.

    Die Massenzuwanderung von insbesondere Muslimen wird nach meiner Einschätzung die Folge haben, dass die EU deshalb zerbrechen kann. Auch der Brexit wurde zu erheblichen Teilen durch die Massenzuwanderung beflügelt. Die Zuwanderung von Ungebildeten aus Problemkulturen radikalisiert die deutsche und EU-Bevölkerung. Wer den inneren Frieden wünscht, sollte eine Reduzierung der hier lebenden Problemgruppen mit Migrationshintergrund Wert legen. Dazu sollte man z.B. Grenzwerte nach Gruppen andenken und möglichst einführen.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 18.09.2017, 11:46   #1638
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von woipe1 Beitrag anzeigen
    danke für deinen beitrag.
    das heißt jetzt aber nicht, dass ich dir zustimme.
    wohl weiß ich, dass wir in europa nicht alle flüchtlinge aufnehmen können. sich aber nur an den symptomen der gesellschaftlichen erkrankung abzuarbeiten ist die klassisch imperialistische art unserer machteliten und ihrer verblendungsmaschinerie (hier würde auch des volkes wille in einer volksbefragung gehörig manipuliert), die sie seit jeher betreiben. wenn wir uns nicht mit der ursachen der neuen völkerwanderung auseinander setzen, die wir als indutstrienationen mit verursachen, kannst du so viele zäune und mauern bauen wie du willst. du kannst sie so hoch bauen, dass wir gar nicht mehr drüber schauen können. abhalten wirst du die vielen millionen flüchtlinge damit letztlich aber sicher nicht. mit einer reinen abschottung wirst du über kurz oder lang wirklich den dritten weltkrieg vom zaun brechen, weil die flüchtlinge aus der dritten welt sich zunehmend radikalisieren und dank unserer imperialen wirtschweise mit unserer hilfe bewaffnen werden, wenn wir sie nicht ernst nehmen. wahrscheinlich sind die terroristischen auswüchse, die wir zur zeit erleben, schon die direkten vorboten davon. die beste "mauer" die bauen kannst, ist die, dass du den menschen in der dritten welt keinen anlaß gibst, fliehen zu müssen. wer sich also in der methodik nur auf die symptombekämpfung verlegt, der macht sich mitschuldig, wenn das boot sinkt.

    du meinst also, mein moralisieren, wie du es bezeichnest, sei sinnlos? wer weiß das schon? bei dir scheint es offensichtlich nicht zu fruchten, noch nicht mal wenn man dir den spiegel vorhält. aber immerhin weiß ich noch was moral ist. du auch?

    Deine Annahmen kannst du nicht stichhaltig belegen, denn ansonsten hättest du dieses gewiss versucht.

    Die von dir beschriebenen Szenarien sind Gebilde einer Phantasie, bar jeden Realitätsbezuges. Selbstverständlich lassen sich die Außengrenzen wirksam in dem Sinne schützen, dass der Preis auf das Gebiet der EU zu kommen signifikant für die illegalen Grenzübertreter ansteigt. Eine Grenze lässt sich nun mal nicht mit Platzpatronen und Schüssen in die Luft wirksam schützen. Sobald de EU-Außengrenzen aber kaum noch unbefugt durchdrungen werden können, wird der Ansturm aus den Problemherkunftsländern bis auf wenige Menschen, welchen illegales Einsickern gelingt, abnehmen.

    Weiterhin sollten dann im gesamten EU-Land auch intensiv Illegale gesucht und jahrelang vor ihrer endgültigen Abschiebung sicher verwahrt werden. Wer sich mit der Bevölkerungsentwicklung in Afrika beschäftigt, der sollte einsehen, dass die EU- keine Möglichkeit hat, diese Probleme hier zu lösen. Unabhängig von deinen Spekulationen darüber, wieso in gewissen Ländern Not und Bevölkerungsüberschüsse vorliegen und welche Ursachen dieses haben könnte, so müssen wir uns vor diesem Ansturm mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln erwehren, um selbst zu überleben. Für viel wahrscheinlicher als das Eintreten deiner Spekulationen ist m.E., dass durch die Massenzuwanderung durch Menschen aus Problemkulturen die EU zerbrechen wird und sich die EU-Stämmigen radikalisieren werden. Das kann sogar so weit führen, dass radikale politische Kräfte an die Macht gelangen, da die Mehrheitsgesellschaft die Zuwanderung von Problemgruppen über ihren Kopf hinweg nicht ohne Gegenreaktion hinnehmen dürfte.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 18.09.2017, 12:14   #1639
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Deine Annahmen kannst du nicht stichhaltig belegen, denn ansonsten hättest du dieses gewiss versucht.

    Die von dir beschriebenen Szenarien sind Gebilde einer Phantasie, bar jeden Realitätsbezuges. Selbstverständlich lassen sich die Außengrenzen wirksam in dem Sinne schützen, dass der Preis auf das Gebiet der EU zu kommen signifikant für die illegalen Grenzübertreter ansteigt. Eine Grenze lässt sich nun mal nicht mit Platzpatronen und Schüssen in die Luft wirksam schützen. Sobald de EU-Außengrenzen aber kaum noch unbefugt durchdrungen werden können, wird der Ansturm aus den Problemherkunftsländern bis auf wenige Menschen, welchen illegales Einsickern gelingt, abnehmen.

    Weiterhin sollten dann im gesamten EU-Land auch intensiv Illegale gesucht und jahrelang vor ihrer endgültigen Abschiebung sicher verwahrt werden. Wer sich mit der Bevölkerungsentwicklung in Afrika beschäftigt, der sollte einsehen, dass die EU- keine Möglichkeit hat, diese Probleme hier zu lösen. Unabhängig von deinen Spekulationen darüber, wieso in gewissen Ländern Not und Bevölkerungsüberschüsse vorliegen und welche Ursachen dieses haben könnte, so müssen wir uns vor diesem Ansturm mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln erwehren, um selbst zu überleben. Für viel wahrscheinlicher als das Eintreten deiner Spekulationen ist m.E., dass durch die Massenzuwanderung durch Menschen aus Problemkulturen die EU zerbrechen wird und sich die EU-Stämmigen radikalisieren werden. Das kann sogar so weit führen, dass radikale politische Kräfte an die Macht gelangen, da die Mehrheitsgesellschaft die Zuwanderung von Problemgruppen über ihren Kopf hinweg nicht ohne Gegenreaktion hinnehmen dürfte.
    dann mach mal bitte butter bei die fische.
    was ist bitteschön deiner meinung nach bar jeglichen realitätsbezugs?
    bitte konkret. bitte lies auch noch mal die vorherigen posts, die an broo-klyn gerichtet waren. sie stehen hier in einem gesamtzusammenhang. sind die von mir angefügten links und literaturhinweise aus deiner sicht schall und rauch? hast du irgendetwas davon überhaupt schon man gelsesen oder auch nur oberflächt angesehen?

    übrigens - eine aussicht auf eine mögliche zukunft ist auch nichts was belegbar ist - von der logik her auch gar nicht belegbar sein kann...
    __________________
    1. was lange gärt, wird endlich wut (woipe)
    2. krieg ist der terror der reichen und terror ist der krieg der armen (sinngemäß nach: sir peter ustinov)

    Geändert von woipe1 (18.09.2017 um 12:18 Uhr)
    woipe1 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 18.09.2017, 15:47   #1640
    schimpanse2
     
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    @woipe

    Die verlinkten Seiten habe ich jetzt gelesen.

    Sie haben keine Rechtfertigungswirkung in der Hinsicht, dass die EU ihre Außengrenzen für Armutszuwanderung offen halten soll.

    Die Zuwanderung von Ungebildeten, Unqualifizierten aus Problemkulturen verdient Null Toleranz.

    Deutschland sollte nur für erwünschte Personengruppen offen sein. Andere müssen unbedingt daran gehindert werden, ins Land zu kommen und gewisse Problemgruppen, welche bereits in D sind, sollte man freundlich, aber so massiv wie notwendig, außer Landes bringen. Armutszuwanderung von Ungebildeten erhöht die Sozialkosten und vermindert die Verteilungsmasse für Deutschstämmige.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
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