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    Alt 31.08.2016, 13:22   #1
    Redaktion
     
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    Standard Kabinett beschließt Auskunftspflicht für Mütter von "Kuckuckskindern"

    Kabinett beschließt Auskunftspflicht für Mütter von "Kuckuckskindern"

    Die Bundesregierung will gesetzliche Auskunftspflichten für Mütter möglicher "Kuckuckskinder" erweitern. Das Kabinett beschloss am Mittwoch in Berlin einen Gesetzentwurf, wonach die Frau eines sogenannten Scheinvaters diesem über den leiblichen Vater des Kindes Auskunft geben muss. Voraussetzung ist allerdings unter anderem, dass die Auskunft zur Feststellung eines Unterhaltsanspruchs erforderlich ist. Auch enthält der Gesetzentwurf Ausnahmeregelungen.




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    Alt 31.08.2016, 15:34   #2
    redhawk55
     
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    Standard Gesetzentwurf zur Auskunftspflicht von Kuckuckskindern beschlossen

    Zitat:
    Die Bundesregierung hat den Gesetzentwurf zur Auskunftspflicht für Mütter von Kuckuckskindern auf den Weg gebracht. Der Entwurf soll es Vätern von Kuckuckskindern erleichtern, den wahren Erzeuger ihres Nachwuchses herauszufinden und von ihm Unterhaltszahlungen zurückzubekommen. Mütter von "Kuckuckskindern" sollen gesetzlich zur Auskunft verpflichtet sein, wenn dies für den Regressanspruch, den der Scheinvater gegenüber dem leiblichen Vater des Kindes hat, erforderlich ist
    Diese Gesetz gibt doch dann jedem Vater das Recht, durch Gentest die Herkunft seiner Kinder nachweisen zu lassen!
    redhawk55
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    Alt 01.09.2016, 20:21   #3
    Kupferwurm_01
     
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    Standard

    Zitat:
    Zitat von redhawk55 Beitrag anzeigen
    Diese Gesetz gibt doch dann jedem Vater das Recht, durch Gentest die Herkunft seiner Kinder nachweisen zu lassen!
    redhawk55
    Auskunftspflicht der Mutter ist nicht gleich Gentest.
    Das 'Auskunftspflicht'-Gesetz hat wohl auch diverse Bedingungen/Ausnahmen.
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    Alt 01.09.2016, 21:04   #4
    red-kite58
     
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    Zitat:
    Zitat von Kupferwurm_01 Beitrag anzeigen
    Auskunftspflicht der Mutter ist nicht gleich Gentest.
    Das 'Auskunftspflicht'-Gesetz hat wohl auch diverse Bedingungen/Ausnahmen.
    Also eine Gesetz um des Gesetzeswillen ohne besondere Notwendigkeit!
    red-kite58
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    Alt 02.09.2016, 14:16   #5
    detektiv3
     
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    Standard

    Außergerichtliche Gentests zur Vaterschaftsbestimmung sind in Deutschland nur mit Zustimmung der Mutter erlaubt.

    Wenn das Kind Merkmale hat, die weder gesetzlicher Vater, noch Mutter haben, dürften gewisse Zweifel nicht ganz aus der Luft gegriffen sein.

    Es muss ja nicht immer der Postbote gewesen sein. Den kennt der Gehörnte sicherlich.


    Aber die anderen, da wirds schwierig. Er wird nicht unbedingt die Lampe gehalten haben, als Frauchen zum Auswärtspiel war.


    Bei solchen Zweifeln hat die Ehe bzw. Beziehung sowieso einen tiefen Knacks.

    Die Auskunftspflicht stärkt die Position der falschen Väter.

    Aber was wollen sie machen, wenn sich die Mama nicht erinnern kann oder von der Empfängnis alà Maria erzählt?

    Denn als Verheirateter kann der Mann das Kuckuckskind schlecht von der materiellen Versorgung durch ihn abschneiden. Bei eheähnlichen Wohngemeinschaften auch nicht.


    Allerhöchstens der von der Frau Getrennte könnte um Unterhaltszahlungen kommen. Alle anderen haben die A- Karte.
    __________________
    Achtung, sie verlassen trollfreies Gebiet.
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    Alt 02.09.2016, 22:19   #6
    vortiessen
     
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    Standard Kuckuck zahlt nicht mal wie ein Freier

    Zitat detektiv3: "Außergerichtliche Gentests zur Vaterschaftsbestimmung sind in Deutschland nur mit Zustimmung der Mutter erlaubt.

    Wenn das Kind Merkmale hat, die weder gesetzlicher Vater, noch Mutter haben, dürften gewisse Zweifel nicht ganz aus der Luft gegriffen sein. ...

    Er wird nicht unbedingt die Lampe gehalten haben, als Frauchen zum Auswärtspiel war.

    Bei solchen Zweifeln hat die Ehe bzw. Beziehung sowieso einen tiefen Knacks."

    Deine Gedanken drehen sich offenbar vornehmlich um die Situation, wo lediglich Zweifel an der eigenen leiblichen Vaterschaft bestehen, entweder von Anfang an, weil die Beziehung damals gerade nicht gut lief, oder mit der Zeit, weil das Kind deutliche Merkmale trägt, die so gar nicht zur Sippe passen. Schon die abweichende Hautfarbe kann manchmal ein aufkeimendes Indiz für kleine Unregelmäßigkeiten in der Vergangenheit liefern.

    Oftmals ist aber die Situation in der Partnerschaft schon so weit geklärt, daß der falsche leibliche Vater sich aus Verantwortung für die Famlie und aus Vernunft in seine Vaterrolle gefügt hat, wobei es ihm in der Regel stinken dürfte, daß der lustige Erzeuger keinen Pfennig zur Entwicklung des Kindes beitragen muß.
    Erst recht bringt der getrennte falsche Vater, der vielleicht sogar wegen der Affären seiner Ex gehen mußte/wollte, nicht den wohlmotivierten Elan auf, für die damaligen Schäferstündchen seiner Prinzessin und irgendeines Hallodris ein Leben lang den Zahlmeister zu spielen. Und da bin ich ganz bei Dir:

    "Die Auskunftspflicht stärkt die Position der falschen Väter."

    Nicht selten himmeln Frauen ja nebenher Männer an, die ach so viel besser als der eigene Partner erscheinen, gerade was Bildung, Einkommen, sozialen Status angeht. Und warum sollen der Herr Chefarzt, der Herr Richter, der Herr Professor, der Herr Fluzeugpilot, der Herr Anwalt, der Herr Bundespräsident oder wer auch immer auf der gutverdienenden Etage nicht für ihren Spaß auch löhnen und sogar billiger davonkommen als ein Freier auf dem Straßenstrich?!
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    Alt 02.09.2016, 22:45   #7
    red-kite58
     
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    Kabinett beschließt Auskunftspflicht für Mütter von "Kuckuckskindern"
    Und wenn die Mutter nicht will, was dann?
    red-kite58
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    Alt 02.09.2016, 23:08   #8
    vortiessen
     
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    Standard Unwillige Mutter?

    Beugehaft! Geht bei anderen Gesetzesbrechern auch.
    Oder heißt es Erzwingungshaft?
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    Alt 03.09.2016, 18:03   #9
    KreuzAs
     
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    Standard

    Einen Gentest kann man in Holland machen lassen. Der hat zwar hier keine Beweiskraft vor Gericht, verschafft aber Klarheit für den eventuell Gehörnten und kann der Auskunftspflicht der Frau Nachdruck verleihen. Manchmal sollte ja schon ein stinknormaler Blutgruppentest klären können, was Sache ist.
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    Alt 03.09.2016, 20:20   #10
    redhawk55
     
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    Zitat:
    Zitat von vortiessen Beitrag anzeigen
    Beugehaft! Geht bei anderen Gesetzesbrechern auch.
    Oder heißt es Erzwingungshaft?
    Dazu muüsste aber geklärt werden, ob in diesen Fall die betroffene Mutter Angeklagte oder Zeugin ist! Beugehaft kann nur gegen Zeugen verhängt werden!
    redhawk55

    Geändert von redhawk55 (03.09.2016 um 20:22 Uhr)
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    Alt 25.10.2016, 07:56   #11
    Chronos
     
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    Chronos befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    http://hartz4widerspruch.de/jobcente...eber-sexleben/

    Hier weiss man nicht,ob mein weinen oder lachen soll.
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    Alt 25.10.2016, 08:59   #12
    fagussylvatica
     
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    Standard

    Alleinerziehende leben mit ihren Kinder meist unter erschwerten Bedingungen. Kommt ein Elternteil nicht bzw. unregelmäßig seinen Unterhaltsverpflichtungen nach, ist die wirtschaftliche Existenz oftmals prekär.

    In diesem Fall springt die Solidargemeinschaft ein. Diese gewährt auf die Unterhaltsverpflichtung Dritter einen Vorschuß. Dieses gilt unabhängig vom Einkommen des alleinerziehenden Elternteils, unabhängig von der leistungsfähig des nicht erziehenden Elternteils, ja ganz unabhängig von der bekannten Elternschaft des "miterzeugenden" Elternteils.

    Der Staat hat die Verpflichtung sich dieses Geld zurück erstatten zu lassen. Hier gibt es die Unterhaltsverpflicht der Eltern. Es ist mehr als ungerecht, wenn die redlichen und der Unterhaltsforderung nachkommenden Elternteile gegenüber den sich Entziehenden die Benachteiligten sind. Dem Betrug wäre so Türe und Tor geöffnet. Leben beide Eltern zusammen, die Mutter (im Regelfall besteht hier das geringere Problem der Zuordnung) verschweigt aber den Behörden den Vater, käme das Paar so leicht an die entsprechende Unterstützung. Bei mehr als einem Kind kann es unter Umständen sogar recht einträglich werden, würden so vielfach Mauscheleien und Betrügereien zu aller Lasten der Solidargemeinschaft stattfinden.

    Den Nachweis der Elterschaft einschließlich einer prüfbaren Begründung warum diese nicht erbracht werden kann, ist in meinen Augen legitim wenn nicht gar zwingend. Dabei muß letztlich nicht der Akt "pornografisch" beschrieben werden, sondern sollen lediglich die denkbaren Erzeuger namentlich benannt werden. Bei Kosten pro Kind von bis zu 15.000 € -alleine den Unterhaltsvorschuß betreffend- und 2,7 Mio. Alleinerziehenden reden wir in Summe über sehr stolze Summen. Der Bundeshaushalt sah dafür allein im Jahr 2015 290 Mio € vor.

    Die Fragen des Bundesagentur sind daher nach meinem dafürhalten vollkommen legitim.
    __________________
    Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. -Willy Brandt-

    Geändert von fagussylvatica (25.10.2016 um 09:02 Uhr)
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