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    Alt 01.07.2016, 16:37   #81
    cyrano35
     
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    Ich antworte mal in der Erwartung, dass deine Sperre alsbald abläuft.

    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub jetzt argumentierst Du aus einem ganz falschen Zusammenhang.
    Das liegt daran, dass du ständig zwischen verschiedenen Themen hin und her springst. Einmal ist es der Wasserverbrauch als solcher, dann wiederum der in der Landwirtschaft, und schlussendlich der in der Tiermast. Du solltest dich mal entscheiden.


    Zitat:
    Es ging und geht aber auch um den hohen Energieaufwand und höheren Kosten, die entstehen durch Massentierhaltung und ihrer Auswirkung, bis hin zu hoher Gülleproduktion usw. Es ist nunmal Fakt, das 1 Kilo Fleisch 15.000 Liter Wasser zur Produktion benötigt und dies ist sicher anderweitig eingesetzt wesentlich sinnvoller. Nicht mehr und nicht weniger war meine Aussage. Von "verschwinden" fabulierten Andere.
    Gut, Gülle ist ein Problem, weil dadurch das Grundwasser mit Nitraten durchsetzt wird. Bringt man die Gülle aber zu Methangasanlagen, kann sie durchaus etwas Positives bewirken. Wie so oft, sind technische Lösungen besser als Verbote oder künstliche Preiserhöhungen mit dem Argument, dadurch würde die Qualität des Produkts gesteigert.


    Zitat:
    "Überkompensiert" ist der Ausdruck, der letztlich nichts anderes aussagt, das durch die Vermehrung der Menschheit dann ein großer Teil aufgebraucht würde.
    Nein, "überkompensiert" bedeutet schlicht und ergreifend, dass der Spareffekt komplett auffressen wird und sich der Verbrauch von Ressourcen weiter erhöht, weil der Bedarf aufgrund des Bevölkerungswachstums steigt. Nicht unser "westlicher" Lebensstil ist also das Primärproblem, sondern die Vermehrung der Menschheit ausgerechnet dort, wo eine Vermehrung eigentlich gar nicht angesagt ist.

    Zitat:
    Dies ist aber an der Realität vorbei, da es eben keine Verteilungsgerechtigkeit gibt. Somit wird nur der Teil der Bevölkerung größer die wenig bis gar nichts haben. Also argumentierst Du auch hier von falschen Voraussetzungen ausgehend.
    Eine Frage an dich: Wie stellst du dir "Verteilungsgerechtigkeit" jenseits nationaler Grenzen und supranationaler Gebilde wie der EU konkret vor?

    Zitat:
    Die Länder die kaum Zugang zu lebenswichtigen Ressourcen haben, die kaum selber Ressourcen besitzen werden, wenn dann nur wenig gefördert oder unterstützt. Siehe Äthiopien beispielsweise wo eigentlich gute klimatische Bedingungen herrschen, aber durch Grenzkonflikte, Kriege und instabile Verhältnisse eine schreiende Armut herrscht.
    Aha! Und damit sind wir bei des Pudels Kern. Nicht Ressourcenarmut bedingt Armut, sondern Krieg und Misswirtschaft nebst korrupten und kaputten politischen Systemen. Damit bestätigst du - wahrscheinlich unbeabsichtigt - das, was ich bereits geschrieben habe.

    Zitat:
    15 Mio Menschen sind von Hunger betroffen. Es wäre ein Leichtes mit Hilfe von internationaler Staatengemeinschaften dort stabile wirtschaftliche Verhältnisse zu schaffen, und somit auch für politisch stabile Verhältnisse zu sorgen. Aber das Interesse hält sich hier gelinde gesagt in Grenzen.
    Und weißt du auch, warum? Weil man dazu Krieg führen und dauerhaft als Besatzungsmacht auftreten müsste.


    Zitat:
    Die Unfreiheit geht mit der Armut einher, nicht umgekehrt.
    Falsch, siehe oben! Andernfalls du erklären müsstest, wie ressourcenarme Länder wie Deutschland oder Japan zu wirtschaftlich enorm fetten Brocken werden konnten.

    Zitat:
    Gib jedem Menschen Zugang zu Bildung und der Perspektive auf ein menschenwürdiges Leben, dann wird aus so manchem Ziegenhirten ein Professor, nicht umgekehrt. Nimm einem Menschen alles und gebe ihm nur so viel, das er gerade so überleben kann, dann kann auch aus einem Professor ein Ziegenhirte werden.
    Was nutzt ihm sein Titel, wenn er keine Stelle findet, weil ringsrum die Verhältnisse nicht stimmen? So jemand wandert dann in der Regel aus, wenn er kann.

    Zitat:
    Auf eine globale Antwort mit nationalen Beispiel eines Unrechtsregimes zu antworten ist schlichtweg unseriös.
    Das Beispiel diente lediglich zur Illustration der Tatsache, dass praktisch keine Volkswirtschaft der Welt autark sein kann, wenn sie nicht den Lebensstandard der eigenen Bevölkerung oberhalb von Neanderthalern aufs Spiel setzen will.

    Zitat:
    Es ging um Ressourcenverschwendung und dem verantwortungsvollen Umgang damit. Desto mehr Verantwortung und weniger Preisdruck auf die Herstellung von Waren gelegt wird, desto mehr steigt auch die Qualitätserwartung und somit letztlich die Qualität, auch global gesehen. Das war die Aussage...
    Und diese Aussage ist schlicht und ergreifend falsch. Mag sich der eine oder andere einbilden, ein und derselbe Apfel habe mehr Qualität, weil er auf einmal mehr kostet, der große Rest denkt und schmeckt da vernünftiger.

    Zitat:
    Jetzt verfällst Du in die gleiche polemische Sichtweise, die Du hier gerne (zu Recht übrigens) bei Anderen kritisierst. Wer sind denn Deiner Ansicht nach diese ominösen "Machthaber"?
    Ganz einfach, es sind Regierungen und deren Mitglieder. Man kann sie sogar beim Namen nennen. Was soll daran "ominös" sein? Wenn andere User mit ihren Illuminaten- und Bilderberger-Gedöns daherkommen, lass sie doch ihren Unfug ausleben!

    Zitat:
    Politiker meist konservativer Couleur handeln meist nach den Vorgaben ihrer eigenen Klientel bzw. Lobby.
    Was wiederum sozialistische Apparatschiks niemals tun würden, gell? Die denken immer nur an das Wohlergehen des Volkes, gell?

    Zitat:
    Diese bestehen aus Wirtschaftsvertretern irgendwelcher Branchen. Das ist in der Lebensmittelbranche auch nicht anders. Die Frage die sich doch stellt ist, wie man die Kette durchbricht, die auf Kosten der Gesundheit Vieler, (ob mittel- oder unmittelbar) die Qualitätsstandarts absenkt?
    Frage dich mal selber, warum ein Unternehmer oder Lobbyist das Ziel haben sollte, die Gesundheit der Bevölkerung aufs Spiel zu setzen. Denn täte er dies, wäre es ziemlich schnell aus mit seinem Vorhaben.

    Zitat:
    Dafür gibt es verschieden Wege, einerseits über Aufklärung, Verordnungen und Gesetze, die möglichst wenig Lücken hinterlassen, was aber dann von dieser Lobby hintertrieben wird, oder über eine gewisse Preisbindung. Will man ernsthaft was für den Verbraucher erreichen wird es ein Maßnahmenpaket und da gehört Letztere auch dazu. Insofern ist der Vorstoß der Grünen ein sehr guter Ansatz.
    Bei dir läuft irgendwie immer alles auf Verbote hinaus. Parteien wie die AfD sollen verboten werden, weil sie dir nicht passen; das Fleisch ist dir zu billig, also müssen niedrige Preise verboten werden... Angesichts dieses Etatismus' stelle ich mir die Frage, ob du französische Vorfahren hast.

    Zitat:
    Allerdings wird man durch eine Mindestpreisbindung auch der Preisdruck von den Erzeugern genommen, denn die Discounter und Supermärkte, die immer billiger einkaufen müssen um Billigware anbieten zu können, würden dann auch mehr zahlen um eine höhere Qualität anbieten zu können. Die Konkurrenz würde dann nicht mehr über den Preis, sondern die Qualität gehen.
    Mumpitz! Ein Mindestpreis würde zwischen Händler und Produzent ansetzen müssen, nicht zwischen Händler und Konsument. Allein schon da kracht das idiotische Modell der Grünen in sich zusammen. Wann immer sich umweltbewegte grüne Theoretiker aufs ökonomische Eis begeben, brechen sie ein.

    Zitat:
    Es geht hier nicht um das Statusverhalten von im übertragenden Sinne "Zahnarztfrauen", sondern um die Notwendigkeit der Qualitätssteigerungen im unteren Lebensmittelsektor und zwar nicht nur der Lebensmittel, sondern auch der Arbeitsbedingungen, der Tierhaltung und der Förderung von kleineren landwirtschaftlichen Betriebe.
    Was hast du an der Qualität des Fresskrams "im unteren Lebensmittelsektor" auszusetzen? Ich bitte um Beispiele.

    Zitat:
    Auch hier machst Du es Dir mal wieder zu einfach, allein aus der Tatsache heraus, das man ganze Regionen destabilisiert hat, aus westlicher Sicht, da man aufgrund des eigenen verschwenderischen Verbrauchs fossile Brennstoffe benötigt und so ein Überangebot und durch das Angebots- und Nachfrageprinzips eine Verbilligung, gerade von Öl erreichte. Vor Jahrzehnten diktierte die OPEC noch die Preise, dies hat man somit ausgehebelt, da man wußte, das ansonsten die eigenen nationalen Wirtschaften ausgebremst würden. Es stehen also handfeste Interessen dahinter den Ölpreis niedrig zu halten, bis irgendwann einmal eine echte Alternative gefunden wird.
    Warum soll eigentlich immer nur "der Westen" Interesse an verfügbaren Ressourcen haben und sonst niemand? Industrieländer sind meines Wissens jedenfalls recht gut über den ganzen Erdball verteilt. Darob kann ich den Kokolores "Der Westen beutet alle anderen aus" nicht so recht nachvollziehen. Irakisches Öl zum Beispiel landet auf dem Weltmarkt, nicht auf dem US-Markt.
    __________________
    <<Chleudert den Purschen zu Poden!>>
    cyrano35 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 01.07.2016, 18:39   #82
    DerNeue324
     
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    Weil der Westen eben böse ist.
    DerNeue324 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 04.07.2016, 02:18   #83
    chrysophilax
     
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    chrysophilax ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
    Standard Die Grünen sind blöd

    Die Grünen sollen sich erst mal selbst verbannen. Diese Volksverräter.

    Für alle die sich fragen was bei den Grünen im Oberstüchen nicht stimmt, habe ich ein recht aufklärendes Zitat von Herrn Joschka Fischer, aus seinem Buch "Risiko Deutschland" :
    Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen:
    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und
    begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder
    zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden,
    indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird.
    Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

    Wenn ihrs nicht glaubt lest es selber nach
    chrysophilax ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 04.07.2016, 12:01   #84
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von cyrano35 Beitrag anzeigen
    Ich antworte mal in der Erwartung, dass deine Sperre alsbald abläuft.
    Da ich niemandem etwas "schuldig" bleiben möchte, wird dies hier vorläufig mein letzter Post. Weitere Begründungen darüber via PM.

    Zitat:
    Das liegt daran, dass du ständig zwischen verschiedenen Themen hin und her springst. Einmal ist es der Wasserverbrauch als solcher, dann wiederum der in der Landwirtschaft, und schlussendlich der in der Tiermast. Du solltest dich mal entscheiden.
    Lies ganz einfach die Aussagen darüber in den von mir eingestellten Links, dann wirst Du auch erkennen, wie sehr Du auf dem Holzweg bist. Natürlich kann Wasser "verbraucht" werden (auch wenn man es danach wieder aufarbeitet) Tiermast und Landwirtschaft gehören zusammen, das zu trennen ist schon ein erheblicher Denkfehler

    Zitat:
    Gut, Gülle ist ein Problem, weil dadurch das Grundwasser mit Nitraten durchsetzt wird. Bringt man die Gülle aber zu Methangasanlagen, kann sie durchaus etwas Positives bewirken. Wie so oft, sind technische Lösungen besser als Verbote oder künstliche Preiserhöhungen mit dem Argument, dadurch würde die Qualität des Produkts gesteigert.
    Methangasanlagen sind ein erheblicher Kostenfaktor, den sich Viele nicht leisten können, der auch flächendeckend nicht möglich ist und auch durchaus Risiken , wie Lärm- Geruchsbelästigungen, Grundwasserbelastungen, Explosionsgefahr, hin bis zum Artensterben bergen. Es gibt diverse Bürgerinitiativen, die solche Projekte ablehnen, da solltest Du Dich mal informieren. Insofern auch hier leider keine "einfachen Lösungen"...

    Zitat:
    Nein, "überkompensiert" bedeutet schlicht und ergreifend, dass der Spareffekt komplett auffressen wird und sich der Verbrauch von Ressourcen weiter erhöht, weil der Bedarf aufgrund des Bevölkerungswachstums steigt. Nicht unser "westlicher" Lebensstil ist also das Primärproblem, sondern die Vermehrung der Menschheit ausgerechnet dort, wo eine Vermehrung eigentlich gar nicht angesagt ist.
    Eine typische konservative und falsche Sichtweise, weil hier der Fakt komplett ignoriert wird, das über 40 % der vorhandenen Ressourcen von einem Bruchteil der Menschheit verbraucht und benötigt werden. Wenn aber 100% zu verteilen sind, bleiben immer Andere auf der Strecke. Dies ist allein schon eine nachvollziehbare Rechnung. Es ist selbstverständlich unbestritten, das eine globale Geburtenkontrolle vonnöten ist, allerdings nicht aufgrund rassistischer oder latent rassistischer Gründe wie Herkunft oder Ethnie, Glaube, wie uns Viele weismachen wollen, sondern allein schon aus der Tatsache heraus, das Ressourcen endlich sind.
    Auch ist der Fakt, das es in Kriegen und kriegerischen Auseinandersetzungen hauptsächlich darum geht, an vorhandene Ressourcen zu kommen und eben nicht um Glauben ecetera, endlich mal anzuerkennen. Die einzige Lösung die ich persönlich sehe ist eine Solidarisierung aller Völker und der Toleranz, das man jedem Anderen seine eigene Lebensweise läßt.
    Eine absolute Utopie, ich weiß, darum brennt dieser Planet ja auch an allen Ecken und noch mehr Bürgerkriege und Auseinandersetzungen, die noch brutaler, entschlossener geführt werden, sind die Folge.

    Zitat:
    Eine Frage an dich: Wie stellst du dir "Verteilungsgerechtigkeit" jenseits nationaler Grenzen und supranationaler Gebilde wie der EU konkret vor?
    Hätte ich konkrete Lösungen parat, bekäme ich sicher einen Nobelpreis. Ich würde daher vorsichtig und Schritt für Schritt vorgehen, Rüstungsexporte gänzlich verbieten und ächten, würde versuchen Wirtschaftsbeziehungen mit armen Ländern aufzubauen, dort Infrastrukturen zu fördern und ihnen langfristige wirtschaftliche Beziehungen aufzeigen, also Perspektiven, wenn sie demokratische Strukturen errichten, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit zulassen. Damit könnte man schon Einiges erreichen.

    Zitat:
    Aha! Und damit sind wir bei des Pudels Kern. Nicht Ressourcenarmut bedingt Armut, sondern Krieg und Misswirtschaft nebst korrupten und kaputten politischen Systemen. Damit bestätigst du - wahrscheinlich unbeabsichtigt - das, was ich bereits geschrieben habe.
    Nein, Du bestätigst nur eine einseitige Denkart damit. Ressourcenarmut führt als Konsequenz zu Armut, somit Krieg und Misswirtschaft in der Konsequenz und damit verschlimmert man die Situation und führt eine zusätzliche Ursache ein. Kein Krieg kommt mal "eben so" vor, sondern entwickelt sich, weil sich Einige als bevorteilt ansehen, während Andere irgendwelche "Privilegien" verteidigen oder ausbauen wollen.
    Zitat:
    Und weißt du auch, warum? Weil man dazu Krieg führen und dauerhaft als Besatzungsmacht auftreten müsste.
    Auch wieder nur eine "einfache Lösung". Langfristige Perspektiven aufzuzeigen ist mühevoller, weniger effekthascherisch, aber sicher auch erfolgreicher und nachhaltiger als Krieg, der wiederum nur den Waffenlobbys und Interessen von Wenigen nutzt. Baut man aber Wirtschaftsbeziehungen auf, kann man intern viel mehr Einfluß nehmen, als mit einem externen Aufpfropfen eines Krieges.

    Zitat:
    Falsch, siehe oben! Andernfalls du erklären müsstest, wie ressourcenarme Länder wie Deutschland oder Japan zu wirtschaftlich enorm fetten Brocken werden konnten.
    Deutschland ist nicht ressourcenarm, genausowenig wie Japan. Beide Länder könnten sich durchaus aufgrund klimatischer und flächenmäßiger Voraussetzungen landwirtschaftlich selbst versorgen. In Deutschland ist auch die Lage, als Transitland noch dazu von Vorteil und schaut man sich die Fördermengen an Kohle und Erzen an, des vergangenen Jahrhunderts, ist Deine Aussage glattweg falsch. Innovationen sind sicher auch ein Teil davon, allerdings müssen diese auch entsprechend gefördert werden und wenn man sich das Bildungsniveau hier anschaut, sehe ich die BRD eher auf dem absteigenden Ast.

    Zitat:
    Was nutzt ihm sein Titel, wenn er keine Stelle findet, weil ringsrum die Verhältnisse nicht stimmen? So jemand wandert dann in der Regel aus, wenn er kann
    Richtig, wenn er kann, aber was wenn nicht?
    Was ich damit aussagen will, ist das ein Ziegenhirte das selbe Potential besitzen kann, wie ein Professor, allerdings wenn es nicht gefördert wird, mit Bildung, dann nutzt das gar nichts. Also muß man die Voraussetzungen schaffen, die es in diversen Wüstengebieten oder kargen Landschaften eben nicht gibt. Wenn der aber dann auswandern will, wer kann ihm das dann verwehren?

    Das Beispiel diente lediglich zur Illustration der Tatsache, dass praktisch keine Volkswirtschaft der Welt autark sein kann, wenn sie nicht den Lebensstandard der eigenen Bevölkerung oberhalb von Neanderthalern aufs Spiel setzen will.


    Zitat:
    Und diese Aussage ist schlicht und ergreifend falsch. Mag sich der eine oder andere einbilden, ein und derselbe Apfel habe mehr Qualität, weil er auf einmal mehr kostet, der große Rest denkt und schmeckt da vernünftiger.
    Ist sie nur, wenn man von falschen Qualitätserwartungen ausgeht, wie Du. Qualität ist nicht nur die Güte der Frucht, sondern eben auch die Art der Herstellung, die Würdigung der Arbeit die in ihr steckt (Stichwort soziale Verantwortung), die Transportwege, der Verbrauch anderer Ressourcen die benötigt wird, wieviel chemische Mittel eingesetzt werden müssen um sie billiger zu machen usw. Insofern kann ein "Bioapfel" durchaus weniger "schön" aussehen, vielleicht sogar genauso schmecken, wie ein günstigeres Exponat, trotzdem aber qualitativ hochwertiger.


    Zitat:
    Ganz einfach, es sind Regierungen und deren Mitglieder. Man kann sie sogar beim Namen nennen. Was soll daran "ominös" sein? Wenn andere User mit ihren Illuminaten- und Bilderberger-Gedöns daherkommen, lass sie doch ihren Unfug ausleben!
    Nur wirst Du mit dergestalten Schuldzuweisungen genausowenig ausrichten, wie VTler mit ihren Mutmaßungen...
    Zitat:
    Was wiederum sozialistische Apparatschiks niemals tun würden, gell? Die denken immer nur an das Wohlergehen des Volkes, gell?
    Habe ich wo behauptet? Ich sehe alle auf Dogmen basierenden Regierungen und Systeme sehr kritisch. Allerdings ein wenig mehr soziale Gerechtigkeit täte diesem Land und auch global schon sehr gut zu Gesicht stehen...

    Zitat:
    Frage dich mal selber, warum ein Unternehmer oder Lobbyist das Ziel haben sollte, die Gesundheit der Bevölkerung aufs Spiel zu setzen. Denn täte er dies, wäre es ziemlich schnell aus mit seinem Vorhaben.
    Blödsinn, denn wenn sich Geld verdienen läßt, wird es gemacht und wenn man sich in "Grauzonen" bewegt, wie beispielsweise gerade bei der Glyphosal-Diskussion, dann wird es immer Lobbys geben, die solche Begründungen vorbringen wie Du und entsprechende Aussagen von Leichtgläubigen bekommen.
    Denen geht Profit vor der Gesundheit der Bevölkerung.


    Zitat:
    Bei dir läuft irgendwie immer alles auf Verbote hinaus. Parteien wie die AfD sollen verboten werden, weil sie dir nicht passen; das Fleisch ist dir zu billig, also müssen niedrige Preise verboten werden... Angesichts dieses Etatismus' stelle ich mir die Frage, ob du französische Vorfahren hast.
    Die AfD ist eine Gefahr für die Demokratie, da sie xenophobische Gewalttaten begünstigt, eindeutig rechtsradikal ausgerichtet ist, Meinungsfreiheit und Grundrechte abschaffen will. Da kann man schon über ein Verbotsverfahren nachdenken. Es geht auch nicht darum niedrige Preise zu verbieten, sondern Billigfleisch zu verbieten, um so den Preisdruck zu vermindern. Durchaus ein volkswirtschaftliches Instrument in einer sozialen Marktwirtschaft.

    Zitat:
    Mumpitz! Ein Mindestpreis würde zwischen Händler und Produzent ansetzen müssen, nicht zwischen Händler und Konsument. Allein schon da kracht das idiotische Modell der Grünen in sich zusammen. Wann immer sich umweltbewegte grüne Theoretiker aufs ökonomische Eis begeben, brechen sie ein.
    Eine Milchmädchenrechnung die Du präsentierst, denn der Verbraucher entscheidet letztlich was produziert und von Händlern ins Sortiment genommen wird. Denn wenn etwas nicht gekauft wird, verschwindet es. Insofern ist dies das einzig geeignete Mittel.

    Zitat:
    Was hast du an der Qualität des Fresskrams "im unteren Lebensmittelsektor" auszusetzen? Ich bitte um Beispiele.
    Habe ich mehrfach angeführt. Siehe oben?

    Zitat:
    Warum soll eigentlich immer nur "der Westen" Interesse an verfügbaren Ressourcen haben und sonst niemand? Industrieländer sind meines Wissens jedenfalls recht gut über den ganzen Erdball verteilt. Darob kann ich den Kokolores "Der Westen beutet alle anderen aus" nicht so recht nachvollziehen. Irakisches Öl zum Beispiel landet auf dem Weltmarkt, nicht auf dem US-Markt.
    Ergibt sich auch aus der Logik, das 12 der reichsten Länder fast 40 % der Ressourcen verbrauchen. Rest siehe oben...
    __________________
    Grundsätzlich erkennt man Rechtsextremismus nach Benz schon an vier Indizien:

    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
    2.an festen Feindbildern
    3.am Glaube an das "Recht des Stärkeren"
    4.und am Anspruch, dass es Menschen unterschiedlicher
    Wertigkeit gibt


    "Die Partei artikuliert Hass und ermöglicht so klaren Rechtsextremismus."
    (Extremismusforscher Wolgang Benz über die AfD)
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 04.07.2016, 13:12   #85
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    @abrakadabra: Zwangspreise für Fleisch sind Planwirtschaft.

    Regenwasser, das auf Kartoffeln, Mais oder sonstiges Viehfutter regnet, wird nicht wieder aufbereitet.

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    Alt 04.07.2016, 18:08   #86
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    Zitat:
    Zitat von detektiv3 Beitrag anzeigen
    @abrakadabra: Zwangspreise für Fleisch sind Planwirtschaft.

    Regenwasser, das auf Kartoffeln, Mais oder sonstiges Viehfutter regnet, wird nicht wieder aufbereitet.

    Felder werden nicht mit Trinkwasser beregnet.
    Biodwahnsinn, die wie vielte Runde? Schau Dir den "Biowahnsinn an, Lebensmittel in den Tank und dann ist eigentlich jede Politikeraktion Irrsinn pur"!? Und wenn wir schon bei Bio sind sollte man diese Spinner in den Urwald schicken und da können DIE machen wie Sie wollen!
    vaudis100 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 04.07.2016, 20:49   #87
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    Zitat:
    Zitat von detektiv3 Beitrag anzeigen

    Regenwasser, das auf Kartoffeln, Mais oder sonstiges Viehfutter regnet, wird nicht wieder aufbereitet.

    Felder werden nicht mit Trinkwasser beregnet.
    Das ist dann doch Argumentation a la "der Strom kommt aus der Steckdose, nicht ausm AKW"
    Fred499 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 04.07.2016, 21:09   #88
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    Na und, ist faktisch gar nicht mal so falsch. Von uns kann keiner nachvollziehgen, wo die Strömlinge herkommen. Wenn du Strom von einem Ökoanbieter beziehst, heißt das noch lange nicht, das der auch von Windrädern etc. erzeugt wurde. Einspeisen tut jeder, ob nun Öko oder AKW.
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    Alt 04.07.2016, 21:30   #89
    cyrano35
     
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Da ich niemandem etwas "schuldig" bleiben möchte, wird dies hier vorläufig mein letzter Post. Weitere Begründungen darüber via PM.
    >>vom Mod entfernt<<

    Zitat:
    Lies ganz einfach die Aussagen darüber in den von mir eingestellten Links, dann wirst Du auch erkennen, wie sehr Du auf dem Holzweg bist. Natürlich kann Wasser "verbraucht" werden (auch wenn man es danach wieder aufarbeitet) Tiermast und Landwirtschaft gehören zusammen, das zu trennen ist schon ein erheblicher Denkfehler
    Nein, das ist kein Denkfehler, weil Tiermast in unseren Breiten dank des Wasservorkommens und der Regenfälle in Ordnung geht. Wäre es anders, wäre ich dagegen, aber so ist es nun mal nicht.

    Zitat:
    Methangasanlagen sind ein erheblicher Kostenfaktor, den sich Viele nicht leisten können, der auch flächendeckend nicht möglich ist und auch durchaus Risiken , wie Lärm- Geruchsbelästigungen, Grundwasserbelastungen, Explosionsgefahr, hin bis zum Artensterben bergen. Es gibt diverse Bürgerinitiativen, die solche Projekte ablehnen, da solltest Du Dich mal informieren. Insofern auch hier leider keine "einfachen Lösungen"...
    Es gibt immer Bürgerinitiativen gegen alles und jedes. Vor allem diejenigen, die nach dem Sank-Florians-Prinzip verfahren. Angeblich sind sie irgendwie "grün" aufgestellt, in Wirklichkeit aber wollen sie lediglich anderen die negativen Seiten ihrer eigenen Vorteile aufdrücken. Würde eine Regierung konsequent auf diese Leute hören, wären Deutschland und Europa alsbald ein komplett deindustrialisiertes Gefilde mit hoher Arbeitslosigkeit. Gehe mir also bloß weg mit diesen "Wutbürgern", die als Rentner oder Frührentner keine Hobbys haben außer Stänkern!
    Zitat:
    Eine typische konservative und falsche Sichtweise, weil hier der Fakt komplett ignoriert wird, das über 40 % der vorhandenen Ressourcen von einem Bruchteil der Menschheit verbraucht und benötigt werden. Wenn aber 100% zu verteilen sind, bleiben immer Andere auf der Strecke. Dies ist allein schon eine nachvollziehbare Rechnung.
    Nein, eben nicht. Was der Teutone an Rohstoffen einspart, kommt keineswegs einem Inder, Chinesen, Australier, Ami oder Afrikaner zugute.

    Das große argumentative Problem linker Globalisierungsgegner ist konsequent, dass sie von einer idealen Verteilungsmöglichkeit ausgehen, welche faktisch nicht existiert und auch überhaupt keinen Sinn machen würde.

    Zitat:
    Es ist selbstverständlich unbestritten, das eine globale Geburtenkontrolle vonnöten ist, allerdings nicht aufgrund rassistischer oder latent rassistischer Gründe wie Herkunft oder Ethnie, Glaube, wie uns Viele weismachen wollen, sondern allein schon aus der Tatsache heraus, das Ressourcen endlich sind.
    Bislang war es immer so, dass der Mensch technische Lösungen gefunden hat, um Engpässe zu beheben. Warum sollte es dieses Mal anders sein?

    "Konservativ" sind doch wohl eher diejenigen, die allein auf natürliche Ressourcen setzen und nicht auf den menschlichen Geist.

    Zitat:
    Auch ist der Fakt, das es in Kriegen und kriegerischen Auseinandersetzungen hauptsächlich darum geht, an vorhandene Ressourcen zu kommen und eben nicht um Glauben ecetera, endlich mal anzuerkennen.
    Das ist eine These, kein Axiom. Frag z. B. mal einen IS-Kämpfer, worum es ihm geht!

    Zitat:
    Die einzige Lösung die ich persönlich sehe ist eine Solidarisierung aller Völker und der Toleranz, das man jedem Anderen seine eigene Lebensweise läßt.
    Schön, aber leider nur schöner Schwulst. Der Mensch tickt anders.

    Zitat:
    Eine absolute Utopie, ich weiß, darum brennt dieser Planet ja auch an allen Ecken und noch mehr Bürgerkriege und Auseinandersetzungen, die noch brutaler, entschlossener geführt werden, sind die Folge.
    Unsere Zeit ist nicht besser uns nicht schlechter als andere zuvor. Sie ist, meines Erachtens, an Opferzahlen gemessen, sogar besser.
    Zitat:
    Hätte ich konkrete Lösungen parat, bekäme ich sicher einen Nobelpreis. Ich würde daher vorsichtig und Schritt für Schritt vorgehen, Rüstungsexporte gänzlich verbieten und ächten, würde versuchen Wirtschaftsbeziehungen mit armen Ländern aufzubauen, dort Infrastrukturen zu fördern und ihnen langfristige wirtschaftliche Beziehungen aufzeigen, also Perspektiven, wenn sie demokratische Strukturen errichten, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit zulassen. Damit könnte man schon Einiges erreichen.
    Zuvor müsste man den Menschen als solchen quasi umpolen. Ein alter sozialistischer Traum, der aber nicht funktioniert hat. Unsere Gene, Gefühle und Befindlichkeiten sind so, wie sie sind. Mir gefällt das zwar nicht, aber ich nehme es immerhin als Tatsache wahr.

    Zitat:
    Nein, Du bestätigst nur eine einseitige Denkart damit. Ressourcenarmut führt als Konsequenz zu Armut, somit Krieg und Misswirtschaft in der Konsequenz und damit verschlimmert man die Situation und führt eine zusätzliche Ursache ein.
    Deutschland ist, auch wenn du was anderes glauben magst, arm an natürlichen Ressourcen. Also müsste es deiner Lesart auch ansonsten arm sein. Ist es aber nicht. Deine Ableitung 'Wenig Ressourcen gleich arm' funktioniert ergo nicht.

    Zitat:
    Baut man aber Wirtschaftsbeziehungen auf, kann man intern viel mehr Einfluß nehmen, als mit einem externen Aufpfropfen eines Krieges.
    Klingt einmal mehr hübsch, aber ohne entsprechende Köpfe auf der Gegenseite wird daraus nichts.

    Zitat:
    Deutschland ist nicht ressourcenarm, genausowenig wie Japan.
    Siehe oben, was du da erzählst, wird von keinem Ökonomen ernst genommen. Sowohl Deutschland wie auch Japan oder Europa wurden erfolgreich, weil sie so gut wie nichts in der Erde unter ihren Füßen fanden. Deswegen, und nicht trotz!
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    Geändert von kleinehexe803 (05.07.2016 um 21:22 Uhr)
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    Alt 04.07.2016, 22:18   #90
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen

    Natürlich kann Wasser "verbraucht" werden (auch wenn man es danach wieder aufarbeitet) Tiermast und Landwirtschaft gehören zusammen, das zu trennen ist schon ein erheblicher Denkfehler


    Wasser wird nicht verbraucht. Hattest du in der Schule im Fach Physik gefehlt?

    Du könntest glaubürdiger gegen intensive Landwirtschaft wie z.B. den Weinbau eintreten. Mit Weinbau wird teils das Grundwasser erheblich gefährdet. Auch in der Nähe von Städten!

    Überhaupt finde ich es (allgemein gemeint) unglaubwürdig, wie Wein- und Schnapshändler Verantwortung für die Gesundheit der Menschen vorzugeben versuchen, obwohl sie faktisch von die Gesundheit gefährdenden Substanzen und auch von nicht mit der Umwelt verträglicher Landwirtschaft leben.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 04.07.2016, 23:28   #91
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Wasser wird nicht verbraucht. Hattest du in der Schule im Fach Physik gefehlt?

    Du könntest glaubürdiger gegen intensive Landwirtschaft wie z.B. den Weinbau eintreten. Mit Weinbau wird teils das Grundwasser erheblich gefährdet. Auch in der Nähe von Städten!

    Überhaupt finde ich es (allgemein gemeint) unglaubwürdig, wie Wein- und Schnapshändler Verantwortung für die Gesundheit der Menschen vorzugeben versuchen, obwohl sie faktisch von die Gesundheit gefährdenden Substanzen und auch von nicht mit der Umwelt verträglicher Landwirtschaft leben.
    Ich wüsste nicht, dass das Grundwasser in Weinbauregionen schlechter ist. Im Landkreis Düren (kein Weinbaugebiet) hat das Wasser nördlich der Eifel teilweise die höchsten Nitratbelastungen in DE dank einer extremen Düngerbelastung und sehr geringem Anteil von Feldern mit Ökolandbau. In Brandenburg fällt mir dagegen auf, dass auf den Feldern oft Kornblumen blühen; ein Zeichen, dass nicht so viel Pestizide eingesetzt wird.

    So wie ich ihn kenne, verkauft Abrakadabra ziemlich hochwertige Weine und keinen Billigfusel.
    Bist du generell gegen alkoholische Getränke? Dann bist du ja auf Welle deiner "heißgeliebten" Moslems. Aber nicht alles ist ja schlecht im Islam, gelle?
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    Alt 05.07.2016, 00:29   #92
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    >>vom Mod entfernt<<
    >>vom Mod entfernt<<

    Dennoch die Frage: Trinkst du alkoholische Getränke? Wenn ja, ist dein Herziehen über Verkäufer alkoholischer Getränke sehr scheinheilig. Und moralisch willst du offenbar Weinverkäufern eine umweltfreundliche Gesinnung absprechen. (Ich habe eh das Gefühl, du ziehst über Weinhändler nur wegen Abrakadabra her.)

    Zumindest in vielen deutschen Weinbaugebieten werden unterschiedliche Rebsorten angebaut, und das auf teils engem Raum. Allzu Monokultur-artig finde ich das nicht. Auch die räumliche Begrenztheit von Talhängen (und nur dort wird in DE Wein angebaut) erlaubt schon keine riesigen Monokulturen. Eher schon in Südeuropa. Doch z.B. in Spanien sehe ich eher das Problem von riesigen Gewächshauskulturen, die eine Unmenge Wasser benötigen. Aber für die Spanier ist das Wort Wassermangel unbekannt, ja es wird regelrecht weg-ignoriert. Wein kommt dagegen in recht trockenen Gebieten vor. In feuchten Gebieten verschimmeln die Trauben. (Deswegen gibt es in China nur wenig Regionen mit Wein aus Trauben, reichlich wird hingegen Reiswein hergestellt.)
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    Geändert von kleinehexe803 (05.07.2016 um 21:26 Uhr)
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    Alt 05.07.2016, 00:41   #93
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von cyrano35 Beitrag anzeigen
    Immerhin hast du einen Ersatz-Nick, gell?
    Mit Verlaub, Du schaffst es immer wieder...

    Nein, habe ich nicht. Ich habe nur den Abrakadabra-Nick, denn ich bin erstens für andere Nicks viel zu faul, (die müssen eingerichtet und auch regelmäßig betreut werden) und andererseits wäre das gegen die Forenregelen und AGB...

    Zitat:
    Nein, das ist kein Denkfehler, weil Tiermast in unseren Breiten dank des Wasservorkommens und der Regenfälle in Ordnung geht. Wäre es anders, wäre ich dagegen, aber so ist es nun mal nicht.
    Das ist keine Antwort auf meine Aussage, denn das es nicht in Ordnung geht, war nie meine Intention oder Ansatz, sondern nur das dies qualitativ hochwertiger geschieht...
    Zitat:
    Es gibt immer Bürgerinitiativen gegen alles und jedes. Vor allem diejenigen, die nach dem Sank-Florians-Prinzip verfahren. Angeblich sind sie irgendwie "grün" aufgestellt, in Wirklichkeit aber wollen sie lediglich anderen die negativen Seiten ihrer eigenen Vorteile aufdrücken. Würde eine Regierung konsequent auf diese Leute hören, wären Deutschland und Europa alsbald ein komplett deindustrialisiertes Gefilde mit hoher Arbeitslosigkeit. Gehe mir also bloß weg mit diesen "Wutbürgern", die als Rentner oder Frührentner keine Hobbys haben außer Stänkern!
    Diese Aussage finde ich ziemlich arrogant, weil Du die Initiatoren von Bürgerinitiativen als Querulanten und Denunzianten abstempelst. Daher nochmals die Bitte sich mit deren Anliegen mal seriös zu beschäftigen, das sicherlich oftmals mehr als begründet ist. Das sind keine erbsenzählenden Kleingärtner die sich über den schiefen Grashalm des Nachbarn aufregen sondern Menschen mit echten Bedenken.
    Zitat:
    Nein, eben nicht. Was der Teutone an Rohstoffen einspart, kommt keineswegs einem Inder, Chinesen, Australier, Ami oder Afrikaner zugute.
    Auch nicht ganz richtig, denn wenn man, wo es geht auf regionale und saisonale Produkte zurückgreifen würde, könnte das massive Einsparungen in vielen Bereichen, von Energie- bis hin zu Rohstoffen bedeuten, die wiederum, wenn Du sie schon nicht den Chinesen oder Australiern gönnst, zukünftigen Generationen, die wir ja schon mit unserem Atommüll belasten, zugute kommen könnte.

    Zitat:
    Das große argumentative Problem linker Globalisierungsgegner ist konsequent, dass sie von einer idealen Verteilungsmöglichkeit ausgehen, welche faktisch nicht existiert und auch überhaupt keinen Sinn machen würde.
    Nein, das ist kein Problem, sondern das es diese Verteilung nicht gibt, macht keinen Sinn, denn dies schafft erst die Probleme, die wir haben...

    Zitat:
    Bislang war es immer so, dass der Mensch technische Lösungen gefunden hat, um Engpässe zu beheben. Warum sollte es dieses Mal anders sein?
    Klingt wie einer der sein ganzes Geld am 02. des Monats ausgibt, weil er einen hohen Lottogewinn erwartet, wider aller Wahrscheinlichkeiten. Entweder ist der ein Optimist oder ein Hasardeur, aber hast Du Dich mal gefragt, was ist wenn nicht?

    Zitat:
    "Konservativ" sind doch wohl eher diejenigen, die allein auf natürliche Ressourcen setzen und nicht auf den menschlichen Geist.
    Nein konservativ sind diejenigen die nicht an den Fakt der Veränderung glauben und sowohl vom Leben, als auch von den Fakten widerlegt werden.

    Zitat:
    Das ist eine These, kein Axiom. Frag z. B. mal einen IS-Kämpfer, worum es ihm geht!
    Was für eine Simplifizierung einer Tatsachenaussage... Seit wann werden Bauernopfer gefragt ob sie für irgendwas kämpfen wollen? Die werden lediglich verführt, gehirngewaschen, dabei belogen und um ihr Leben oder Gesundheit betrogen oder zu willfähigen Killern geformt.
    Um was es wirklich geht, werden Soldaten und Terroristen der unteren Ebenen niemals informiert oder aufgeklärt. Es gibt keine gerechten Kriege, auf keiner Seite. Der Glaube, wie auch immer daran ist illusorischer Schwachsinn.

    Zitat:
    Schön, aber leider nur schöner Schwulst. Der Mensch tickt anders.
    Deswegen auch die Utopie dahinter und darum brennt die Kugel ja auch...

    Zitat:
    Unsere Zeit ist nicht besser uns nicht schlechter als andere zuvor. Sie ist, meines Erachtens, an Opferzahlen gemessen, sogar besser.
    Ich halte nichts von Aufrechnungen und Einkategorierungen in "besser" oder "schlechter", denn beides ist widerlegbar.

    Zitat:
    Zuvor müsste man den Menschen als solchen quasi umpolen. Ein alter sozialistischer Traum, der aber nicht funktioniert hat. Unsere Gene, Gefühle und Befindlichkeiten sind so, wie sie sind. Mir gefällt das zwar nicht, aber ich nehme es immerhin als Tatsache wahr.
    Nein, müßte man nicht, nur aufklären und bilden und die Voraussetzungen sozialer gestalten, das würde es schon verselbständigen.

    Zitat:
    Deutschland ist, auch wenn du was anderes glauben magst, arm an natürlichen Ressourcen. Also müsste es deiner Lesart auch ansonsten arm sein. Ist es aber nicht. Deine Ableitung 'Wenig Ressourcen gleich arm' funktioniert ergo nicht.
    Deutschland ist reich an fruchtbarem Land, hat genügend Wasser zur Verfügung, im Gegensatz zu anderen ärmeren Regionen und hat eine sehr gute Lage, sowohl geologisch, als auch für den Transitverkehr, das macht es von den Grundvoraussetzungen sicher nicht "arm". Im Übrigen so simpel wie Du es ausdrückst, argumentiere ich nicht. Die Konzentration in Europa von so relativ eng aneinander Liegenden Ländern, die sich permanent austauschen und Handel treiben, ist auch ein Vorteil.
    Zitat:
    Klingt einmal mehr hübsch, aber ohne entsprechende Köpfe auf der Gegenseite wird daraus nichts.
    Auch dies klingt eher nach Elitärdenken als nach Realismus: Wo Menschen sind gibt es auch die entsprechenden Köpfe, man muß sie "nur" fördern, bilden, ausbilden und aufklären.
    Zitat:
    Siehe oben, was du da erzählst, wird von keinem Ökonomen ernst genommen. Sowohl Deutschland wie auch Japan oder Europa wurden erfolgreich, weil sie so gut wie nichts in der Erde unter ihren Füßen fanden. Deswegen, und nicht trotz!
    Im Gegenteil wird dies sogar von Ökonomen, so oder ähnlich gefordert, nur neigen Mächtige, vor allem diejenigen, die nationale Egoismen fordern dies zu ignorieren und das ist das eigentliche Problem. Man sieht ja auch in England wohin das führt, das rechtsradikale Elemente wie Johnson und Farage zwar mit verlogener Demagogie Probleme schaffen, aber keinerlei Lösungen anbieten, wenn es darauf ankommt.
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    Grundsätzlich erkennt man Rechtsextremismus nach Benz schon an vier Indizien:

    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
    2.an festen Feindbildern
    3.am Glaube an das "Recht des Stärkeren"
    4.und am Anspruch, dass es Menschen unterschiedlicher
    Wertigkeit gibt


    "Die Partei artikuliert Hass und ermöglicht so klaren Rechtsextremismus."
    (Extremismusforscher Wolgang Benz über die AfD)
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    Alt 09.08.2016, 02:50   #94
    techtelmechtel
     
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    techtelmechtel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Zitat:
    Zitat von Redaktion Beitrag anzeigen
    Grüne wollen extrem billiges Fleisch aus Supermärkten verbannen
    Warum nur aus den Supermärkten ?
    techtelmechtel ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 09.08.2016, 11:12   #95
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von techtelmechtel Beitrag anzeigen
    Warum nur aus den Supermärkten ?
    Supermärkte und Discounter ist wohl gemeint.
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    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
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