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    Alt 21.11.2011, 16:14   #21
    Denkprozeß
     
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    Denkprozeß kann nur auf Besserung hoffen
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    Nee, ich bin nur tolerant! Ich respektiere den Glauben anderer Menschen und belustige mich nicht deswegen über sie.
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    Alt 21.11.2011, 17:37   #22
    gosate725
     
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    ok, ich bin verwirrt, ich dachte du bist von der Konfession her Atheist, aber gläubig.
    Ich bin evangelisch, kann aber nichts dafür. Aber du glaubst also nur an die gläubigen?
    Das bringt mir die Sache auch nicht näher. Ich hätte gern schon ein konkretes Beispiel dafür warum jemand glaubt, gut reflektiert wenn es geht!
    Ein Grund für den Glauben ist ja tatsächlich, wie in muslimischen Ländern, dass der Glaube einfach assimiliert wird, von den Eltern.
    Was für mich noch keine Berechtigung des Glaubens darstellt. Ein anderer war, das mann in einer Notsituation, Krise usw. einfach Hoffnung braucht und gern glauben möchte!
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    Alt 21.11.2011, 17:47   #23
    gosate725
     
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    Na und der dritte war einfach ein Suchthintergrund, mit der Stimulation von arealen im Gehirn die zu einer Dopaminausschüttung führen.

    ok, erst war der erste Beitrag nicht da, jetzt ist er wieder da, na dann hoffe ich, dass ich jetzt auch alle anderen verwirrt habe

    Geändert von gosate725 (21.11.2011 um 17:49 Uhr)
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    Alt 21.11.2011, 19:58   #24
    gosate725
     
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    ich mag Wortwitz, und habe laut gelacht, seeiah! Danke!
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    Alt 21.11.2011, 22:18   #25
    athanasiuspernath
     
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    Zitat:
    Zitat von Seeiah Beitrag anzeigen
    Die Frage könnte auch lauten ob der Gläubige einfach nur unfähig bzw. nicht willens ist, mit dem einen Leben dass er hat zufrieden zu sein.
    Das ist allerdings eine naheliegende Folgerung.

    Zitat:
    Zitat von Seeiah Beitrag anzeigen
    Er verbringt sein ganzes Leben damit sich brav zu verhalten und einer literarischen Gestalt zu dienen, und erhofft sich dadurch ein Leben in Ewigkeit nach dem physischen Tod an der Seite eines Phantoms und seinen potenziellen Schergen ... für mich klingt das irgendwie ziemlich gierig, der Mensch neigt ja allgemein dazu immer mehr, sich immerzu verbessern zu wollen, aber nun auch noch in Ewigkeit an Gottes Seite leben zu wollen übertrifft nun wirklich alles ...
    Ach diese Art von Gier fände ich noch nicht mal so schlimm. Schlimmer finde ich den Selbstbetrug, den diese Leute begehen. Sie vertauschen die "Realität" - was immer das sein mag mit einer literarischen Fiktion und sie verlangen, daß jeder diese Vertauschung ebenfalls durchführen solle.

    Zitat:
    Zitat von Seeiah Beitrag anzeigen
    Bedenklich finde ich bei dem gotteslüsternem Prozedere, dass der Gläubige wirklich der Meinung ist, da wache die ganze Zeit ein Gott und beobachte und beschütze ihn und seinesgleichen, flüstere ihnen gar geheime Botschaften um ihnen den rechten Weg zu weisen ... für mich klingt das ziemlich schizophren ...
    Oder noch deutlicher: paranoid. Womit wir wieder bei der Äquivalenz von Religion und psychotischen Zuständen wären und es ist sicher kein Zufall, daß man Dokumente darüber besitzt, daß Personen bei denen per Drogen psychotische Zustände ausgelöst wurden diese Zustände als spirituelle Zustände erlebt wurden. Diese Person fühlten sich "Gott" nah, hatten das Gefühlk einer "großen Verbindung" etc.


    Zitat:
    Zitat von Seeiah Beitrag anzeigen
    Die Tatsache dass durch entsprechende Stimulation bestimmter Hirnareale Gefühle der "Glückseligkeit" etc. ausgelöst werden können ist für mich Beweis genug dass der Gläubige durch insgesamte Einseitigkeit im Denken und Handeln (permanentes rezitieren von Gebetstexten etc.) eben jene Bereiche besonders stimuliert, und sich hieraus irgendwann der insgesamte Eindruck ergibt, er stehe plötzlich im Kontakt zu Gott oder Engeln etc.. er könnte sich aber auch ebenso auf einen Klappstuhl oder eine Heugabel konzentrieren, der neuronale Effekt wäre letztendlich derselbe ...
    Yep, auch das ist mittlerweile gut dokumentiert.
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    Alt 21.11.2011, 23:25   #26
    athanasiuspernath
     
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    Zitat:
    Zitat von carokatze1 Beitrag anzeigen
    ...der glauben, so schreibst du es athanasius sinngemäß in deinem eingangsbeitrag, kann für jeden nur individuell einen sinn bedeuten...yepp so ist es...deshalb gibt es ja die verschiedenen glaubensrichtungen...

    ...ich bin der meinung dass jede glaubenrichtung ihre berechtigung hat...
    Innerhalb der Religionen sicher. Und ich kann es auch akzeptieren, daß jemand glaubt, so lange er seinen Glauben als solchen markiert und nicht als Existenzaussagen/Wissensaussagen verkauft.


    Zitat:
    Zitat von carokatze1 Beitrag anzeigen
    ...glauben heißt nicht wissen...sagt man...
    Und da hakt es eben, denn viele Gläubige nennen ihren Glauben Wissen. Sie behaupten, es existiere ein Gott, eine spirituelle Welt, ein Geisterreich o.dgl. und von dem Augenblick sind sie verpflichtet es zu belegen und so zu "beweisen" -- soweit man eben etwas "beweisen" kann also wenn nicht 100, dann zumindest tendenziell 99,999999999.....8%ig Und die Argumentation muß dann eben formallogisch gültig sein. D.h. es muß intersubjektiv nachprüfbar und falsifizierbar sein und das sind Existenzaussagen über Transzendentes nun mal per definitionem nicht. Man kann nur sagen, daß man nicht weiß, ob es einen transzendenten/metaphysischen Raum gibt und daß, wenn er existiert, seine Existenz absolut irrelevant ist, da die Existenz eben nicht überprüfbar ist.


    Zitat:
    Zitat von carokatze1 Beitrag anzeigen
    ich denke dass der glauben an ETWAS, was auch immer es sei nicht das schlechteste ist...die menschen die sich an etwas orientieren was über der materie steht
    Das sehe ich eben anders. Ich kann es akzeptieren, wenn jemand glaubt, derjenige hat dann aber auch mein Nichtglauben zu akzeptieren. Und warum soll es erstrebenswert sein sich an etwas zu orientieren von dessen Existenz wir nichts wissen können, die wir nicht überprüfen können und dessen Existenz eben deshalb auch irrelevant ist?

    Zitat:
    Zitat von carokatze1 Beitrag anzeigen
    sind mir lieber als die, die nach sich gar nichts mehr sehen...

    ...lg caro...
    Kann man sich denn nur nach Metaphysischem Sehnen?

    Als Sympathiebekundung akzeptiere ich deine Einlassung natürlich.
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    Alt 22.11.2011, 09:16   #27
    gosate725
     
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    Die Gewalt
    Die Gewalt fängt nicht an
    wenn einer einen erwürgt.
    Sie fängt an, wenn einer sagt:
    "Ich liebe dich:
    Du gehörst mir!"

    Die Gewalt fängt nicht an
    wenn Kranke getötet werden.
    Sie fängt an, wenn einer sagt:
    "Du bist krank:
    Du mußt tun was ich sage!"

    Die Gewalt fängt an,
    wenn Eltern
    ihre folgsamen Kinder beherrschen
    und wenn Päpste und Lehrer und Eltern
    Selbstbeherrschung verlangen.

    Die Gewalt herrscht dort wo der Staat sagt:
    "Um die Gewalt zu bekämpfen
    darf es keine Gewalt mehr geben
    außer meiner Gewalt"

    Die Gewalt herrscht
    wo irgendwer oder irgend etwas
    zu hoch ist oder zu heilig,
    um noch kritisiert zu werden.

    Oder wo die Kritik nichts tun darf
    sondern nur reden,
    und die Heiligen oder die Hohen
    mehr tun dürfen als reden.

    Die Gewalt herrscht dort wo es heißt:
    "Du darfst keine Gewalt anwenden!"
    Die Gewalt herrscht dort
    wo sie ihre Gegner einsperrt
    und sie verleumdet
    als Anstifter zur Gewalt.

    Das Grundgesetz der Gewalt lautet:
    "Recht ist, was wir tun.
    Und was die anderen tun,
    das ist Gewalt!"

    Die Gewalt kann man vielleicht nie
    mit Gewalt überwinden,
    aber auch nicht immer
    ohne Gewalt.



    (Erich Fried)
    Ich hoffe es kommt rüber, was ich mit diesem Gesicht ausdrücken möchte.
    Es geht mir nicht darum, die Menschen schlecht zu machen die Glauben, ich bin ähnlich wie Seeiah durch meinen Glauben durch, also ich habe geglaubt, habe bei Rüstzeiten, und schon dieses Wort klingt in meinem Ohr nach, viele Menschen getroffen die tatsächlich weiter denken, gut sein wollen, symphatisch und intelligent sind getroffen.

    Ich bin für mich zu dem Entschluss gekommen, es kann keinen Gott geben, habe mich der Frage gestellt, warum sollte es denn auch einen Gott geben?

    Das ich trotzdem auf einer Metaebene glaube, z.b. an die Kraft der Gedanken, und um das mal zu erklären, wenn ich Kaffee trinken möchte, habe ich ein Gefühl/Gedanken im Kopf: ich will Kaffe, das allein reicht nicht aus, um tatsächlich Kaffee zu trinken, ich muss Wasser füllen in meine Maschine, und Kaffee den ich vorher schon gekauft haben muss, also wiederum daran gedacht haben muss, um mir diesen Wunsch: Ich möchte Kaffee trinken, zu erfüllen.

    Alles woran ich denke formt mich, zudem was ich bin.

    Jetzt zurück zu dieser Diskussion.

    Ich möchte eigentlich auch nur, das mir die Gläubigen meinen Nichtglauben lassen, sage dazu, es kann sein, dass ich nicht Recht habe, doch das Gleiche verlange ich auch von Gläubigen, alles andere ist für mich Gewalt.

    Und da entdecke ich im Glauben immer wieder eine Arroganz von wir sind besser, wir werden erlöst, die mich wütend macht.
    gosate725 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 22.11.2011, 14:20   #28
    athanasiuspernath
     
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    Zitat:
    Zitat von carokatze1 Beitrag anzeigen
    ...einige verkaufen es...andre lassen es...
    Ohne dir nahetreten zu wollen. Alle - zumindest die ich kenne - tun es. Mir ist noch nie ein Gläubiger begegnet, der gesagt hat, er glaube, die Bibel sei war - oder, wenn dann nur als Vorwort. Ich kenne aber jede Menge Gläubige, die behaupten, sie sei objektiv wahr. Alternativ kannst du auch Koran, Totenbuch, Ovids Metamorphosen, Mahabarata, Veden und Upanishaden oder Popol Vuh setzen - kommt jedes Mal aufs Gleiche heraus.

    Zitat:
    Zitat von carokatze1 Beitrag anzeigen
    ...du brauchst viel worte um glauben einfach zu lassen...mit dem besten wissen kommst ja eh nicht gegen an....wie die glaubenden nicht gegen dein wissen...
    So what! Dies hier ist ein Diskussionsforum und darin geht es ums Diskutieren und Begründen. Seeiah und blackabby haben ihren Nichtglauben mit genauso vielen Worten, ja noch mehr begründet. Da steht mir wohl das gleiche Recht zu, oder? Und wer sagt dir, daß es mir auf das "gegen ankommen" ankommt? Es geht hier um Diskussion. Steht doch jedem frei einzelne Beiträge von users oder ihre Teile oder alle zu ignorieren.

    Zitat:
    Zitat von carokatze1 Beitrag anzeigen
    für dich ist es nicht erstrebenswert - für manch anderen schon ....
    Ja, zweifellos, aber das war nicht die Frage, sondern warum es für manche erstrebenswert ist.

    Zitat:
    Zitat von carokatze1 Beitrag anzeigen
    ...man sollte..
    Und auch hier noch mal: Warum? Was bringt's?
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    Geändert von athanasiuspernath (22.11.2011 um 17:56 Uhr)
    athanasiuspernath ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 22.11.2011, 18:24   #29
    gosate725
     
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    Also bei Lebensfrohe steht es ja im Profil, warum sie glaubt. Ist ja für lebensfrohe und ihr Leben auch in Ordnung. Schön das ihr der glaube an Jesus Christus, dem Erlöser geholfen hat. Ich würde gern lebensfrohe als Beispiel nehmen, möchte sie aber erst fragen, hier offiziell, ob ich das darf, bevor ich weitere Gedanken dazu ausführe.

    Und lebensfrohe, das letzte was ich will, ist dich fertig machen.
    Ich will, in meinen Gedanken weiterkommen, für mich in meinem Leben. Wenn du das nicht möchtest, wofür ich durchaus verständniss hätte, würde ich es verallgemeinern, nur kann dann eben niemand konkret antworten.
    gosate725 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 23.11.2011, 08:09   #30
    gosate725
     
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    Also ich probiere es allgemein. Wenn jemand erkrankt an einer Krankheit, die zum Tod führt, befindet er sich in einem Sterbeprozess. Der Sterbeprozess ist psychologisch in mehrere Phasen unterteilt. Eine Phase ist halt, dass man religiös wird und die Hoffnung stirbt nunmal zuletzt. An dieser Phase verdient sich die Esoschiene dumm und dämlich mit Magnetarmbändern, gesegneten Wässerchen usw.

    Wenn jemand eine PTB hat, z.b. durch Missbrauch, egal, welcher Art, Missbrauch kann körperlich als auch emotional auftreten, und er zum Glauben findet, ist es toll, wenn es ihm hilft, ich frage mich immer dabei, da hat es schon jemand außerhalb des Selbst geschafft, dieses zu verunsichern, warum sucht man dann wiederum jemand außerhalb des eigenen Selbst, der das wieder in Ordnung bringt.
    Meiner Meinung hat sich das "Opfer" selbst geholfen und es scheint mir ein Selbstbewußtseinsproblem oder ein geringer Selbstwert dahinter zu stehen, wenn derjenige nicht sagen kann, ich habe mir geholfen, sondern sagt, Jesus, der Erlöser ist zu mir gekommen und hat mich erlöst.
    gosate725 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 27.11.2011, 12:30   #31
    Geminis459
     
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    Zitat:
    Zitat von gosate725 Beitrag anzeigen
    Also ich probiere es allgemein. Wenn jemand erkrankt an einer Krankheit, die zum Tod führt, befindet er sich in einem Sterbeprozess. Der Sterbeprozess ist psychologisch in mehrere Phasen unterteilt. Eine Phase ist halt, dass man religiös wird und die Hoffnung stirbt nunmal zuletzt. An dieser Phase verdient sich die Esoschiene dumm und dämlich mit Magnetarmbändern, gesegneten Wässerchen usw.

    Wenn jemand eine PTB hat, z.b. durch Missbrauch, egal, welcher Art, Missbrauch kann körperlich als auch emotional auftreten, und er zum Glauben findet, ist es toll, wenn es ihm hilft, ich frage mich immer dabei, da hat es schon jemand außerhalb des Selbst geschafft, dieses zu verunsichern, warum sucht man dann wiederum jemand außerhalb des eigenen Selbst, der das wieder in Ordnung bringt.
    Meiner Meinung hat sich das "Opfer" selbst geholfen und es scheint mir ein Selbstbewußtseinsproblem oder ein geringer Selbstwert dahinter zu stehen, wenn derjenige nicht sagen kann, ich habe mir geholfen, sondern sagt, Jesus, der Erlöser ist zu mir gekommen und hat mich erlöst.
    Ja nee, so einfach solltest Du es Dir nicht machen... es hat nicht mit geringem Selbstwert zu tun, sondern damit, dass man seinen Selbstwert tatsächlich auf wundersame Weise erfahren durfte - als bedingungslos geliebtes Kind Gottes.

    Ich habe im Titel gelesen: Warum glauben GläubigeR... freud'sche Fehlleistung... naja, im Zweifelsfall müssen eben auch Gläubiger irgendwann später dran glauben... ... aber zunächst einmal ist der Prozess der Forderungsbeitreibung eine Klärung der Verantwortlichkeiten und in gewisser Weise auch Wahrheitsfindung. Ein unangenehmer, teils schmerzhafter Prozeß, bei dem nach allen Tricks und Ausmanövern schließlich ein tragbare Lösung gefunden werden muss, und das hat viel mit tragen zu tun. Es müssen z.B. Kosten getragen werden...

    Und wie es im Leben des Brian so schön heißt: Jeder nur ein Kreuz... und selbst dabei wird einem schon mal geholfen. Dabei hatten große Religionen durchaus gangbare Lösungen zur Gestaltung des Gemeinwesens zu bieten. Den Systemen, denen die spirituelle Luft dünn wurde, gerieten dann auch über eine mehr oder weniger lange Phase der Dekadenz und Degeneraton in die akute Atemnot und mussten dran glauben... dafür hatten dann andere Kulturen ihre Blütezeit. Werden und Vergehen, und unsere Kultur befindet sich gerade in einer Phase des ... ???

    Ich kann mir gut vorstellen, dass der Islam danach eine führende Rolle übernimmt, denn er ist in mancher Weise - als Religion - authentischer als die "christliche Botschaft", die wir noch zu vermitteln haben.
    __________________
    Liebe Grüße
    Geminis

    Solo Dio basta!
    Geminis459 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 27.11.2011, 20:14   #32
    gosate725
     
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    @ geminis: Ich habe dich nicht richtig verstanden. Da du mich aber zitierst, wüßte ich es schon gern !

    Zitat von Geminis: "Ja nee, so einfach solltest Du es Dir nicht machen... es hat nicht mit geringem Selbstwert zu tun, sondern damit, dass man seinen Selbstwert tatsächlich auf wundersame Weise erfahren durfte - als bedingungslos geliebtes Kind Gottes"

    Willst du jetzt sagen, jedes Mißbrauchsopfer ist ein bedingslos geliebtes Kind Gottes? Ich hoffe nicht!

    Das Leben des Brian, guter Film. Aber ?

    Der Islam, eine bessere Religion als das Christentum? Für dich, oder ?

    Also ich bin immer noch der Meinung, das sich die verschiedenen Religionen aus verschiedenen Bedürfnissen gebildet haben, so wie kein Schweinefleisch essen, da es nicht solange "abhängen" kann wie Rindfleisch ohne zu verderben und eine Lebensmittelvergiftung hervorruft.... .

    Oder was ist für dich die Essenz im Koran oder muslimischen Glauben?
    gosate725 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 29.11.2011, 09:51   #33
    athanasiuspernath
     
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    Zur Religiosität gehört wohl eine bestimmte psychische Struktur, die einerseits eine übermäßige Ich-Schwäche, andererseits eine übermäßige Ich-Stärke impliziert. Der Gläubige verhält sich einerseits wie ein sehr schwacher Mensch ohne besonderes Selbstbewußtsein, der sich selbst nicht retten kann, die Illusion eines überzeitlich und interkulturell gültigen Wert- und Normsystems mit einer strengen Garantieinstanz benötigt, die Verstöße straft bzw. bei Reue und Unterordnung vergibt. Nicht ich selbst hab mir geholfen, sondern Gott hat mir geholfen. Dieses "Bewußtsein" von Gott auserwählt zu sein führt dann zum übermäßigen Selbstbewußtsein in metaphysischer hinsicht. In Hinsicht auf die Dinge der diesseitigen Welt ist der Gläubige offensichtlich schwach, er kann sich nicht selbst helfen, sondern benötigt Hilfe von einem transzendenten Wesen, wenn er aber glaubt, diese Hilfe gewährt bekommen zu haben, dann stärkt ihn das dahingehend, daß er sich jetzt sagen kann: "Ich bin zwar ein armes unselbständiges Hascherl, aber trotzdem ein ganz toller Hecht, weil das höchste Wesen der Weltordnung mich erwählt hat."

    Besonders bei den drei Monotheismen - soweit man das Christentum als Monotheismus ansehen will und nicht als verschleierten Polytheismus - ist, je fundamentalistischer der Gläubige eingestellt ist, eine Tendenz zur Autoritätshörigkeit festzustellen. V.a. natürlich gegenüber der allerhöchsten Autorität dem jeweiligen Gott sei es nun "Gott", "Jahwe" oder "Allah", aber auch gegenüber jedem, der für ihn zu sprechen behauptet Papst, Sektenführer, Bischof, Imam, Mullah oder Rabiner.

    Weiterhin gilt Glauben offensichtlich als Wert an sich. Der Gläubige muß glauben, weil es sogar der höchste Wert an sich ist. Das gilt nicht nur für religiös Gläubige, sondern auch für ganz generell spirituelle Menschen. Der Glaube an die Transzendenz ist schon um seinerselbst willen ein ranghöchster Wert an sich.
    __________________
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    Geändert von athanasiuspernath (29.11.2011 um 14:03 Uhr)
    athanasiuspernath ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 29.11.2011, 13:39   #34
    ru1965
     
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    von athanasius war: Der Gläubige verhält sich einerseits wie ein sehr schwacher Mensch ohne besonderes Selbstbewußtsein, der sich selbst nicht retten kann, die Illusion eines überzeitlich und interkulturell gültigen Wert- und Normsystems mit einer strengen Garantieinstanz benötigt, die Verstöße straft bzw. bei Reue und Unterordnung vergibt. Nicht ich selbst hab mir geholfen, sondern Gott hat mir geholfen. Dieses "Bewußtsein" von Gott auserwählt zu sein führt dann zum übermäßigen Selbstbewußtsein in metaphysischer hinsicht. In Hinsicht auf die Dinge der diesseitigen Welt ist der Gläubige offensichtlich schwach, er kann sich nicht selbst helfen, sondern benötigt Hilfe von einem transzendenten Wesen, wenn er aber glaubt, diese Hilfe gewährt bekommen zu haben, dann stärkt ihn das dahingehend, daß er sich jetzt sagen kann: "Ich bin zwar ein armes unselbständiges Hascherl, aber trotzdem ein ganz toller Hecht, weil das höchste Wesen der Weltordnung mich erwählt hat."


    genau so verhält es sich, dem ist fast nichts mehr hinzuzufügen. schade dass es die (vermeintlich gläubigen) menschen nicht begreifen wollen.

    aber lassen wir ihnen ihre illusionen, vielleicht kommen sie nicht anders an ihr ziel?!

    so denn ........................ ~
    ru1965 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 29.11.2011, 18:22   #35
    Kiste1Typ
     
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    Es gibt da noch einen Grund, der allerdings den Glauben nur vorschiebt:
    In der DDR, auch in anderen Sytsemen im Osten, gab es eine starke antireligiöse Politik. Wer sich gegen den Staat stellen wollte, ohne gleich in den Knast zu kommen ging in die Kirche und praktizierte seine Religion offen.
    Die Montagsdemos in Leipzig sind aus den Montagsgebeten in der Nikolaikirche entstanden!
    Wobei da wohl niemand dabei war, der so glaubte wie die lebenlustige, es waren überwiegend praktisch denkende Menschen, die einfach eine Vision hatten!
    __________________
    Kiste1Typ ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 29.11.2011, 20:11   #36
    Geminis459
     
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    Zitat:
    Zitat von gosate725 Beitrag anzeigen
    @ geminis: Ich habe dich nicht richtig verstanden. Da du mich aber zitierst, wüßte ich es schon gern !

    Zitat von Geminis: "Ja nee, so einfach solltest Du es Dir nicht machen... es hat nicht mit geringem Selbstwert zu tun, sondern damit, dass man seinen Selbstwert tatsächlich auf wundersame Weise erfahren durfte - als bedingungslos geliebtes Kind Gottes"

    Willst du jetzt sagen, jedes Mißbrauchsopfer ist ein bedingslos geliebtes Kind Gottes? Ich hoffe nicht!

    Das Leben des Brian, guter Film. Aber ?

    Der Islam, eine bessere Religion als das Christentum? Für dich, oder ?

    Also ich bin immer noch der Meinung, das sich die verschiedenen Religionen aus verschiedenen Bedürfnissen gebildet haben, so wie kein Schweinefleisch essen, da es nicht solange "abhängen" kann wie Rindfleisch ohne zu verderben und eine Lebensmittelvergiftung hervorruft.... .

    Oder was ist für dich die Essenz im Koran oder muslimischen Glauben?
    Ich will damit sagen, das jeder ein geliebtes Kind Gottes ist, weder Missbrauch noch sonstige Gebrechen sind Bedingung. Darum heiße es "bedingungslos" geliebtes Kind Gottes.

    Das Leben des Brian und Ritter der Kokusnuss sind halt Kultfilme meiner Jugend, und jetzt?

    Seit wann gibt es Kühlschränke? Fällt Dir sonst noch etwas zum Islam ein, außer Schweinefleisch? Gähn...
    __________________
    Liebe Grüße
    Geminis

    Solo Dio basta!
    Geminis459 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 30.11.2011, 08:24   #37
    gosate725
     
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    Standard Na ich habs immer noch nicht verstanden

    Jeder ist ein geliebtes Kind Gottes?

    Na, also ich war ja der Meinung Gott gibt es nicht!

    Alos können wir uns ja auf den Satz einigen, "Jeder war ein Kind" !

    Tja, seit wann gibt es Kühlschränke, mancherorts in der Türkei, besonders in Anatolien immer noch nicht, zufällig kenn ich mich da aus! Doch das hat ja damit auch eigentlich nichts zu tun!

    Aber es ist immer gut zu wissen, wo etwas herkommt und wo es hinführt!

    Ich meine die Evolutionstheorie hat ja auch nicht dazu beigetragen, die Schöpfung, wie in der Bibel beschrieben, in Frage zu stellen, für so einige. Dein Gleichnis mit dem Kühlschrank ist für mich paradox! Aber egal.

    so, nun nochmal freundlich: was willst du mir konkret sagen!

    Versuch es doch mal ohne sarkasmus! Vielleicht versteh ich es dann.
    gosate725 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 30.11.2011, 08:28   #38
    gosate725
     
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    Zitat:
    Zitat von athanasiuspernath Beitrag anzeigen
    Zur Religiosität gehört wohl eine bestimmte psychische Struktur, die einerseits eine übermäßige Ich-Schwäche, andererseits eine übermäßige Ich-Stärke impliziert. Der Gläubige verhält sich einerseits wie ein sehr schwacher Mensch ohne besonderes Selbstbewußtsein, der sich selbst nicht retten kann, die Illusion eines überzeitlich und interkulturell gültigen Wert- und Normsystems mit einer strengen Garantieinstanz benötigt, die Verstöße straft bzw. bei Reue und Unterordnung vergibt. Nicht ich selbst hab mir geholfen, sondern Gott hat mir geholfen. Dieses "Bewußtsein" von Gott auserwählt zu sein führt dann zum übermäßigen Selbstbewußtsein in metaphysischer hinsicht. In Hinsicht auf die Dinge der diesseitigen Welt ist der Gläubige offensichtlich schwach, er kann sich nicht selbst helfen, sondern benötigt Hilfe von einem transzendenten Wesen, wenn er aber glaubt, diese Hilfe gewährt bekommen zu haben, dann stärkt ihn das dahingehend, daß er sich jetzt sagen kann: "Ich bin zwar ein armes unselbständiges Hascherl, aber trotzdem ein ganz toller Hecht, weil das höchste Wesen der Weltordnung mich erwählt hat."

    Besonders bei den drei Monotheismen - soweit man das Christentum als Monotheismus ansehen will und nicht als verschleierten Polytheismus - ist, je fundamentalistischer der Gläubige eingestellt ist, eine Tendenz zur Autoritätshörigkeit festzustellen. V.a. natürlich gegenüber der allerhöchsten Autorität dem jeweiligen Gott sei es nun "Gott", "Jahwe" oder "Allah", aber auch gegenüber jedem, der für ihn zu sprechen behauptet Papst, Sektenführer, Bischof, Imam, Mullah oder Rabiner.

    Weiterhin gilt Glauben offensichtlich als Wert an sich. Der Gläubige muß glauben, weil es sogar der höchste Wert an sich ist. Das gilt nicht nur für religiös Gläubige, sondern auch für ganz generell spirituelle Menschen. Der Glaube an die Transzendenz ist schon um seinerselbst willen ein ranghöchster Wert an sich.
    sehr schön psychologisch betrachtet, find ich gut, rahme ich mir ein!
    gosate725 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 01.12.2011, 18:00   #39
    athanasiuspernath
     
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    Standard

    Zitat:
    Zitat von Seeiah Beitrag anzeigen

    Und jeder Versuch in diese Strukturen einzudringen und sie ggf. durch realistische Sichtweisen verändern zu wollen, ist zum scheitern verurteilt, da alles was der Gläubige (noch) zu haben scheint eben dieser Glaube ist.
    Zweifellos, dennoch ist es wichtig mit solchen Leuten zu diskutieren, nicht um ihrerselbstwillen, da gilt, was du in der Folge schreibst, sondern um der nicht ganz so fanatisch Glaubenden und der Unentschlossenen willen. Denn in diesem thread soll es ja nicht unbedingt und nur um religiös Gläubige gehen. "Glauben" ist ja ein weites Feld, das nicht nur Religionen, sondern auch Esoterik enthält, ja sogar politische Ideologien können geglaubt werden. Du erinnerst dich noch an unsere Paläosetibraunellen? Da hast du ein Beispiel dafür, daß man aus Esoterik und abartiger politischer Ideologie einen gefährlichen Quark anrühren kann, dem es in jeder Beziehung entgegenzutreten gilt.

    Zitat:
    Zitat von Seeiah Beitrag anzeigen
    Lebensfrohe bietet uns ja hier ein phantastisches Beispiel, jeder Versuch der Widerlegung/Erklärung dieser psychischen Struktur, um bei dieser Definition zu bleiben, veranlasst den fanatisch Glaubenden, in xtrem gesteigerter Form auch sogenannten Wissenden, dieses "mystische Wissen" als etwas ganz besonderes behüten und verteidigen zu müssen.
    Ich glaube das kann man irgendwie mit Prüfung gleichsetzen, da jeder gottesgläubige ja permanent vom sogenannten Bösen in Versuchung geführt wird, der um jeden Preis standgehalten werden muss.
    Ja und genau das ist für den fanatisch Glauben auch der Beweis, daß sein Glaube richtig ist und auf Wahrheit beruht. Besonders für den fanatisch glaubenden Christen, der ja diese Prüfungsideologie ständig von seinem heiligen Buch eingeimpft bekommt.



    Zitat:
    Zitat von Seeiah Beitrag anzeigen
    Alle Versuche der Lebensgläubigen zu verdeutlichen was das eigentlich für Zustände sein könnten von denen sie hier die ganze Zeit schreibt, können somit auch gar nicht bei ihr ankommen, darüber kann man nicht mal enttäuscht sein, allenfalls sollte man Mitgefühl für derart wahnhaft lebende Menschen aufbringen.
    Vielleicht, da es sich, wie ja schon mehrfach angesprochen, tatsächlich um Zustände handelt, die psychotischer Natur sind. Jemand der akustische oder gar optische Halluzinationen erlebt, wie es von einigen Heiligen der katholischen und orthodoxen Kirche, aber auch von anderen Religionen behauptet und überliefert wird, kann man eigentlich nur als paranoid bezeichnen.
    __________________
    O, draconian devil!


    Oh, lame Saint!


    So dark the con of man.
    athanasiuspernath ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 01.12.2011, 19:27   #40
    athanasiuspernath
     
    Registriert seit: 18.01.2004
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    athanasiuspernath befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Standard

    Zitat:
    Zitat von Seeiah Beitrag anzeigen
    Leider will sie uns offensichtlich nicht an ihren Geheimnissen teilhaben lassen, ob derartiges Verhalten nun im Sinne Gottes wäre, wenn es ihn denn tatsächlich geben sollte, lasse ich mal dahingestellt und es bleiben eigentlich nur zwei logische Schlüsse:
    Nun ja, das ist doch typisch für Eingeweihte.


    Zitat:
    Zitat von Seeiah Beitrag anzeigen
    Sie hat keine Beweise dass es Gott gibt, hat keinerlei echte Erfahrungen zu verbuchen und ist somit eine phrasenrezitierende und überaus unauthentische Person, oder sie enthält, nach Antworten suchenden Menschen, wichtige Möglichkeiten zum finden zu Gott vor, und macht sich somit zur grössten Sünderin überhaupt.
    Nun ja, das ist schon etwas Komplizierter. Objektiv gesehen, kann sie gar keine echten, objektiv überprüfbaren Erfahrungen mit Gott machen können, da man Transzendenz/Metaphysik eben nicht objektiv erfahren kann. Sie kann ja durchaus subjektiv Erfahrung gemacht haben, das unterstelle ich ihr sogar, so wie allen Gläubigen. Es ist also kein Problem der Autenzität, vielmehr kann ein Gläubiger gar nicht nicht autentisch sein. Das Problem ist, das Gläubige ihre subjektive, illusorische Erfahrung generalisieren und objektivieren. Wobei solche Illusionen durchaus manifeste Gestalt haben können - ozeanisches Gefühl, akustische und optische Halluzinationen und sie davon absolut überzeugt sind, daß ihnen irgendein transzendentes Wesen, das objektiv existiert ihnen irgendwas geflüstert hat.
    __________________
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    athanasiuspernath ist offline   Mit Zitat antworten
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