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    Alt 07.07.2017, 23:58   #1
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    Hier möchte ich Gedanken, Worte, Sprüche, Bilder, Texte etc. einbringen - seien es nun eigene oder im Internet etc. gefundene.
    Wer mag, kann sich gerne daran beteiligen. Teilen macht Spaß und Freude.

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    Alt 08.07.2017, 00:01   #2
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    "Jeder von uns sehnt sich nach Liebe. Aber ist das Teilen von Alltag, Bett, Tisch und neurotischen Mustern wirklich alles, was wir wollen?
    Der Autor ... Gerd Ziegler schreibt: „Was viele Menschen „Liebe“ nennen ist ein Gemisch von Ängsten, Bedürfnissen, Erwartungen, Besitzansprüchen und gegenseitiger Abhängigkeit. Natürlich gibt es auch Augenblicke von tiefer Verbundenheit und Glück, aber trotz allem ist die Realität in den meisten Partnerschaften mehr von einem Nebeneinander geprägt als von einem Miteinander.“
    Was bedeutet es nun, eine spirituelle Beziehung zu führen? Entgegen dem Eindruck, den das Wort „spirituell“ vielleicht hinterlassen könnte, heißt es n i c h t, ab nun ausschließlich in einem Kloster zu beten und jede sexuelle Aktivität als Teufelswerk abzulehnen. Es bedeutet vielmehr, dass mir und meinem Partner bewusst ist: „Ich bin aus einem ganz bestimmten Grund mit genau dem Menschen zusammen. Wir beide haben wichtige Dinge aneinander zu lernen und es ist der Sinn der Partnerschaft, dass aus Jedem mehr wird und nicht Weniger. Dieser Prozess kann atemberaubend schön und abgrundtief erschreckend sein . Aber jeder von uns ist aus tiefstem Herzen bemüht, sein Bestes zu tun. Die Frage lautet nicht: „Was bekomme ich?“, sondern „Was kann ich hier lernen?“ Teil des Lernprozesses kann aber auch sein, zur rechten Zeit zu gehen, wenn die Probleme nicht mehr dem Wachstum dienen, sondern kaputt machen“. Das ist doch ein tröstliches Konzept im Gegensatz zu „normalen“ Partnerschaften, in denen Krieg, Langeweile, das Spiel „Du darfst mich einengen, dafür darf ich das bei dir auch“ oder ein Sich-Arrangieren vorherrschen.

    Die spirituelle Lehrerin und Bestsellerautorin Marianne Williamson schreibt: „Nur wenige Menschen erkennen wie machtvoll eine echte Liebesbeziehung für körperliche und seelische Heilung ist. Sie befriedigt unser Bedürfnis nach Abenteuer, Sinngebung, verzauberter Magie und einer gefühlvollen Verbindung mit einem anderen Menschen auf tiefster Ebene“. Doch vor so viel Preis haben die Götter bekanntlich besonders viel Schweiß gesetzt. Der Weg zu einer tiefen Erfüllung führt oft durch dunkle Täler des Schmerzes, die gerade eine engagierte Beziehung auslösen kann. Marianne Williamson: „Wirkliche Liebe ist tröstlich und beruhigend, aber meist nicht von Anfang an. Wir müssen zuerst den Panzer durchbrechen, der unser eigenes Herz verbirgt. Es kann Zeiten der Tränen benötigen, um die harte Schale zum Schmelzen zu bringen, die unser zartes Innerstes umgibt - Tränen um jeden vergangenen Schmerz, Verlust oder demütigenden Misserfolg, der durch die Beziehung an die Oberfläche kommt. Menschen die diese Tränen zulassen sind keine Versager, sondern wahrhaft mutig. Denn: Zuerst kommt der Schmerz und dann die Kraft. Zuerst bricht das Herz und dann erhebt es sich.“

    Kann es wirklich der Sinn einer Liebesbeziehung sein, alte Wunden aufbrechen zu lassen? Eigenartigerweise ja. Wir müssen die Wunden sichtbar machen, sie f ü h l e n, damit sie heilen können. Nur ein Mensch, der uns wirklich nahe kommt, kann das bewirken. Marianne Williamson: „Das Licht der Liebe ist dazu bestimmt auf die unheimlichen, schmerzenden Aspekte unserer Seele zu scheinen, auf jedes Stück früherer Zerbrochenheit, die unter den Felsen in unserem Herz verborgen liegt. Aber in diesem felsigen Grab liegt auch unsere Energie, Leidenschaft und Lebenskraft. Anscheinend tot, aber doch nur schlafend. Die echte Liebe wird den Felsen wegschieben und unser Herz befreien.“ Kein wirklich Liebender kommt darum herum, sich auf tiefster Ebene mit der eigenen Seele zu konfrontieren. So können viele Gefühle an die Oberfläche kommen, die wir ein Leben lang verdrängt haben: Angst und Panik, Wut, Hass, Eifersucht, Groll oder eine immense Traurigkeit. Denn wer sich für die Liebe öffnet, öffnet sich auch für den Schmerz.

    Jeder von uns wurde in irgendeiner Form verletzt. Vielleicht haben wir als Kind nicht das bekommen, was wir so dringend gebraucht hätten, wurden misshandelt, später unter Umständen betrogen, verlassen und hintergangen. Irgendwann hat sich dann im Unterbewusstsein die Überzeugung festgesetzt: Die enge Beziehung zu einem geliebten Menschen = Schmerz = Vernichtung. In der Folge versuchen wir nun instinktiv Personen und Situationen aus dem Weg zu gehen, die uns an vergangenes Leid erinnern. Das macht aus unserem Leben eine Mischung aus Flucht, Verweigerung und Eiertanz. „Liebesbeziehungen“ sind dann Affären, kurz und bündig, oder durch eine Partnerwahl gekennzeichnet, die echte Nähe von vornherein ausschließt. Damit verweigern wir uns selbst alles, was das Leben mit Zauber füllt: Wärme, Geborgenheit und tiefe Zuneigung. Wenn Sie sich hingegen auf eine wirkliche Liebesbeziehung einlassen, blicken Sie plötzlich genau der Erfahrung ins Gesicht, wegen der Sie sich vor langer Zeit der Liebe verschlossen haben. Jetzt nicht zu fliehen, bedeutet eine echte Chance. Es ist, als ob Amors Pfeil sagen würde: „Bleib stehen. Hier gibt es etwas zu lernen, zu lehren und zu heilen.“ Der ewige Kreislauf von Angst - Schmerz - Flucht, den wir vielleicht schon ein ganzes Leben lang praktizieren, ist zu Ende. Wir haben die Möglichkeit, die schrecklichen Schmerzen zwar noch einmal zu spüren, sie diesmal aber anders zu bewältigen und dann für immer loszulassen."
    (Sabine Standenat - Auszug)

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    Alt 08.07.2017, 00:02   #3
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    "Jeder von uns sehnt sich nach Liebe. Aber ist das Teilen von Alltag, Bett, Tisch und neurotischen Mustern wirklich alles, was wir wollen?
    Der Autor ... Gerd Ziegler schreibt: „Was viele Menschen „Liebe“ nennen ist ein Gemisch von Ängsten, Bedürfnissen, Erwartungen, Besitzansprüchen und gegenseitiger Abhängigkeit. Natürlich gibt es auch Augenblicke von tiefer Verbundenheit und Glück, aber trotz allem ist die Realität in den meisten Partnerschaften mehr von einem Nebeneinander geprägt als von einem Miteinander.“
    Was bedeutet es nun, eine spirituelle Beziehung zu führen? Entgegen dem Eindruck, den das Wort „spirituell“ vielleicht hinterlassen könnte, heißt es n i c h t, ab nun ausschließlich in einem Kloster zu beten und jede sexuelle Aktivität als Teufelswerk abzulehnen. Es bedeutet vielmehr, dass mir und meinem Partner bewusst ist: „Ich bin aus einem ganz bestimmten Grund mit genau dem Menschen zusammen. Wir beide haben wichtige Dinge aneinander zu lernen und es ist der Sinn der Partnerschaft, dass aus Jedem mehr wird und nicht Weniger. Dieser Prozess kann atemberaubend schön und abgrundtief erschreckend sein . Aber jeder von uns ist aus tiefstem Herzen bemüht, sein Bestes zu tun. Die Frage lautet nicht: „Was bekomme ich?“, sondern „Was kann ich hier lernen?“ Teil des Lernprozesses kann aber auch sein, zur rechten Zeit zu gehen, wenn die Probleme nicht mehr dem Wachstum dienen, sondern kaputt machen“. Das ist doch ein tröstliches Konzept im Gegensatz zu „normalen“ Partnerschaften, in denen Krieg, Langeweile, das Spiel „Du darfst mich einengen, dafür darf ich das bei dir auch“ oder ein Sich-Arrangieren vorherrschen.

    Die spirituelle Lehrerin und Bestsellerautorin Marianne Williamson schreibt: „Nur wenige Menschen erkennen wie machtvoll eine echte Liebesbeziehung für körperliche und seelische Heilung ist. Sie befriedigt unser Bedürfnis nach Abenteuer, Sinngebung, verzauberter Magie und einer gefühlvollen Verbindung mit einem anderen Menschen auf tiefster Ebene“. Doch vor so viel Preis haben die Götter bekanntlich besonders viel Schweiß gesetzt. Der Weg zu einer tiefen Erfüllung führt oft durch dunkle Täler des Schmerzes, die gerade eine engagierte Beziehung auslösen kann. Marianne Williamson: „Wirkliche Liebe ist tröstlich und beruhigend, aber meist nicht von Anfang an. Wir müssen zuerst den Panzer durchbrechen, der unser eigenes Herz verbirgt. Es kann Zeiten der Tränen benötigen, um die harte Schale zum Schmelzen zu bringen, die unser zartes Innerstes umgibt - Tränen um jeden vergangenen Schmerz, Verlust oder demütigenden Misserfolg, der durch die Beziehung an die Oberfläche kommt. Menschen die diese Tränen zulassen sind keine Versager, sondern wahrhaft mutig. Denn: Zuerst kommt der Schmerz und dann die Kraft. Zuerst bricht das Herz und dann erhebt es sich.“

    Kann es wirklich der Sinn einer Liebesbeziehung sein, alte Wunden aufbrechen zu lassen? Eigenartigerweise ja. Wir müssen die Wunden sichtbar machen, sie f ü h l e n, damit sie heilen können. Nur ein Mensch, der uns wirklich nahe kommt, kann das bewirken. Marianne Williamson: „Das Licht der Liebe ist dazu bestimmt auf die unheimlichen, schmerzenden Aspekte unserer Seele zu scheinen, auf jedes Stück früherer Zerbrochenheit, die unter den Felsen in unserem Herz verborgen liegt. Aber in diesem felsigen Grab liegt auch unsere Energie, Leidenschaft und Lebenskraft. Anscheinend tot, aber doch nur schlafend. Die echte Liebe wird den Felsen wegschieben und unser Herz befreien.“ Kein wirklich Liebender kommt darum herum, sich auf tiefster Ebene mit der eigenen Seele zu konfrontieren. So können viele Gefühle an die Oberfläche kommen, die wir ein Leben lang verdrängt haben: Angst und Panik, Wut, Hass, Eifersucht, Groll oder eine immense Traurigkeit. Denn wer sich für die Liebe öffnet, öffnet sich auch für den Schmerz.

    Jeder von uns wurde in irgendeiner Form verletzt. Vielleicht haben wir als Kind nicht das bekommen, was wir so dringend gebraucht hätten, wurden misshandelt, später unter Umständen betrogen, verlassen und hintergangen. Irgendwann hat sich dann im Unterbewusstsein die Überzeugung festgesetzt: Die enge Beziehung zu einem geliebten Menschen = Schmerz = Vernichtung. In der Folge versuchen wir nun instinktiv Personen und Situationen aus dem Weg zu gehen, die uns an vergangenes Leid erinnern. Das macht aus unserem Leben eine Mischung aus Flucht, Verweigerung und Eiertanz. „Liebesbeziehungen“ sind dann Affären, kurz und bündig, oder durch eine Partnerwahl gekennzeichnet, die echte Nähe von vornherein ausschließt. Damit verweigern wir uns selbst alles, was das Leben mit Zauber füllt: Wärme, Geborgenheit und tiefe Zuneigung. Wenn Sie sich hingegen auf eine wirkliche Liebesbeziehung einlassen, blicken Sie plötzlich genau der Erfahrung ins Gesicht, wegen der Sie sich vor langer Zeit der Liebe verschlossen haben. Jetzt nicht zu fliehen, bedeutet eine echte Chance. Es ist, als ob Amors Pfeil sagen würde: „Bleib stehen. Hier gibt es etwas zu lernen, zu lehren und zu heilen.“ Der ewige Kreislauf von Angst - Schmerz - Flucht, den wir vielleicht schon ein ganzes Leben lang praktizieren, ist zu Ende. Wir haben die Möglichkeit, die schrecklichen Schmerzen zwar noch einmal zu spüren, sie diesmal aber anders zu bewältigen und dann für immer loszulassen."
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    Alt 08.07.2017, 16:24   #4
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    Alt 08.07.2017, 16:33   #5
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    Es ist so schön, einfach nur still zu sein. Sich den Körperwahrnehmungen zuzuwenden und die Gedanken machen Pause.

    Und die Körperwahrnehmungen signalisieren: erschöpft und Pause machen

    Sollte schon wohl ernst genommen werden.

    Es ist so kostbar, mit sich selber verbunden zu sein. Sich Zeit dafür zu nehmen.

    Seit 2 oder 2 1/2 Jahren lebt es sich mit mehr Stille im Alltag. Mal mehr und auch mal weniger. Weniger: der Sog der Ablenkung

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    Alt 08.07.2017, 17:10   #6
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    Es still werden lassen und der Verstand tickt aus.

    Die spirituelle Präsenz des Momentes.

    Für das Innere braucht es keine Erklärungen.

    Ich kann nur so sein, wie ich bin. All das anzunehmen und Ruhe und Frieden einkehren zu lassen.

    Veränderungen passieren von alleine, legen sich wie ein Samenkorn nieder und blühen.
    Daran läßt sich auch nicht ziehen oder zerren etc.

    Wenn du nichts Gutes über einen Menschen zu sagen hast,dann sag lieber gar nichts. [chinesische Weisheit]

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    Lass los und lass Gott
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    Alt 08.07.2017, 17:22   #7
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    Sein und Nichtsein erzeugen einander.
    Das Schwierige entsteht aus dem Leichten.
    Lang und kurz bestimmen einander
    wie hoch und niedrig.
    Vorher und Nachher folgen einander.
    (Übe Dich im Nichttun und alles fügt sich im Guten - Wayne W. Dyer)

    Glück - Unglück, Ruhe - Lärm etc.

    Wenn du nichts Gutes über einen Menschen zu sagen hast,dann sag lieber gar nichts. [chinesische Weisheit]

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    Alt 08.07.2017, 17:35   #8
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    Alt 08.07.2017, 17:37   #9
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    Alt 10.07.2017, 21:33   #10
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    Das Kostbarste und Wertvollste.

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    Alt 19.07.2017, 14:34   #11
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    die Stille - der Verstand - die Gedanken

    Die Gedanken loslassen, auf die Körperwahrnehmungen konzentrieren z.B. das Atmen
    und Stille einkehren lassen.

    Das Licht helfe Dir,
    Kurs zu halten auf Deiner Reise.
    Der Wind stärke Dir den Rücken.
    Der Sonnenschein wärme Dein Gesicht
    und der Regen falle sanft auf Deine Haare.
    Halte Gott Dich geborgen
    in seiner schützenden Hand.
    (unbekannt)

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    Alt 19.07.2017, 14:35   #12
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    Die Kraft der Gegenwart - Sei im Hier und Jetzt

    Mehr als andere betonte Buddha die Kraft der Gegenwart. Erleuchtung ist jetzt. Glück ist jetzt. Die heute verbreitetste buddhistische Meditation ist ja die Achtsamkeitsmeditation - die den Aspiranten bedingungslos ins Hier und Jetzt führt. Hier einige Weisheiten dazu:

    Laufe nicht der Vergangenheit nach. Verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben wie es hier und jetzt ist, eingehend betrachtend weilt der Übende in Festigkeit und Freiheit. Es gilt, uns heute zu bemühen. Morgen ist es schon zu spät. Der Tod kommt unerwartet. Wie können wir mit ihm handeln? Der Weise nennt jemanden, der es versteht, Tag und Nacht in Achtsamkeit zu weilen, jemanden, der den besseren Weg kennt, allein zu leben.

    Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns gerade befinden.
    (https://wiki.yoga-vidya.de/Buddha_Weisheiten)

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    Alt 19.07.2017, 14:39   #13
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    "Wenn du die Berührung mit der inneren Stille verlierst, verlierst du den Kontakt mit dir selbst. Wenn du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich in der Welt. Das innerste Selbstgefühl, das Gefühl dessen, der du bist, ist untrennbar mit Stille verbunden. Das ist das "Ich bin", das tiefer ist als Namen und Formen." (Eckhart Tolle)

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    Alt 20.07.2017, 04:10   #14
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    Manchmal/öfters/weniger ist es zum Haareraufen....

    es gibt viele, viele spirituelle Wege.

    Manch eine/einer´ weiß es besser wie/als die/der andere.

    Das dogmatische Auftreten, die Weisheit alleine gepachtet zu haben.

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    Alt 20.07.2017, 16:06   #15
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    Habe die Weisheit nicht alleine gepachtet.

    Der Weisheits letzter Seelenschluss:
    im Moment sein, im Hier und Jetzt, aus den Gedanken herauskommen

    Sich selber treu bleiben auf dem spirituellen Weg.
    Obwohl, gibt es einen spirituellen Weg? Glaube nicht.

    Spiritualität ist da. Sie wartet nur darauf, sich dafür zu öffnen und einfach
    Spiritualität zu sein, so, wie sie ist und individuell erlebt wird.
    Sie ist spürbar im Inneren - völlig unabhängig von der äußeren Welt.
    Sie hält sich nicht an Regeln, an Dogmen etc.

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    Geändert von Stille (20.07.2017 um 16:06 Uhr) Grund: Ergänzung
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    Alt 20.07.2017, 16:12   #16
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    So, wie es mal war, so ist es nicht mehr.
    Und es ist ein Haben-Wollen von dem, was nicht mehr ist. Das war so schön und hat mir soviel Freude bereitet.
    Sind halt Lebenserfahrungen.
    Mit den Veränderungen sein und losslassen.
    Schließt sich eine Tür, so öffnet sich eine neue Tür. Ganz bestimmt. Alles ist gut.

    Möge das Loslassen liebevoll, weich, sanft und fließend sein.
    Und Traurigkeit fließt mit ein. Sie liebevoll, sanft und behütet in ihrer Reinheit annehmen, sich Zeit dafür nehmen. Sich den Körperwahrnehmungen widmen und still werden die Gedanken.

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    Alt 20.07.2017, 16:13   #17
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    „Das Leben ist nicht ein Sein,
    sondern ein Werden,
    nicht eine Ruhe,
    sondern eine Übung.
    Wir sind’s noch nicht,
    wir werden’s aber.“ (Martin Luther)

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    Alt 21.07.2017, 23:56   #18
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    Alt 26.07.2017, 01:21   #19
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    Osho wurde nach seinen 10 Geboten gefragt. Das war seine Antwort:

    Du willst meine 10 Gebote wissen. Das ist eine kniffelige Angelegenheit, denn ich hab was gegen Gebote jeglicher Art. Dennoch, nur so zum Spaß, schreibe ich:

    Lass Dir von niemandem Gebote vorschreiben, es sei denn sie kommen auch aus Deinem Innern.
    Es gibt keinen anderen Gott, als das Leben selbst.
    Die Wahrheit ist in Dir; suche nicht woanders nach ihr.
    Liebe ist Gebet.
    Ein Nichts zu werden ist das Tor zur Wahrheit. Denn schon das Nichts selbst ist das Mittel, das Ziel und die Erfüllung.
    Das Leben ist hier und jetzt.
    Lebe hellwach.
    Schwimme nicht, lass Dich treiben.
    Stirb jeden Augenblick, so dass Du jeden Augenblick neu geboren werden kannst.
    Suche nicht. Was ist, ist. Halte Inne und sieh.

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    Alt 26.07.2017, 01:31   #20
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    Es ist so einfach, in Stille ohne Gedanken zu sein.

    Sich auf den Atem konzentrierend präsent wachsam, achtsam und gegenwärtig im Moment sein.
    Gedanken, die vorbeischauen, loslassen und sich wieder präsent, wachsam, achtsam und gegenwärtig auf den Atem konzentrieren und im Moment sein. Dieser präsente wachsame, achtsame und gegenwärtige Moment hat keine Gedanken. Sie finden dort keinen Zutritt.
    Am Anfang ist es schwierig, das zu halten. Die Übung festigt es. Wieder und wieder üben, mag man das. Sich dazu zu zwingen, bringt nichts.
    Langsam tritt Entspannung auf, die Anspannung weicht und es fühlt sich weicher an.
    Offen sein für Gefühle, die von unten ihren Ausdruck nach oben suchen. Sie einfach nur wahrnehmen, ohne sie zu bewerten. Liebevoll, sanft und gütig ihnen begegnen. Sie in ihrer Reinheit ohne Gedanken spüren. Mehr braucht es nicht.
    Es wird still werden. Phantastisch ist das. Kraftvoll und aufblühend.

    So rein ist sie klar.

    alles Liebe
    Stille

    Geändert von Stille (26.07.2017 um 01:38 Uhr) Grund: Ergänzung
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