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    Alt 10.09.2017, 20:54   #1581
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Da jeder Mensch im Laufe seines (zugestandenen) Lebens kostet, wäre es doch lt. Raffelh. angebracht, diese Leben schon bei der 'Entstehung' zu vernichten.

    Und die Summen, welche man derart 'ansparte' könnten dann benutzt werden, eine neue, kostenlose Art von Hominiden heranzuzüchten. Wem dies bekannt vorkommt, der hat absolut recht.
    Eine Top-Antwort, die genau die Intentionen von den Leuten wiedergibt, die 1945 schon gescheitert sind und als verbrecherisch entlarvt wurden und werden.
    Wer Menschen in Wertigkeiten einkategorieren will und eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufmacht, sollte dies auch mal bei jenen Flüchtlingen tun, die unseren Staat jedes Jahr mindestens 100 Mrd kosten, aufgrund von Steuerhinterziehungen und Betrügereien oder eben auch Steuerverschwendungen. Auf diesen Fakt gehen Rechtsradikale eben nicht ein, weil das nicht in ihr krudes asoziales Weltbild passt...
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    Alt 11.09.2017, 11:07   #1582
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Insofern hinken Vergleiche, aber es gibt entscheidende Zusammenhänge.

    Die Chinesen sind in ihrem Inneren ein Volk, welchem Geschäftssinn und Fleiß trotz Kommunismus und Diktatur nicht abhanden gekommen ist. Die Rückständigkeit Afrikas ist nicht durch eine "Ausbeutung" durch Kolonialmächte geschuldet, sondern hat mit der dortigen Mentalität zu tun. Kolonialherrschaft ist nicht gleich Rückstandsursache. Ich meine, dass die das Römische Reich kulturelle und rechtliche Befruchtung Germaniens brachte.

    Wahrscheinlich ist die Behauptung, "Ausbeutung durch Kolonialmächte" ein leichtfertiger Rechtfertigungsgrund, eine Art "Lebenslüge" für das Afrika, welches ohne Erfolg leer ausging. Was man dem Westen vorwerfen könnte, ist, dass er Afrikanern medizinischen Fortschritt aus humanitären Gründen zugänglich machte. Wäre die Kindersterblichkeit so geblieben, wie es für die dortige Zivilisation Normalität bei der Abwesenheit westlichen Fortschritts wäre, dann würden diese Geburtenüberschüsse nicht bis nach Europa schwappen und so zur kulturellen und kostenseitigen Bedrohung werden.
    widerspruch. durch die art und weise der kolonialisierung in china wurde die gesellschaftliche struktur nicht grundlegend verändert. in afrika wurde hingegen wurde europa übergestülpt. es auch eine frage wie mit dem kolonialisierten land umgegangen wird.

    dein beispiel römer: ja - eine befruchtung waren römer sicher in kultureller-institutioneller hinsicht - und das nicht nur in germanien. aber auch nicht in jeglicher hinsicht. allerdings hat das römische reich immer wieder andere kulturen in sich aufgehen lassen, so dass sie ein teil vom römischen reich werden konnten und auch ein mindestmaß an identifizierung möglich war. genauso hat auch die frühe christliche kirche in ihre anfangszeit agiert. denn warum sind zum bleistift viele feste und symbole aus dem keltischen kulturbereich in der christlichen kirche wieder zu finden? um zu expandieren wurden andere starke kulturen vereinnahmt, statt sie zu großen gegnern aufzubauen... in den anfängen expansiver politik bedeutet das häufig auch in einem gewissen maße ein annehmen und ein sich auseindersetzen mit der gesellschaft, die mit sich mit einverleibt.
    diese mentalität haben wir bei der kolonialisierung afrikas (und auch amerikas) komplett außen vor gelassen. das liegt wohl auch daran, dass europa technisch durch die industrielle revolution einen erheblichen vorsprung erarbeitet hatte, der zur arroganz führte, den kolonien des europäische wesen überstülpen zu wollen oder gar zu müssen. es wurde hier auch nie in frage gestellt, ob vielleicht nicht die andere lebensweise nicht auch ihre vorzüge und berechtigung hat. genauso wenig hat man sich gefragt, welche konsequenzen das eigene handeln haben könnte (abgesehen vom profit, den man sich versprach). dieses überstülpen hat bis heute nicht aufgehört, obwohl wir diese staaten offiziell als kolonien entlassen haben...
    durch das überstülpen wurden die ursprünglichen strukturen in den dortigen ländern zerschlagen. letztlich die prozesse aber so unterschiedlich und vielschichtig, dsss sie hier in einem kurzen beitrag ganz sicher nicht umfassend und verständlich abgehandelt werden können.
    daher würde ich an dieser stelle einfach mal empfehlen, zu lesen. im internet, bücher, wissenschaftliche artikel... wenn du möchtest kann ich dich dazu mit einer literaturlist3 zuschütten. nur lesen müsstest du schon wirklich selbst.

    kurz noch zum medizinischen fortschritt. natürlich kann man das den europäern vorwerfen. zum einen hatten die völker in afrika durchaus ihr eigenes medizinisches versorgungssystem, das durch die einführung der medizin europäischer prägung eliminiert wurde. natürlich wissen wir nicht, wo wir heute stünden, hätte man damals anders agiert, aber aus der perspektive von heute kann man sagen, dass es so wie es gelaufen ist, letztlich ein fehler war. vor allem sehe ich das dann hinsichtlich einer nicht zum vermeintlichen technischen fortschritt passenden anti-pille-kampagne durch die katholische kirche - einer institution für die grundlagen werte hier in europa. also worüber beschweren wir uns? schön brav in die kirche gehen und den moralisierenden zeigefinger heben, aber dann dem in der praxis tatkräftig entgegenwirken? nee du - so kann das nicht funktionieren.

    im übrigen hast du schon recht, wenn du darauf hinweist, dass die kolonialisierung leicht als entschuldigungsgrund angeführt werden kann, wenn man selbst den arsch nicht hoch bekommt... allerdings sollte man diesen hinweis nicht als todschlagargument verwenden, um eigenes versagen zu kaschieren. die kritik am kolonialismus und an der noch heute praktizierten ausbeutungsmentalität der abendländisch geprägten staaten bleibt von deinem hinweis unberührt und weiterhin aktuell.
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    Alt 12.09.2017, 19:52   #1583
    cyrano35
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    [...] Wem soll man Leistungen kürzen? Den Schülern, Rentnern, Kranken, Beamten, Selbständigen, Arbeitslosen? Mit "wasch mir den Pelz, aber mache mich nicht nass" kann man sich dieser Problematik entziehen.
    Zunächst einmal sollte man über ein paar Grundannahmen reden. In Bezug auf die Neuankömmlinge stehen diese alles andere denn fest. Und für jemanden aus der Versicherungsbranche bzw. ihrem Lobbykreis ist das alles andere denn normal. Die berechnen gerne auf der Basis verlässlicher oder einigermaßen vorhersehbarer Zahlen. Gibt es die in Bezug auf die Masseneinwanderung? Meines Erachtens nein.

    Nehmen wir mal folgende Ungewissheiten:

    Wie viele dieser Menschen wollen selbst dann hier bleiben, wenn die Situation in den Herkunftsländern nicht nur eine Rückreise ermöglicht, sondern auch ein Leben in Sicherheit? Mit anderen Worten: Wie viele sind dauerhafte Einwanderer, die gekommen sind, um zu bleiben und eine Zukunft für sich, ihre Kinder, Kindeskinder usw. zu planen? Und wie viele wollen in ihr Heimatland zurück, sobald es ihnen möglich und angebracht erscheint?

    Wie viele von ihnen wurden indes vorgeschickt, um in Europa ihr Glück zu versuchen, um damit im Heimatland hungrige Mäuler zu stopfen?

    Wie viele von denen, die von Haus aus erfolgreich sein sollen, sind überhaupt in der Lage dazu? Und was passiert mit ihnen, wenn sie es nicht sind?

    Das Chaos, das die Bundesregierung anno September 2015 veranstaltet hat, darunter die hochheilige Merkel, die Einwanderung erst dann bemerken wollte, als Einwanderer vor der Tür standen, wirkt bis heute dergestalt nach, dass es verlässliche Zahlen in den oben genannten Punkten schlichtweg nicht gibt.

    Wenn darüber ein Herr Professor mit all seinen akademischen Titeln vom Leder zieht, als könnte er aus dem veranstalteten Kuddelmuddel etwas berechnen, dann misstraue ich dem zunächst einmal. Ich bin zwar kein Professor und arbeite auch nicht für die Versicherungsbranche, aber Logik geht mir dennoch nicht gänzlich ab.

    Die ach so wissenschaftliche Feststellung, die relative Armut wachse allein dadurch, dass es immer mehr relativ Arme gibt, und sei es durch Zuwanderung relativ Ungebildeter und per Asylgesetz zur Untätigkeit Gezwungener, die von Stütze leben müssen, ist indes so banal, dass ich sie nicht als wissenschaftlich bezeichnen kann. Das hat was von 1+1=2 oder "Wenn die Sonne scheint, wird's wärmer".

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    Geändert von cyrano35 (12.09.2017 um 19:57 Uhr)
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    Alt 13.09.2017, 14:40   #1584
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von woipe1 Beitrag anzeigen
    widerspruch. durch die art und weise der kolonialisierung in china wurde die gesellschaftliche struktur nicht grundlegend verändert. in afrika wurde hingegen wurde europa übergestülpt. es auch eine frage wie mit dem kolonialisierten land umgegangen wird.

    dein beispiel römer: ja - eine befruchtung waren römer sicher in kultureller-institutioneller hinsicht - und das nicht nur in germanien. aber auch nicht in jeglicher hinsicht. allerdings hat das römische reich immer wieder andere kulturen in sich aufgehen lassen, so dass sie ein teil vom römischen reich werden konnten und auch ein mindestmaß an identifizierung möglich war. genauso hat auch die frühe christliche kirche in ihre anfangszeit agiert. denn warum sind zum bleistift viele feste und symbole aus dem keltischen kulturbereich in der christlichen kirche wieder zu finden? um zu expandieren wurden andere starke kulturen vereinnahmt, statt sie zu großen gegnern aufzubauen... in den anfängen expansiver politik bedeutet das häufig auch in einem gewissen maße ein annehmen und ein sich auseindersetzen mit der gesellschaft, die mit sich mit einverleibt.
    diese mentalität haben wir bei der kolonialisierung afrikas (und auch amerikas) komplett außen vor gelassen. das liegt wohl auch daran, dass europa technisch durch die industrielle revolution einen erheblichen vorsprung erarbeitet hatte, der zur arroganz führte, den kolonien des europäische wesen überstülpen zu wollen oder gar zu müssen. es wurde hier auch nie in frage gestellt, ob vielleicht nicht die andere lebensweise nicht auch ihre vorzüge und berechtigung hat. genauso wenig hat man sich gefragt, welche konsequenzen das eigene handeln haben könnte (abgesehen vom profit, den man sich versprach). dieses überstülpen hat bis heute nicht aufgehört, obwohl wir diese staaten offiziell als kolonien entlassen haben...
    durch das überstülpen wurden die ursprünglichen strukturen in den dortigen ländern zerschlagen. letztlich die prozesse aber so unterschiedlich und vielschichtig, dsss sie hier in einem kurzen beitrag ganz sicher nicht umfassend und verständlich abgehandelt werden können.
    daher würde ich an dieser stelle einfach mal empfehlen, zu lesen. im internet, bücher, wissenschaftliche artikel... wenn du möchtest kann ich dich dazu mit einer literaturlist3 zuschütten. nur lesen müsstest du schon wirklich selbst.

    kurz noch zum medizinischen fortschritt. natürlich kann man das den europäern vorwerfen. zum einen hatten die völker in afrika durchaus ihr eigenes medizinisches versorgungssystem, das durch die einführung der medizin europäischer prägung eliminiert wurde. natürlich wissen wir nicht, wo wir heute stünden, hätte man damals anders agiert, aber aus der perspektive von heute kann man sagen, dass es so wie es gelaufen ist, letztlich ein fehler war. vor allem sehe ich das dann hinsichtlich einer nicht zum vermeintlichen technischen fortschritt passenden anti-pille-kampagne durch die katholische kirche - einer institution für die grundlagen werte hier in europa. also worüber beschweren wir uns? schön brav in die kirche gehen und den moralisierenden zeigefinger heben, aber dann dem in der praxis tatkräftig entgegenwirken? nee du - so kann das nicht funktionieren.

    im übrigen hast du schon recht, wenn du darauf hinweist, dass die kolonialisierung leicht als entschuldigungsgrund angeführt werden kann, wenn man selbst den arsch nicht hoch bekommt... allerdings sollte man diesen hinweis nicht als todschlagargument verwenden, um eigenes versagen zu kaschieren. die kritik am kolonialismus und an der noch heute praktizierten ausbeutungsmentalität der abendländisch geprägten staaten bleibt von deinem hinweis unberührt und weiterhin aktuell.

    Ein guter Beitrag von dir. Leider hilft die Vergangenheitsbetrachtung, über deren Richtigkeit man teilweise unterschiedlicher Ansicht sein kann, hier nicht weiter.

    Fakt ist, dass die Anwesenheit von Unqualifzierten und Ungebildeten, zumeist mit einer im häufigen Fall intoleranten Religionsauslegung behafteten Menschen nicht im Interesse Deutschlands sein kann.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.09.2017, 14:57   #1585
    schimpanse2
     
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    @broo-klyn


    Zitat:
    Wir haben all diese Menschen in unserem Land, weil die Deutschen schlicht den Hals nicht schnell genug voll bekamen. Wir haben sie im Land, weil wir nach dem Krieg nicht schnell genug alles wieder 'herstellen' wollten.

    Unabhängig davon, wie man über Zuwanderung der Vergangenheit denkt, so ist das Problem aus heutiger Sicht, D kann sich eine Millionen Anzahl über das zumeist Asylrecht ins Land gekommene Menschen nicht leisten. Auch die Akzeptanz der deutschen Bevölkerung für diese Gruppe liegt weniger vor, als zu früheren Zeiten.

    Der Blick zurück hilft nicht dabei, wie Eurpa jedes Jahr die Bevölkerungsüberschüsse der islamischen Welt aufzunehmen.

    Diese Masseneinwanderung von als Migranten Ungeeigneten ist weder finanziell, noch kulturell zu verkraften. Diese Menschen fliehen vor den Folgen einer Kultur, welce sie mit sich selbst zu uns bringen.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.09.2017, 15:30   #1586
    schimpanse2
     
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    @cyrano35


    Zitat:
    Zunächst einmal sollte man über ein paar Grundannahmen reden. In Bezug auf die Neuankömmlinge stehen diese alles andere denn fest. Und für jemanden aus der Versicherungsbranche bzw. ihrem Lobbykreis ist das alles andere denn normal. Die berechnen gerne auf der Basis verlässlicher oder einigermaßen vorhersehbarer Zahlen. Gibt es die in Bezug auf die Masseneinwanderung? Meines Erachtens nein.

    Nun, der Mann ist kein Aktuar, sondern ein Wirtschaftswissenschaftler. Außerdem befasst er sich nur in Teilen mit Fragen der Altersversorgung.





    Zitat:
    Nehmen wir mal folgende Ungewissheiten:

    Wie viele dieser Menschen wollen selbst dann hier bleiben, wenn die Situation in den Herkunftsländern nicht nur eine Rückreise ermöglicht, sondern auch ein Leben in Sicherheit? Mit anderen Worten: Wie viele sind dauerhafte Einwanderer, die gekommen sind, um zu bleiben und eine Zukunft für sich, ihre Kinder, Kindeskinder usw. zu planen? Und wie viele wollen in ihr Heimatland zurück, sobald es ihnen möglich und angebracht erscheint?

    Wie viele von ihnen wurden indes vorgeschickt, um in Europa ihr Glück zu versuchen, um damit im Heimatland hungrige Mäuler zu stopfen?



    A posteriori kann man dieses erst wissen. Diese Ungewissheit ist für uns uninteressant und deshalb ist es im deutschen Interesse, diese Frage erst gar nicht im Nachhinein beantwortet zu bekommen, sondern man sollte diesen Menschen hier jegliche Bleibeperspektive von Anfang an verwehren.


    Zitat:
    Wie viele von denen, die von Haus aus erfolgreich sein sollen, sind überhaupt in der Lage dazu? Und was passiert mit ihnen, wenn sie es nicht sind?

    Ich wünsche mir, dass sich die Frage niemals gestellt hätte, was die Angehörigen der Flüchtlingslawine wollen, bzw. können. Ich wünsche mir diese Leute lediglich aus dem Land. Unverzüglich und nicht nach Jahren. Hunderttausendfacher Identitätsbetrug und die Ausschöpfung aller Rechtsmittel über Jahre hinweg auf die Kosten der deutschen Steuerzahler überstrapazieren unser Land und unseren guten Willen.


    Zitat:
    Das Chaos, das die Bundesregierung anno September 2015 veranstaltet hat, darunter die hochheilige Merkel, die Einwanderung erst dann bemerken wollte, als Einwanderer vor der Tür standen, wirkt bis heute dergestalt nach, dass es verlässliche Zahlen in den oben genannten Punkten schlichtweg nicht gibt.

    Richtig!


    Zitat:
    Wenn darüber ein Herr Professor mit all seinen akademischen Titeln vom Leder zieht, als könnte er aus dem veranstalteten Kuddelmuddel etwas berechnen, dann misstraue ich dem zunächst einmal. Ich bin zwar kein Professor und arbeite auch nicht für die Versicherungsbranche, aber Logik geht mir dennoch nicht gänzlich ab.

    Auch richtig. Aber unabhängig davon erweist es sich mehr un mehr, dass die zugewanderten "Fachkräfte" und "Akademiker" zu einem erheblichen Anteil mangels Bildung ohne Arbeit bleiben werden. 69,7 § der Syrer sind arbeitslos. Tatsächlich haben nur 6% der Syrer einen Hochschulabschluss.

    Lt. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) verfügen 59% der Flüchtlinge über keinen Schulabschluss. 53 % der Afghanen sind Analphabeten!



    Zitat:
    Die ach so wissenschaftliche Feststellung, die relative Armut wachse allein dadurch, dass es immer mehr relativ Arme gibt, und sei es durch Zuwanderung relativ Ungebildeter und per Asylgesetz zur Untätigkeit Gezwungener, die von Stütze leben müssen, ist indes so banal, dass ich sie nicht als wissenschaftlich bezeichnen kann. Das hat was von 1+1=2 oder "Wenn die Sonne scheint, wird's wärmer".
    Für dich und mich ist das normal, wie du es bewertest. Lies aber mal, wie hier unsachlich skandalisiert wird und wie wenig so manche Sophisten im Forum sich mit ihnen ungenehmen Fakten inhaltlich und auf der Sachebene beschäftigen.

    Noch etwas: Prof. Sinn hält die von Prof. Raffelhüschen genannten horrenden Kosten für die Flüchtlinge für deutslich untertrieben, da Raffelhüschen von nur ca. 6 Jahren durchschnittlicher Arbeitslosigkeit der Flüchtlinge ausgeht.

    Wir sollten uns nicht von der Interesselage kirchlicher und weltlicher Sozialkonzerne einlullen lassen, welche mit einer wachsenden Flüchtlingszahl ein hervorragendes Geschäft machen. Das Geschäft der Sozialkonzerne bezahlen u.a.Leute wie du und ich.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.09.2017, 20:07   #1587
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Auch wenn ich das Thema hier verfehle, so möchte ich doch hinzufügen, dass z.B. im Falle Deutschlands deren Kolonien mehr gekostet haben, als durch Einfuhren aus diesen Ländern wieder ins Reich zurückkam.
    das ist mir bekannt. obwohl sich deutschland hier verausgaben musste, so waren das doch kolonien, in denen den menschen ein neues system übergestülpt wurde.

    Zitat:
    Die gesamte Infrastruktur (auch in den Ländern unter anderer, europäischer Herrschaft) welche noch heute existiert, wurde von Europa nach Afrika gebracht resp. finanziert. So denke ich z.B. an ein Flut-Hebewerk in Westafrika (englische Kolonie) wo die Engländer mit 30 mm dickwandigen Gusseisenrohren und Elt-Pumpen, die stehenden Gewässer der Hauptstadt abpumpten. Sie funktionieren nicht mehr, weil relevante Ersatzteile für Motoren nicht mehr geliefert wurden, und deshalb leben die Menschen in einem Mix aus Fäkalien, Plastik uns Brackwasser.

    Als die Engländer sich nach der Unabhängigkeit vom Acker machten, hinterließen sie ein funktionierendes Gemeinwesen. Da aber die Ideen- und Finanzquelle abgeschnitten wurde, konnten die afrikanischen Länder diese 'aufgepfropfte' Technik nicht mehr finanzieren. Nach der Kannibalisierung technischer Anlagen, standen sie irgendwann vor der Tatsache, dass nichts mehr funktionierte, und dann begann die sogen. Entwicklungshilfe.
    das ist der effekt, wenn man menschen etwas überstülpt,
    * das nicht aus ihnen selbst kommt
    * die menschen, denen man etwas übergestülpt hat, nicht an der neuerung eigenverantwortlich partizipieren lässt....

    Zitat:
    Deutschland lieferte z.B. hundert Autobusse in ein Land, aber wenn ein Reifen platt war, wurde ein intakter von einem anderen Bus genommen. Man kann sich denken, wie lange dieses System funktionierte.

    Man baute in Kenia eine Tomatenmarkfabrik, hatte aber keinen Zulieferer für die Tomatenmarkdosen, deshalb bekommen die Kenianer wohl noch heute, das unverzichtbaren Tomatenmark (ist in jeden Kochtopf drin) aus Italien.

    Man baute große Hühnerbatterien, damit diese Eier legten. Da der Mais aber sehr teuer war, nahm man den Hühnern den Mais weg und verkaufte ihn an Menschen, dann gab es eine Hähnchenschwemme...und danach gab es weder Hähnchen noch Eier.

    Diese weißen Elefanten in Afrika sind Legion (so nennt man diese Projekte ohne Sinn und Verstand).
    zum thema entwicklungshilfe sollten wir vielleich erst mal festhalten, dass das, was "real existierende entwicklungshilfe" ist, aus meiner sicht definitiv nichts mit hilfe zu tun hat. ich denke, du wirst mir nicht vehement widersprechen, wenn ich die behauptung aufstelle, dass das eigentlich eine mit andern mitteln weitergeführte kolonialisierung und ausbeutung ist. und wenn wir von hilfe zur selbsthilfe sprechen wollen, dann müssen wir uns vielleicht auch mal klar machen, dass wir hier massiv umdenken müssen. es geht hier vielleicht nicht so sehr darum, dass wir unbedingt unsere errungenschaften weitergeben müssen. die menschen in afrika lebten dort über lange zeiten mehr oder weniger erfolgreich und glücklich, ehe wir besserwisser uns missionarisch über den kontinent afirka hergemacht haben. diese menschen dort hatten eine verbundenheit zu ihrer heimat und wussten mit ihr umzugehen. wir wissen nur diese auszubeuten. vielleicht sollte man einfach mal viel mehr das gespräch suchen und herauszufinden versuchen, welche hilfe wirklich gebraucht wird.

    Zitat:
    Afrikaner haben keine Renten- oder Sozialversicherung; sie haben nur ihre Kinder, welche sie jetzt aussenden in alle Welt, damit diese ihre Eltern und Geschwister am Leben erhalten.

    Aber was ist das alles gegen das weltbewegende Thema: Hatz4?
    diesmal schmunzle ich... - auf hohem niveau...
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    Alt 15.09.2017, 11:00   #1588
    schimpanse2
     
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    Das scheinheilige am Hartz-IV-Geheule ist, dass Linke aus einer vorgegaukelten "Armut" Stimmung bei den Deutschen für linke Themen machen möchten.

    Was sie aber beharrlich verschweigen, ist:


    ...fast jeder dritte Bezieher von Arbeitslosengeld II einen Pass aus einem fremden Land."


    https://www.waz.de/politik/zahl-der-...210790825.html
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    Alt 15.09.2017, 19:20   #1589
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Das scheinheilige am Hartz-IV-Geheule ist, dass Linke aus einer vorgegaukelten "Armut" Stimmung bei den Deutschen für linke Themen machen möchten.

    Was sie aber beharrlich verschweigen, ist:


    ...fast jeder dritte Bezieher von Arbeitslosengeld II einen Pass aus einem fremden Land."


    https://www.waz.de/politik/zahl-der-...210790825.html
    Spielt das eine Rolle wo jemand herkommt, der seine Ansprüche geltend macht?
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    Alt 16.09.2017, 09:27   #1590
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Das scheinheilige am Hartz-IV-Geheule ist, dass Linke aus einer vorgegaukelten "Armut" Stimmung bei den Deutschen für linke Themen machen möchten.
    den vorwurf könnte man genauso auch umdrehen - so von wegen, dass die rechten mit der die sozialsysteme belastenden migration stimmung für rechte themen machen... genauso scheinheilig, wie ich meine.

    Zitat:
    Was sie aber beharrlich verschweigen, ist:


    ...fast jeder dritte Bezieher von Arbeitslosengeld II einen Pass aus einem fremden Land."


    https://www.waz.de/politik/zahl-der-...210790825.html
    und nein - verschwiegen wird das nicht. aber es gibt eben auch menschen, die nicht ausschließlich mit dem geldbeutel denken sondern durchaus auch mit dem herzen. menschenrechte und mitmenschlichkeit unter finanzierungsvorbehalt zu betrachen ist meines erachtens absolut unerträglich.
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    Geändert von woipe1 (16.09.2017 um 09:29 Uhr)
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    Alt 16.09.2017, 19:24   #1591
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    Nicht unbedingt. Meiner Meinung nach geht erst mal die eigene Bevölkerung vor. Es kann nicht sein, das auf Kosten der ärmeren Einheimischen Fremde finanziert werden.
    Das findest du in keinem Land der Welt - außer in Deutschland, weil man hier denkt für den Rest der Welt den Samariter spielen zu müssen, dabei das untere Drittel der hiesigen Bevölkerung immer mehr verarmt.
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    Alt 16.09.2017, 19:38   #1592
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @woipe1,
    so übel kann es ja nicht gewesen sein, wenn die Afrikaner so vehement in diese Systeme wollen. Originalton älterer afrikanischer Mann:"früher ist es uns, als die Engländer hier waren, besser gegangen". Dies mag man als die Vergoldung der Vergangenheit sehen, welche ja immer besser war.wie Afrikaner mit dem Mangel umgehen können, und ohne all die Austausch-Wegwerf-Reparaturen heutiger Art vollbringen, sollte uns allen Respekt abfordern.
    ich halte es für eine idealisierung der vergangenheit.
    und ja - die art und weise, in der in afrika mit mangel umgegangen wird, verdient allen respekt.

    Zitat:
    Das System wurde nicht übergestülpt, sondern abgeschnitten (jetzt ohne eine Schuldfrage zu stellen).
    nicht dass ich jetzt feilschen wollte...
    können wir uns darauf einigen, wenn wir sagen: erst in der kolonisiereung übergestülpt und dann in der dekolonisierung abgeschnitten?


    Zitat:
    dem stimme ich zu, bis auf die chinesische Entwicklungshilfe, welche eine camouflierte Kolonialisation ist (auch mit diesem Rassebegriff, einer überlegeneren Kultur).


    Zitat:
    ein in der Tat opiatisches Argument, welches die Verantwortlichen ruhig schlafen lässt und die 'Hilfe' auf Almosen beschränken kann. Faire Handelsverträge wie sie unter Verkäufer und Käufer üblich sind, würde schon mal reichen.
    die fairen handelsverträge sind schon mal ein schritt in die richtige richtung. diese werden wir auf alle fälle brauchen, wenn sich etwas zum positiven ändern soll.
    allerdings teile ich deine einschätzung hinsichtlich meines vorschlags des umdenkens unseres verständnisses der hilfe zur selbsthilfe nicht. ich denke du siehst bei diesem begriff immer die euronen bzw. dollars hin und her rauschen. das ist aber ganz sicher nicht zwingend das was ich meine. hier geht es in erste linie um beratung, um offene gespräche, um genau das herauszufinden, was wirklich gebraucht wird. wenn du schon faire handelsverträge haben willst, dann müssen auch die sozialstandards besprochen werden. probleme wie kinderarbeit, ggf. eindämmung des bevölkerungswachstums, beseitigung der korruption,... in diesem dialog kann man aber auch herauszufinden versuchen, wo wir ggf. an unserem politischen system bzw. am wirtschaftssystem zu feilen haben, denn es wird immer ein geben und nehmen sein müssen.

    Zitat:
    Als ich um die Zukunft von Projekten mit einer US-Dame von der Weltbank sprach betonte sie, dass es kein Geld mehr für Afrika gäbe, da die Schulden nicht zurückgezahlt würden (Fass ohne Boden-Argument). Wie können die Afrikaner etwas zurückzahlen, deren Wert vom Empfänger bestimmt wird?diese 'Uta-Danella'-Schablone sollten wir gar nicht erst aufnehmen. Auch ohne Europäer haben die Völker Afrikas sich genau so den Schädel eingehauen, wie Europäer in ihren Zeiten und Ländern.
    wie gesagt, rein um das bare geht es mir nicht.
    und ja - die völker in afrika haben sich untereinander schon die köppe eingehauen, so wie wir das in europa auch taten. aber wir haben diesen gewachsenen prozeß des hauen und stechens durchaus verändert und mit geprägt.

    Zitat:
    Verantwortlich sind auch diese Reißbrett-Grenzziehungen der europäischen Mächte, welche Völker, Ethnien und Stämme trennten (Syrien/Irak mögen hier das 'leuchtende' Beispiel dieser Politik sein).
    das ist ein solches beispiel, das man hier anfügen kann. ein weiteres beispiel ist die willkürliche festlegung der definitionen von z.b. hutu und tutsi durch die kolonialmächte.
    hier ein link dazu...
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tutsi
    hieraus entstand ein völkermord, der letztlich auch noch lange zeit die gerichte beschäftigte.

    Zitat:
    Sinnlos! Frage doch einmal Deutsche, was sie gerne möchten, über die Antworten wirst du nicht erstaunt sein; warum also bei den Afrikanern? Außerdem, wenn du einmal so die Antworten von Flüchtlingen sezierst, wirst du feststellen, dass das erstrebenswerte Leben der Afrikaner sich von dem der Deutschen nicht unterscheidet. Da ist von dienen wenig, von viel Geld dagegen reichlich zu hören.
    ob du mit dieser deiner einschätzung richtig liegst? vielleicht verkennst du sogar deine landsleute? natürlich kann man nie genug kohle und wohlstand haben. aber was meinst du, wirst du von jemanden hören, der nichts zu fressen hat. dass er geld haben will oder doch eher etwas zu futtern?
    hier kommen wir zu einem punkt, wo es ans eingemachte geht.

    Zitat:
    Kurz: wenn Hilfe (aus Europa) dann nur mittels fairer Abkommen. Und das sind keine Schlachtabfälle aus Europa, gegen Coltran aus Kinderarbeit. Wenn wir dass schaffen, müssen wir keinen nach seinen Wünschen befragen.
    richtig: faire handelsabkommen - richtig, so wie du es beschrieben hast.
    aber das reicht hinten und vorne nicht. warum?
    kannst du dich noch an meinen beitrag erinnern, den ich im zorn geschrieben habe? denke an die links, die ich dort eingestellt habe. du hast sie dir bestimmt zumindest kurz angesehen - ich schätze aber doch, dass du schon intensiver drin geschmökert hast.
    hier kommen gleich noch ein paar links, die ich für nicht unerheblich halte, wenn wir uns über lösungen zum dilemma in afrika oder auch anderen staaten der dritten welt unterhalten.

    http://land-grabbing.de/land-grabbing/

    https://www.fdcl.org/themen/landnahm...land-grabbing/

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=19084

    https://reset.org/knowledge/landgrab...uern-ohne-land

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...land-1.2886878

    http://www.weltagrarbericht.de/theme...dgrabbing.html

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-04/land-matrix

    http://blog.zeit.de/open-data/2012/0...g-land-matrix/

    ich empfehle auch mal die lektüre von diesem buch...

    https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss...d=ROCV6F2GQ38E

    wenn wir die praxis des landgrabbing so weiter praktizieren, dann brauchen wir auch keine noch so fairen handelsverträge mehr.
    wenn wir menschen von ihrem land vertreiben, auf dem land auf dem sie lebten regenwald abholzen zugunsten öko-zertifizierten palmöl anbau in monokulturen, nur damit wir ökosprit bekommen, und den menschen keine wirklichen überlebensalternativen anbieten - wohin soll uns das führen? diese menschen sind logischer weise auf der suche nach einer neuen heimat. wenn sie von z.b. dem sudan, oder ruanda oder tansania nach uganda fliehen, erhöht sich dort der druck auf die einheimischen und das konfliktpotential erhöht sich dort selbstredend. das das landgrabbing keine regional begrenzte erscheinung ist, werden allein aus dieser tatsache heraus viele menschen ihre heimat verlieren und auf der flucht sein.
    du siehtst es gibt durchaus auch für uns menschen westeuropäischer-amerkanischer prägung gesprächsbedarf.
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    Alt 16.09.2017, 19:50   #1593
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von KreuzAs Beitrag anzeigen
    Nicht unbedingt. Meiner Meinung nach geht erst mal die eigene Bevölkerung vor. Es kann nicht sein, das auf Kosten der ärmeren Einheimischen Fremde finanziert werden.
    Das findest du in keinem Land der Welt - außer in Deutschland, weil man hier denkt für den Rest der Welt den Samariter spielen zu müssen, dabei das untere Drittel der hiesigen Bevölkerung immer mehr verarmt.
    ich weiß, dass ich da mit meiner meinung anecke.
    aber ganz ehrlich ist mir das egal.
    es geht hier nicht darum den samariter spielen zu müssen.
    eigene bevölkerung heißt für mich: alle menschen auf diesem planeten.

    es kann nicht angehen, dass wir mit unserer mentalität andere staaten ausräubern und uns dadurch nationalen wohlstand sichern, aber dann für hilfe keine kröten über haben. wo haben wir denn die kröten her, die unseren wohlstand ausmachen? dass wir hierzulande ein problem mit der verteilung des wohlstandes haben, steht auf einem anderen blatt papier. die umschichtung der gelder funktioniert von unten nach oben. die schere zwischen reich und arm öffnet sich immer weiter. da bleibt unterm strich nichts für dich oder mich über, wenn wir mal unterstützung bräuchten. aber da können die armen würstchen nichts dafür, denen wir das landgeraubt haben um eigene profite zu steigern.
    lies mal den beitrag an broo-klyn und guck dir auch mal die links an.

    übrigens - dieses landgrabbing wird auch zunehmend in europa praktiziert.
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    Geändert von woipe1 (16.09.2017 um 19:59 Uhr)
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    Alt 17.09.2017, 07:58   #1594
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von KreuzAs Beitrag anzeigen
    Nicht unbedingt. Meiner Meinung nach geht erst mal die eigene Bevölkerung vor. Es kann nicht sein, das auf Kosten der ärmeren Einheimischen Fremde finanziert werden.
    Das findest du in keinem Land der Welt - außer in Deutschland, weil man hier denkt für den Rest der Welt den Samariter spielen zu müssen, dabei das untere Drittel der hiesigen Bevölkerung immer mehr verarmt.
    Du solltest nicht auf den inkompetenten, billigen Populismus eines @schimpansen hier hereinfallen, der diese "Schuldfrage" bei Menschen sieht, die hier Schutz suchen und seiner "Meinung" nach aufgrund ihrer Religion weniger "wert" sind:

    "Auf Kosten" impliziert nämlich, das irgendwer etwas mehr oder weniger hätte, wenn diese Menschen nicht hier wären. Das ist aber eine Aussage, die auch beleg- oder beweisbar wäre und wieviel "mehr" oder "weniger" das sein soll und da dies nicht der Fall ist, vollkommener Unsinn ist. Vor allem lenkt es von der viel existentielleren Frage ab, das die deutsche Infrastruktur hunderte Milliarden mehr hätte, gäbe es die echten Wirtschaftsflüchtlinge nicht, die beispielsweise im Steuerparadies Bayern leben und sich dort angesiedelt haben um den Fiskus zu besch... während die Migranten, die in Deutschland auch als Asylanten kamen, immer noch Geld einbringen...
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/auslaender-bringen-deutschland-laut-studie-milliardeneinnahmen-a-1005217.html

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-1...ardeneinnahmen
    ...wenn man schon dergestalt aufrechnet, sollte man dies auch mal sehen...

    Die Verarmung des "unteren Drittels" hat damit also rein gar nichts zu tun, sondern nur mit dem Fakt, das es viel mehr prekäre Arbeitsverhältnisse gibt, das die Altersarmut und Herabsetzung sozialer Standards durch die konservativen Regierungen der letzten 35 Jahre gefördert und gewollt wurde, das die Wirtschaftspolitik auf Lobbyismus ausgelegt wurde und wird und eben Reiche noch reicher gemacht wurden...
    __________________
    Da die Community hier schließt:

    Danke für die Zeit, die ich hier verbringen durfte und alles Gute an all diejenigen, die ehrenamtlich sich für die User engagierten.

    Wer weiter sachlich in freundlicher Atmosphäre diskutieren möchte, darf mich gerne auch unter:

    vexator1966@gmail.com

    kontaktieren.

    An alle Anderen: Nochmals eine gute Zeit und bei allen Kontroversen, wünsche ich Euch ebenfalls nochmalig hier all das, was Ihr mir auch wünscht.

    Geändert von abrakadabra (17.09.2017 um 08:07 Uhr)
    abrakadabra ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 17.09.2017, 10:23   #1595
    woipe1
     
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    woipe1 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    @ broo-klyn

    danke für deinen kompetenten beitrag.

    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    hi woipe,
    Landgrabbing als Wurzel alles Bösen? Dazu (zum Grabbing) gehören immer zwei. Wie will man aber die äußerst gierigen 'Dunkelmänner' Afrikas davon abbringen, nicht ihrem Clan, sondern ihrem Land zu dienen?
    nein - nicht die wurzel alles bösen. mir sind durchaus noch eine ganze reihe weiterer probleme bekannt. wir kamen allerdings vom thema flüchtlinge auf die politik den herkunftsstaaten der flüchtlinge gegenüber... also auch die entwicklungshilfepolitik oder die eben auch unsere räuberische wirtschaftspolitik.
    landgrabbing ist hier nur ein paradebeispiel, wie wir als nationen der ersten welt (ich finde den begriff schon sehr zynisch weil er die überheblichkeit deutlich macht, mit der wir agieren) mit den staaten und menschen der dritten welt umgehen. ein beispiel neben einigen anderen, weswegen ich auch auf meinen "zornbeitrag" verwiesen habe, in dem auch andere beispiele genannt sind, ohne jedoch wirklich auch nur annähernd eine vollständigkeit zu erreichen, die dem thema wirklich gerecht wäre.
    dieses unsere handeln müssen wir einstellen. dann und wirklich erst dann kann deine überzeugung greifen, die du im folgenden teil ganz gut beschreibst.

    Zitat:
    (...)
    Ich gewinne immer mehr die Überzeugung, dass wir uns völlig aus dem afrikanischen Leben zurückziehen sollten mit unseren Vorstellungen wie wir unser Leben, in Afrika realisieren könnten. Sie müssen es selbst machen. 1970 lebten 60% der Weltbevölkerung in absoluter Armut, 2011 waren es nur noch 14%. Die Armut sinkt nicht nur relativ, sondern absolut (auf die Weltbevölkerung bezogen).
    ja - bitte bitte bitte. zurückziehen ist gut, aber bitte bis in die letzte konsequenz. hier muss sich dann vor allem unsere wirtschaft (also jedes unternehmenen für sich) selbst nach ethischen gesichtspunkten reglementieren können. darin sehe ich im grunde die größte schwierigkeit. gewinnorientierte unternehmen und selbst reglementieren - frag mal ein unternehmen, das das seinen aktionären verkaufen soll. weniger gewinn, weniger ausschüttung... an die eigenständige reglementierung durch die unternehmen in dieser frage glaube ich nicht, solange man ein ökosiegel auf landraub bekommen kann. also ja - zurückziehen, aber bitte richtig, denn solange wir dort unsere wirtschaftsinteressen verfolgen, haben wir uns nicht wirklich zurückgezogen. das ist vielleicht für alle beteiligten die harte tour, aber letztlich wohl der einzige weg, der funktionieren kann.

    Zitat:
    Für uns stellt sich dann auch nur die Frage, wie wir die Menschen in ihren Ländern lassen können, damit sie ihre Länder ertüchtigen (denn die BRD ist schlicht zu klein, um einen ganzen Kontinent aufnehmen zu können).

    Da sind die üblichen Instrumente anzuraten, welche eine Einwanderungs- und Asylpolitik beinhalten. Wir haben ja inzwischen die x-Verlängerung der Einrichtung von Grenzkontrollen, um die unsinnigen Schengen-Verträge zu umgehen. Was mal für eine kuschelige EU gedacht war, kann für das Monster EU nicht mehr stimmen.

    Wenn Deutschland das Gewissen der Welt sein will, wird es grandios scheitern, so wie die Katharer mit ihrer reinen Lehre.
    die länder der dritten welt kann man schon mal ertüchtigen, indem man den menschen dort nicht den boden unter den füßen wegzieht.

    und ja - wir in deutschland können sicher nicht alle flüchtlinge aufnehmen. aber mit den üblichen instrumenten der einwanderungs- und asylpolitik werden vielleicht nur ein klein wenig die spitze des bevölkerungswanderungs-eisbergs kappen können - wohl gemerkt: vielleicht, denn die großen wanderströme sind noch nicht mal in europa unterwegs, werden aber irgendwann den weg nach europa finden. an den ursachen ändert das hingegen gar nichts.

    vielleicht bin ich der einsame rufer in der wüste, bekannt immer wieder mit seiner meinung anzuecken, aber letztlich müssen vor allem wir in den industienationen umdenken müssen, denn: ein hinweis in europäischer sache: das landgrabbing zum bleistift hat auch schon osteuropa bzw. den osten deutschlands erreicht.
    wie hieß es nach der französischen revolution? die revolution frisst ihre kinder auf? übertrag das bitte mal auch auf unser system.
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    Alt 17.09.2017, 12:27   #1596
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von woipe1 Beitrag anzeigen
    den vorwurf könnte man genauso auch umdrehen - so von wegen, dass die rechten mit der die sozialsysteme belastenden migration stimmung für rechte themen machen... genauso scheinheilig, wie ich meine.



    und nein - verschwiegen wird das nicht. aber es gibt eben auch menschen, die nicht ausschließlich mit dem geldbeutel denken sondern durchaus auch mit dem herzen. menschenrechte und mitmenschlichkeit unter finanzierungsvorbehalt zu betrachen ist meines erachtens absolut unerträglich.

    Dein moralisieren ist sinnlos.

    Tatsache ist, dass diese von der Mehrheitsgesellschaft unerwünschten Unqualifizierten in Millionenanzahl in D eingesickert sind. Großteils sind sie von einer D unbekannten Herkunft und in den vielen Fällen ungeklärter Herkunft entziehen sie sich in aller Regel der Überprüfung ihrer Herkunftsländer.

    Deine Ansichten halte ich für unhaltbar und zugleich sind sie auch realitätsfremd.

    Fakt ist, dass die EU nicht alle Armen dieser Welt aufnehmen kann. Egal, vor wem oder vor was sie "Fliehen". Wer leugnet, dass diese Ungebildeten aus den vorwiegend islamischen Ländern uns über unsere finanzielle Belastbarkeit hinausgehende Beträge kosten, der macht sich mitschuldig am Mangel für die hier lebende deutschstämmige Bevölkerung, welche über Generationen hinweg alles aufgebaut hat, woran diese Armutszuwanderer jetzt erhebliche Teile abgreifen möchten.

    Wer sich nicht gegen diese Armutszuwanderung von Ungebildeten wehrt, sondern sie verharmlost, der macht sich mitschuldig daran, dass die Armut in D ansteigt. Gleichzeitig werden die Mittel für die Folgekosten der Armut bei Deutschstämmigen weniger. Für diese Armutszuwanderer haben Generationen von Deutschen das Land aufgebaut. Als Lösung sehe ich eine Volksbefragung, damit erhoben wird, ob die Mehrheitsgesellschaft bereit dazu ist, auf Wohlstand zu verziechten, um mit diesen Ungebildeten, stammend aus meistens Problemkulturen, auf Wohlstand, Sicherheit, Einkommen, Freiheit und Identität zu verzichten.
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    Alt 17.09.2017, 18:41   #1597
    KreuzAs
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Und eine Volksbefragung über dieses Thema, wird lediglich Kräfte an die Oberfläche spülen, welche weder für Flüchtlinge noch für Deutsche etwas zu tun gedenken, sondern nur für sich und ihre oft verschleierten Ziele.
    Das halte ich für Unsinn. Bei einer Volksbefragung würde das ganze Volk abstimmen und da würde die Mehrheit dafür sorgen, das deine Bedenken nicht greifen. Dafür ist die Meinungsvielfalt in Deutschland viel zu hoch, als das sowas in eine radikale Ecke abdriften würde.
    Aber die Meinung einer Mehrheit müsste durch Volksabstimmungen endlich mal berücksichtigt werden, auch wenn sie den Zielen der Regierenden oder Gesetzgebenden wiederspricht.
    Demokratie heißt Herrschaft durch das Volk - permanent und nicht proforma alle 4 Jahre.
    KreuzAs ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 18.09.2017, 10:49   #1598
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Dein moralisieren ist sinnlos.

    Tatsache ist, dass diese von der Mehrheitsgesellschaft unerwünschten Unqualifizierten in Millionenanzahl in D eingesickert sind. Großteils sind sie von einer D unbekannten Herkunft und in den vielen Fällen ungeklärter Herkunft entziehen sie sich in aller Regel der Überprüfung ihrer Herkunftsländer.

    Deine Ansichten halte ich für unhaltbar und zugleich sind sie auch realitätsfremd.

    Fakt ist, dass die EU nicht alle Armen dieser Welt aufnehmen kann. Egal, vor wem oder vor was sie "Fliehen". Wer leugnet, dass diese Ungebildeten aus den vorwiegend islamischen Ländern uns über unsere finanzielle Belastbarkeit hinausgehende Beträge kosten, der macht sich mitschuldig am Mangel für die hier lebende deutschstämmige Bevölkerung, welche über Generationen hinweg alles aufgebaut hat, woran diese Armutszuwanderer jetzt erhebliche Teile abgreifen möchten.

    Wer sich nicht gegen diese Armutszuwanderung von Ungebildeten wehrt, sondern sie verharmlost, der macht sich mitschuldig daran, dass die Armut in D ansteigt. Gleichzeitig werden die Mittel für die Folgekosten der Armut bei Deutschstämmigen weniger. Für diese Armutszuwanderer haben Generationen von Deutschen das Land aufgebaut. Als Lösung sehe ich eine Volksbefragung, damit erhoben wird, ob die Mehrheitsgesellschaft bereit dazu ist, auf Wohlstand zu verziechten, um mit diesen Ungebildeten, stammend aus meistens Problemkulturen, auf Wohlstand, Sicherheit, Einkommen, Freiheit und Identität zu verzichten.
    danke für deinen beitrag.
    das heißt jetzt aber nicht, dass ich dir zustimme.
    wohl weiß ich, dass wir in europa nicht alle flüchtlinge aufnehmen können. sich aber nur an den symptomen der gesellschaftlichen erkrankung abzuarbeiten ist die klassisch imperialistische art unserer machteliten und ihrer verblendungsmaschinerie (hier würde auch des volkes wille in einer volksbefragung gehörig manipuliert), die sie seit jeher betreiben. wenn wir uns nicht mit der ursachen der neuen völkerwanderung auseinander setzen, die wir als indutstrienationen mit verursachen, kannst du so viele zäune und mauern bauen wie du willst. du kannst sie so hoch bauen, dass wir gar nicht mehr drüber schauen können. abhalten wirst du die vielen millionen flüchtlinge damit letztlich aber sicher nicht. mit einer reinen abschottung wirst du über kurz oder lang wirklich den dritten weltkrieg vom zaun brechen, weil die flüchtlinge aus der dritten welt sich zunehmend radikalisieren und dank unserer imperialen wirtschweise mit unserer hilfe bewaffnen werden, wenn wir sie nicht ernst nehmen. wahrscheinlich sind die terroristischen auswüchse, die wir zur zeit erleben, schon die direkten vorboten davon. die beste "mauer" die bauen kannst, ist die, dass du den menschen in der dritten welt keinen anlaß gibst, fliehen zu müssen. wer sich also in der methodik nur auf die symptombekämpfung verlegt, der macht sich mitschuldig, wenn das boot sinkt.

    du meinst also, mein moralisieren, wie du es bezeichnest, sei sinnlos? wer weiß das schon? bei dir scheint es offensichtlich nicht zu fruchten, noch nicht mal wenn man dir den spiegel vorhält. aber immerhin weiß ich noch was moral ist. du auch?
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    Geändert von woipe1 (18.09.2017 um 11:08 Uhr)
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    Alt 18.09.2017, 11:27   #1599
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @schimpanse2,
    ich konnte aus dem von dir angesprochenen Beitrag kein Moralisieren erkennen. Die Frage des WARUM sich Menschen auf den Weg nach Europa machen, ist eher zu stellen, als die Lösungen, wie man sie sich vom Leibe hält.dies sind Verwaltungsprobleme und nicht die Ursache der Völkerwanderung. Somit ist es die 'Schuld' Deutschlands, nicht eindeutige Regeln und Vorschriften aufgestellt zu haben, wie man mit diesem Strom von Menschen umgeht.ich denke, sie beinhalten mehr Realitätssinn, als ein tumbes 'Ausländer raus'.ach du mit deinen Fakten! Würden wir die Kinderarbeit in den Plantagen der Elfenbeinküste nicht ausblenden (weil es uns das Weihnachtsfest versauen könnte), würden wir uns fragen, wie die glücklich machende Schokolade auf die Teller kommt. Unser 'Glück' beruht z.T. auf dem Unglück der dritten Welt. Schlechtes Gewissen, aber wir doch nicht, wir helfen doch wo wir können; erkennst du die Verlogenheit?die Armut in Deutschland hat nichts mit den Flüchtlingen, aber viel mit der deutschen Politik zu tun.

    Die SPD/CDU (man erinnere an die Jubelrufe der Kanzlerin, welch großartige Einrichtung die Hartz4-Verträge durch Schröder seien) hat einen großen Teil des Volkes abgekoppelt und in 'Ertüchtigngsmaßnahmen' untergebracht. Sie haben unqualifizierte Deutsche! in der Statistik versteckt, um mit sinkenden Arbeitslosenzahlen zu glänzen. Sie haben ein Lebensarbeitszeitmodell 'entwickelt', welches aus hire & fire besteht und welches kein Lebensmodell mehr zulässt, auf welchem man - im Sinne des Wortes - bauen kann. Sie haben zugelassen, dass der deutsche Sparer ausgebeutet wurde (und wird)....und, und, und.

    D.h.unsere Probleme sind selbstgemachte und nicht jene, welche durch die Zuwanderung entstehen. Ich blende die Kosten für Millionen Menschen, welche in diese Republik geströmt sind (dazu zähle ich auch z.B. die Türken) nicht aus. Aber es ist die deutsche Gier nach immer mehr, nicht die Not von Afrikanern oder Bürgerkriegsopfern, welche uns belasten.

    Wo hat die deutsche Macht, den Amerikanern gesagt, 'dass, was ihr macht, zerstört das labile Gleichgewicht im Nahen Osten'? Nein, Schröder kaufte sich lediglich aus dem Kriegszug des Bush jun. frei ... bis heute ist dies die deutsche Politik, welche bar jeder eigenen Autorität, sondern nur der Erfüllungsgehilfe des Hegemons ist.

    Es hängt alles mit (fast) allem zusammen. Daher kann die 'Entwicklungspolitik' nicht die Ursachen ausblenden, welche die Flüchtlinge übers Meer spült.

    Die luxemburgischen Bankenverwalter (Juncker, Asselborn), schwingen große Reden, obwohl sie so gut wie gar nicht mit Flüchtlingsproblemen belastet sind. Sie wollen noch immer die Schengen-Verträge mit Leben erfüllen. Unsinn deshalb, weil die Flüchtlinge schon an der EU-Außengrenze personell erfasst werden müssen oder notfalls zurückgeschickt werden müssten. Sie heulen über Zäune in Ungarn oder Bulgarien, sind aber heilfroh über diese Zäune. Sie verhandeln mit Diktatoren über Flüchtlingsquoten und dürfen sich dafür straflos beleidigen lassen.

    Nee, mein Lieber, es ist die deutsche Politik, welche total versagte, und nicht die Schuld armer Leute aus allen möglichen Ländern. Und eine Volksbefragung über dieses Thema, wird lediglich Kräfte an die Oberfläche spülen, welche weder für Flüchtlinge noch für Deutsche etwas zu tun gedenken, sondern nur für sich und ihre oft verschleierten Ziele.

    Doch, die Armut in D wird durch Armutszuwanderung, aber auch durch ungeeignete Zuwanderer, welche bereits vor der jüngsten Flüchtlingswelle hier waren, aufgebläht. Wenn ich richtig informiert bin, dann sind ca. ein Drittel der in D lebenden Türken Empfänger von Sozialtransfers, während nur ein sehr geringer Prozentsatz der Deutschstämmigen Sozialtransfers erhält.

    Es liegt nicht im Interesse der Deutschen, aber auch nicht der EU-Europäer, Menschen in dieser Gesellschaft aufzunehmen, welche, betrachtet als Gruppe, unseren Staat schwächen und die gesellschaftlichen Probleme vergrößern.

    Allerdings bin ich gerne bereit, eine Mehrheitsentscheidung zu akzeptieren und auch mit zu tragen, wenn die deutsche Bevölkerung darüber abstimmen darf.

    Die Massenzuwanderung von insbesondere Muslimen wird nach meiner Einschätzung die Folge haben, dass die EU deshalb zerbrechen kann. Auch der Brexit wurde zu erheblichen Teilen durch die Massenzuwanderung beflügelt. Die Zuwanderung von Ungebildeten aus Problemkulturen radikalisiert die deutsche und EU-Bevölkerung. Wer den inneren Frieden wünscht, sollte eine Reduzierung der hier lebenden Problemgruppen mit Migrationshintergrund Wert legen. Dazu sollte man z.B. Grenzwerte nach Gruppen andenken und möglichst einführen.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 18.09.2017, 11:46   #1600
    schimpanse2
     
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    Zitat von woipe1 Beitrag anzeigen
    danke für deinen beitrag.
    das heißt jetzt aber nicht, dass ich dir zustimme.
    wohl weiß ich, dass wir in europa nicht alle flüchtlinge aufnehmen können. sich aber nur an den symptomen der gesellschaftlichen erkrankung abzuarbeiten ist die klassisch imperialistische art unserer machteliten und ihrer verblendungsmaschinerie (hier würde auch des volkes wille in einer volksbefragung gehörig manipuliert), die sie seit jeher betreiben. wenn wir uns nicht mit der ursachen der neuen völkerwanderung auseinander setzen, die wir als indutstrienationen mit verursachen, kannst du so viele zäune und mauern bauen wie du willst. du kannst sie so hoch bauen, dass wir gar nicht mehr drüber schauen können. abhalten wirst du die vielen millionen flüchtlinge damit letztlich aber sicher nicht. mit einer reinen abschottung wirst du über kurz oder lang wirklich den dritten weltkrieg vom zaun brechen, weil die flüchtlinge aus der dritten welt sich zunehmend radikalisieren und dank unserer imperialen wirtschweise mit unserer hilfe bewaffnen werden, wenn wir sie nicht ernst nehmen. wahrscheinlich sind die terroristischen auswüchse, die wir zur zeit erleben, schon die direkten vorboten davon. die beste "mauer" die bauen kannst, ist die, dass du den menschen in der dritten welt keinen anlaß gibst, fliehen zu müssen. wer sich also in der methodik nur auf die symptombekämpfung verlegt, der macht sich mitschuldig, wenn das boot sinkt.

    du meinst also, mein moralisieren, wie du es bezeichnest, sei sinnlos? wer weiß das schon? bei dir scheint es offensichtlich nicht zu fruchten, noch nicht mal wenn man dir den spiegel vorhält. aber immerhin weiß ich noch was moral ist. du auch?

    Deine Annahmen kannst du nicht stichhaltig belegen, denn ansonsten hättest du dieses gewiss versucht.

    Die von dir beschriebenen Szenarien sind Gebilde einer Phantasie, bar jeden Realitätsbezuges. Selbstverständlich lassen sich die Außengrenzen wirksam in dem Sinne schützen, dass der Preis auf das Gebiet der EU zu kommen signifikant für die illegalen Grenzübertreter ansteigt. Eine Grenze lässt sich nun mal nicht mit Platzpatronen und Schüssen in die Luft wirksam schützen. Sobald de EU-Außengrenzen aber kaum noch unbefugt durchdrungen werden können, wird der Ansturm aus den Problemherkunftsländern bis auf wenige Menschen, welchen illegales Einsickern gelingt, abnehmen.

    Weiterhin sollten dann im gesamten EU-Land auch intensiv Illegale gesucht und jahrelang vor ihrer endgültigen Abschiebung sicher verwahrt werden. Wer sich mit der Bevölkerungsentwicklung in Afrika beschäftigt, der sollte einsehen, dass die EU- keine Möglichkeit hat, diese Probleme hier zu lösen. Unabhängig von deinen Spekulationen darüber, wieso in gewissen Ländern Not und Bevölkerungsüberschüsse vorliegen und welche Ursachen dieses haben könnte, so müssen wir uns vor diesem Ansturm mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln erwehren, um selbst zu überleben. Für viel wahrscheinlicher als das Eintreten deiner Spekulationen ist m.E., dass durch die Massenzuwanderung durch Menschen aus Problemkulturen die EU zerbrechen wird und sich die EU-Stämmigen radikalisieren werden. Das kann sogar so weit führen, dass radikale politische Kräfte an die Macht gelangen, da die Mehrheitsgesellschaft die Zuwanderung von Problemgruppen über ihren Kopf hinweg nicht ohne Gegenreaktion hinnehmen dürfte.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
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