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    Alt 18.09.2017, 20:16   #1641
    KreuzAs
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @KreuzAs,
    meine Antwort bezog sich auf einen Satz des @Schimpansen: davor müssten wir erst einmal bereit sein, die Gesetzeslage zu ändern, was bei den unwilligen Regierungen, nur schwer vermittelbar ist.
    Natürlich. Ich sage ja seit Jahren, daß das Grundgesetz, was einst für die Nachkriegszeit ins Leben gerufen wurde, einer gründlichen Überarbeitung bedarf.



    Zitat:
    Zitat von broo-klyn
    Was wollen wir mit einr 'Volksabstimmung', wo ein großer Teil der Teilnehmer eher einen ausländischen Führer wählen würde, als sich um die vitalen Interessen dieses Landes zu kümmern?
    Ach Gottchen. Die Ausländer machen 10% aus und nicht alle Türken sind Fans von Erdogan.
    Die Schweiz hat auch Ausländer und bei denen funzt die direkte Demokratie.
    KreuzAs ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 20.09.2017, 22:40   #1642
    broo-klyn
     
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    @KreuzAs,
    Zitat:
    Ach Gottchen. Die Ausländer machen 10% aus und nicht alle Türken sind Fans von Erdogan. Die Schweiz hat auch Ausländer und bei denen funzt die direkte Demokratie.
    dein Wort in Gottes Ohr, denn die Schweiz hat fast 25% Ausländer. Es wird sich erweisen, wie stabil in der Zukunft diese Eidgenossenschaft, noch ihr Modell durchziehen kann.

    In Deutschland steht dem das Grundgesetz im Weg, welches das 'deutsche' Volk als nicht reif und verantwortungsvoll hält, sein Schicksal selbst bestimmen zu dürfen.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 21.09.2017, 11:17   #1643
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    @KreuzAs,
    dein Wort in Gottes Ohr, denn die Schweiz hat fast 25% Ausländer. Es wird sich erweisen, wie stabil in der Zukunft diese Eidgenossenschaft, noch ihr Modell durchziehen kann.

    In Deutschland steht dem das Grundgesetz im Weg, welches das 'deutsche' Volk als nicht reif und verantwortungsvoll hält, sein Schicksal selbst bestimmen zu dürfen.

    Bei den Ausländern in der Schweiz handelt es sich zumeist nicht um irgendwelche "Ballasttypen", bzw. kaum integrierbares ....

    Das gibt es auch dort, doch man kann sagen, dass z.B. ohne ausländische Ärzte, vor allem Deutsche, dort kein ordentlicher Klinikbetrieb möglich wäre. Auch an gewissen Forschungseinrichtungen dominieren deutsche und andere Spitzenkräfte mit ebenfalls ausländischen Wurzeln als Leistungsträger den Takt. Das Problem sind doch nicht "Ausländer" als Arbeitskräfte, wenn sie Leistungsträger sind, sondern (ich vermeide das Wort "Gesindel") Menschen mit nicht kompatibler Problemherkunft. Außerdem sollten nicht wir Deutsche uns den Ausländern anpassen, sondern die Ausländer sollten sich an der dt. Leitkultur orientieren, solange sie hier sind.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 21.09.2017, 12:17   #1644
    broo-klyn
     
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    @schimpanse2,
    Zitat:
    Bei den Ausländern in der Schweiz handelt es sich zumeist nicht um irgendwelche "Ballasttypen", bzw. kaum integrierbares ....
    na ja, was wollen wir auch mit dem Schweizer Modell anfangen, ist ein anderes Land mit anderer Verfassung und gänzlich anderer Mentalität.

    Aber täusche dich nicht, als ich in Basel zusammen auf der Bank, mit fast ausnahmslos Süditalienern saß, um die unsägliche Gesundheitskontrolle über mich ergehen zu lassen, habe ich nicht all zu viel Fachkräfte erkennen können (ist allerdings schon verjährt, so um die 50 Jahre ). Ich wollte damit nur sagen, dass ich mich ein wenig 'auskenne' dort.

    Aber auch ein Land, welches Flüchtlinge aufnahm (Ungarn, Tschechen nach den jeweiligen Revolutionen). Ist in einem Land, wo ganze Dörfer den gleichen Familiennamen haben, aber dringend notwendig gewesen .

    Überhaupt Zuzug: der ungeheure Schub der deutschen Wiederaufbauleistung nach '45, ist auch all den 'Neuen' im deutschen Kernland zu danken. Neue Ideen, neue Energie ist ein Teil des Wirtschaftswunders.

    Natürlich gab es nicht diese unsäglichen Religionsfragen (schlimm genug in einem Deutschland, wo noch Katholiken und Protestanten sich in 'Diasporen' befindlich wähnten). Erst mit der türkischen Invasion der ersten Gastarbeiter stellte sich die Frage nach dem Seelenheil dieser Menschen.

    Schon da hätte die deutsche Regierung reagieren müssen. Aber der Deutsche hat eine seltsame Affinität zum Fremden, Exotischen. So machten sie lieber gar nichts (um nichts falsch zu machen) und ließen so den türkischen Staat (DITIB) ins Land.

    Ist ein wenig wie mit der Kindererziehung: wenn ich nicht von Beginn an klipp und klar Vorgaben mache, tanzen die Kids dir auf der Nase herum. Das Liberale neigt dazu, als Schwäche ausgelegt zu werden, wenn man sie selbst nicht 'fugenlos' lebt.

    Und 'fugenlos' waren die Einladungen an die Fremden Völker ja nicht, weil die Deutschen ihren Müll nicht mehr selbst entsorgen wollten, sondern sich zu qualifiziert für derlei Arbeiten betrachteten.
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 21.09.2017, 15:58   #1645
    schimpanse2
     
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    @broo-klyn

    Meine Erfahrungen in Bezug auf die Schweiz und die dort arbeitenden Ausländer decken sich nur zum Teil mit meinen Erfahrungen, bzw. den Erfahrungen meiner Familie. Im akademischen Bereich kann man sogar häufig kaum feststellen, ob z.B. Arzt Deutscher ist, oder Hochdeutsch spricht, obwohl er Schweizer ist.

    Egal: die Schweiz kann sich die Einwanderer aussuchen, da das Land so attraktiv ist, dass man nicht nur den Kellner aus dem deutschen Osten anzieht, sondern auch den Arzt und Physiker von ebenfalls dort, bzw. fast egal, woher. Auch die wissenschaftlichen Einrichtungen in der Schweiz sind in vielen Fällen attraktiv, weshalb nicht eine Entscheidung für Geld und gegen Arbeitsmöglichkeiten zu treffen ist.

    Die Aufbauleistung in D wurde in erster Linie durch Deutsche gestemmt. Immerhin wurde D nach dem verlorenen WK II durch Deutsche so aufgebaut, dass Ausländer aus anderen Ländern Europas erst hierher gekommen sind, als es in D besser war, als in ihren Herkunftsländern.

    Egal: Die von der Mehrheitsgesellschaft abgelehnten Gruppen Zuwanderer sollten nicht auch noch durch Zuzug zahlenmäßig aufwachsen. Hier sind nicht Zuwanderungsobergrenzen notwendig, sondern Grenzwerte - ähnlich den Werten bei der Luft. Wenn eine Grenze überschritten wird, dann ist dort, wo dieses legal durch neues Recht machbar wäre, zumindest ein Zuwanderungsstopp für diese Problemgruppe notwendig. Wie gesagt: Immer schön nach Recht und Gesetz.

    Null Toleranz gegenüber Problemgruppen von Migranten ist eine Überlebensfrage für dieses Land.

    Jeder zweite Arbeitslose in Westdeutschland hat einen Migrationshintergrund:

    https://www.welt.de/politik/deutschl...ntergrund.html


    Die in diesem thread häufig beklagte Frage der Armut ist eine Frage des Abgeifens von Sozialleistungen durch Menschen mit Migrationshintergrund. Sie, diese ungeeigneten Migranten machen D ärmer - auch hinsichtlich der Kultur, da es sich dabei zumeist um Ungebildete aus Problemgesellschaften handelt. Es ist eine kleine Elite von Migranten, welche eine positive Zuwanderungsdividende erarbeiten kann.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 21.09.2017, 21:51   #1646
    broo-klyn
     
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    @schimpanse2,
    Zitat:
    Die Aufbauleistung in D wurde in erster Linie durch Deutsche gestemmt. Immerhin wurde D nach dem verlorenen WK II durch Deutsche so aufgebaut, dass Ausländer aus anderen Ländern Europas erst hierher gekommen sind, als es in D besser war, als in ihren Herkunftsländern.
    na, vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt, ich meinte Flüchtlinge deutscher Nation, die Ostpreußen, Westpreußen und Schlesier, welche zu Millionen '45 ins 'Kernland' kamen und Deutschland mit aufbauten.

    Daher bin ich auch der Ansicht, dass Deutschland ein Verbrechen begeht, indem es Menschen anlockt, deren Heimat in Bälde bald wieder 'bezugsfertig' gemacht werden kann, wenn man ihnen hilft, ihre Länder wieder aufzubauen, welche durch die irren Amis platt gemacht wurden und so den Boden für IS bereiteten.
    Zitat:
    Null Toleranz gegenüber Problemgruppen von Migranten ist eine Überlebensfrage für dieses Land.
    na, na nicht so theatralisch. Es genügt, wenn wir unsere Gesetze anwenden.
    Zitat:
    Die in diesem thread häufig beklagte Frage der Armut ist eine Frage des Abgeifens von Sozialleistungen durch Menschen mit Migrationshintergrund. Sie, diese ungeeigneten Migranten machen D ärmer - auch hinsichtlich der Kultur, da es sich dabei zumeist um Ungebildete aus Problemgesellschaften handelt. Es ist eine kleine Elite von Migranten, welche eine positive Zuwanderungsdividende erarbeiten kann.
    du kennst als guter Christ sicherlich das Gleichnis vom Herrn und den Arbeitern im Weinberg? Da moppern die, welche schon frühmorgens dort arbeiteten über die, welche erst ab Mittag arbeiteten und dennoch den gleichen Lohn bekamen.

    "Ist dein Auge böse, weil ich gut bin?"

    Sollte der europäische Mensch nicht gut sein, weil er es kann? Und wenn wir nicht eine christliche Antwort auf eine unversöhnliche Religion haben, welche durch das Christentum überwunden wurde, so verdienen wir nicht in unserem Land zu herrschen.

    Ich habe mal einen kleinen Umweg der Argumentation gemacht, weil uns scheinbar etwas Wichtiges verloren ging: die Überzeugung unseres Weges, was die Amerikaner als 'Pursuit of Happiness' verstehen.

    Und wenn wir das verstehen, dann können wir auch die Gesetze anwenden, welche wir im Laufe der Jahrhunderte erarbeiteten, um als Gemeinschaft zu überleben.

    "Wer Gesetze nicht anwendet oder ignoriert, wird mit Stimmenverlust bis zu 50*% bestraft"; wäre mal eine schöne Präambel unseres Grundgesetzes.

    Damit wäre auch die Flüchtlingsfrage zu beantworten. Und wer andere Länder ausbeutet oder überfällt und so die dortigen Menschen der Armut überantwortet, bekommt halt keinen Lohn (gem. o.e. Gleichnisses).
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 21.09.2017, 22:48   #1647
    vortiessen
     
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    Standard Höherer Anteil deutschstämmiger Arbeitsloser wünschenswert?

    Zitat schimpanse2: "...Jeder zweite Arbeitslose in Westdeutschland hat einen Migrationshintergrund ..."

    Das klingt, als sollte man sich einen höheren Anteil deutschstämmiger Arbeitsloser herbeisehnen.

    Beim Anblick solcher Schlagzeilen kann man fast den Zulauf im Osten zu Bewegungen verstehen, die mit ähnlich undifferenzierten Parolen Populismus betreiben. Eine, die die Ablehnung von Migranten hübsch befördern sollte, könnte etwa lauten:

    Rund 85% der Arbeitslosen im Osten sind immer noch deutschstämmig!
    Deshalb: Arbeit zuerst für Deutsche!


    Nein, man muß schon etwas genauer hinschauen. Und das tut der von Dir verlinkte Artikel abseits seiner reißerischen Schlagzeile ja dann zum Glück auch und verweist auf z.T. bis in die 70er Jahre reichende Ursachen, auf regionale Zusammenhänge und auf die anhaltende Benachteiligung von Migranten in Schule und Betrieb.

    Den Bürger von Frankfurt/Main, wo der Migrationsanteil über die Hälfte der Bevölkerung ausmacht, lockt man mit solchen Rundumschlagsprüchen von über 43% Migranten unter den Arbeitslosen eh nicht hinterm Ofen vor.

    vortiessen ist offline   Mit Zitat antworten
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