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    Alt 09.03.2016, 15:22   #21
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von rebel- Beitrag anzeigen
    stauffenbergs leben und wirken wurde m.e. ausreichend beleuchtet und dokumentiert, um ihn einschätzen und bewerten zu können. er war meiner meinung nach kein nationalsozialist. am treffendsten lässt sich stauffenberg rechtskonservativ einordnen, denke ich.

    die würdigung seines widerstands gegen die nazis, so wie sie ihm heutzutage zuteil wird, ist m.e. gerechtfertigt und angemessen.
    Es gibt Biografien, Zitate von ihm und auch Aussagen, das er glühender Verehrer vom GröFaz war.
    In dem vormals 2 x von mir eingestellten Zitat lobt er insbesondere auch die Rassentheorie Hítlers und stellt sich voll hinter die Sache. Auch die Tatsache das er in den Generalstab berufen wurde spricht voll für sich, denn dort wären niemand hineingekommen, der nicht entsprechend überprüft und dessen Gesinnung nicht zur vollsten Zufriedenheit des Gröfaz oder seiner Führungsclique ausgefallen wäre. Es klingt sehr naiv, wenn man das nicht in die Überlegungen einbezieht. Im Übrigen gibt es auch Historiker die ebenfalls aussagen, das er ein überzeugter Nazi war.
    Diese Gesinnung hat er auch nicht abgelegt, als er das Attentat plante und durchführte, sondern die Überlegung war zumindest auch, das durch den ohnehin verloren geglaubten Krieg, er sich einen Führungsposten in einer neuen "Reichsregierung" versprach.
    Es ist auch vollkommen irrig anzunehmen, das wenn er erfolgreich gewesen wäre, eine Demokratie bundesrepublikanischer Prägung entstanden wäre. Viel wahrscheinlicher ist die Annahme, das das "Führerprinzip" weiter praktiziert worden wäre, denn selbst wenn man theoretisch annimmt, das er ein sehr "Rechtskonservativer" gewesen ist, war er auf gar kein Fall ein Demokrat, dies war in der damalig obrigkeitshörigen und autoritär geprägten Zeit nicht einmal denkbar in seiner Gesellschaftsschicht. Dies anzunehmen ist eher einem verklärten Wunschdenken geschuldet, aber absolut ausgeschlossen.
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    Geändert von abrakadabra (09.03.2016 um 15:28 Uhr)
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    Alt 09.03.2016, 17:59   #22
    vaudis100
     
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    Zitat:
    Zitat von rebel- Beitrag anzeigen
    stauffenbergs leben und wirken wurde m.e. ausreichend beleuchtet und dokumentiert, um ihn einschätzen und bewerten zu können. er war meiner meinung nach kein nationalsozialist. am treffendsten lässt sich stauffenberg rechtskonservativ einordnen, denke ich.

    die würdigung seines widerstands gegen die nazis, so wie sie ihm heutzutage zuteil wird, ist m.e. gerechtfertigt und angemessen.
    Stauffenberg war kein Nazi, er tat das was das Gros des Offizierskorps tat, eben die Möglichkeiten zu nutzen, die die Nazis ermöglichten! Ohne Frage ein brillanter Offizier, der aber zu lange mit machte wie seine Offizierskollegen! Den 20. Juli zum "Heldentag verklären" sehe ich dann auch etwas anders! Die Planung war einfach zu mies!
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    Alt 09.03.2016, 22:38   #23
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Es gibt Biografien, Zitate von ihm und auch Aussagen, das er glühender Verehrer vom GröFaz war.
    In dem vormals 2 x von mir eingestellten Zitat lobt er insbesondere auch die Rassentheorie Hítlers und stellt sich voll hinter die Sache. Auch die Tatsache das er in den Generalstab berufen wurde spricht voll für sich, denn dort wären niemand hineingekommen, der nicht entsprechend überprüft und dessen Gesinnung nicht zur vollsten Zufriedenheit des Gröfaz oder seiner Führungsclique ausgefallen wäre. Es klingt sehr naiv, wenn man das nicht in die Überlegungen einbezieht. Im Übrigen gibt es auch Historiker die ebenfalls aussagen, das er ein überzeugter Nazi war.
    Diese Gesinnung hat er auch nicht abgelegt, als er das Attentat plante und durchführte, sondern die Überlegung war zumindest auch, das durch den ohnehin verloren geglaubten Krieg, er sich einen Führungsposten in einer neuen "Reichsregierung" versprach.
    Es ist auch vollkommen irrig anzunehmen, das wenn er erfolgreich gewesen wäre, eine Demokratie bundesrepublikanischer Prägung entstanden wäre. Viel wahrscheinlicher ist die Annahme, das das "Führerprinzip" weiter praktiziert worden wäre, denn selbst wenn man theoretisch annimmt, das er ein sehr "Rechtskonservativer" gewesen ist, war er auf gar kein Fall ein Demokrat, dies war in der damalig obrigkeitshörigen und autoritär geprägten Zeit nicht einmal denkbar in seiner Gesellschaftsschicht. Dies anzunehmen ist eher einem verklärten Wunschdenken geschuldet, aber absolut ausgeschlossen.
    Du schreibst hier einen Pfeffer, echt. Einen Führer durch einen anderen zu ersetzen, klar doch. Das hätte ja bei den Verhandlungen mit den Westallierten auch sowas von glaubwürdig gewirkt. Er wollte mit dem Attentat das Schlimmste verhindern, das Sterben der Armeen, das sinnlose Bombardieren der Städte und keine bedingungslose Kapitulation, sondern einen Separatfrieden.
    Vielleicht war er nach der Machtergreifung durch die Nazis sogar ein Sympatisant. Das will ich gar nicht bestreiten, aber das waren 90% der deutschen Bevölkerung sowieso, zumindest in den ersten Jahren der Diktatur.
    Er hat aber 1944 gesehen, das Adolf Deutschland in den Untergang führt und versucht etwas zu ändern. Außerdem war er ja nicht allein. Wenn das Attentat geklappt hätte, standen in Berlin schon Militärs bereit, die wichtigsten Posten zu besetzen.

    Aber klar, das waren natürlich auch alle Nazis, die nur das Bärtchen vom GröFaz nicht leiden konnten und sonst so weiter gemacht hätten. Schwachsinn.
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    Alt 09.03.2016, 23:14   #24
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von KreuzAs Beitrag anzeigen
    Du schreibst hier einen Pfeffer, echt. Einen Führer durch einen anderen zu ersetzen, klar doch. Das hätte ja bei den Verhandlungen mit den Westallierten auch sowas von glaubwürdig gewirkt. Er wollte mit dem Attentat das Schlimmste verhindern, das Sterben der Armeen, das sinnlose Bombardieren der Städte und keine bedingungslose Kapitulation, sondern einen Separatfrieden.
    Ich bestreite gar nicht, das dies eventuell auch mit einfloß, allerdings ist diese Aussage weder bewiesen, noch belegbar und als Hauptmotiv bei einem bestenfalls "Rechtskonservativ" ausgerichteten verklärtes Wunschdenken.
    Zitat:
    Vielleicht war er nach der Machtergreifung durch die Nazis sogar ein Sympatisant. Das will ich gar nicht bestreiten, aber das waren 90% der deutschen Bevölkerung sowieso, zumindest in den ersten Jahren der Diktatur.
    Das war er nicht nur "vielleicht", er war vielmehr ein glühender Verehrer H i t l e r s und auch seiner Rassentheorie, dies habe ich mehrfach durch ein eingestelltes Zitat von ihm belegt.
    Zitat:
    „Der Gedanke des Führertums […] verbunden mit dem einer Volksgemeinschaft, der Grundsatz ‚Gemeinnutz geht vor Eigennutz‘ und der Kampf gegen die Korruption, der Kampf gegen den Geist der Großstädte, der Rassengedanke und der Wille zu einer neuen deutschbestimmten Rechtsordnung erscheinen uns gesund und zukunftsträchtig.“
    – Claus Schenk Graf von Stauffenberg
    Zitat:
    Er hat aber 1944 gesehen, das Adolf Deutschland in den Untergang führt und versucht etwas zu ändern. Außerdem war er ja nicht allein. Wenn das Attentat geklappt hätte, standen in Berlin schon Militärs bereit, die wichtigsten Posten zu besetzen.
    Könnte man natürlich auch so herum interpretieren, das aufgrund der Tatsache, das der GröFaz einen Krieg weiterführte, aufgrund seines Größenwahns, der nicht mehr gewinnbar war, Einige erkannten, das dadurch eigene Pfründe und Privilegien schwanden und hatten sicher auch die Hoffnung in einer zukünftigen Regierung eine Rolle zu spielen.
    Zitat:
    Aber klar, das waren natürlich auch alle Nazis, die nur das Bärtchen vom GröFaz nicht leiden konnten und sonst so weiter gemacht hätten. Schwachsinn.
    Nein, das waren natürlich alles Helden und Menschenfreunde, die in den Generalsstab gekommen sind aufgrund ihrer Sozialkompetenz...
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    Alt 10.03.2016, 11:55   #25
    schimpanse2
     
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    @rebel-

    Zitat:
    stauffenbergs leben und wirken wurde m.e. ausreichend beleuchtet und dokumentiert, um ihn einschätzen und bewerten zu können. er war meiner meinung nach kein nationalsozialist. am treffendsten lässt sich stauffenberg rechtskonservativ einordnen, denke ich.

    die würdigung seines widerstands gegen die nazis, so wie sie ihm heutzutage zuteil wird, ist m.e. gerechtfertigt und angemessen.

    Sehe ich ebenso.

    Allerdings halte ich Georg Elser, anders als Stauffenberg, in der Vergangenheit nicht als ausreichend ob seiner hohen Verdienste um Deutschland gewürdigt.

    Seine politische Weitsicht und sein menschlicher Anstand waren ebenso beeindruckend, wie sein Mut.

    Daneben war er auf seine eigene Art ein Genie.

    Es freut mich sehr, es ist mir sogar eine persönliche Genugtuung, dass Georg Elser endlich mehr Würdigung und Beachtung erfährt.
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    Alt 10.03.2016, 16:22   #26
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Hier eine weitere Antwort, die Stauffenberg in das rechte Licht rückt und ihm auch den Nimbus des "idealistischen Freiheitskämpfers" nimmt:

    Zitat:
    "Stauffenberg wollte keine parlamentarische Demokratie"

    Am 20. Juli vor 68 Jahren scheiterte Stauffenbergs Attentat auf Adolf ******. Der Historiker Magnus Brechtken erklärt, wie wichtig Propagandaminister Goebbels für das Niederhalten des Putsches war - und warum die Widerstandskämpfer in der frühen Bundesrepublik als Verräter gesehen wurden.
    Interview: Matthias Kohlmaier

    Claus Schenk Graf von Stauffenberg verübte am 20. Juli 1944 das letzte dokumentierte Attentat auf Adolf ******. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände überlebte der "Führer" jedoch leicht verletzt, Stauffenberg und mehrere Mitverschwörer wurden noch in der Nacht im Berliner Bendlerblock standrechtlich erschossen. Magnus Brechtken ist stellvertretender Direktor des Münchner Instituts für Zeitgeschichte und forscht bereits seit mehreren Jahrzehnten zum Thema Nationalsozialismus.

    Adolf ****** zeigt Benito Mussolini die Trümmer der Baracke im Führerhauptquartier, Stauffenberg Attentat 20. Juli 944 Scherl SZ PhotoBild vergrößern
    Besuch des italienischen Diktators kurz nachdem Stauffenbergs Bombe detonierte: Adolf ****** zeigt Benito Mussolini die Trümmer der Baracke im Führerhauptquartier Wolfsschanze. (Foto: Scherl SZ Photo)

    SZ.de: Claus Schenk Graf von Stauffenberg hat den Beginn des Zweiten Weltkrieges als "Erlösung" bezeichnet. War er ein Gefolgsmann der nationalsozialistischen Ideen? Stimmte er mit der Judenpolitik des Nazi-Regimes überein?

    Magnus Brechtken: Inwieweit er Antisemit war, dazu sind die Meinungen nicht eindeutig. Aber selbstverständlich war der Antisemitismus ein elementarer Bestandteil des nationalsozialistischen Gedankenguts. Stauffenberg hat dem Dritten Reich sehr lange und mit Überzeugung gedient und hat sich bereits bei der Reichspräsidentenwahl 1932 für ****** ausgesprochen. Nach ******s Machtübernahme hat er als nationalsozialistischer Offizier Karriere gemacht. Die Frage ist: Ab welchem Zeitpunkt hat Stauffenberg gesagt: "Diese Linie kann ich nicht mehr mittragen?" Allgemein lässt sich sagen: Das Militär hat die antisemitischen Ideen ******s zu großen Teilen unterstützt.

    SZ.de: Welche Staatsform hätten die Verschwörer um Stauffenberg angestrebt, wenn der Umsturzversuch geglückt wäre?

    Brechtken: Das war vage. Wiederherstellung von Recht und Freiheit, aber keine parlamentarische Demokratie. Eine allgemeine Losung lautete: "Kein Zurück zu Weimar!" Aus alliierter Sicht und nach den von Deutschland begangenen Kriegsverbrechen wäre aber sicherlich klar gewesen, dass man auch nach ******s Tod nicht einfach so Frieden hätte schließen können.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/*...atie-1.1417403
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    Alt 10.03.2016, 19:46   #27
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Hier eine weitere Antwort, die Stauffenberg in das rechte Licht rückt und ihm auch den Nimbus des "idealistischen Freiheitskämpfers" nimmt:
    Wiederum klar! Das GRÖ... dings... gibt es nur "rechts"?
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    Alt 28.12.2016, 17:19   #28
    abrakadabra
     
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    Angesichts der belegbaren Tatsache, das der ehemalige Anhänger nationalsozialistischer Ideologie und Antidemokrat v. Stauffenberg wohl kaum dem "Heldentum" entspricht, das man ihm andichtet, stellt sich wohl die Frage, warum der historische Focus so wenig die Taten eines Georg Elser oder anderer berücksichtigt.
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    Alt 28.12.2016, 19:25   #29
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Angesichts der belegbaren Tatsache, das der ehemalige Anhänger nationalsozialistischer Ideologie und Antidemokrat v. Stauffenberg wohl kaum dem "Heldentum" entspricht, das man ihm andichtet, stellt sich wohl die Frage, warum der historische Focus so wenig die Taten eines Georg Elser oder anderer berücksichtigt.
    Du könntest einmal hier nachlesen!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_E...und_Schulnamen
    red-kite58
    red-kite58 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 28.12.2016, 21:06   #30
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    Zitat:
    Zitat von red-kite58 Beitrag anzeigen
    Du könntest einmal hier nachlesen!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_E...und_Schulnamen
    red-kite58
    Er wurde auch bedingt, wohl durch den Film von und mit Brandauer, mehr beachtet, aber den Status des verklärten Nazi v. Stauffenberg erhielt er nie.

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    Alt 28.12.2016, 23:56   #31
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Er wurde auch bedingt, wohl durch den Film von und mit Brandauer, mehr beachtet, aber den Status des verklärten Nazi v. Stauffenberg erhielt er nie.

    Eine Gesellschaft benötigt mehr Männer wie Elser und weniger wie v. Stauffenberg.
    Hätte es weniger Despoten und Tyrannen bräuchten wir gar keine Bombenleger. Ob diese dann Elser oder Staufenberg heißen ist einerlei.
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    fagussylvatica ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 29.12.2016, 02:11   #32
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von fagussylvatica Beitrag anzeigen
    Hätte es weniger Despoten und Tyrannen bräuchten wir gar keine Bombenleger. Ob diese dann Elser oder Staufenberg heißen ist einerlei.
    Aus dieser Logik heraus sollte man aber, meint man es ernst, auch vermeiden mit diesen zu paktieren oder Geschäfte mit ihnen zu machen. Meinst Du nicht auch?
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    Alt 29.12.2016, 10:18   #33
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Aus dieser Logik heraus sollte man aber, meint man es ernst, auch vermeiden mit diesen zu paktieren oder Geschäfte mit ihnen zu machen. Meinst Du nicht auch?
    Unbedingt.

    Das steht aber hier nicht zur Disposition, oder?
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    Alt 29.12.2016, 12:51   #34
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von fagussylvatica Beitrag anzeigen
    Unbedingt.

    Das steht aber hier nicht zur Disposition, oder?
    Findest Du? Geschichte hat auch immer einen aktuellen Bezug, oder?

    Schaut man sich Merkel und Seehofer an, setzt Dich das übrigens in einen eklatanten Widerspruch...
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    Alt 29.12.2016, 18:22   #35
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    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Findest Du? Geschichte hat auch immer einen aktuellen Bezug, oder?
    Das ist eine metaphysiche Frage. Ist geronnene Gegenwart schon Geschichte oder bedarf es erst der Vergangenheit? Per se wiederholt sich Geschichte nicht.

    Zitat:
    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Schaut man sich Merkel und Seehofer an, setzt Dich das übrigens in einen eklatanten Widerspruch...
    Inwiefern?
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    Alt 29.12.2016, 23:04   #36
    abrakadabra
     
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    Zitat:
    Zitat von fagussylvatica Beitrag anzeigen
    Das ist eine metaphysiche Frage. Ist geronnene Gegenwart schon Geschichte oder bedarf es erst der Vergangenheit? Per se wiederholt sich Geschichte nicht.
    Wiederholen im Sinne genau der selben Ereignisse nicht, aber sie kann Parallelen aufwerfen, die sich stark ähneln.

    Zitat:
    Inwiefern?
    Merkels paktieren mit dem zukünftigen Diktator Erdogan und Seehofers mit Putin und Orbán ist gemeint...
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    Alt 30.12.2016, 11:18   #37
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    fagussylvatica ist ein sehr geschätzter Menschfagussylvatica ist ein sehr geschätzter Menschfagussylvatica ist ein sehr geschätzter Mensch
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    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Wiederholen im Sinne genau der selben Ereignisse nicht, aber sie kann Parallelen aufwerfen, die sich stark ähneln.
    Aus Geschichte lernt man Vergangenheit zu verstehen. Für die Gegenwart taugt sie nur ausgesprochen begrenzt. Sie erklärt bestenfalls Verhaltensweisen einzelner Protagonisten aus ihrer individuellen Vergangenheit- aber individuelle Beografien sind nur begrenzt als "Geschichte" zu sehen.

    Handlungsanweisen, Empfehlungen oder dergleichen lassen sich nicht herleiten.

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    Zitat von abrakadabra Beitrag anzeigen
    Merkels paktieren mit dem zukünftigen Diktator Erdogan und Seehofers mit Putin und Orbán ist gemeint...
    Es gibt unzählige Verträge mit der Türkei. Es gibt unzähliche Geschäftsbezieungen mit der Türkei. Die Türkei verhandelt seit Jahren mit der EU.

    Erdogan war zunächst Bürgermeister, dann von 2003 bis 2014 Ministerpräsident und seitdem Präsident der Türkei. Von Anfang an deutlich islamisch geprägt hat er als Ministerpräsident zunächst massiv die Anbindung an Europa voran getrieben. Weniger aus proeuropäischer Überzeugung denn aus wirtschaftlichem und innenpolitischem Kalkül.

    Erst um 2010, als die Beitrittsverhandlungen die kritischen Punkte erreichte, wurde das Verhältnis problematisch und Erdogan war innenpolitisch stark genug um den Islamisten immer stärker durchschimmern zu lassen.

    Seit 2010 wird Erdogan im Grunde täglich unerträglicher. Seine innen- und außenpolitischen Ambitionen sind in unserem Verständnis inakzeptabel- liegen aber im Grunde auf dem gleichen Niveau wie das Putins welches hier umfangreich Unterstützung wiederfährt.

    Pressefreiheit, Meinungsfreiheit sowie eine aktive politische Betätigung gegen Erdogan sind heute de facto nicht mehr gegeben weil schlicht "lebensbedrohend".

    An welcher Stelle sanktioniert man ein Land, bei dem sich 50% gegen Erdogan aussprechen und wo es unzählige wechselseitige private, geschäftliche und politische Verflechtungen gibt? Erdogan hat bislang nur innenpolitisch gegen unsere Grundsätze und Überzeugungen gehandelt. Dieses laufend um uns herum. Wir handeln -am Beispiel der Flüchtlingskrise gut erkennbar- auch gegen die innenpolitische Überzeugung vieler EU Partner und überstrapazieren aus deren Sicht die Schengenregularien.
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    Alt 31.12.2016, 15:36   #38
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat von fagussylvatica Beitrag anzeigen
    Aus Geschichte lernt man Vergangenheit zu verstehen. Für die Gegenwart taugt sie nur ausgesprochen begrenzt. Sie erklärt bestenfalls Verhaltensweisen einzelner Protagonisten aus ihrer individuellen Vergangenheit- aber individuelle Beografien sind nur begrenzt als "Geschichte" zu sehen.

    Handlungsanweisen, Empfehlungen oder dergleichen lassen sich nicht herleiten.
    Mit Verlaub was Dein Resümee angeht, kann ich nur widersprechen. Selbstverständlich kann man Empfehlungen dann herleiten, wenn sich ideologische Muster gleichen. Wie bei den Rechten beispielsweise, deren Intentionen ja nur vordergründig anders geworden sind, ist auch ihre Methode um Macht zu erlangen oder festigen im Prinzip sogar dieselbe geblieben. Erst versucht man mittels primitivster Demagogie Macht zu erlangen um diese dann auszubauen, die Meinungsfreiheit und Pressefreiheit abzuschaffen um so dann eigene Propaganda zu installieren. Auch werden Kritiker und Gegner dann mundtot gemacht, indem man sie einsperrt, ruiniert oder umbringt. Auch Erdogan ist Jemand übrigens, der aufgrund seines "nationalen" Gedankentum als rechts eingestuft werden könnte, nur eben mit islamischer Prägung.


    Zitat:
    Es gibt unzählige Verträge mit der Türkei. Es gibt unzähliche Geschäftsbezieungen mit der Türkei. Die Türkei verhandelt seit Jahren mit der EU.

    Erdogan war zunächst Bürgermeister, dann von 2003 bis 2014 Ministerpräsident und seitdem Präsident der Türkei. Von Anfang an deutlich islamisch geprägt hat er als Ministerpräsident zunächst massiv die Anbindung an Europa voran getrieben. Weniger aus proeuropäischer Überzeugung denn aus wirtschaftlichem und innenpolitischem Kalkül.

    Erst um 2010, als die Beitrittsverhandlungen die kritischen Punkte erreichte, wurde das Verhältnis problematisch und Erdogan war innenpolitisch stark genug um den Islamisten immer stärker durchschimmern zu lassen.

    Seit 2010 wird Erdogan im Grunde täglich unerträglicher. Seine innen- und außenpolitischen Ambitionen sind in unserem Verständnis inakzeptabel- liegen aber im Grunde auf dem gleichen Niveau wie das Putins welches hier umfangreich Unterstützung wiederfährt.

    Pressefreiheit, Meinungsfreiheit sowie eine aktive politische Betätigung gegen Erdogan sind heute de facto nicht mehr gegeben weil schlicht "lebensbedrohend".

    An welcher Stelle sanktioniert man ein Land, bei dem sich 50% gegen Erdogan aussprechen und wo es unzählige wechselseitige private, geschäftliche und politische Verflechtungen gibt? Erdogan hat bislang nur innenpolitisch gegen unsere Grundsätze und Überzeugungen gehandelt. Dieses laufend um uns herum. Wir handeln -am Beispiel der Flüchtlingskrise gut erkennbar- auch gegen die innenpolitische Überzeugung vieler EU Partner und überstrapazieren aus deren Sicht die Schengenregularien.
    Das "rechtfertigt" Deiner Ansicht nach seine innenpolitischen Menschenrechtsverletzungen genauso wie der Fakt, das er sich durchaus auch hierzulande seit Jahren innenpolitisch einmischt und manipuliert?
    Merkel hat sich mit dem Flüchtlingsabkommen selbst und unnötigerweise in eine Zwangslage gebracht, nur um die Machtansprüche hierzulande zu festigen. Denn sie mußte eine "Lösung" liefern um die Flüchtlingszahlen zu senken. Das dabei auch hier wiederum keine echte herauskam, die nachhaltig die eigentlichen Probleme löst, weiß sie sicherlich auch. Aber hier geht es ganz populistisch nur um die öffentliche Wahrnehmung im eigenen Land. Mit Verlaub das ist genauso scheinheilig, wie die Anbiederung Seehofers an Putin und Orbán...

    An einer Sanktionierung der Türkei hat sie kein wirkliches Interesse im Gegenteil und selbst wenn Erdogan die Todesstrafe einführt, wovon er sich meiner Ansicht nach nicht von abbringen lassen wird, werden die Eintrittsverhandlungen nicht gestoppt und Verträge weiterhin Bestand haben, zumindest bis zur nächsten BT-Wahl. Es wird dann lediglich einen weiterhin scheinheiligen "Aufschrei der Empörung" geben ohne weitreichenden Konsequenzen.

    Somit geht die Dame auch hier über Leichen aufgrund eigener und der Interessen ihrer Lobby.
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    Alt 07.01.2017, 21:00   #39
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    Dafür stellt unser Staat gemeinsam mit unseren Medien jeden in die Rechte Ecke der diese Politik kritisiert.
    Gab es 1935 auch schon, nur waren das dann natürlich keine Rechten sondern Vaterlandverräter.
    DerNeue324 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 07.01.2017, 23:18   #40
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von DerNeue324 Beitrag anzeigen
    Dafür stellt unser Staat gemeinsam mit unseren Medien jeden in die Rechte Ecke der diese Politik kritisiert.
    Gab es 1935 auch schon, nur waren das dann natürlich keine Rechten sondern Vaterlandverräter.
    Die CSU und explizit Seehofer braucht keiner in eine "rechte Ecke" zu stellen, denn jemand der einen Orban, der ja bekanntlich mit seinem Regime die Meinungs- und Pressefreiheit in Ungarn defacto abschaffte, als "Demokrat" zu betiteln und sich sogar lt. AfD zu ihrem "Pressesprecher" machte https://de.sputniknews.com/politik/2...paltet-bayern/, der stellt sich selber dahin auch insbesondere mit seiner Schwachsinnsforderung nach einer Obergrenze, die ja bekanntlich sogar gegen das GG verstößt.

    Oder glaubt wirklich Jemand das Seehofer für die dafür nötige Abschaffung der entsprechenden Grundgesetze die ebenfalls nötige Zweidrittelmehrheit bekäme?
    Wohl kaum, daher ist das alles rein demagogisches und populistisches Tamtam...
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