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    Alt 16.02.2015, 20:05   #4821
    Pegasus008
     
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    die starke deutsche wirtschaft schiebt die €-zone an

    http://de.reuters.com/article/topNew...0LH18620150213


    anmerkung: sollte griechenland aus der €-zone ausscheiden - das dürften wir ziemlich unbeschadet überstehen.

    Geändert von Pegasus008 (16.02.2015 um 20:34 Uhr)
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    Alt 16.02.2015, 21:15   #4822
    schimpanse2
     
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    Die dt. Bundesbank befürchtet die illegale monetäre Staatsfinanzierung :

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-13432200.html
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    Alt 18.02.2015, 00:45   #4823
    schimpanse2
     
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    Jetzt läuft den Griechen die Zeit davon.

    Wenn sie nicht sofort die Konditionen der Gläubiger akzeptieren, dann sind sich pleite.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-13434474.html
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    Alt 18.02.2015, 23:15   #4824
    schimpanse2
     
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    @traegeju;4226551


    Zitat:
    Steuerkünstlern die das Geld des Staates ins Ausland bringen, z.B.: nach Deutschland.

    Es sieht nicht so aus, als ob man in Griechenland Steuerkünstler sein müsste, um sich erfolgreich um Steuerzahlungen zu drücken. Dass manche Griechen Geld z.B. in Deutschland's Immobilien anlegen spricht für Deutschland. Punkt.

    Zitat:
    Wer hat denn Griechenland gezwungen Waffen von Deutschland zu kaufen.
    Unsinn!

    In korrupten Ländern mit einer entsprechenden Bevölkerung werden "Freundlichkeiten" nicht angeboten, damit man Geschäfte macht, sondern damit man im Wettbewerb nicht gezielt benachteiligt wird. Korrupte, unehrliche Gesellschaften wie die Griechenlands benachteiligen den Ehrlichen, den Anständigen (Lieferanten). Dennoch ist Korruption verurteilenswert, doch die Ursache sehe ich bei den Griechen, bzw. der dortigen Mentalität.

    Zitat:
    Warum sollen Rentner, Putzfrauen u.a. für den Mist den die Anderen verzapft haben bezahlen?

    Deutschland ist nicht das Sozialamt Europas.

    Die Gläubigerländer haben keinen Einfluss darauf, wie Griechenland sich intern organisiert und wie es politisch wählt. Die Griechen sind nicht gezwungen, das zu akzeptieren, was die Gläubiger an z.B. Reformen einfordern. Was ich aber von den Griechen erwarte ist, dass sie nur dann anderer Leute Geld nehmen, wenn sie die Vertragskonditionen für die Kredite nicht nur akzeptieren, sondern auch tatsächlich einhalten.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 19.02.2015, 00:20   #4825
    detektiv3
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Ist es denn nicht unverschämt von den Griechen, u.a. von den Deutschen Geld für ihre klammen Kassen zu fordern, da sie selbst nicht genügend Steuern einnehmen (wollen)?

    Alleine im ersten Monat 2015 lagen die Steuereinnahmen der Griechen mit 3,5 Mrd. EURO um 23% unter den geplanten Budgeteinnahmen!

    Die Zahlungsmoral der griechischen Steuerzahler nahm unter der neuen Regierung nicht zu, sondern sie ist jetzt sogar noch schlechter als zuvor.

    Seit der linksradikale Gyros-Politiker Tsipras im Wahlkampf versprochen hatte, dass er die Immobiliensteuer abschaffen möchte, stoppten die meisten Wohnungsbesitzer die Zahlung der fälligen Steuerraten.

    Die griechische Finanzveraltung ist großteils unfähig, dem Staat zustehende Steuern überhaupt einzutreiben. Im Jahr 2014 wuchsen die nicht einzutreibenden Steuern um ca. 14 Mrd. EURO.

    Insgesamt schulden die Griechen ihrem eigenen Staat 73,8 Mrd EURO, was knapp 160% der gesamten letztjährigen Steuereinnahmen Griechenlands entspricht!

    Es reicht jetzt! Das Geld, welches uns die Griechen abschwatzen möchten, würde an anderer Stelle in Europa fehlen. Hoffentlich sind die übrigen Europäer nicht bereit, den Griechen weiterhin den Griff in anderer Leute Tasche zu gestatten, nur da sie selbst unfähig und unwillig sind, von dem zu leben, was sie selbst erarbeiten.
    http://www.bild.de/geld/wirtschaft/g...4160.bild.html

    "BILD" dir Deine Meinung (ein) oder wie läuft das hier?


    Immer diese "bestens informierten" Schwätzer. Kaum läuft etwas in einer Talkshow oder steht etwas in der Zeitung, sprudelt es am nächsten Morgen unaufhörlich aus ihnen raus.
    Das Komische ist, das sie sich dann für besonders schlau halten.


    Meine Meinung:

    Griechenlands Finanzmisere ist das Resultat einer langen Geschichte.

    Jede Regierung- ob rechts, "Mitte" oder links, hat in der Vergangenheit Wohltaten ans Volk aber auch an ihr spezielles Klientel verteilt.

    Offensichtlich ist beim Versuch der Griechenlandrettung durch Finanzspritzen zuviel falsch gemacht worden und die vorherige Regierung hat die Karre vollends gegen die Wand gefahren.

    Ein "Weiter so" ging nicht. Die soziale Katastrophe, die nicht schleichend über Jahre, sondern innerhalb kurzer Zeit die Menschen heimsuchte, ist der Beweis für die Unfähigkeit der sogenannten "Retter" innerhalb Griechenlands aber auch der EU.

    Jetzt alle Schuld auf "die Griechen" abwälzen, ist lediglich das altbekannte Spiel um die Suche nach dem einen Bösewicht.

    Einfach, aber dafür geschmacklos.

    Billiger Populismus, der die Ursachenforschung behindert, der vertuschen soll, wie inkompetent all die "Experten" gewesen sind.

    In allen Jahrzehnten vor dem Euro wurden den "Südländern" regelmäßig Schulden erlassen.
    Damals ging es noch um hunderte Millionen.

    Das Spiel setzt sich unter dem Euro fort. Allerdings gehts heutzutage umMilliardenbeträge.

    Klaro, weil der Kreis der Profiteure größer, globalisiert geworden ist und die zahlungskräftigen Einheitswährungsstaaten erpressbarer geworden sind, wegen eigener Staatsverschuldung, wegen der Pervertierung des globalen Finanzsystems, das die Staaten vor sich her treibt und weiß, sie werden zahlen, zahlen müssen.

    Die sogenannte Banken- und Finanzkrise, die uns seit mittlerwiele 5 Jahren heimsucht, war /ist in Wahrheit die Machtübernahme der internationalen Finanzwirtschaft, eine globale Umwälzung der Machtverhältnisse.

    Das Geld regiert direkter als je zuvor mit und bestimmt die Regeln.
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    Alt 19.02.2015, 01:08   #4826
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    Zitat:
    Zitat von detektiv3 Beitrag anzeigen
    Meine Meinung:
    Griechenlands Finanzmisere ist das Resultat einer langen Geschichte.
    Nutzt aber heute nichts.
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    Alt 19.02.2015, 15:54   #4827
    Meridian
     
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    Der neue griechische Staatspräsident Pavlopoulos gibt jetzt der deutschen Wiedervereinigung die Schuld an der europäischen (und griechischen) Misere. Zitat aus dem Artikel:

    Zitat:
    Pavlopoulos sieht Deutschland in der Verantwortung für die verarmende EU-Peripherie, welche die Kosten der Einheit gestemmt habe. Einer Berechnung des Professors zufolge soll die deutsche Vereinigung die übrigen Europäer, also auch die Griechen, zwei Billionen Euro gekostet haben.
    Da sind ja die geforderten 11 Mrd € Kriegsentschädigung ein Klacks dagegen. 2 Bio €, das entspricht ungefähr auch dem Schuldenstand von Deutschland.

    Vielleicht kann an in der deutschen Geschichte (bis Karl dem Großen) noch weitere Missetaten finden, die nach Entschädigung schreien, natürlich auf den heutigen Wert in Euro hochgerechnet und mit den heute üblichen jährlichen Schuldzinsen. Das dürfte dann in die Größenordnung von Billiarden oder Trillionen € hinauslaufen.
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    Alt 19.02.2015, 17:06   #4828
    cyrano35
     
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    Zitat:
    Zitat von Meridian. Beitrag anzeigen
    Der neue griechische Staatspräsident Pavlopoulos gibt jetzt der deutschen Wiedervereinigung die Schuld an der europäischen (und griechischen) Misere.
    Tja, das intellektuelle Niveau griechischer Spitzenpolitiker ist schon besorgniserregend. Irgendwie hat man den Eindruck, selbst wenn sie wirkliche Reformen einleiten wollten, würden sie es gar nicht hinbekommen.

    Vielleicht ist der "Grexit" bereits beschlossene Sache – und es wird nur noch im Ausland und in der Geschichte nach Ausreden und Schuldigen gesucht, um der heimischen Bevölkerung die Wiedereinführung der Drachme besser verkaufen zu können, ohne selber von ihr zum Teufel gejagt zu werden.
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    Alt 19.02.2015, 19:32   #4829
    detektiv3
     
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    Zitat:
    Zitat von cyrano35 Beitrag anzeigen
    Nutzt aber heute nichts.
    Es könnte etwas nützen. Ursachenforschung, Fehler erkennen, daraus lernen und es dann besser machen.
    detektiv3 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 19.02.2015, 19:38   #4830
    detektiv3
     
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    Zitat:
    Zitat von Meridian. Beitrag anzeigen
    Der neue griechische Staatspräsident Pavlopoulos gibt jetzt der deutschen Wiedervereinigung die Schuld an der europäischen (und griechischen) Misere. Zitat aus dem Artikel:

    Da sind ja die geforderten 11 Mrd € Kriegsentschädigung ein Klacks dagegen. 2 Bio €, das entspricht ungefähr auch dem Schuldenstand von Deutschland.

    Vielleicht kann an in der deutschen Geschichte (bis Karl dem Großen) noch weitere Missetaten finden, die nach Entschädigung schreien, natürlich auf den heutigen Wert in Euro hochgerechnet und mit den heute üblichen jährlichen Schuldzinsen. Das dürfte dann in die Größenordnung von Billiarden oder Trillionen € hinauslaufen.
    Man müßte diese Berechnungen kennen. Dann könnte man sich ein Urteil darüber bilden. Aber ich finde sie im Netz nicht.
    So läßt sich nicht mit Bestimmtheit sagen, ob nicht billige Polemik seitens der Journalisten im Spiel ist. Es könnte sein, dass diese Leute alles falsch verstanden haben.
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    Alt 19.02.2015, 21:33   #4831
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    Man mag Schäuble mögen, oder auch nicht. Ich finde es jedenfalls richtig, dass Schäuble eine harte Haltung gegen die Griechen fährt.

    http://www.tagesschau.de/kommentar/s...nland-101.html

    Diese Gyrospolitiker sind den Deutschen lange genug auf der Nase herumgetanzt. Ein Benehmen wie ein Großschuldner, der Pleite ist, in die Gläubigerbank hinein rennt und schreit, ich kündige!

    Ich kann mich an keine einzige andere neue Regierung eines EU-Mitgliedslandes erinnern, welche sich so undiplomatisch und rüpelhaft aufführte, wie die jetzige Regierung Griechenlands. Einfach idiotisch! Deren einzige Stärke ist ihre Schwäche, die Tatsache, dass sie den anderen EURO-Mitgliedsländern mit ihrer angedrohten Pleite Schaden zufügen können.

    Nach meiner Ansicht wäre es die beste Lösung des Problems, wenn man die Forderungen an die Griechen riskiert, ihnen aber keine neuen Finanzmittel anbietet.
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    Alt 19.02.2015, 23:11   #4832
    detektiv3
     
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    Eine interessante Analyse der griechischen Verhandlungspositionen fand ich hier:

    http://web.de/magazine/wirtschaft/gr...ichen-30458934

    Im Gegensatz zum Geschwurbel "je-lauter-je- bedeutender-finde- ich- mich"

    ist dort recht sachlich gewertet worden, was die aktuelle Regierung vorhat.

    Manche Auflagen oder Einnahmeerwartungen seitens der "Retter" waren demnach von Anfang an unrealistisch.
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    Alt 20.02.2015, 01:11   #4833
    vortiessen
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Man mag Schäuble mögen, oder auch nicht. Ich finde es jedenfalls richtig, dass Schäuble eine harte Haltung gegen die Griechen fährt....
    Im Zusammenhang mit den Krediten für Griechenland hat Die Linke schon frühzeitig die Vergabepraxis gerügt und darauf hingewiesen, wer die tatsächlichen Nutznießer der Geldströme und wer die Notleidenden der Knebelauflagen sein würden, stets mit dem Nachweis verbunden, daß diese Art der "Hilfe" das Land noch tiefer in die Krise ziehen würde.
    Das ist inzwischen auch aus weniger "verdächtigen" Quellen bestätigt, hohe Kindersterblichkeit, gestiegen Selbstmordrate ...
    Aber gut, das hat nichts geholfen, wenn man auch zunehmend begreift, daß Die Linke mit die besten Analysen liefert und dafür sorgt, daß etliche Dinge nicht einfach kommentar- und diskussionslos im BT durchgewunken werden.

    Gerade jetzt erst, also ganz aktuell am 18.02.15, sprach Gysi zum politischen Aschermittwoch der Linken in Passau. Zum Thema Griechenland ab 11:30

    https://www.youtube.com/watch?v=pUa6UbmhhgU

    Das Darstellen von wichtigen Zusammenhängen ist m.E. besonders wichtig, nachdem sich unsere Medien darin gefallen und überboten haben, uns ausführlich über solche Kardinalfragen wie etwa das Modeempfinden des griechischen Finanzministers zu unterrichten.
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    Alt 20.02.2015, 21:04   #4834
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    Ich hoffe, Schäuble bleibt in der Sache hart. Jetzt klein bei zu geben, hätte eine fatale Signalwirkung auf andere Schuldenländer, wie z.B. Portugal. Die sagen sich dann: was die Griechen können, können wir auch...
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    Alt 20.02.2015, 21:57   #4835
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    Zitat:
    Zitat von detektiv3 Beitrag anzeigen
    Eine interessante Analyse der griechischen Verhandlungspositionen fand ich hier:

    http://web.de/magazine/wirtschaft/gr...ichen-30458934

    Im Gegensatz zum Geschwurbel "je-lauter-je- bedeutender-finde- ich- mich"

    ist dort recht sachlich gewertet worden, was die aktuelle Regierung vorhat.
    Blöderweise erscheint das, was aus den "Geheimdokumenten" auftaucht, aber gänzlich anders als das, was die Verhandlungsführer aus der EU in den Gesprächen mit der neuen Regierung wahrgenommen haben. Da kann man jetzt natürlich glauben, was man will. Der Rest soll eine Anhäufung von "Missverständnissen" gewesen sein. Auch dies kann man glauben, muss man aber nicht.

    Zitat:
    Manche Auflagen oder Einnahmeerwartungen seitens der "Retter" waren demnach von Anfang an unrealistisch.
    Wer sich weigert, die eigenen Einnahmen zu erhöhen, obwohl dies durchaus möglich wäre, gleichzeitig aber mal wieder kräftig an der Ausgabenschraube dreht, so wie jetzt die neue griechische Regierung, der wird selbst den mickrigsten Primärüberschuss in die Tonne treten. Es ist jedenfalls schon auffällig, wie schnell es möglich war, überflüssige Staatsdiener (wieder) einzustellen, während es in der Erhöhung der Steuereinnahmen nur warme Worte in Richtung EU gab.
    __________________
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    Alt 20.02.2015, 21:58   #4836
    red-pike
     
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    Zitat:
    Zitat von KreuzAs Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, Schäuble bleibt in der Sache hart. Jetzt klein bei zu geben, hätte eine fatale Signalwirkung auf andere Schuldenländer, wie z.B. Portugal. Die sagen sich dann: was die Griechen können, können wir auch...
    Nur kann Schäuble so hart bleiben, wie er will, wenn die anderen Finanzminister weich werden!
    rede-pike
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    Alt 21.02.2015, 16:34   #4837
    heinzelmann2
     
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    Zitat:
    Zitat von traegeju Beitrag anzeigen
    ja die guten alten Zeiten.
    In der heutigen Wirtschaft dürfen lt. Arbeitsgericht der Stundenlohn in Naturalien ausbezahlt werden, damit die 8,50 Euro Mindestlohn die Arbeitgeber nicht zu sehr belasten damit der Markt der Armen richtig brummt.
    Ich warte auf den Tag bis alle PEGIDA Anhänger mit Lendenschurz und Keule aufeinander losgehen.

    WIR SIND (waren) das VOLK.
    Das mit den Naturalien hast du schon öfter mal gepostet.

    Hast du mal einen Link dazu.
    __________________
    Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.
    Abraham Lincoln
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    Alt 21.02.2015, 19:07   #4838
    KreuzAs
     
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    Zitat:
    Zitat von red-pike Beitrag anzeigen
    Nur kann Schäuble so hart bleiben, wie er will, wenn die anderen Finanzminister weich werden!
    rede-pike
    Nein. Schäuble hat ein Vetorecht. Zudem ist er sich mit den anderen Finanzministern in der Sache einig.
    Wer immer gegenschießt und den Griechen falsche Hoffnungen macht, ist dieser unselige Juncker. Aber der hat zum Glück keinen Einfluss auf die Entscheidungen der Finanzminister.
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    Alt 22.02.2015, 11:19   #4839
    Arbeiterschließfach
     
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    Von Griechenland mal zurück zu Deutschland und unserer angeblich sich ausbreitenden "Armut" möchte ich mal die Feststellung machen, dass die angebliche Armut (von "Paritätischer Wohlfahrtsverband" krampfhaft zusammenkonstruiert) für fast alle in Deutschland lebenden Bürger wünschenswerte Ursachen hat.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-13442409.html
    Arbeiterschließfach ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 22.02.2015, 12:40   #4840
    Meridian
     
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    Zitat:
    Zitat von piet-hein Beitrag anzeigen
    ausnahmsweise möchte ich heute auf einen Zeitungsartikel hinweisen, welcher in der RNZ Nr. 43 erschien; finde ich gut!

    Liebe Griechen
    Wir haben befürchtet, dass Ihr mit dem Wahlerfolg von Tsipras und Genossen die europäische Büchse der Pandora wieder öffnen werdet. Und haben recht behalten. Da könnte Erdogan in der Türkei nebenan das Osmanische Reich II ausrufen, Putin die Balten russifizieren oder sogar Schäuble, der Vielgeschmähte, das Handtuch werfen, Ihr werdet Europas Agenda weiter beherrschen. Warum druckt Ihr Eure Euro nicht selbst? Soviel Ihr wollt und braucht, um die Armen aus ihrem von Deutschland verschuldeten Elend befreien und Eure Reichen weiter schonen zu können. Mit funktionierenden Druckmaschinen könnten wir helfen. Dann wäre Europa zwar bald im ewigen Orkus. Aber so, wie Ihr Euer Problem zu unserem macht, zerlegt es sich früher oder später auch.

    Man könnte diesen Zeitungsartikel auch unter Satire 'abheften', aber dies birgt die Gefahr, dass man obigen Artikel für scherzhaft erachtet.
    In einem meiner vorigen Beiträge habe ich doch Möglichkeiten erörtert, wie man GR aus dem Euro bewegen könnte (u.a. dass DE selber aus dem Euro austreten könnte, wenn GR nicht will.

    Doch mir fällt auch eine Möglichkeit ein, GR gegen den Willen aus dem Euro zu bringen:
    Wenn GR nicht will, treten alle oder die meisten anderen Euroländer aus dem Euro aus und gründen sofort einen neuen Euro (ohne GR). GR wäre dann das (nahezu) einzige Mitglied des alten Euros. Kostet zwar einige Mrd für das Drucken neuer Münzen und Banknoten, wäre aber ein Schrecken mit Ende. GR wäre zwar nicht gegen den Will aus dem Euro geworfen worden, aber um in den neuen Euro wird es nicht so leicht kommen.
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