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    Alt 12.01.2014, 17:15   #1
    Prof.Moriarty
     
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    Standard Analytisches Denken, Deduktion und die Konsequenz derer

    Die meisten von euch wissen, dass ich weder ein Student war noch einer bin. Oder das ich eine ähnlich anspruchsvolle Ausbildung genossen habe.
    Dennoch ist es mir nicht unmöglich logische Gedankengänge zu erfassen und ggf. selbst zu konstruieren. Auch einige von euch wissen, dass ich daran aufgrund von Unsicherheiten und Selbstzweifel scheitere. Diese und andere Faktoren, welche dafür verantwortlich sind seine von der Geburt an mitgebrachte Logik nicht gebrauchen zu können, rühren im Endeffekt von Emotionen.
    Die Emotion ist das Gift des rationalen und analytischen Denkens.

    Und genau darum geht es mir hier. Aber um das Verständnis dafür hervorzurufen, um was genau es mir geht, erkläre ich euch, aus meiner Sicht, das Prinzip des analytischen Denkens. Uns allen ist in einem gewissem Maße die Fähigkeit der Logik mitgegeben, welche uns erlaubt z.B. die Wirkung einer Ursache festzustellen, selbst wenn die Ursache noch nicht eingetroffen ist. Ein simples Beispiel: wenn uns ein Teller aus der Hand fällt, ist es für uns alle wahrscheinlich, dass dieser Zerbricht. Dieses Prinzip ist uns von klein auf schon bekannt, sodass die Basis dieser analytischen Fähigkeiten schon fest in unserem Alltag integriert ist, dass sie uns nicht ein mal mehr bewusst ist. Nimmt man sich dieser Fähigkeit jedoch bewusst an, so verursacht sie bei einem durchschnittlich intelligentem Menschen jedoch oftmals Verwirrung und Unbehagen, da das Ergebnis der Analyse uns emotional kompromittieren würde, und uns deshalb die gemütlichere, aber dennoch falsche, Erklärung lieber ist. Ferner sind die meisten, korrekten Ursachen einer Wirkung für unseren Verstand weniger spektakulär und reizvoll, als wir es von diversen Medien und Unterhaltungsprogrammen kennen.

    Sollte es ein Mensch aber auf die reine, ungeschönte und unausgeschmückte Wahrheit absehen, so kommt er nicht darum herum, den logischen Schlussfolgerungen Beachtung zu schenken, seien sie auch noch so langweilig oder unbefriedigend.

    Unter „analytischem Denken“ verstehe ich, seine Umgebung und Menschen zu erkennen und aus den gegebenen Umständen der beiden Faktoren zu lesen und zu deuten. Noch ein Beispiel: hat ein Mensch eher schlanke und gepflegte Hände, so kann dieser demnach keinen Handwerklichen Beruf ausüben. Denn so sehr ein Handwerker o. ä. seine Hände nach der Arbeit eincremt etc. so wird es ihm nicht gelingen seine Hornhaut und angeschwollenen Finger zu verbergen. Im Umkehrschluss: Wenn jemand grobe, mit Hornhaut überzogene Hände hat, so kann man es ausschließen, dass dieser einen kaufmännischen Beruf oder ähnlichen geistig fordernden Beruf hat.

    Dieses Beispiel war ebenso simpel, wie das erste und viele von euch werden schon einmal davon gehört haben, wenn er nicht sogar selbst diesen Gedankengang schon mal gehabt hatte.
    Dieses Beispiel lässt jedoch schier unbegrenzte Luft nach oben. Es ist also nahezu bis zur Unendlichkeit ausdehnbar. Wie immer steckt der Teufel im Detail. Nehmen wir den Kaufmann. Seht euch an, wie dieser sich kleidet. Sollte er genau die selbe Kleidung tragen, welche er auch im Alltag trägt, wie z. B. Jeans und T-Shirt, so könnt ihr davon ausgehen, dass er keine hohe Position in der jeweiligen Firma einnimmt, mit Ausnahme von Kleinunternehmen. Sollte er jedoch Lackschuhe, Stoffhose, Hemd und Sakko tragen, so macht es eher Sinn, dass er eine verantwortungsvolle, wenn nicht sogar geschäftsführende Position in einer Firma einnimmt.

    Auch dies wird den meisten von euch, die halbwegs klaren Verstandes sind (und ich gehe bei jedem von euch davon aus) nichts neues sein. Der ein oder andere von euch wird in meiner Schrift sogar Parallelen zu der weltweit bekannten Romanfigur Sherlock Holmes, verfasst von dem nicht weniger genialen Sir Arthur Conan Doyle, finden. Und dies kann und werde ich nicht bestreiten. Im Gegenteil: ich verweise gerne darauf und lege euch nahe, die eine oder andere Geschichte dieses Mannes zu lesen. Fangt am besten an mit „Eine Studie in Scharlachrot“.

    Das titelgebende Rätsel ist also keines. Denn das Scheitern des analytischen Denkens liegt immer nur an uns. Unsere Emotionen und Unsicherheiten bestimmen unser Urteilsvermögen, obwohl die Fakten immer unweigerlich für die Wahrheit sprechen. Ich gestehe ein, dass das analytische Denken ein hohes Maß an Allgemeinwissen und spartenspezifisches Wissen voraussetzt. Wenn z. B. jemand nicht weiß, wie diverse Chemikalien riechen oder sich unter gewissen Umständen verhalten, kann er demnach auch nicht wissen, ob sein Essen mit einer solchen behandelt wurde.
    Und wenn wir mal etwas nicht wissen, so versuchen wir uns stets die Wahrheit mit noch so hirnrissigen Vermutungen zusammenzureimen. Ich schließe mich dessen nicht aus.

    „Wissen ist Macht.“ Ihr habt es alle schon einmal gehört, ihr kennt das und ihr wisst im Endeffekt das es stimmt!

    Ist der Knoten im analytischem Denken erst einmal geplatzt, so ist der Rest, die Deduktion, ein leichtes. Deduktion ist wie analytisches Denken im Rückwärtsgang. Ihr kennt die Wirkung, nun wollt ihr die Ursache dessen erfahren. Ihr bemerkt gewisse Umstände und anhand des Ausschlussverfahren kommt ihr der Ursache auf die Spur. Ausschlussverfahren im folgenden Sinne: anhand der Fakten, die euch vorliegen, könnt ihr ermitteln, was nicht passiert sein kann und anhand dessen, was letztendlich übrig bleibt, passiert sein muss.

    Das letzte Glied in der Kette, die Konsequenzen. Einem Menschen, der tatsächlich ein analytischer Denker ist, hat es im emotionalen und somit sozialen Bereichen seines Lebens nicht einfach sich anzupassen. Einem Menschen, der „zu viel“ denkt, wird es schwer fallen sich in gewissen Situationen zu entspannen und sich „fallen zu lassen“, das Leben rein zu genießen und sich der Konsequenzen des Genusses nicht weiter zu wähnen.

    Ein Denker denkt nun mal, selbst wenn er es gar nicht möchte. Es lässt sich nicht abstellen, wenn man dieser Eigenschaft schon immer verfallen war.

    Als Schlusswort sei noch mal wiederholt, dass ich weder ein studierter bin noch hochintelligent. Demnach kann ich mich in einigen Punkten geirrt haben. Letzten Endes ist dies hier sowieso nur ein Produkt von Langeweile gepaart mit einem kleinen Tatendrang. Solltet ihr mit mir über dieses Thema diskutieren wollen, so schreibt mir bitte eine Nachricht anstatt zu kommentieren. Sonstige Kommentare sind sehr gern gesehen, sofern der Kommentierende weiß, um was es geht, und nicht nur um des Kommentieren willens kommentiert. Und wenn jemand meint, dass jemand anderes dies interessieren könnte, könnt ihr es von mir aus auch teilen.

    Rechtschreib- und grammatikalische Fehler, welche gefunden wurden, dürfen auch gerne einbehalten werden, denn Finderlohn gibt es dafür nicht.


    Mit vorbehaltenen Grüßen

    TheCaptain


    P. s. Diese Thematik ist durchaus noch ausbaufähig, demnach kann in Zukunft eventuell so etwas wie eine Fortsetzung erscheinen. Vorschläge und konstruktive Kritiken dazu sind gern gesehen.
    Prof.Moriarty ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 12.01.2014, 17:45   #2
    LittleThought
     
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    TheCaptain für dich ein paar Denkanstöße:

    1. Eine Gegebenheit kann sehr unterschiedliche Ursachen haben. Dass Sherlock Holmes immer recht hat liegt nicht an seiner Logik sondern an der Konzeption des Buches.

    2. Emotionen sind nicht so blöde wie du sie scheinbar darzustellen versuchst. Sie erlauben uns in einer problematischen Welt zu überleben.

    3. Wir nennen einen Vorgang kausal wenn er einem anerkanntem Modell des Ablaufs entspricht. Was Kausalität ist hängt also von unserem Kenntnisstand ab. Auch unterscheidet man starke und schwache Kausalität. Nach modernen physikalischen Erkenntnissen ist unsere Welt im Kleinen weder kausal noch lokal real.

    LittleThought.
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    Alt 12.01.2014, 19:12   #3
    Prof.Moriarty
     
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    Vielen Dank für die Denkanstöße, die ja scheinbar von einem Kenner stammen.

    Ich werde sie bedingt beherzigen.

    P. s. das es zur Handlung gehört, dass Sherlock Holmes alles restlos auflöst, ist mir durchaus bewusst. Ich habe ihn auch nur als Beispiel genommen.
    Prof.Moriarty ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 12.01.2014, 21:51   #4
    LittleThought
     
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    Zitat:
    Zitat von TheCaptain Beitrag anzeigen
    ...
    P. s. das es zur Handlung gehört, dass Sherlock Holmes alles restlos auflöst, ist mir durchaus bewusst. Ich habe ihn auch nur als Beispiel genommen.
    Vielleicht, aber er ist das falsche Beispiel.
    Grundsätzlich lässt sich aus einer Wirkung keine Ursache logisch ableiten. Wenn man Logik auf kausal bezeichnet Vorgänge anwenden will kann man nur aus Tatsachen weitere Entwicklungen vorhersagen, nicht umgekehrt.
    LittleThought.
    P.S.: War das Wort scheinbar ironisch gemeint? (scheinbar <> anscheinend)

    Geändert von LittleThought (12.01.2014 um 21:54 Uhr) Grund: P.S.
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    Alt 13.01.2014, 16:06   #5
    Prof.Moriarty
     
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    Zitat:
    Zitat von LittleThought Beitrag anzeigen
    P.S.: War das Wort scheinbar ironisch gemeint? (scheinbar <> anscheinend)
    Ich wollte Ihren akademischen Grad nicht in Frage stellen. Das Wort "scheinbar" war nur als Füllwort gedacht.
    Prof.Moriarty ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.01.2014, 21:51   #6
    LittleThought
     
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    Mein akademischer Grad ist hier nirgends erwähnt und kann deshalb auch nicht in Frage gestellt werden.
    Aber ich habe ihre Bemerkung als Ironie bezüglich meines Beitrags interpretiert, nachdem Sie auch meine Denkanstöße angeblich "bedingt" beherzigen wollen. Oder haben Sie mit der deutschen Ausdrucksweise Probleme?

    LittleThought.

    P.S: Wenn dir wirklich an konstruktiver Kritik gelegen ist, dann wende dich mal an das Forenmitglied athanasiuspernath (ehemaliger Moderator) und bitte ihn deinen Beitrag durchzulesen und seine Meinung dazu zu äußern. Das gehört, glaube ich, zu seinem Arbeitsgebiet und er hat sich hier schon mit weniger guten Beiträgen beschäftigt. Du kannst schreiben, dass ich dir diesen Rat gab. Das wird ihn möglicherweise aktivieren.

    Geändert von LittleThought (13.01.2014 um 22:15 Uhr) Grund: P.S.
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    Alt 16.01.2014, 16:13   #7
    Morani
     
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    Interessanter Thread.

    Ziehe dir mal David Hume "Über den menschlichen Verstand" rein.

    Kurzfassung: Das was du "analytisches Denken" nennst, ist reiner Erfahrungswert.
    Also: was siehst du wenn der du den Teller los lässt, er fällt und zerbricht? Du siehst keine Kausalität. Du siehst Ereignisse die zeitlich und räumlich aufeinander folgen. Und da du das immer wieder beobachten kannst, und die Welt irgendwie so gemacht ist, sagst du das es "logisch" ist, dass der Teller fällt wenn du ihn loslässt und der dann zerbricht. Diese Kausalität oder Logik ist aber nur von uns in die Dinge hineingelegt worden. Selber Wahrnehmen können wir das nicht. Alles was wir sehen sind Ereignisse die in Raum und Zeit ablaufen, nach einer bestimmten Regelmäßigkeit. Die Gesetze ("Naturgesetze") befinden sich nur in unserem Kopf, wir legen sie in die Dinge.
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    Alt 17.01.2014, 20:48   #8
    Prof.Moriarty
     
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    Vielen Dank euch für die Tipps.
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    Alt 22.01.2014, 12:12   #9
    Morani
     
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    Zitat:
    Zitat von piet-hein Beitrag anzeigen
    hi Morani,
    richtig, wo sonst, wenn nicht in uns? Unser Universum ist ein 'anthropomorphes'. Die Wirklichkeit ist eine 'humanistische'.
    Gibt auch Philosophen die meinen die Naturgesetze sind wirklich da. Also Entitäten wie jedes andere Ding auch. Nach denen "regeln" oder "steuern" die Naturgesetze die Wirklichkeit.

    Edit: Und frag mal nen Physiker, am besten einen der am CERN arbeitet, ob er meint die Naturgesetzte seien nur in seinem Kopf. Bin gespannt was der darauf antworten würde
    Morani ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 22.01.2014, 18:02   #10
    LittleThought
     
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    Zitat:
    Zitat von Morani Beitrag anzeigen
    Gibt auch Philosophen die meinen die Naturgesetze sind wirklich da. Also Entitäten wie jedes andere Ding auch. Nach denen "regeln" oder "steuern" die Naturgesetze die Wirklichkeit.

    Edit: Und frag mal nen Physiker, am besten einen der am CERN arbeitet, ob er meint die Naturgesetzte seien nur in seinem Kopf. Bin gespannt was der darauf antworten würde
    Antworten von Physikern geschichtlich geordnet:

    Niels Bohr: Kein Ergebnis eines solchen Experiments kann dahin gedeutet werden, dass es Aufschluss über unabhängige Eigenschaften des Objekts gibt.

    Ludwig Wittgenstein: Die Ereignisse der Zukunft können wir nicht aus den gegenwärtigen (Ereignissen) erschließen. Der Glaube an den kausalen Zusammenhang ist der Aberglaube.

    Anton Zeilinger: Wirklichkeit und Information sind ein und das selbe.
    Unser Weltbild steht überhaupt nicht fest. wir haben gerade erst begonnen darüber nachzudenken.

    Anmerkung von mir:
    Auch wenn wir alle nur subjektive Erfahrungen haben, finden wir, wenn wir uns über diese unsere Erfahrungen austauschen, ein hohes Maß an Übereinstimmung. Ich bin versucht zu meinen, dass diese übereinstimmenden Erfahrungen uns Grund zur Vermutung einer objektiven Realität geben.
    Im Mikrokosmos läuft die Welt offensichtlich nach statistischen Regeln ab, die wir dann im Makroskopischem als Kausalität wahrnehmen.

    Gruß von LittleThought.

    P.S.1:
    Niels Bohr: Denn was berechtigt uns eigentlich, aus den Eigenschaften eines Teilchens im Messgerät auf die des Teilchens an sich zu schließen? Das wäre nicht unvereinbar mit einem Realismus, der die Existenz einer beobachterunabhängigen Welt für möglich hält. Aber es bedeutete eine fundamentale Beschränkung dessen, was sich naturwissenschaftlich über diese Welt sagen lässt.

    P.S.2: Zitat von Bertand Russsel im Zusammenhang mit den Widrsprüchen der Mengenlehre: Und wenn sie mir jetzt noch erklären können was Sie unter einer Entität verstehen, dann können wir das Gespräch fortsetzen:

    Geändert von LittleThought (22.01.2014 um 18:27 Uhr) Grund: P.S.:
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