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    Alt 09.09.2017, 12:29   #1601
    schimpanse2
     
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    Fakt ist, dass für die Lawine von als Wirtschaftsflüchtlinge gekommenen Menschen aus rückständigen Ländern nicht ausreichend Wohnraum vorhanden ist.

    Außerdem erhöhen diese Flüchtlinge die relative Armut in Deutschland, was Linksradikale gerne mit Falschheit umdeuten und so tun, als ob die Armut in Deutschland unter Deutschstämmigen reprästentativ angewachsen ist, was nicht zutrifft. Die relative Armut in Deutschland stellt sich in der Tat als so attraktiv so dar, dass eine Massenzuwanderung nach D erfolgt.
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    Alt 09.09.2017, 21:53   #1602
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass für die Lawine von als Wirtschaftsflüchtlinge gekommenen Menschen aus rückständigen Ländern nicht ausreichend Wohnraum vorhanden ist.

    Außerdem erhöhen diese Flüchtlinge die relative Armut in Deutschland, was Linksradikale gerne mit Falschheit umdeuten und so tun, als ob die Armut in Deutschland unter Deutschstämmigen reprästentativ angewachsen ist, was nicht zutrifft. Die relative Armut in Deutschland stellt sich in der Tat als so attraktiv so dar, dass eine Massenzuwanderung nach D erfolgt.
    Dadurch das Du Deinen Blödsinn gebetsmühlenartig wiederholst, trotz mehrfacher sachlicher und logischer Widerlegungen, macht es ihn inwieweit wahrer?

    Du solltest mal eine andere Platte auflegen, diese hier hat einen Sprung...
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    Grundsätzlich erkennt man Rechtsextremismus nach Benz schon an vier Indizien:

    1.einem "übersteigerten Nationalgefühl"
    2.an festen Feindbildern
    3.am Glaube an das "Recht des Stärkeren"
    4.und am Anspruch, dass es Menschen unterschiedlicher
    Wertigkeit gibt


    "Die Partei artikuliert Hass und ermöglicht so klaren Rechtsextremismus."
    (Extremismusforscher Wolgang Benz über die AfD)
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    Alt 10.09.2017, 12:15   #1603
    schimpanse2
     
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    Linke und Ultralinke weichen in Phrasen aus, anstatt zu beantworten, ob die überwiegend ungebildeten Angehörigen der Massenzuwanderung die relative Armut in D erhöhen, oder ob nicht.

    Agenommen, der Freiburger Finanzwissenschaftler Prof. Raffelhüschen hat recht darin, dass uns jeder dieser Flüchtlinge im Laufe seines Lebens in D 450.000 € kostet. Wem soll man diese Mittel (sofern man sie überhaupt zu Verfügung hat) denn vorenthalten, damit man sie diesen unerbetenen Zuwanderern aus den meistens islamischen Ländern in deren Taschen umlenken kann?
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    Alt 10.09.2017, 12:39   #1604
    broo-klyn
     
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    Da jeder Mensch im Laufe seines (zugestandenen) Lebens kostet, wäre es doch lt. Raffelh. angebracht, diese Leben schon bei der 'Entstehung' zu vernichten.

    Und die Summen, welche man derart 'ansparte' könnten dann benutzt werden, eine neue, kostenlose Art von Hominiden heranzuzüchten. Wem dies bekannt vorkommt, der hat absolut recht.
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    Alt 10.09.2017, 12:48   #1605
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Da jeder Mensch im Laufe seines (zugestandenen) Lebens kostet, wäre es doch lt. Raffelh. angebracht, diese Leben schon bei der 'Entstehung' zu vernichten.

    Und die Summen, welche man derart 'ansparte' könnten dann benutzt werden, eine neue, kostenlose Art von Hominiden heranzuzüchten. Wem dies bekannt vorkommt, der hat absolut recht.
    Es wäre zielführend (vielleicht allerdings nicht für dich üersönlich), wenn du dich auf der Sachebene mit meinem Beitrag beschäftigt hättest. Selbst dir müsste einleuchten, dass die Zuwanderung von ungeeigneten Unqualifizierten in Millionenhöhe die relative Armut in D ausweitet und verschlimmert, oder?
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    Alt 10.09.2017, 13:02   #1606
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Es wäre zielführend (vielleicht allerdings nicht für dich üersönlich), wenn du dich auf der Sachebene mit meinem Beitrag beschäftigt hättest. Selbst dir müsste einleuchten, dass die Zuwanderung von ungeeigneten Unqualifizierten in Millionenhöhe die relative Armut in D ausweitet und verschlimmert, oder?
    fakt ist auch, dass wir nicht diesen reichtum angehäuft und den hohen lebensstandard hätten, hätten wir die ressourcen, lebensräume und arbeit der mesnchen dort nicht über verdammt lange zeit ausgebeutet und teilweise richtiggehend zerstört. das sollte vielleicht einmal gegengerechnet werden.

    wenn du einem menschen die grundlage für seine existenz entziehst und damit immer wohlhabender wirst, dann wird dieser mensch ganz konsequenter weise irgendwann bei dir auf der matte stehen, die hand aufhalten und deine schulden bei ihm eintreiben.
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    Alt 10.09.2017, 13:13   #1607
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von woipe1 Beitrag anzeigen


    ...

    wenn du einem menschen die grundlage für seine existenz entziehst und damit immer wohlhabender wirst, dann wird dieser mensch ganz konsequenter weise irgendwann bei dir auf der matte stehen, die hand aufhalten und deine schulden bei ihm eintreiben.

    Nein, denn wäre dem so, dann hätten es die Chinesen nicht geschafft, eine angesehene Wirtschaftsnation mit einer wachsenden Mittelschicht zu werden. Ohne Intelligenz, Fleiß und freiwilligen Konsumverzicht wäre solches niemals gelungen, wie man es in China geschafft hat. Aufstieg und Abstieg vollzieht sich nach gewissen Regeln, welche vor allem in der Mentalität der jeweiligen Bürger ihre Ursache finden.
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    Alt 10.09.2017, 14:10   #1608
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Nein, denn wäre dem so, dann hätten es die Chinesen nicht geschafft, eine angesehene Wirtschaftsnation mit einer wachsenden Mittelschicht zu werden. Ohne Intelligenz, Fleiß und freiwilligen Konsumverzicht wäre solches niemals gelungen, wie man es in China geschafft hat. Aufstieg und Abstieg vollzieht sich nach gewissen Regeln, welche vor allem in der Mentalität der jeweiligen Bürger ihre Ursache finden.
    natürlich sind individuelle eigenschaften letztlich schon nicht unerheblich für das was man aus seinem leben macht.

    aber du solltest bedenken, das china nicht mit afrika vergleichbar ist.
    wie war denn china kolonialisiert?
    wie lange dauerte die kolonialsierung an?
    und wie war die kolonialisierung der staaten afrikas?
    mach dich einfach mal selbst schlau.
    du wirst sehen, dass hier der vergleich hinkt.

    china war seit den späten 40er jahren ein eigenständiger staat und nicht mehr kolonialisiert. in afrika ging die kolonialzeit erst später zu ende. auch der einfluss, den europa auf afrika genommen hat, ging über einen wesentlich längeren zeitraum.

    kurz: der fußabdruck, den wir europäer in china hinterlassen haben ist schon ein anderer, als der den wir in afrika hinterlassen haben.
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    Alt 10.09.2017, 14:32   #1609
    broo-klyn
     
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    @schimpanse2,
    Nein, denn wäre dem so, dann hätten es die Chinesen nicht geschafft, eine angesehene Wirtschaftsnation mit einer wachsenden Mittelschicht zu werden. Ohne Intelligenz, Fleiß und freiwilligen Konsumverzicht wäre solches niemals gelungen, wie man es in China geschafft hat. Aufstieg und Abstieg vollzieht sich nach gewissen Regeln, welche vor allem in der Mentalität der jeweiligen Bürger ihre Ursache finden. [/QUOTE]noch einmal zu 'deinem' Experten Raffelhüschen: er ist einer dieser Lobbyisten und als Professor hat er sich der Versicherungsindustrie angedient. Aussagen dieser 'Experten' wäge ich immer ab, ob sie die Wirklichkeit der Welt, oder eines Konzerns abbilden.

    Zu den Chinesen: du blendest die Tatsachen einfach aus, welche da sind Zerstörung um Umwelt und Ressourcen. Die Auspressung der anvertrauten Menschen durch ein System, welches noch schlimmer ist als man es einem Manchester-Kapitalismus zuordnen möchte. Die weltweit meisten Todesurteile sind nicht der Volksmenge entsprechend zuzuordnen, sondern einem Regime, welches buchstäblich über Leichen geht. Ein Land, welches nur mit Mundschutz bereist werden kann, ist nicht so prickelnd, wie dein 'Prospekt' es beschreibt.

    Ein solches System ist nicht zu loben, weil es die Welt vermüllt. Hier werden wir nie einen Konsens erzielen weil Wachstum endlich ist.

    Ein wenig zur Theorie?:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wachst...sches_Wachstum
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    Alt 10.09.2017, 14:38   #1610
    broo-klyn
     
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    @schimpanse2,
    Nein, denn wäre dem so, dann hätten es die Chinesen nicht geschafft, eine angesehene Wirtschaftsnation mit einer wachsenden Mittelschicht zu werden. Ohne Intelligenz, Fleiß und freiwilligen Konsumverzicht wäre solches niemals gelungen, wie man es in China geschafft hat. Aufstieg und Abstieg vollzieht sich nach gewissen Regeln, welche vor allem in der Mentalität der jeweiligen Bürger ihre Ursache finden. [/QUOTE]noch einmal zu 'deinem' Experten Raffelhüschen: er ist einer dieser Lobbyisten und als Professor hat er sich der Versicherungsindustrie angedient. Aussagen dieser 'Experten' wäge ich immer ab, ob sie die Wirklichkeit der Welt, oder eines Konzerns abbilden.

    Zu den Chinesen: du blendest die Tatsachen einfach aus, welche da sind Zerstörung um Umwelt und Ressourcen. Die Auspressung der anvertrauten Menschen durch ein System, welches noch schlimmer ist als man es einem Manchester-Kapitalismus zuordnen möchte. Die weltweit meisten Todesurteile sind nicht der Volksmenge entsprechend zuzuordnen, sondern einem Regime, welches buchstäblich über Leichen geht. Ein Land, welches nur mit Mundschutz bereist werden kann, ist nicht so prickelnd, wie dein 'Prospekt' es beschreibt.

    Ein solches System ist nicht zu loben, weil es die Welt vermüllt. Hier werden wir nie einen Konsens erzielen weil Wachstum endlich ist.

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    Alt 10.09.2017, 17:48   #1611
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von woipe1 Beitrag anzeigen



    china war seit den späten 40er jahren ein eigenständiger staat und nicht mehr kolonialisiert. in afrika ging die kolonialzeit erst später zu ende. auch der einfluss, den europa auf afrika genommen hat, ging über einen wesentlich längeren zeitraum.

    kurz: der fußabdruck, den wir europäer in china hinterlassen haben ist schon ein anderer, als der den wir in afrika hinterlassen haben.


    Insofern hinken Vergleiche, aber es gibt entscheidende Zusammenhänge.

    Die Chinesen sind in ihrem Inneren ein Volk, welchem Geschäftssinn und Fleiß trotz Kommunismus und Diktatur nicht abhanden gekommen ist. Die Rückständigkeit Afrikas ist nicht durch eine "Ausbeutung" durch Kolonialmächte geschuldet, sondern hat mit der dortigen Mentalität zu tun. Kolonialherrschaft ist nicht gleich Rückstandsursache. Ich meine, dass die das Römische Reich kulturelle und rechtliche Befruchtung Germaniens brachte.

    Wahrscheinlich ist die Behauptung, "Ausbeutung durch Kolonialmächte" ein leichtfertiger Rechtfertigungsgrund, eine Art "Lebenslüge" für das Afrika, welches ohne Erfolg leer ausging. Was man dem Westen vorwerfen könnte, ist, dass er Afrikanern medizinischen Fortschritt aus humanitären Gründen zugänglich machte. Wäre die Kindersterblichkeit so geblieben, wie es für die dortige Zivilisation Normalität bei der Abwesenheit westlichen Fortschritts wäre, dann würden diese Geburtenüberschüsse nicht bis nach Europa schwappen und so zur kulturellen und kostenseitigen Bedrohung werden.
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    Alt 10.09.2017, 18:01   #1612
    schimpanse2
     
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    @broo-klyn

    Zitat:
    noch einmal zu 'deinem' Experten Raffelhüschen: er ist einer dieser Lobbyisten und als Professor hat er sich der Versicherungsindustrie angedient. Aussagen dieser 'Experten' wäge ich immer ab, ob sie die Wirklichkeit der Welt, oder eines Konzerns abbilden
    .


    Deine Einwände gegenüber Prof. Raffelhüschen kann man teilen, sollte diese aber nicht als Vorwand verwenden, sich nicht mit seinen Thesen zu beschäftigen.

    Also, folgen wir der von dir selbst aufgezeigten Logik und überlegen uns, weshalb er die Massenzuwaderung von unqualifizierten Ungebildeten so teuer taxiert. So teuer sogar, dass wir uns die Anwesenheit dieser Bevölkerungsgruppe nicht leisten sollten, da sie unsere finanziellen Kapazitäten für Wichtigeres aushöhlt.

    Immerhin dürfte selbst die z.B. Versicherungswirtschaft an einer, wie auch immer gearteten, Massenzuwanderung höchst interessiert sein.

    Immerhin halten viele Lebensversicherer Immobilien, auch Wohnimmobilien. Somit hätte er gegen die ihm nahestehenden Versicherer argumentiert.

    Somit sollten wir in diesem Punkt Prof. Raffelhüschen, wenn wir tatsächlich seriös über das Thema nachdenken und diskutieren wollen, hinsichtlich seiner These, dass uns die Wirtschaftsflüchtline während ihrer zu erwartenden Verweildauer in Deutschland pro Person 450.000 Euro kosten, nicht leichtfertig abtun, sondern die Konsequenzen dieser Kosten bedenken.

    Wem soll man Leistungen kürzen? Den Schülern, Rentnern, Kranken, Beamten, Selbständigen, Arbeitslosen? Mit "wasch mir den Pelz, aber mache mich nicht nass" kann man sich dieser Problematik entziehen.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 10.09.2017, 18:49   #1613
    broo-klyn
     
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    Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass die Industrie, Handel und Handwerk, die frühen Regierungen der BRD 'bewegten', Möglichkeiten für den Zuzug von Arbeitskräften aus Europa, dann aus der Türkei (welchen ich nicht als europäischen Staat sehe)zu schaffen.

    Seit Kriegsende haben wir daher verschiedene 'Wellen' von Zuzügen. In dieser Tradition folgte nach dem Aufschwung durch die EU und der Wiedervereinigung, wieder diese Forderung nach Arbeitskräften.

    Diese Rufe der o.e. Kräfte, wurden selbstverständlich auch im kriegerischen Ausland vernommen, und - zusammen mit einer großzügigen Abfindung - (man nehme hier die Klage des de Maiziére über die hohen Zuwendungen) - und zog so die Kriegsflüchtlinge und auch die Armutsflüchtlinge aus Afrika ins Land.
    (Diese geschichtliche Lage kann man selbstverständlich auch ausführlicher kommentieren, sollte hier aber reichen).

    Wir haben all diese Menschen in unserem Land, weil die Deutschen schlicht den Hals nicht schnell genug voll bekamen. Wir haben sie im Land, weil wir nach dem Krieg nicht schnell genug alles wieder 'herstellen' wollten. Wir haben sie im Land, weil wir lieber potemkinsche Dörfer bauen (wie jetzt das 'neue' Stadtschloss (aus Beton) in Berlin), weil wir schlicht alles gleich und auf einmal haben wollen.

    Warum Afrika Flüchtlinge en Masse 'produziert' hat viele Gründe. Da kann man keinen Finger auf eine Wunde legen, weil es ein ganzer Blumenstrauß von Nachdenklichkeiten gäbe.

    Aber auch hier gilt, dass man billige Gemüsepflücker und Obsternter benötigt (die Spanier werden kaum die Menge an Obst selber von den Bäumen holen).

    Wir hatten in unserem Team viele Afrikaner und ich darf dir versichern, dass selbst 'Wilde' aus den Villages (welche wenig Berührung mit dem 'entwickelten Westen hatten), mehr Menschlich- und Anständigkeit an den Tag legten, als so manche... (suchs dir aus).
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 10.09.2017, 20:54   #1614
    abrakadabra
     
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    abrakadabra wird schon bald berühmt werden
    Daumen hoch

    Zitat:
    Zitat von broo-klyn Beitrag anzeigen
    Da jeder Mensch im Laufe seines (zugestandenen) Lebens kostet, wäre es doch lt. Raffelh. angebracht, diese Leben schon bei der 'Entstehung' zu vernichten.

    Und die Summen, welche man derart 'ansparte' könnten dann benutzt werden, eine neue, kostenlose Art von Hominiden heranzuzüchten. Wem dies bekannt vorkommt, der hat absolut recht.
    Eine Top-Antwort, die genau die Intentionen von den Leuten wiedergibt, die 1945 schon gescheitert sind und als verbrecherisch entlarvt wurden und werden.
    Wer Menschen in Wertigkeiten einkategorieren will und eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufmacht, sollte dies auch mal bei jenen Flüchtlingen tun, die unseren Staat jedes Jahr mindestens 100 Mrd kosten, aufgrund von Steuerhinterziehungen und Betrügereien oder eben auch Steuerverschwendungen. Auf diesen Fakt gehen Rechtsradikale eben nicht ein, weil das nicht in ihr krudes asoziales Weltbild passt...
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    Alt 11.09.2017, 11:07   #1615
    woipe1
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    Insofern hinken Vergleiche, aber es gibt entscheidende Zusammenhänge.

    Die Chinesen sind in ihrem Inneren ein Volk, welchem Geschäftssinn und Fleiß trotz Kommunismus und Diktatur nicht abhanden gekommen ist. Die Rückständigkeit Afrikas ist nicht durch eine "Ausbeutung" durch Kolonialmächte geschuldet, sondern hat mit der dortigen Mentalität zu tun. Kolonialherrschaft ist nicht gleich Rückstandsursache. Ich meine, dass die das Römische Reich kulturelle und rechtliche Befruchtung Germaniens brachte.

    Wahrscheinlich ist die Behauptung, "Ausbeutung durch Kolonialmächte" ein leichtfertiger Rechtfertigungsgrund, eine Art "Lebenslüge" für das Afrika, welches ohne Erfolg leer ausging. Was man dem Westen vorwerfen könnte, ist, dass er Afrikanern medizinischen Fortschritt aus humanitären Gründen zugänglich machte. Wäre die Kindersterblichkeit so geblieben, wie es für die dortige Zivilisation Normalität bei der Abwesenheit westlichen Fortschritts wäre, dann würden diese Geburtenüberschüsse nicht bis nach Europa schwappen und so zur kulturellen und kostenseitigen Bedrohung werden.
    widerspruch. durch die art und weise der kolonialisierung in china wurde die gesellschaftliche struktur nicht grundlegend verändert. in afrika wurde hingegen wurde europa übergestülpt. es auch eine frage wie mit dem kolonialisierten land umgegangen wird.

    dein beispiel römer: ja - eine befruchtung waren römer sicher in kultureller-institutioneller hinsicht - und das nicht nur in germanien. aber auch nicht in jeglicher hinsicht. allerdings hat das römische reich immer wieder andere kulturen in sich aufgehen lassen, so dass sie ein teil vom römischen reich werden konnten und auch ein mindestmaß an identifizierung möglich war. genauso hat auch die frühe christliche kirche in ihre anfangszeit agiert. denn warum sind zum bleistift viele feste und symbole aus dem keltischen kulturbereich in der christlichen kirche wieder zu finden? um zu expandieren wurden andere starke kulturen vereinnahmt, statt sie zu großen gegnern aufzubauen... in den anfängen expansiver politik bedeutet das häufig auch in einem gewissen maße ein annehmen und ein sich auseindersetzen mit der gesellschaft, die mit sich mit einverleibt.
    diese mentalität haben wir bei der kolonialisierung afrikas (und auch amerikas) komplett außen vor gelassen. das liegt wohl auch daran, dass europa technisch durch die industrielle revolution einen erheblichen vorsprung erarbeitet hatte, der zur arroganz führte, den kolonien des europäische wesen überstülpen zu wollen oder gar zu müssen. es wurde hier auch nie in frage gestellt, ob vielleicht nicht die andere lebensweise nicht auch ihre vorzüge und berechtigung hat. genauso wenig hat man sich gefragt, welche konsequenzen das eigene handeln haben könnte (abgesehen vom profit, den man sich versprach). dieses überstülpen hat bis heute nicht aufgehört, obwohl wir diese staaten offiziell als kolonien entlassen haben...
    durch das überstülpen wurden die ursprünglichen strukturen in den dortigen ländern zerschlagen. letztlich die prozesse aber so unterschiedlich und vielschichtig, dsss sie hier in einem kurzen beitrag ganz sicher nicht umfassend und verständlich abgehandelt werden können.
    daher würde ich an dieser stelle einfach mal empfehlen, zu lesen. im internet, bücher, wissenschaftliche artikel... wenn du möchtest kann ich dich dazu mit einer literaturlist3 zuschütten. nur lesen müsstest du schon wirklich selbst.

    kurz noch zum medizinischen fortschritt. natürlich kann man das den europäern vorwerfen. zum einen hatten die völker in afrika durchaus ihr eigenes medizinisches versorgungssystem, das durch die einführung der medizin europäischer prägung eliminiert wurde. natürlich wissen wir nicht, wo wir heute stünden, hätte man damals anders agiert, aber aus der perspektive von heute kann man sagen, dass es so wie es gelaufen ist, letztlich ein fehler war. vor allem sehe ich das dann hinsichtlich einer nicht zum vermeintlichen technischen fortschritt passenden anti-pille-kampagne durch die katholische kirche - einer institution für die grundlagen werte hier in europa. also worüber beschweren wir uns? schön brav in die kirche gehen und den moralisierenden zeigefinger heben, aber dann dem in der praxis tatkräftig entgegenwirken? nee du - so kann das nicht funktionieren.

    im übrigen hast du schon recht, wenn du darauf hinweist, dass die kolonialisierung leicht als entschuldigungsgrund angeführt werden kann, wenn man selbst den arsch nicht hoch bekommt... allerdings sollte man diesen hinweis nicht als todschlagargument verwenden, um eigenes versagen zu kaschieren. die kritik am kolonialismus und an der noch heute praktizierten ausbeutungsmentalität der abendländisch geprägten staaten bleibt von deinem hinweis unberührt und weiterhin aktuell.
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    Alt 12.09.2017, 00:57   #1616
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    Auch wenn ich das Thema hier verfehle, so möchte ich doch hinzufügen, dass z.B. im Falle Deutschlands deren Kolonien mehr gekostet haben, als durch Einfuhren aus diesen Ländern wieder ins Reich zurückkam.

    Die gesamte Infrastruktur (auch in den Ländern unter anderer, europäischer Herrschaft) welche noch heute existiert, wurde von Europa nach Afrika gebracht resp. finanziert. So denke ich z.B. an ein Flut-Hebewerk in Westafrika (englische Kolonie) wo die Engländer mit 30 mm dickwandigen Gusseisenrohren und Elt-Pumpen, die stehenden Gewässer der Hauptstadt abpumpten. Sie funktionieren nicht mehr, weil relevante Ersatzteile für Motoren nicht mehr geliefert wurden, und deshalb leben die Menschen in einem Mix aus Fäkalien, Plastik uns Brackwasser.

    Als die Engländer sich nach der Unabhängigkeit vom Acker machten, hinterließen sie ein funktionierendes Gemeinwesen. Da aber die Ideen- und Finanzquelle abgeschnitten wurde, konnten die afrikanischen Länder diese 'aufgepfropfte' Technik nicht mehr finanzieren. Nach der Kannibalisierung technischer Anlagen, standen sie irgendwann vor der Tatsache, dass nichts mehr funktionierte, und dann begann die sogen. Entwicklungshilfe.

    Deutschland lieferte z.B. hundert Autobusse in ein Land, aber wenn ein Reifen platt war, wurde ein intakter von einem anderen Bus genommen. Man kann sich denken, wie lange dieses System funktionierte.

    Man baute in Kenia eine Tomatenmarkfabrik, hatte aber keinen Zulieferer für die Tomatenmarkdosen, deshalb bekommen die Kenianer wohl noch heute, das unverzichtbaren Tomatenmark (ist in jeden Kochtopf drin) aus Italien.

    Man baute große Hühnerbatterien, damit diese Eier legten. Da der Mais aber sehr teuer war, nahm man den Hühnern den Mais weg und verkaufte ihn an Menschen, dann gab es eine Hähnchenschwemme...und danach gab es weder Hähnchen noch Eier.

    Diese weißen Elefanten in Afrika sind Legion (so nennt man diese Projekte ohne Sinn und Verstand).

    Afrikaner haben keine Renten- oder Sozialversicherung; sie haben nur ihre Kinder, welche sie jetzt aussenden in alle Welt, damit diese ihre Eltern und Geschwister am Leben erhalten.

    Aber was ist das alles gegen das weltbewegende Thema: Hatz4?
    broo-klyn ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 12.09.2017, 19:52   #1617
    cyrano35
     
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    Zitat:
    Zitat von schimpanse2 Beitrag anzeigen
    [...] Wem soll man Leistungen kürzen? Den Schülern, Rentnern, Kranken, Beamten, Selbständigen, Arbeitslosen? Mit "wasch mir den Pelz, aber mache mich nicht nass" kann man sich dieser Problematik entziehen.
    Zunächst einmal sollte man über ein paar Grundannahmen reden. In Bezug auf die Neuankömmlinge stehen diese alles andere denn fest. Und für jemanden aus der Versicherungsbranche bzw. ihrem Lobbykreis ist das alles andere denn normal. Die berechnen gerne auf der Basis verlässlicher oder einigermaßen vorhersehbarer Zahlen. Gibt es die in Bezug auf die Masseneinwanderung? Meines Erachtens nein.

    Nehmen wir mal folgende Ungewissheiten:

    Wie viele dieser Menschen wollen selbst dann hier bleiben, wenn die Situation in den Herkunftsländern nicht nur eine Rückreise ermöglicht, sondern auch ein Leben in Sicherheit? Mit anderen Worten: Wie viele sind dauerhafte Einwanderer, die gekommen sind, um zu bleiben und eine Zukunft für sich, ihre Kinder, Kindeskinder usw. zu planen? Und wie viele wollen in ihr Heimatland zurück, sobald es ihnen möglich und angebracht erscheint?

    Wie viele von ihnen wurden indes vorgeschickt, um in Europa ihr Glück zu versuchen, um damit im Heimatland hungrige Mäuler zu stopfen?

    Wie viele von denen, die von Haus aus erfolgreich sein sollen, sind überhaupt in der Lage dazu? Und was passiert mit ihnen, wenn sie es nicht sind?

    Das Chaos, das die Bundesregierung anno September 2015 veranstaltet hat, darunter die hochheilige Merkel, die Einwanderung erst dann bemerken wollte, als Einwanderer vor der Tür standen, wirkt bis heute dergestalt nach, dass es verlässliche Zahlen in den oben genannten Punkten schlichtweg nicht gibt.

    Wenn darüber ein Herr Professor mit all seinen akademischen Titeln vom Leder zieht, als könnte er aus dem veranstalteten Kuddelmuddel etwas berechnen, dann misstraue ich dem zunächst einmal. Ich bin zwar kein Professor und arbeite auch nicht für die Versicherungsbranche, aber Logik geht mir dennoch nicht gänzlich ab.

    Die ach so wissenschaftliche Feststellung, die relative Armut wachse allein dadurch, dass es immer mehr relativ Arme gibt, und sei es durch Zuwanderung relativ Ungebildeter und per Asylgesetz zur Untätigkeit Gezwungener, die von Stütze leben müssen, ist indes so banal, dass ich sie nicht als wissenschaftlich bezeichnen kann. Das hat was von 1+1=2 oder "Wenn die Sonne scheint, wird's wärmer".

    __________________
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    Geändert von cyrano35 (12.09.2017 um 19:57 Uhr)
    cyrano35 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.09.2017, 14:40   #1618
    schimpanse2
     
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    Zitat:
    Zitat von woipe1 Beitrag anzeigen
    widerspruch. durch die art und weise der kolonialisierung in china wurde die gesellschaftliche struktur nicht grundlegend verändert. in afrika wurde hingegen wurde europa übergestülpt. es auch eine frage wie mit dem kolonialisierten land umgegangen wird.

    dein beispiel römer: ja - eine befruchtung waren römer sicher in kultureller-institutioneller hinsicht - und das nicht nur in germanien. aber auch nicht in jeglicher hinsicht. allerdings hat das römische reich immer wieder andere kulturen in sich aufgehen lassen, so dass sie ein teil vom römischen reich werden konnten und auch ein mindestmaß an identifizierung möglich war. genauso hat auch die frühe christliche kirche in ihre anfangszeit agiert. denn warum sind zum bleistift viele feste und symbole aus dem keltischen kulturbereich in der christlichen kirche wieder zu finden? um zu expandieren wurden andere starke kulturen vereinnahmt, statt sie zu großen gegnern aufzubauen... in den anfängen expansiver politik bedeutet das häufig auch in einem gewissen maße ein annehmen und ein sich auseindersetzen mit der gesellschaft, die mit sich mit einverleibt.
    diese mentalität haben wir bei der kolonialisierung afrikas (und auch amerikas) komplett außen vor gelassen. das liegt wohl auch daran, dass europa technisch durch die industrielle revolution einen erheblichen vorsprung erarbeitet hatte, der zur arroganz führte, den kolonien des europäische wesen überstülpen zu wollen oder gar zu müssen. es wurde hier auch nie in frage gestellt, ob vielleicht nicht die andere lebensweise nicht auch ihre vorzüge und berechtigung hat. genauso wenig hat man sich gefragt, welche konsequenzen das eigene handeln haben könnte (abgesehen vom profit, den man sich versprach). dieses überstülpen hat bis heute nicht aufgehört, obwohl wir diese staaten offiziell als kolonien entlassen haben...
    durch das überstülpen wurden die ursprünglichen strukturen in den dortigen ländern zerschlagen. letztlich die prozesse aber so unterschiedlich und vielschichtig, dsss sie hier in einem kurzen beitrag ganz sicher nicht umfassend und verständlich abgehandelt werden können.
    daher würde ich an dieser stelle einfach mal empfehlen, zu lesen. im internet, bücher, wissenschaftliche artikel... wenn du möchtest kann ich dich dazu mit einer literaturlist3 zuschütten. nur lesen müsstest du schon wirklich selbst.

    kurz noch zum medizinischen fortschritt. natürlich kann man das den europäern vorwerfen. zum einen hatten die völker in afrika durchaus ihr eigenes medizinisches versorgungssystem, das durch die einführung der medizin europäischer prägung eliminiert wurde. natürlich wissen wir nicht, wo wir heute stünden, hätte man damals anders agiert, aber aus der perspektive von heute kann man sagen, dass es so wie es gelaufen ist, letztlich ein fehler war. vor allem sehe ich das dann hinsichtlich einer nicht zum vermeintlichen technischen fortschritt passenden anti-pille-kampagne durch die katholische kirche - einer institution für die grundlagen werte hier in europa. also worüber beschweren wir uns? schön brav in die kirche gehen und den moralisierenden zeigefinger heben, aber dann dem in der praxis tatkräftig entgegenwirken? nee du - so kann das nicht funktionieren.

    im übrigen hast du schon recht, wenn du darauf hinweist, dass die kolonialisierung leicht als entschuldigungsgrund angeführt werden kann, wenn man selbst den arsch nicht hoch bekommt... allerdings sollte man diesen hinweis nicht als todschlagargument verwenden, um eigenes versagen zu kaschieren. die kritik am kolonialismus und an der noch heute praktizierten ausbeutungsmentalität der abendländisch geprägten staaten bleibt von deinem hinweis unberührt und weiterhin aktuell.

    Ein guter Beitrag von dir. Leider hilft die Vergangenheitsbetrachtung, über deren Richtigkeit man teilweise unterschiedlicher Ansicht sein kann, hier nicht weiter.

    Fakt ist, dass die Anwesenheit von Unqualifzierten und Ungebildeten, zumeist mit einer im häufigen Fall intoleranten Religionsauslegung behafteten Menschen nicht im Interesse Deutschlands sein kann.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.09.2017, 14:57   #1619
    schimpanse2
     
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    @broo-klyn


    Zitat:
    Wir haben all diese Menschen in unserem Land, weil die Deutschen schlicht den Hals nicht schnell genug voll bekamen. Wir haben sie im Land, weil wir nach dem Krieg nicht schnell genug alles wieder 'herstellen' wollten.

    Unabhängig davon, wie man über Zuwanderung der Vergangenheit denkt, so ist das Problem aus heutiger Sicht, D kann sich eine Millionen Anzahl über das zumeist Asylrecht ins Land gekommene Menschen nicht leisten. Auch die Akzeptanz der deutschen Bevölkerung für diese Gruppe liegt weniger vor, als zu früheren Zeiten.

    Der Blick zurück hilft nicht dabei, wie Eurpa jedes Jahr die Bevölkerungsüberschüsse der islamischen Welt aufzunehmen.

    Diese Masseneinwanderung von als Migranten Ungeeigneten ist weder finanziell, noch kulturell zu verkraften. Diese Menschen fliehen vor den Folgen einer Kultur, welce sie mit sich selbst zu uns bringen.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
    Alt 13.09.2017, 15:30   #1620
    schimpanse2
     
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    @cyrano35


    Zitat:
    Zunächst einmal sollte man über ein paar Grundannahmen reden. In Bezug auf die Neuankömmlinge stehen diese alles andere denn fest. Und für jemanden aus der Versicherungsbranche bzw. ihrem Lobbykreis ist das alles andere denn normal. Die berechnen gerne auf der Basis verlässlicher oder einigermaßen vorhersehbarer Zahlen. Gibt es die in Bezug auf die Masseneinwanderung? Meines Erachtens nein.

    Nun, der Mann ist kein Aktuar, sondern ein Wirtschaftswissenschaftler. Außerdem befasst er sich nur in Teilen mit Fragen der Altersversorgung.





    Zitat:
    Nehmen wir mal folgende Ungewissheiten:

    Wie viele dieser Menschen wollen selbst dann hier bleiben, wenn die Situation in den Herkunftsländern nicht nur eine Rückreise ermöglicht, sondern auch ein Leben in Sicherheit? Mit anderen Worten: Wie viele sind dauerhafte Einwanderer, die gekommen sind, um zu bleiben und eine Zukunft für sich, ihre Kinder, Kindeskinder usw. zu planen? Und wie viele wollen in ihr Heimatland zurück, sobald es ihnen möglich und angebracht erscheint?

    Wie viele von ihnen wurden indes vorgeschickt, um in Europa ihr Glück zu versuchen, um damit im Heimatland hungrige Mäuler zu stopfen?



    A posteriori kann man dieses erst wissen. Diese Ungewissheit ist für uns uninteressant und deshalb ist es im deutschen Interesse, diese Frage erst gar nicht im Nachhinein beantwortet zu bekommen, sondern man sollte diesen Menschen hier jegliche Bleibeperspektive von Anfang an verwehren.


    Zitat:
    Wie viele von denen, die von Haus aus erfolgreich sein sollen, sind überhaupt in der Lage dazu? Und was passiert mit ihnen, wenn sie es nicht sind?

    Ich wünsche mir, dass sich die Frage niemals gestellt hätte, was die Angehörigen der Flüchtlingslawine wollen, bzw. können. Ich wünsche mir diese Leute lediglich aus dem Land. Unverzüglich und nicht nach Jahren. Hunderttausendfacher Identitätsbetrug und die Ausschöpfung aller Rechtsmittel über Jahre hinweg auf die Kosten der deutschen Steuerzahler überstrapazieren unser Land und unseren guten Willen.


    Zitat:
    Das Chaos, das die Bundesregierung anno September 2015 veranstaltet hat, darunter die hochheilige Merkel, die Einwanderung erst dann bemerken wollte, als Einwanderer vor der Tür standen, wirkt bis heute dergestalt nach, dass es verlässliche Zahlen in den oben genannten Punkten schlichtweg nicht gibt.

    Richtig!


    Zitat:
    Wenn darüber ein Herr Professor mit all seinen akademischen Titeln vom Leder zieht, als könnte er aus dem veranstalteten Kuddelmuddel etwas berechnen, dann misstraue ich dem zunächst einmal. Ich bin zwar kein Professor und arbeite auch nicht für die Versicherungsbranche, aber Logik geht mir dennoch nicht gänzlich ab.

    Auch richtig. Aber unabhängig davon erweist es sich mehr un mehr, dass die zugewanderten "Fachkräfte" und "Akademiker" zu einem erheblichen Anteil mangels Bildung ohne Arbeit bleiben werden. 69,7 § der Syrer sind arbeitslos. Tatsächlich haben nur 6% der Syrer einen Hochschulabschluss.

    Lt. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) verfügen 59% der Flüchtlinge über keinen Schulabschluss. 53 % der Afghanen sind Analphabeten!



    Zitat:
    Die ach so wissenschaftliche Feststellung, die relative Armut wachse allein dadurch, dass es immer mehr relativ Arme gibt, und sei es durch Zuwanderung relativ Ungebildeter und per Asylgesetz zur Untätigkeit Gezwungener, die von Stütze leben müssen, ist indes so banal, dass ich sie nicht als wissenschaftlich bezeichnen kann. Das hat was von 1+1=2 oder "Wenn die Sonne scheint, wird's wärmer".
    Für dich und mich ist das normal, wie du es bewertest. Lies aber mal, wie hier unsachlich skandalisiert wird und wie wenig so manche Sophisten im Forum sich mit ihnen ungenehmen Fakten inhaltlich und auf der Sachebene beschäftigen.

    Noch etwas: Prof. Sinn hält die von Prof. Raffelhüschen genannten horrenden Kosten für die Flüchtlinge für deutslich untertrieben, da Raffelhüschen von nur ca. 6 Jahren durchschnittlicher Arbeitslosigkeit der Flüchtlinge ausgeht.

    Wir sollten uns nicht von der Interesselage kirchlicher und weltlicher Sozialkonzerne einlullen lassen, welche mit einer wachsenden Flüchtlingszahl ein hervorragendes Geschäft machen. Das Geschäft der Sozialkonzerne bezahlen u.a.Leute wie du und ich.
    schimpanse2 ist offline   Mit Zitat antworten
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