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    Alt 19.12.2017, 14:02   #221
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    OSHO Times The Other: Myself Die Hilflosigkeit der Liebe
    Die Hilflosigkeit der Liebe
    Die Hilflosigkeit der Liebe

    Meine Schwester liegt im Sterben. Sie war immer für mich da, wenn ich sie gebraucht habe. Jetzt, wo sie mich braucht, fühle ich mich so furchtbar hilflos.

    Immer wenn du jemanden liebst, fühlst du dich völlig hilflos. Das ist die Qual der Liebe: Man weiß nicht, was man tun könnte. Du möchtest alles tun, du möchtest dem Geliebten oder der Geliebten das ganze Universum geben, aber was kannst du schon tun? Solange du denkst, du könntest dieses oder jenes tun, bist du nicht in einer Liebesbeziehung. Liebe ist sehr hilflos, und diese Hilflosigkeit ist ihre Schönheit, denn in dieser Hilflosigkeit bist du hingegeben.

    Liebe jemanden und du wirst dich hilflos fühlen, hasse jemanden und du kannst etwas tun. Liebe jemanden und du bist völlig hilflos, was kannst du schon tun? Was auch immer du tust erscheint unzureichend und bedeutungslos, es ist nie genug. Wenn man alles tun möchte und nichts getan werden kann, steht der Verstand still. In dieser Hilflosigkeit geschieht Hingabe. Da bist leer, aus diesem Grund wird Liebe zu tiefer Meditation.
    Osho, The Book of Secrets
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    Alt 19.12.2017, 14:05   #222
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    Sich hilflos fühlen und die Reinheit und Schönheit der Hilflosigkeit fühlen.
    Das ohne Verstand/ohne Gedanken.

    Genau mitten in diese wundervolle Reinheit und Schönheit der Hilflosigkeit spüren/fühlen und
    das ohne Gedanken/ohne Verstand.
    Und es wird still.

    Sie herzlichst willkommen heißen und begrüßen.
    Sie löst sich auf.

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    Alt 19.12.2017, 14:08   #223
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    Wenn jemand, den du tief geliebt hast, stirbt, führt dir das deinen eigenen Tod vor Augen. Der Augenblick des Todes ist eine große Offenbarung. Er macht dich hilflos, ohnmächtig. Er gibt dir das Gefühl, nicht zu sein. Die Illusion, da zu sein, wird ausgelöscht.

    Jeder ist in solchen Augenblicken erschüttert, denn du siehst den Boden unter deinen Füßen verschwinden. Du kannst nichts ändern. Jemand, den du lieb hattest, stirbt. Wie gern würdest du dein Leben für den andern hingeben; aber es geht nicht. Man kann nichts machen. Man muss ohnmächtig zusehen.

    Dieser Augenblick kann dich deprimieren, dieser Augenblick kann dich traurig machen, oder aber dieser Augenblick schickt dich auf die große Reise nach der Wahrheit, die große Reise der Suche. Was ist dieses Leben? Wenn der Tod kommen und es dir nehmen kann, was ist dieses Leben dann? Welche Bedeutung hat es, wenn man gegen den Tod so ohnmächtig ist? Und ihr dürft nicht vergessen, jeder liegt auf dem Totenbett. Von Geburt an liegt jeder im Sterben. Es gibt keine andere Wahl. Alle Betten sind Totenbetten, denn nach der Geburt ist nur noch eines gewiss, und das ist der Tod.

    Der eine stirbt heute, der andere morgen, der dritte übermorgen. Wo liegt da der Unterschied? Zeit macht keinen großen Unterschied. Zeit kann nur die Illusion von Leben erzeugen; aber ein Leben, das im Tod endet, ist und kann nicht das wahre Leben sein. Es muss ein Traum sein.

    Leben ist erst dann authentisch, wenn es ewig ist. Wie sonst wollt ihr zwischen einem Traum und eurem sogenannten Leben unterscheiden? Nachts, im Tiefschlaf, ist ein Traum so wahr wie nur irgendetwas, so wirklich, ja sogar wirklicher als was du mit offenen Augen siehst. Am Morgen ist es dann verschwunden; keine Spur bleibt zurück. Wenn du morgens aufwachst, erkennst du, dass es ein Traum und nicht Wirklichkeit war. Dieser Traum vom Leben dauert ein paar Jahre, dann plötzlich wacht man auf und das ganze Leben entpuppt sich als Traum.

    Der Tod ist eine große Offenbarung. Ohne Tod hätte es nie Religion gegeben. Religion gibt es nur aufgrund des Todes. Weil es den Tod gibt, konnte es einen Buddha geben. Alle Buddhas werden dadurch geboren, dass sie den Tod verstehen.

    Wenn du am Bett eines Sterbenden sitzt, dann bemitleide dich selbst. Du sitzt im gleichen Boot, in der gleichen Klemme. Jeden Tag kann der Tod an deine Tür klopfen. Sei bereit. Bevor der Tod anklopft, komm nach Hause zurück. Bleib nicht unterwegs stecken. Sonst verlöscht dies ganze Leben wie ein Traum, und es bleibt nur eine ungeheure Armut zurück, eine innere Armut.

    Das Leben –– das wirkliche Leben – stirbt nie. Wer stirbt dann aber? Du stirbst. Das 'Ich', das 'Ego' stirbt. Das Ego ist dem Tod verfallen. Nicht das Leben. Wenn du also egolos sein kannst, gibt es keinen Tod für dich. Wenn du das Ego bewusst fallenlassen kannst, hast du den Tod besiegt. Wenn du wirklich wach bist, kannst du es mit einem Schlag tun. Wenn du nicht so wach bist, kannst du es schrittweise tun. Es kommt auf dich an. Indem das Ego verschwindet, verschwindet auch der Tod. Lass das Ego fallen, und der Tod fällt mit ihm.

    Bemitleide den Sterbenden nicht – bemitleide dich selbst. Lass dich vom Tod einhüllen. Koste ihn. Fühle dich hilflos, machtlos. Wer ist es, der sich hilflos, machtlos fühlt? Das Ego! Weil du siehst, dass du nichts machen kannst. Du würdest dem andern gern helfen, aber du kannst es nicht. Du möchtest ihm helfen zu überleben, aber du kannst nichts machen.

    Fühle diese Ohnmacht so tief wie möglich. Und aus dieser Hilflosigkeit wird sich eine Dimension von Bewusstheit, Andacht und Meditation auftun. Nutze diesen Tod – er ist eine Chance.

    Sei bei dem Sterbenden. Sitze schweigend dabei und meditiere. Lass dir diesen Tod zum Wegweiser werden, damit du dein Leben nicht weiter vertust. Was mit ihm geschieht, wird auch mit dir geschehen.
    Osho, The Search

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    Alt 19.12.2017, 14:10   #224
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    Entspannung

    Wenn du anfängst dich zu entspannen, fang an deiner Peripherie an – denn das ist, wo du bist. Wir können nur da anfangen, wo wir uns befinden. Entspanne die Peripherie deines Seins – entspanne deinen Körper, entspanne dein Verhalten, entspanne deine Handlungen. Gehe entspannt, iss entspannt, rede und höre auf entspannte Weise zu. Verlangsame jeden Prozess.

    Sei nicht in Eile oder Hast. Bewege dich, als würde dir die ganze Ewigkeit zur Verfügung stehen – und sie tut es tatsächlich. Wir sind immer hier gewesen, und wir werden immer hier sein. Die Formen ändern sich, aber die Substanz ändert sich nicht. Die Kleider wechseln, aber nicht die Seele.

    Die erste Stufe der Entspannung ist die Entspannung des Körpers. Und du wirst überrascht sein, wenn du dich einem Teil deines Körpers näherst, hört er auf dich, er folgt dir – es ist dein Körper! Reise mit geschlossenen Augen durch deinen Körper, von den Zehen bis zum Kopf, suche jeden Ort, der verspannt ist. Und sprich mit diesem Teil, als sprächest du mit einem Freund. Unterhalte dich mit deinem Körper. Sage ihm, dass er entspannen kann, und sage ihm: „Es gibt nichts zu befürchten. Hab keine Angst. Ich bin hier um für dich zu sorgen – du kannst dich entspannen.“ Und langsam, langsam wirst du den Kniff herausbekommen.

    Osho, The Dhammapada: The Way of the Buddha

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    Alt 19.12.2017, 14:13   #225
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    Das Göttliche

    Das weltliche Leben ist die Peripherie. Es muss so vollauf genossen werden, dass du anfängst, in ihm das Heilige, das Göttliche zu finden. Das Göttliche ist nichts anderes als die Tiefe, wenn man in diesen Moment eintaucht, in diese Welt, in dieses Leben, in diesen Körper.
    (Osho, Light on the Path)

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    Alt 19.12.2017, 14:17   #226
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    Liebe

    Während meines ganzen Lebens habe ich immer gedacht, dass ich jemanden liebte. Nun, wo ich das erste Mal hier bei dir bin, frage ich mich: Habe ich jemals wirklich geliebt? Bin ich überhaupt fähig zu lieben? Bin ich fähig, dich zu lieben? Oder hat das Leben mich an einen Punkt gebracht, wo sich kein Glücksgefühl von Liebe mehr einstellt?

    Dein grundlegender Irrtum ist, dass du glaubst, immer jemanden geliebt zu haben.

    Das ist eines der bezeichnendsten Dinge bei allen Menschen, ihre Liebe ist immer für jemand anderen, sie ist auf jemanden gerichtet – und in dem Moment, in dem du deine Liebe auf jemanden richtest, zerstörst du sie. Es ist, als würdest du sagen: „Ich werde nur für dich atmen – und wenn du nicht da bist, wie kann ich dann atmen?“
    Liebe sollte wie Atmen sein. Sie sollte einfach eine Qualität in dir sein – wo immer du auch bist, mit wem auch immer du zusammen bist, oder selbst wenn du allein bist, fließt unaufhörlich Liebe aus dir heraus. Es ist keine Frage von In-jemanden-verliebt-zu-sein – es ist eine Frage von In-Liebe-zu-sein.

    Menschen sind von ihren Liebeserfahrungen frustriert, nicht weil an der Liebe etwas falsch ist … sie verkürzen die Liebe so sehr, dass es den Ozean der Liebe nicht mehr gibt. Du kannst den Ozean in dir nicht eindämmen – er ist kein kleiner Fluss. Liebe ist dein ganzes Sein – Liebe ist deine Göttlichkeit. Man sollte sich fragen, ob man voller Liebe ist oder nicht. Die Frage nach dem Objekt der Liebe stellt sich überhaupt nicht. Für deine Frau, du liebst deine Frau, für deine Kinder, du liebst deine Kinder, für deine Bediensteten, du liebst deine Bediensteten, für deine Freunde, du liebst deine Freunde, für die Bäume, du liebst die Bäume, für den Ozean, du liebst den Ozean.

    Du bist Liebe.

    Liebe hängt nicht vom Objekt ab, sondern sie ist die Ausstrahlung deiner Subjektivität – die Ausstrahlung deiner Seele. Und je größer die Ausstrahlung, desto größer ist deine Seele. Je weiter die Flügel deiner Liebe ausgebreitet sind, desto größer ist der Himmel deines Seins.

    Du bist dem gängigen Irrtum aller menschlichen Wesen erlegen. Nun fragst du, „Bin ich fähig, dich zu lieben?“ – erneut der gleiche Irrtum.

    Frage einfach: Bin ich fähig, zur Liebe zu werden?

    Wenn du bei mir bist, brauchst du nicht daran zu denken, mich zu lieben, damit kommst bist du nicht aus deinen üblichen Trugschlüssen heraus. Hier musst du lernen … einfach voller Liebe zu sein. Natürlich wird deine Liebe auch mich erreichen, sie wird auch andere erreichen. Es wird eine Stimmung sein, die dich umgibt, die sich überall hin ausbreitet. Und wenn so viele Menschen ihre Liebe einfach ausstrahlen, ihr Lied, ihre Begeisterung, dann wird der ganze Ort zu einem Tempel. Es gibt keinen anderen Weg, einen Tempel zu errichten. Dann ist das ganze Gebiet mit einer neuen Art von Energie gefüllt, und niemand geht leer aus – weil die Liebe von so vielen Menschen zu dir fließt: zu jedem einzelnen Menschen fließt die Liebe von so vielen Menschen.

    Lass diesen Irrtum fallen. Und aufgrund dieses Irrtums taucht in dir eine weitere Frage auf: „ … oder hat mich das Leben an einen Punkt gebracht, wo sich kein Glücksgefühl von Liebe mehr einstellt?“ Das Leben ist für die Liebe nichts anderes, als eine Möglichkeit zu blühen. Wenn du lebst, dann gibt es diese Möglichkeit – selbst bis zum letzten Atemzug. Du hast sie vielleicht dein ganzes Leben verpasst: nur der letzte Atemzug, der letzte Moment auf der Erde, wenn du da Liebe sein kannst, dann hast du nichts verpasst – denn ein einziger Moment der Liebe ist gleichwertig mit der ganzen Ewigkeit der Liebe.

    Osho, The Rebellious Spirit

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    Alt 19.12.2017, 14:20   #227
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    Das Ego wächst, wenn das Kind wächst

    „Das Ego gibt es nur im Menschen, sonst nirgends, und das Ego wächst, wenn das Kind wächst. Die Eltern, die Schulen, die Universitäten, alle unterstützen das Ego, aus einem einfachen Grund: Jahrhundertelang musste der Mensch um sein Überleben kämpfen, und es hat sich die Idee festgesetzt, eine tiefe unbewusste Konditionierung, dass nur starke Egos den Überlebenskampf gewinnen können. Das Leben ist zu einem Überlebenskampf reduziert geworden. Und die Wissenschaftler haben dies mit ihrer Theorie, der Stärkere überlebe, noch überzeugender gemacht. Also helfen wir jedem Kind, sein Ego zu verstärken, und da beginnt das Problem.

    Wenn das Ego stark wird, dann beginnt es, die Intelligenz wie eine dicke Schicht Dunkelheit einzuhüllen. Intelligenz ist Licht, Ego ist Dunkelheit. Intelligenz ist sehr zart, das Ego ist sehr fest. Intelligenz ist wie eine Rosenblüte, das Ego ist wie ein Felsen. Und wenn du überleben willst, so sagen sie – die, die angeblich alles wissen – dann musst du wie ein Felsen werden, du muss stark sein, unverletzlich. Du musst zu einer Zitadelle werden, zu einer geschlossenen Zitadelle, so dass du von außen nicht angegriffen werden kannst. Du musst undurchdringlich werden.

    Aber dann wirst du verschlossen. Was deine Intelligenz angeht, beginnst du abzusterben, denn die Intelligenz braucht einen offenen Himmel, sie braucht Wind, Luft und Sonne, damit sie wachsen kann, sich ausdehnen kann, fließen kann. Um lebendig zu bleiben, muss man in Fluss bleiben; in Stagnation beginnt das Leben langsam, langsam abzusterben."
    Osho, Tao: The Golden Gate

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    Alt 19.12.2017, 14:25   #228
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    Osho: Die Bedeutung des Kreuzes, des Symbols der Christen

    Ein einziger Moment kann zur Ewigkeit werden, weil Ewigkeit keine Frage von Länge, sondern von Tiefe ist. Das muss man verstehen: Zeit ist Länge, Meditation ist Tiefe derselben Energie. Zeit ist Länge: Ein Augenblick folgt einem anderen, sie bilden eine Reihe, eine Linie, einen linearen Verlauf – man bewegt sich horizontal, auf derselben Ebene. Tick…..tick…..die Sekunden vergehen…..aber die Ebene bleibt dieselbe. Was du erlebt hast, sind Augenblicke der Tiefe. Plötzlich rutschst du runter oder du rutschst rauf. Das ist beides dasselbe – in jedem Fall bist du nicht mehr auf der Horizontalen – du wirst vertikal.

    Etwas kehrt sich um, und du rutschst aus dem linearen Ablauf heraus. Das macht Angst, weil der Verstand nur auf der horizontalen Ebene existiert. Der Intellekt bekommt Angst. Es sieht wie ein Tod aus. Es kommt einem wie Wahnsinn vor. Für den Verstand gibt es nur zwei Erklärungen: Entweder du wirst wahnsinnig, oder du stirbst. Beides macht Angst und beides trifft in gewisser Weise zu. Dein Verstand stirbt, also versteht er genau, was los ist – und dein Ego stirbt. Und in gewisser Weise wirst du auch wahnsinnig, weil du über den Verstand hinausgehst, der das Monopol für geistige Gesundheit für sich in Anspruch genommen hat; der Intellekt hält alles, was innerhalb seiner Grenzen liegt, für geistig gesund, und alles, was drüber hinausgeht, für verrückt. Du überschreitest die Grenze, die Gefahrenlinie, und der Verstand sagt: „Achtung, halt! Komm zurück!“ Niemand weiß, ob du wieder zurückkommst, wenn du die Linie erst einmal überschritten hast. Aus diesem Grund bekommt der Verstand Angst.

    Aber diese Augenblicke, wo du runter oder rauf rutschst, in die Höhe oder Tiefe gehst, sind sich gleich. Wenn du die horizontale Linie verlässt, bist du in der Ewigkeit; es gibt keine Zeit mehr. Und ein Augenblick kann wie die Ewigkeit sein, so als stünde die Zeit still. Wenn es keine Motivation, keine Beweggründe mehr gibt, hört auch die Bewegung der Zeit auf.

    Das ist die Bedeutung des Kreuzes, des Symbols der Christen. Das Kreuz hat zwei Linien – eine waagerechte und eine senkrechte. Es ist sehr symbolisch, dass Jesus gekreuzigt wurde. Seine Hände liegen auf der waagerechten Linie, und sein Wesen in seiner Gesamtheit befindet sich auf der senkrechten Linie. Hände bedeuten Tun, Handlung; deshalb gibt es Taten nur auf der waagerechten Linie. Tust du nichts mehr, rutscht du in die andere Dimension. Wenn du nur noch bist, als reines Sein, rutschst du auf die senkrechte Linie des Kreuzes.
    (Osho, „Und vor allem nicht wackeln“)

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    Alt 19.12.2017, 14:28   #229
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    „Dein Verstand stirbt, also versteht er genau, was los ist – und dein Ego stirbt. Und in gewisser Weise wirst du auch wahnsinnig, weil du über den Verstand hinausgehst, der das Monopol für geistige Gesundheit für sich in Anspruch genommen hat.“
    Osho

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    Alt 19.12.2017, 14:31   #230
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    Die Wahrheit wird nicht durch Schwimmen entdeckt, sondern durch Ertrinken.
    Osho

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    Alt 19.12.2017, 14:37   #231
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    F: Nach allem, was ihr eben gesagt habt, ist der Geist Buddha, aber es ist nicht klar, welcher Geist gemeint ist mit diesem „Geist, der Buddha ist“.
    A: Wie viele Arten Geist hast du?
    F: Aber ist Buddha der gewöhnliche Geist oder der erleuchtete Geist?
    A: Wo in aller Welt bewahrst du deinen „gewöhnlichen“ und deinen „erleuchteten Geist“ auf?
    F: In der Lehre der Drei Fahrzeuge heißt es, dass es beide gibt. Warum leugnet ihr dies, ehrwürdiger Meister?
    A: In der Lehre der Drei Fahrzeuge wird deutlich erklärt, dass der gewöhnliche wie der erleuchtete Geist Täuschung sind. Du verstehst dies nicht. Alles Haften am Gedanken von der Existenz der Dinge ist ein Verwechseln des Nichtvorhandenen mit der Wahrheit. Wie sollten solche Begriffe nicht Täuschung sein? Da sie dies sind, verbergen sie dir den Geist. Würdest du dich nur von Begriffen wie „gewöhnlich“ und „erleuchtet“ frei machen, dann würdest du sehen, dass es keinen anderen Buddha als jenen in deinem eigenen Geist gibt. … Der Geist ist Buddha. Sobald Gedanken und Gefühle aufsteigen, verfällst du dem Dualismus. Anfanglose Zeit und der gegenwärtige Augenblick sind das Gleiche. Es gibt nicht dieses und jenes. …
    ( Huang-po, „Der Geist des Ch’an)

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    Alt 19.12.2017, 14:40   #232
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    "Zwischen den Türen von Geburt und Tod gibt es noch eine weitere Tür – die allumfassende Liebe. Ist dir das schon einmal aufgefallen? Zwischen Geburt und Tod geschieht nur Liebe. Wenn du die Liebe verpasst, hast du die ganze Gelegenheit des Lebens versäumt.

    Die erste Tür, die Geburt, ist nur eine Gelegenheit, durch die zweite zu gehen, die Türe der Liebe. Zwischen Geburt und Tod ist Liebe. Im Grunde kann man es so sehen: Das Leben besteht nur als einzige Gelegenheit, zu lieben und geliebt zu werden. Wenn das versäumt ist, dann ist alles versäumt. Wenn du geliebt hast, dann hast du nichts verpasst in deinem Leben, selbst wenn du alles andere versäumt hast.

    Die Türe der Liebe ist ein wirklicher Tod. Der andere Tod, der am Ende des Lebens kommt, ist nicht wirklich, den wirst du überleben. Du wirst wieder neu geboren werden. So wie der Tod der Geburt folgt, so folgt die Geburt dem Tod. Das sind die zwei Seiten einer Münze. Aber, wenn du durch die Türe der Liebe gehst, dann stirbst du wirklich. Du stirbst ganz und gar, so sehr, dass es für dich keine Geburt mehr gibt und natürlich auch keinen Tod mehr. Liebe ist der wahre Tod, denn das Ego verschwindet völlig.

    Im normalen Tod verschwindet der Körper, doch das Ego bleibt bestehen. Das Ego trägt dich in ein neues Leben. So funktioniert Wiedergeburt. Wenn du diese Verkettung des Egos aufgelöst hast, dann verschwindest du aus der materiellen Welt und gehst von der sichtbaren Welt in die unsichtbare, ins Jenseits.

    Das ist die wahre Türe des Todes: Stirb bevor du stirbst, stirb während du noch lebst. Wenn du vor dem Tod sterben kannst, wenn du durch die Türe der Liebe gehen kannst, wenn du noch im Leben sterben kannst, dann gibt es keinen Tod für dich. Dann bist du unsterblich geworden, dann wirst du göttlich. Doch du wirst dich zuerst durch Liebe verwandeln müssen.
    (Osho)

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    Alt 19.12.2017, 14:49   #233
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    Alt 19.12.2017, 14:50   #234
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    Die Zärtlichkeit Gottes, die das Herz berührt.
    Sanft und weich wie ein Windhauch.

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    Alt 19.12.2017, 14:57   #235
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    Danke.

    alles Liebe
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    Geändert von Stille (19.12.2017 um 15:10 Uhr) Grund: Bild eingefügt
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    Alt 19.12.2017, 15:11   #236
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    Manchmal sind es spirituelle Schmetterlingsmomente im Bauch.

    alles Liebe
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    Alt 19.12.2017, 15:24   #237
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    Manchmal ist es das Begreifen der Dankbarkeit des Schmerzes.
    Das, was mit Stille sich in Einklang bringen läßt.

    alles Liebe
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    Alt 25.12.2017, 05:38   #238
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    Ein ungewöhnlicher Gast
    https://www.youtube.com/watch?v=yKLDCdS_eCs

    alles Liebe
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    Alt 25.12.2017, 05:39   #239
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    Es ist die stille Gottes, die so sanft das Herz berührt.
    Manchmal kaum wahrnehmbar.

    alles Liebe
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    Alt 25.12.2017, 06:28   #240
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    https://forum.freenet.de/showthread.php?t=521217&page=2
    (Vor allem nicht wackeln - Osho) Beitrag 27

    Es braucht das Wackeln. Das tiefe Wackeln, das alles erschüttert.
    Das braucht es. So wird es zu einem Nicht-wackeln.

    Das anzunehmen, das es tief "wackeln" darf. Die innere Bereitschaft, es einzuladen - es willkommen zu heißen. Alles andere würde bedeuten, das ausschließen zu wollen aus dem eigenen Leben - es wackeln zu lassen.

    Aneinandergereihte spirituelle Erfahrungen sind Lichtketten, die halten. Sie weichen der anfänglichen spirituellen Instabilität, dem innerlichen Neuland, dem es gilt, zu begegnen.
    Da ist nichts, wovor es sich lohnt, "innerlich" wegzulaufen.

    alles Liebe
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